Baugrundgutachten

Diskutiere Baugrundgutachten im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Vielleicht noch mal zur Erläuterung ein paar Auszüge aus dem Bodengutachten: Per Lichtlotmessung konnte das Grundwasser bei etwa 2,3/3,9/2,4/2,2 m...

  1. Nanusch

    Nanusch

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    Vielleicht noch mal zur Erläuterung ein paar Auszüge aus dem Bodengutachten:
    Per Lichtlotmessung konnte das Grundwasser bei etwa 2,3/3,9/2,4/2,2 m unter der Geländeoberfläche gemessen werden (die 4 Hausecken). Langfristige Grundwasserschwankungen bis ca 0,7 bis 1,2 m unter Geländeoberfläche möglich (Keller ragt bis ca. 1,8 m ins Erdreich hinein). Bodenpressung bis rund 150 kN/m². Setzungen zwischen 2 bis 3-4 cm zu erwarten. Bettungsmoduli bei 4-7 MN/m3. Bodenklasse 4 bei einer Tiefe bis zu ca. 5 m, ab 5 m Bodenklasse 5.
    Nach dem Aushub konnte man beim Abwasserkanal sehen, dass ca 40 cm unter der Aushubebene Wasser vorlag. Ob durch Erdbewegung oder wirklich Grundwasser kann ich nicht beurteilen. Ich gehe von Grundwasser aus.
    Haus ist ein Zweifamilienhaus, Bodenplatte 30 cm. Im Keller soll ein Duschbad eingebaut werden (Büro oder Einliegerwohnung) und Abfluss für Spüle. Weiterhin sollen dort zwei Waschmaschinen untergebracht werden.
    Bislang war ziemlich viel Ärger mit dem Kellerbauer - aber zumindest hat man ihn dazu bewegen können, nach Bodengutachten zu bauen. Leider habe wir uns recht wenig Gedanken gemacht, was da so mit den Abwasserrohren passieren soll. Da ich nur befürchte, dass der total im Dreieck springt, wenn man ihm nun was von Vouten erzählt (zumal gestern morgen bereits die Magerbetonschicht aufgebracht wurde - die Rohre sind fast vollständig überdeckt), wären Alternativlösungen wichtig. Auf die Magerbetonschicht kommt noch 4 cm Styrodur. Haus wird im übrigen ein Fertighaus (Gewicht hat ja vielleicht auch Auswirkung auf die Rohre/Setzung?). Der Kies ist eigentlich auch nur eingebracht worden, weil der Kellerbauer bislang einen Liaporkeller bauen wollte.
    Nochmals vielen Dank.
     
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  3. #2 Elias Brunn, 7. Juni 2002
    Elias Brunn

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    Eine vollständige Überdeckung der Rohre wäre besser. Ich gehe davon aus, dass die Rohre weniger als 4 cm aus dem Magerbeton gucken. D.h. hier wird des Styropor zusammengedrückt (zur Dämmung äußere ich mich nicht). Dies schadet weder dem Rohr noch der weissen Wanne. Der weissen Wanne schadet die Unterführung der Rohre nicht. (Schwachstelle, wie oben von verschieden Leuten bereits aufgeführt, sind die Durchführungen). Wie ich unten bereits schrieb. Müssen die Rohre nicht zwangsläufig dabei kaputt gehen.
    Gruß Elias Brunn
     
  4. Jupp

    Jupp

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    Mein Vorschlag

    Verzichten Sie auf die kompletten Grundleitungen unter derBodenplatte und entwässern Sie das Gebäude über abgehängte Leitungen unter der Kellerdecke. Die Dusche und Waschmaschienen im Keller würde ich pumpen.
     
  5. MB

    MB Gast

    Ent- oder weder

    Also eb´ntweder wie Jupp vorschlägt über Pumpen. Dann aber redundant, also mind. zwei Pumpen mit Warnmelder.
    Oder eben hoher Aufwand bei den Durchführungen, die ja dann elastisch und dicht sein müssen. Ich hab den Firmennamen vergessen, aber es gibt mind. eine Firma, die solche Durchführugen anbietet. Meines Wissens nach eine Lösung auf Elastomer- bzw. Neoprenbasis.
     
  6. Nanusch

    Nanusch

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    Ich wollte mich nur noch mal herzlich für die zahlreichen Beiträge bedanken! Ohne Euch (bzw. Bau.de) hätten wir 24er Doppelwände ohne Wärmedämmung erhalten - das nennt ich Entwicklung! Also nochmal DANKE!
     
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