Baugrunduntersuchung schlecht - was nun?

Diskutiere Baugrunduntersuchung schlecht - was nun? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, wir haben ein riesen Problem und müssen jetzt das beste draus machen. Wir waren sehr leichtsinnig (deshalb mein Nickname :))...

  1. #1 leichtsinn, 8. Mai 2007
    leichtsinn

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    Hallo zusammen,

    wir haben ein riesen Problem und müssen jetzt das beste draus machen. Wir waren sehr leichtsinnig (deshalb mein Nickname :)) und haben vor dem Grundstückskauf kein Bodengutachten erstellen lassen. Es war so was von leichtsinnig, aber wir können es jetzt nicht ändern. Kurz bevor es mit dem Bau losgehen sollte, ließ unser Bauträger ein Bodengutachten machen. Und das schreibe ich euch hier mal rein. Für eure Hilfe bzw. Ratschläge wären wir super dankbar.


    Baugrund
    Der Baugrund wurde durch zwei Rammkernsondierungen(BS1, BS2) bis in maximal 8 m Tiefe unter Geländeoberkante (GOK) aufgeschlossen. Die Lage der Bohrungen ist dem Lageplan zu entnehmen (rechts am untersten Punkt des Hauses und links am obersten Punkt des Hauses). Die Bohrergebnisse muss ich mit einem Bild noch hochladen. Weiß nicht, ob es klappen wird.

    Die Ansatzhöhen der Sondierungen liegen bei -0,97 m und -0,83 m zum Hilfsfestpunkt (HFP=OK Fußweg an der im Lageplan gekennzeichneten Stelle).

    Aus den Sondierergebnissen geht hervor, dass bis in Tiefen von 3,3 m u.GOK (BS1) und 2,6 m u.GOK (BS2) humose Oberböden, aufgelockerte humose Sande sowie holozäne organische Weichschichten (Torf) vorliegen.

    Hierunter folgen Sande von mitteldichter und mitteldicht bis dichter Lagerung.

    Grundwasser
    Nach Abschluss der Sondierarbeiten wurden Wasserstände von 1,13 m und 1,56 m u.GOK gemessen. Es handelt sich hierbei um oberflächennahe Grundwasserstände, die witterungsbedingten Schwankungen unterliegen.


    Baugrundbeurteilung/Gründung
    Die im Bereich des geplanten Gebäudes oberflächennah vorliegenden Bodenschichten stellen stark setzungsverursachenden Baugrund dar, so dass im Bereich der geplanten Bebauung eine Tiefgründung auf Bohrpfählen gemäß DIN 4014 empfohlen wird.

    Die tragfähigen Böden (Sande von mitteldichter und mitteldicht bis dichter Lagerung) bezüglich einer Tiefgründung stehen ab Tiefen von HFP -4,3 m (BS1) und HFP -3,5 m (BS2) an. Die Einbindung der Bohrpfähle muss in Abhängigkeit von der notwendigen Pfahlbelastung sowie unter Berücksichtigung der negativen Mantelreibung bis mindestens 3 m in den tragfähigen Untergrund erfolgen. Bei der Bemessung der Pfähle sollte ein Pfahlspitzendruck von Qs=900 kN/m² (Zeichen falsch?!) nicht überschritten werden. Die Bodenkennwerte hab ich auch bekommen. Weiß nicht, ob die hier evtl. gewünscht sind?

    Die Baugrubendurchführung kann im Rahmen einer offenen Wasserhaltung erfolgen. Für eine ausreichende Ableitung der Oberflächenwässer ist Sorge zu tragen.

    So viel zum Gutachten.

    Unser Bauträger (mit dem wir eigentlich sehr zufrieden sind) hat uns Folgendes mitgeteilt:
    ZUM SCHLECHTEN BODEN KOMMT DAS PROBLEM DES HOHEN WASSERSTANDES DAZU. BEDINGT DADURCH IST ES KAUM MÖGLICH EINEN KELLER ZU BAUEN, GRUNDWASSERABSENKUNGEN WÄREN BEDINGT DURCH DIE ANDEREN HÄUSER IN DER NÄHE NICHT MÖGLICH. ICH HABE DEN STATIKER GEBETEN JETZT SCHNELL DIE STATIK FERTIG ZU MACHEN, DANN WERDE ICH IHNEN EIN KONKRETES ANGEBOT FÜR DIE PFAHLGRÜNDUNG MACHEN KÖNNEN. ETWAS ANDERES MACHT WIRKLICH KEINEN SINN.

    Wir hatten nämlich die Idee, dass wir statt der Pfähle, alles ausgruben und dann einen Keller setzen, der eigentlich nicht geplant war. Ich wollte das Geld nicht einfach zum Fenster rausschmeißen nur für die Pfähle.

    Was meint ihr dazu? Habt ihr noch irgendwelche Fragen? Was würdet ihr machen? Eure Meinung ist uns wichtig und hilft uns vielleicht weiter.

    Wir sind echt traurig über diesen Vorfall. Naja, wer wäre das nicht.

    Ganz liebe Grüße
    leichtsinn
     
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  3. #2 leichtsinn, 8. Mai 2007
    leichtsinn

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    Lageplan vergessen ranzuhängen

    Entschuldigung, hab den Lageplan vergessen beizulegen.

    Hier ist er also.

    Hab auch noch die Bodenkennwerte per PDF beigefügt.

    Liebe Grüße
    leichtsinn
     
  4. mls

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    es gibt keine richtige angabe zum bemessungswasserstand... mir wärs zuwenig.

    keller ist, wegen der steifigkeit, eine überlegung wert.
    hängt halt auch vom wasser ab (dichtigkeit? wasserhaltung?)

    je nach tragwerksplanerischer fitness könnten vielleicht auch andere tiefergründungen zielführend sein.
     
  5. #4 leichtsinn, 8. Mai 2007
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    Also sollte man eine weitere Untersuchung bzgl. der Wasserstände vornehmen? Oder wie meinst du das?

    Wir würden unheimlich gern mit Keller bauen und auch einen angemessenen Preis dafür zahlen. Wat mut, dat mut :) Aber wenn es eher riskant ist, dann lassen wir auch gern die Finger davon. Mein Freund ist überhaupt nicht angetan von der Idee mit der Pfahlgründung. Er würde dieser sogar noch das ausgruben und dann das Auffüllen mit Kies usw. vorziehen.

    Oh man, was machen wir bloß? Die Entscheidung, die wir jetzt treffen (Keller oder Pfahlgründung), ist eine Entscheidung für immer. Unser linker Nachbar hat Keller, aber schon knapp 50 Jahre. Er hatte anfangs Probleme und hat dann was dran gemacht, Pumpe, Brunnen, doppelter Boden oder so, alles nachträglich. Jetzt hat er keine Probleme.

    Wir sind hin- und hergerissen. Immerhin rät unser Bauträger vom Keller ab, will uns also nix aufschwatzen oder will er ebenfalls das Risiko nicht eingehen?

    Ist Pfahlgründung denn so verkehrt?
     
  6. #5 stefanSmi, 8. Mai 2007
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    Hi,

    Ich gebe zu nicht alles aus dem Gutachten verstanden zu haben (weil ich mich mit der materie nicht so richtig auskenne).
    Aber das was ich verstanden habe kommt mir bekannt vor :-)

    wir hatten auch ca. 3,5 m unter GOK erst tragfähigen Boden (war im gegensat zu die auch "damals" identisch mit Grundwasse4rspiegel)

    Ich habe alles ausheben lassen (3 m größer als Fundamentplatte ), und mit Reycling wieder ca 2 meter auffüllen lassen, darauf dann die Fundamentplatte für den Keller.

    Ich denke mal das sollte bei Dir auch gehen.

    Bzgl des hohen Wasserstandes bei DIr : wären der Bauzeit Pumpen marsch.

    Dann würde ich den Keller maximal zulässig (bei uns 90 cm) über GOK rausragen lassen. und eine geringere Deckenhöhe wählen (wir haben 2,4 m)

    in deinem Fall würde das z.b. bedeuten, wenn 90 cm rausragen (Kelleraum zzgl EG Decke) noch c. 2 meter (Keller und Fundament) ins Erdreich und gehen.
    Davon stehen dann ja so 90 bis 50 cm im Wasser. Dafür gibts Weiße und schwarz Wanne.

    Ich denke kann man ja mal durchrechnen lassen (statisch und finanziell)

    Gruß Stefan
     
  7. #6 leichtsinn, 8. Mai 2007
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    Vielen lieben Dank Stefan. Ich muss gestehen, ich hab auch überhaupt keine Ahnung, was Tiefbau angeht :) leider. Mein Freund hat da etwas mehr Verständnis, der wird sich deinen Vorschlag morgen mal ansehen.

    Sag mal was an Recycling hast du denn da aufgefüllt? Ich kenne mich ja überhaupt nicht aus. Wir suchen natürlich eine gute aber auch wenn möglich preisgünstige Lösung für alles. Aber wir wollen auf keinem Fall an den wichtigen Dingen sparen.
     
  8. #7 stefanSmi, 8. Mai 2007
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    mit gefährlichem Halbwissen
    Hi

    es kamen 2 Aufüllmaterialen in Frage : Schotter oder Recyling (mittlerweile habe ich gehört, das Glasschaum auch gehen soll aber dazu sollen die Experten sich äußern :-)

    Kies kam nicht in Frage, das die Oberfläche rund und nicht kantig gebrochen ist.

    Schotter war teuerer als Recycling. Also Recycling, das ist im Grunde Bauschutt (nur Stein kein Holz oder so), der zerkleinert wurde. Die Größten Teile waren halbe Ziegelsteine.

    Das ganze dann Lagenweise verdichtet (ca alle 30 cm, wurde genau so gemacht evtl weil immer ich oder Schwiegervater die 2 tage vor Ort waren.)

    Aber Achtung. hierfür hatte ich somit die Meisten Angebote eingeholt, da hier die Preisschwankungen extrem waren. 10 bis 27 Euro netto pro Tonne. 2 Tonne sind ca 1 qm (viel Spass beim rechnen).

    Gruß Stefan
     
  9. ISYBAU

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    Ich schwenke mal zurück zum grundsätzlichen. Wie hat denn der Nachbar seinen Keller gebaut ? Das hat doch damals auch geklappt ... Gibt es noch mehr Nachbarn ohne schwimmbad ? ich würde mal ne runde rumfragen bevor ich mich auf EIN gutachten verlassen würde und eine grundsätzliche entscheidung treffe.
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 9. Mai 2007
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    Keller im Wasser....

    Das mit dem Wasser abpumpen ist wirklich nicht so ganz ohne. Denn durch den Wasserentzug KANN es zu Volumenverlust im Boden kommen, der Setzungen der Nachbarhäuser nach sich zieht.
    Hierzu müsste man die Abstände zu den Nachbargebäuden, das Verhalten des Bodens und Nachströmgeschwindigkeit des Wassers im Boden kennen.
    Hierzu sollte der Bodengutachter SCHRIFTLICHE Aussagen treffen können.
    Und bei der zuständigen Gemeinde mal nach der grundsätzlichen Genehmigungsfähigkeit und den zu erwartenden Auflagen für den Fall einer Grundwasserabsenkung fragen.
    Huminös klingt für mich nach Moor - und da kann das Wasser aggressiv sein.
    Könnte auch für die Betongüte und die Bewehrungsüberdeckung von Bedeutung sein (= Kosten).
    Wenn wirklich gepumpt wird, vorher alle umliegenden Häuser BEGUTACHTEN lassen. Sonst sanieren die ihre 20 Jahre alten Risse auf Eure Kosten. :cry
    MfG
     
  11. #10 MLiebler, 9. Mai 2007
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    Servus,

    bei dem aufgeführten Grundwasserstand wird das mit dem Bodenaustausch wohl nicht so recht funzen, oder? Würde ja noch mehr Aufwand in der Wasserhaltung bedeuten mit den von Ralf aufgeführten Gefahren.

    Wie die Nachbarn gebaut haben dürfte sehr interessant sein und eventuell in eine Richtung zeigen.

    In HH ist eine Pfahlgründung wirklich nichts Außergewöhnliches, es gibt dort auch einige Spezialfirmen.

    Wie mls schon angedeutet hat, hier kommt es auf die Krativität des TW-Pl an.
     
  12. tp17

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    Hier bei uns geht es nicht ohne Pfahlgründung. Ist doch auch kein Problem. Und mit 5-10 TEuro wohl viel billiger als ein Keller. Übrigens steht halb Holland auf Pfählen...
     
  13. ISYBAU

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    und venedig
     
  14. ISYBAU

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    aber vielleicht sollte man sich bei der diskutierten klimaveränderung überlegen, überhaupt noch in venedig, niederlande, generell im tiefland in küstenähe noch zu bauen ... ein hausboot schwimmt zumindest kontrolliert auf
     
  15. PeMu

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    Nun

    wie schon erwähnt, da ist ein kompetenter Tragwerksplaner gefordert.
    Allerdings läuft das ganze über den GÜ=Generalübernehmer (Ihnen gehört das Grundstück? - dann kein Bauträger), daher weniger Einflußnahme.

    Bei einem trockenen Sommer wird es wohl mit geringer Wasserhaltung gehen. Allerdings braucht man Plan B und eine solide Firma für den WU-Keller mit Auftriebssicherung. Sonst kann auch mehr daneben gehen und kosten als man verkraftet.

    Und eine Gründung mit duktiklen Gußrohrrammpfählen ist nicht sehr teuer.:think
     
  16. #15 leichtsinn, 9. Mai 2007
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    Ich werde das Gefühl nicht los, das wir besser dran wären, wenn wir mit Pfahlgründung arbeiten würden. Unser Bauträger meinte, das wären so um die 20.000,- Euro. Wurde aber nur erst mal in den Raum geschmissen. Jetzt ist Brainstorming mit dem Statiker angesagt.

    Ich bin schon ganz gespannt auf das Angebot.

    Ich denke eine Grundwasserabsenkung kommt nicht in Frage, der Aufwand, die Kosten und evtl. nachträgliche Kosten, wenn doch noch was passiert... nein, danke. Wenn es nicht "nur" bei den Kellerkosten bleibt, sondern später noch Probleme auftreten könnten, dann lassen wir das lieber mit dem Keller.

    Es ist echt zum Verrücktwerden.
     
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  18. PeMu

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    Und 20.000? Hmm, da sollte man doch noch mal scharf rechnen.
     
  19. #17 leichtsinn, 23. Mai 2007
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    Langsam kommen die Angebote der Pfahlgründer

    Hallo,

    lange mussten wir warten, bis alle Unterlagen zusammengestellt wurden (Geologe, Statiker, Architekt usw.) und nun ein Angebot zur Pfahlgründung abgefordert werden konnte. Das dauert aber auch.

    Im ersten Angebot kostet uns die Pfahlgründung knapp 9.310,- Euro mit 9 Rohrpfählen, Durchmesser: 273,9 mm, kommen bis in 7 m Tiefe, das klingt schon mal ganz gut. Des Weiteren muss noch einen Spitzendrucksondierung durchgeführt werden, die soll 400,- € kosten.

    Dazu kommen jetzt noch Kosten für die neue, dickere Sohle. Unser Bauträger sagte, das da nochmal 4 bis 5 T€ Mehrkosten hinzukämen. Leider habe ich nicht gefragt, was die normale Sohle, die erst geplant war, kostet, würde mich echt interessieren. Werde nochmal nachfragen.

    Somit wären das im schlimmsten Fall 15 T€, vielleicht auch weniger. (Info: Diese Preise gelten nur für unser Friesenhaus und sollen für andere nur einen Richtwert darstellen.)

    Mal sehen, wollen noch die anderen zwei Angebote abwarten und uns dann schnellstens entscheiden, damit es endlich losgehen kann. Mir wurde aber schon mehrfach gesagt, dass die Preise ganz heftig variieren können. Bin gespannt und werde berichten.

    Liebe Grüße
    Leichtsinn
     
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