Baujahr 78 - Umrüsten/Renovieren

Diskutiere Baujahr 78 - Umrüsten/Renovieren im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo liebe Experten. :D Wir haben nun ein Häuschen gekauft bzw. nächste Woche ist Notartermin. Nun sind wir am überlegen was wir für...

  1. #1 NaMa2010, 22. Mai 2011
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    Hallo liebe Experten. :D

    Wir haben nun ein Häuschen gekauft bzw. nächste Woche ist Notartermin. Nun sind wir am überlegen was wir für Renovierungsarbeiten durchführen wollen bzw. müssen.

    Punkt 1: Die Heizung
    - Es ist eine Gasheizung von 1995 in dem Haus (Reihenmittelhaus) mit normalen Heizkörpern. Nun wollen wir die nächsten Jahre auf Gas-Brennwert wechseln und hätten ansich gern Fussbodenheizung. Welche Arbeiten sind nötig um eine FBH zu installieren? Ist es sehr viel teurer als die Heizkörper nur zu wechseln?

    Punkt 2: Parkett
    - Wir möchten gerne im EG Parkett verlegen, vorher muss natürlich feststehen ob wir auf FBH umrüsten.

    Punkt 3: Fenster
    - Die meisten Fenster haben noch standard 78. Wir wollen uns die Fenster nochmal genau anschauen und dann entweder mit Rahmen oder nur die Scheiben wechseln.

    Punkt 4: Außenwände
    - Im OG sind die Außenwände aus Holzständerbauweise. Die OG Südseite hat zwei Balkontüren und die Fenster daneben haben nur eine dünne Außenwand (Holzständer verkleidet) darunter. Hier werden wir dann die Wand neu dämmen müssen. Im OG Nordseite ist von außen Kunstschiefer angebracht. EG ist verklinkert, sowie der Süden komplett Fensterfront.

    Zum Haus:
    - Reihenmittelhaus, BJ 78, Energiepass liegt vor (Wert 150 kWh/(m3 a), was das auch immer ausssagen mag), Teilkeller, EG, OG, Dachboden, Gasheizung von 95 ansonsten Dammwerte gem. 1978 da nicht nachträglich gedämmt wurde.

    Wir wissen nicht so recht wo wir anfangen sollen. Was ist sinnvoll? An wen sollten wir uns als erste wenden?
     
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  3. wall

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    Nicht schlecht, ihr habt keine Ahnung, was auf euch zukommt, aber wollt unbedingt sofort beim Notar unterschreiben. Ich würde erst mal Tempo rausnehmen, einen Architekten mit entsprechender Erfahrung durch das Haus schicken und ihn dann die nötigen Arbeiten kalkulieren lassen. Wenn ihr dann immer noch interessiert seid, verhandelt ihr auf dieser Basis evtl. erst mal den Preis nach. Und dann wäre Zeit für den Notar.
     
  4. svjm

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    Hmm...

    ....das würde ich auch zunächst vorschlagen.

    OK, Liebe macht selbst Kauffrauen blind, nur bei Häusern sollte die rosa Brille durch eine sachverständige ersetzt werden.:shades

    Good luck
    svjm
     
  5. #4 NaMa2010, 22. Mai 2011
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    1. Wir waren letzte Woche mit einem Sachverständigen dort! Dieser hat das Haus bereits geprüft. Also nichts mit "RosaRoteBrille" :motz

    2. Das Haus ist halt älteres Baujahr, aber in einem sehr guten Zustand. Die von uns angedachten Arbeiten sind nicht nötig, wir werden wohl auch erstmal so einziehen. Wir wollen aber natürlich auch noch etwas Geld reinstecken, allein um Heizkosten zu sparen.

    3. Der Preis ist fest und für die Lage eh schon sehr gut, daher ist da auch kein Verhandlungsspielraum.
     
  6. R.B.

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    Hat er sich nicht zu den Modernisierungskosten geäußert?

    Das ist ein Argument.

    Wie kann man wissen ob der Preis "gut" ist, wenn die in Euren Augen wichtigen Modernisierungkosten noch unbekannt sind?

    Aber egal, fangen wir mal an.

    Es wird mit Sicherheit deutlich teurer nachträglich eine FBH zu verbauen als nur die HK zu wechseln. Den Kostenaufwand kann man jedoch aus der Ferne nicht abschätzen, da nicht einmal der Bodenaufbau bekannt ist.

    Ob man durch Einsatz einer Gasbrennwerttherme Bj. 2011, im Vergleich zu der bisher verbauten Heizung Bj. 1995, eine adäquate Einsparung erzielt, ist fraglich. Das Einsparpotenzial wird gerne mal überschätzt.
    Der Kostenaufwand kann aber schnell die 8-10T€ erreichen, zumal nicht nur die Therme, sondern auch ein LAS verbaut werden muss. Wenn dann noch "Kleinkram" hinzukommt gibt´s schnell eine ordentliche Rechnung.

    Man sollte also zuerst einmal prüfen, wie der Zustand der vorhandenen Heizung ist.

    Funktioniert auch mit FBH, aber es ist richtig, zuerst klären ob FBH verbaut werden soll. Es gibt verschiedene Systeme die man, je nach Bodenaufbau, einsetzen kann. Nachträglich eine FBH einzubauen ist teurer als bei einem Neubau, da deutlich mehr Arbeit anfällt. Da kann man schnell in einen Bereich zwischen 50,- und 80,- €/m2 kommen.

    Weise Entscheidung. Das hängt auch von der Art von Fenstern ab die verbaut sind. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Fensterrahmen die bereits deutlich über 30 Jahre alt sind, den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprechen.

    Hier eine Dämmung zu planen ist nicht ganz so einfach. Andererseits sind solche Häuser selbst bei Bj. 1978 gar nicht so übel gedämmt. Die Frage ist, ob die Dämmung überhaupt noch funktioniert. MiWo beispielsweise kann sich mit der Zeit setzen.

    Gruß
    Ralf
     
  7. #6 NaMa2010, 23. Mai 2011
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    Danke Ralf. :-)

    Der Gutachter hat zwar die Schwachstellen angesprochen, aber keine Preise genannt. Die müsste er auch erstmal in Erfahrung bringen.

    Der Preis ist anhand der von uns bereits gesammelten Preise (BJ, allg. Zustand etc.) gut. Aber da uns das Haus gefällt, wir schon seit Ewigkeiten nach einem Haus gucken, würden wir wohl auch noch mehr zahlen da es das erste Haus ist das uns wirklich gefällt.

    Ob wir eine Fussbodenheizung einbauen steht halt noch in den Sternen. Ansich find ichs schon gut, aber wenn die Kosten so immens sind, kann ich drauf verzichten.
    Wer kann uns da Auskunft geben? Ein Heizungsinstallateur?

    Was bedeutet MiWo?
     
  8. R.B.

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    Der sollte das an sich abschätzen können. Wie schon geschrieben, man muss den Bodenaufbau genauer unter die Lupe nehmen, dann sieht man was machbar ist.

    MiWo = Mineralwolle

    Gruß
    Ralf
     
  9. Hfrik

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    @NaMq 2010: Glückwunsch, dass wohl doch das passende Haus gefunden wurde - ich denke von Dir habe ich schon ein paar Threads gelesen.
    Bezüglich Fussbodenheizung: Da spielt bei den Kosten vor allem auch die Aufbauhöhe mit rein. Wird die zu gross, passt fast nichts mehr im Haus.
    Bei der Aussenwand würde ich versuchen, Fenster, Wände und Dach in einem Zug zu machen, damit alles wieder zusammenpasst. Da sind natürlich die Klinker und der Kunstschiefer im Zusammenspiel mit den Nachbarhäusern in der Optik der Knackpunkt.
    Eigentlich sollte man da die gesamte Reihe in einem Zug angehen - das ist aber organisatorisch alles andere als trivial. Oder weichen die Häuser bereits optisch voneinander ab?
     
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  11. #9 NaMa2010, 23. Mai 2011
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    @Hfrik: Danke! :D Ja hab schon ein paar Beiträge geschrieben. Haben uns nun halt entschieden ein paar Abstriche zu machen und nun auch das passende Häuschen gefunden. Für uns war ausschlaggebend das es so gepflegt ist das man ohne großen Aufwand erstmal einziehen kann, so können wir nach und nach was ändern. Und dann sollte es in unserer Stadt sein so das wir keine weiteren Fahrtkosten haben.

    Die Nordseite die mit Schiefer verkleidet ist würden wir wohl erstmal so lassen und wenn vielleicht von innen versuchen zu dämmen da die Häuser halt alle einheitlich sind und es sonst wahrscheinlich nicht passt. Aber die Südseite hat halt zwei Zimmer, jedes mit Balkontür und großem Fenster. Unter dem Fenster ist nur eine dünne Wand. Da war der Gedanke diese neu zu machen bzw. nachträglich nun zu dämmen. Aber da müssen wir wohl mal einen..... ja wer macht sowas? Ein Tischler? Maurer? fragen.
     
  12. Hfrik

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    Zimmermänner sind für Holzrahmenwände keine schlechte Wahl :)
    Aber vielleicht erst mal bei den Nachbarn umhören. Vielleicht haben die ähliche Gedanken, oder es ist absehbar, dass ein gemeinsames Projekt die nächsten Jahre nichts wird.
    Bei uns im Ort gibts Reihenhäuser, die en Block renoviert wurden, manchmal gehts also.
     
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