Baupreise

Diskutiere Baupreise im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, inzwischen haben wir uns entschieden, daß wir mit einem Architekt bauen wollen. Mich überraschen allerdings die verschiedenen geschätzten...

  1. Micki77

    Micki77

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    Hallo,
    inzwischen haben wir uns entschieden, daß wir mit einem Architekt bauen wollen.
    Mich überraschen allerdings die verschiedenen geschätzten qm3 Preise, die von 300€ bis 450€ reichen.
    Es soll eine einfache DHH gebaut werden, ca. 670qm3, ohne Keller, EnEv 2014, ca 100qm Wohnfläche plus 30 qm Spitzboden, mit Poroton und einer LWP incl. Fußbodenheizung, einfacher Ausbaustandard.

    Welche Preise sind denn nach eurer Erfahrung realistisch? Mich würde einfach mal interessieren wohin die Tendenz geht.

    2000€ pro qm scheint mir für eine einfache Ausführung doch sehr teuer
    Mir ist bewusst, daß es regionale Preisunterschiede gibt.
     
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  3. mastehr

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    Da € pro m² = € / m² gilt: Bleibt € konstant und minimiert man m², so wächst € / m².
    Auch ein kleines Haus braucht eine Haustür, eine Heizungsanlage, eine Küche, ein Badezimmer (wahrscheinlich sogar ein Gäste-WC), eine Lüftungsanlage, Außenwände (pro m² mehr als bei einem großen Haus), Innentüren usw.
     
  4. Gast036816

    Gast036816 Gast

    es gibt genügend chaoten, die dir 1.000 €/m² versprechen!
     
  5. Micki77

    Micki77

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    Ja, aber es geht mir nicht darum was mir versprochen wird, sondern welcher Preis auch wirklich realistisch ist. Ein überhöhter Preis bringt mir genauso wenig wie ein zu niedriger Preis.
    Ich habe genauso wenig davon, wenn mir ein Fertighausanbieter einen tollen Preis anbietet und die Hälfte von den Kosten fehlen.
    Ihr baut doch schlüsselfertige Häuser ... welche Endpreise gab es bei euch nachdem das Ding gebaut wurde? Kann ja auch ein EFH sein mit ähnlichen Daten.
    Sollte der Preis wirklich über 375 €/qm3 liegen wird unser Traum vom Eigenheim ziemlich schnell platzen. Ein zu kleines Haus oder mit einem zu niedrigem Standard zu bauen macht einfach keinen Sinn.
     
  6. mastehr

    mastehr

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    Was soll dieses Gerede vom m³- oder m²-Preis? Wie gesagt: Wenn Du den m³-Preis senken willst, musst Du einfach die m³ erhöhen.

    Aber in Wahrheit geht es Dir gar nicht um den m³-Preis, sondern um den absoluten Preis, was auch verständlich ist.
     
  7. Micki77

    Micki77

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    Korrekt, nur den absoluten Preis bekomme ich ja erst wenn ich das Haus gebaut habe. Mir ist auch bewußt, daß eine Kostenabschätzung sehr aufwendig und kompliziert ist. Die kann darüber oder darunter liegen. Jedes Haus wird unter anderen Vorstellungen und Gegebenheiten gebaut.
    Jeder Architekt fragt mich immer zuerst "Wie hoch ist denn ihr Budget?". Und meine Antwort ist immer die gleiche: Soviel wie nötig. Wenn ich sage ich kann mir 300.000 EUR leisten möchte aber nur 200.000 bezahlen bringt das ja auch nix. Es kostet was es kostet. Und ich würde gerne vorher wissen was es kosten wird. Dann kann ich entscheiden, ob ich es mir leisten will bzw kann oder halt nicht.
    Dann kommt meistens eine Abschätzung nach qm3 ... und der Preis pro qm3, dann noch ein paar Nebenkosten (ca. 1/5 der genannten Summe) und fertig ist der grob geschätzte Gesamtpreis. Nur merkwürdig, daß die Vorstellungen der Architekten so extrem auseinander liegen.

    Wie machen das andere Bauherren? Warum ist die Endsumme bei so vielen Bauherren immer höher als vorher angekündigt? Liegt das wirklich immer nur an den Wünschen des Bauherrn?

    Sorry, wenn ich so viel hinterfrage ... aber die Vorstellung mein Budget (incl. Puffer) nicht einzuhalten macht mir ein ungutes Gefühl überhaupt mit dem Projekt anzufangen.
     
  8. mastehr

    mastehr

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    Ich hatte für mein Haus das Angebot eines GÜ vorliegen. Ausgenommen waren Behördensachen, Außenanlagen, Ver- und Entsorgung und Malerarbeiten.
    In dem Angebot waren schon Verblender, KWL, bessere Fenster, elektrische Rolläden, Garage, Bodenplatte, Erdarbeiten, aufwändige Elektro-Installation usw. enthalten. Laut GÜ hätte man ein Haus dieser Größe problemlos auch locker 40000 Euro billiger bauen können.

    Wegen einiger zusätzlicher Sonderwünsche während der Bauphase (andere Fliesen, andere Sanitäreinrichtung, Sole-EWT, noch mehr Elektrik usw.) gab es noch mal ein detailierte Zusatzrechnung mit mehr als 15000 Euro. Sämtliche Posten in dieser Rechnung waren nachvollziehbar und den zusätzlichen Wünschen zuzuschreiben.

    Im Prinzip hätte ich ein Haus, das exakt so groß ist, 55000 Euro billiger bekommen können. So viel zu m²-Preisen.
     
  9. Taipan

    Taipan

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    Bei einem so kleinen Haus würde ich 375 EUR/m3 als realistisch ansetzen. Und dran denken: Das sind nur Bauwerk und Technik. Keine Aussenanlagen, keine Planungskosten, Keine Erschließung ... dir kommen oben drauf.
     
  10. feelfree

    feelfree Gast

    DHH mit Keller, 770m3, KWL, KfW70, 155qm WFl, 2 Bäder, mit Architekt gebaut.
    Kostenschätzung 300€/m3 für Bauwerk und Technik (230k€). GU Angebot lag vor für 260k€.
    Reale Kosten nun 290k€. Grob geschätzt würde ich sagen, die Hälfte der Mehrkosten haben wir als Bauherren zu verantworten (Ausstattung mit teurem Parkett, Fliesen, Hebeschiebetüre, ...), die andere Hälfte lag der Architekt daneben (u.a. war das Flachdach locker doppelt so teuer als in der Kostenberechnung). Der GU konnte offensichtlich besser kalkulieren ;-)
     
  11. maffie

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    Ich glaube die größten Kostenexplosionen gibt es, wenn Fusch erst spät auffällt und dann Mühsam beseitigt werden muss.

    Die eigenen Wünsche können natürlich auch sehr ins Geld gehen, wobei ich das doch recht vorhersehbar und kontrollierbar finde.

    Bevor wir angefangen haben zu bauen, haben wir alle extra Wünsche aufgelistet und so gut es ging mit vorraussichtlichen Kosten versehen. Das hat tatsächlich auch ziemlich gut geklappt.
     
  12. Lexmaul

    Lexmaul

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    So haben wir es auch gemacht - erstmal dick gewünscht und geträumt - nächste Woche kommt die Hochrechnung und dann wird sicher einiges platzen. Aber besser jetzt als in der Bauphase...

    Wir haben dem Architekten übrigens keine Summe gesagt - mal schauen :D
     
  13. bernix

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    Interessant...Bei "meinem" derzeitigen Bauvorhaben (KITA) liegt das Planungsbüro mit schöner Regelmässigkeit teilweise deutlich zu hoch....

    Waren bei dir die restlichen Schätzungen halbwegs passend?
     
  14. R.B.

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    Die Frage des Architekten nach dem budget ist berechtigt und sinnvoll, Deine Antwort darauf "soviel wie nötig" ist eher sinnfrei und falsch, denn Du schreibst ja selbst, dass Du nur ein begrenztes budget hast. Mit dem budget ist natürlich gemeint, was Du ausgeben möchtest. Ob Du nebenbei noch 1 Mio EUR auf der hohen Kante hast interessiert hier nicht.

    Wenn Du Dir Sorgen um Dein budget machst, dann musst Du diese Zahl auch konkret vorgeben. Es zeigt sich dann schnell ob dieses ausreicht.

    Diese ganzen Pauschalen nach m2 oder m3 sind zwar ganz lustig, als grobe Abschätzung vorab vielleicht auch noch hilfreich, aber mit Finanzplanung hat das nichts zu tun. Man kann mit den Pauschalen vielleicht noch sagen ob das Haus 200T€ oder 400T€ kostet, aber alles andere könnte man genau so gut würfeln. Bei einem Hausbau sind 20T€ schneller versenkt als Du den Scheck unterschreiben kannst.
    Deswegen kann man nur das budget als Limit vorgeben, dann muss der Architekt sagen ob das machbar ist oder nicht. Er wird anhand Deiner Wünsche sehr schnell feststellen können, ob es sich lohnt zu planen oder ob man das besser bleiben lässt.
     
  15. Doozer

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    Wird das Honorar nicht für alle Leistungsphasen nach der Kostenberechnung ermittelt? Dann wäre ein FBT, der sich der Realisierung des BVH und seiner Beauftragung sicher sein kann (kommt öfter vor als man denkt), doch blöd, mit geringeren Kosten einzusteigen ...
     
  16. Micki77

    Micki77

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    Ich finde die Aussage "Soviel wie nötig" nicht sinnfrei. Denn das sollte sich jeder Bauherr erstmal bewusst werden was denn wirklich nötig ist.
    Viele wollen ihr Traumhaus bauen. Ich möchte erstmal ein Haus bauen, daß ich bezahlen kann und das meinen minimalen Ansprüchen genügt. Die meisten Bauherren rechnen erstmal "was ist denn maximal drin" und das ist dann auch die Tendenz. Mein Ansatz ist "was ist denn mindestens notwendig". Erst wenn ich weiß was ich zu bezahlen habe kann ich schauen wie ich das finanziert bekomme und ob ich bereit bin den Preis dafür zu bezahlen.

    Beide Ansätze sind möglich ... erst maximaler Preis, dann die Vorstellungen präsentieren ... oder erst die minimale Vorstellungen, dann der Preis.
    Ich wette es liegt an den Erfahrungen der Architekten, daß die Vorstellungen der Bauherren immer höher sind als das Budget. Und deswegen ist immer der Preis wichtig um nicht unnötig über die Ausstattung des Mercedes zu reden wenn nur Geld für ein Dacia da ist.
     
  17. Micki77

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    Ich gehöre nicht zu den Bauherren, die mit allen möglichen Wünschen kommen und dann hinterher merken, daß diese Wünsche zu teuer sind. Mein Ansatz ist ein ganz anderer. Ich setze ganz unten an und frage dann nach was noch möglich ist, eben "Soviel wie nötig". Und dann müsste die Frage kommen "Was ist denn nötig?". Und das kann ich genau sagen!

    Im Gegenteil fängt der Architekt dann an mir Dinge zu empfehlen, die nicht nötig sind. Wie zB. eine zentrale Wohnraumlüftung oder einen Kamin. "Sie bauen doch nur einmal im Leben und ärgern sich dann hinterher es nicht genommen zu haben!". Klar hat er recht, aber man kann doch auch später darüber reden wenn überhaupt noch Geld für Extras übrig bleiben. Mir sind erstmal Investitionen wichtig den Bau wirtschaftlich zu gestalten, aber dafür ist dann der Energieberater zuständig. Und da einen gescheiten zu finden ... Prost, Mahlzeit!

    Mein Fehler war und ist es, daß ich mir unter dem Begriff und Beruf Architekt mehr vorstelle, als es letztendlich ist. Es wird nur sehr umständlich mit jedem einzelnen Spezialisten zu reden und das Ganze unter einen Hut zu bekommen.
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Nein, man packt die Sache anders an. Zuerst einmal wird geklärt welches budget man maximal zur Verfügung hat. Das klärt man im Vorfeld mit der Bank, unter Berücksichtigung der eigenen finanziellen Situation. Damit hat man eine Schallgrenze die nicht überschritten werden darf.
    Im nächsten Schritt legt man fest, wieviel Puffer man berücksichtigen möchte (Bsp.: 10 oder 20%). Sollte das budget dann höher sein als das was man sich so vorgestellt hat, dann kann man selbst seine eigene "Schmerzgrenze" festlegen. Viele Bauherren werden nicht in diese Verlegenheit kommen, denn oft wird die Kapitaldienstfähigkeit ziemlich ausgereizt damit es überhaupt für ein Haus reicht. Aber es gibt ja auch Bauherren die über ein üppiges Einkommen verfügen und die so ein Haus aus der Portokasse finanzieren können.

    Nach dem die obigen Punkte abgearbeitet sind, habe ich 3 Zahlen, Limit, Puffer, und Wunsch-Budget.

    Parallel dazu stellt man ja seine Wunschliste für das Haus zusammen. Also beispielsweise 500m2 Wohnfläche, 5 Schlafzimmer, 4 badezimmer, usw. usw. eigene Tiefgarage für den Rolls und den Bentley, Indoor-Pool, und was man halt noch so an Vorstellungen hat.

    Jetzt marschiert man mit der Wunschliste zum Architekten, legt ihm die Daten des Grundstücks auf den Tisch, zusammen mit der Wunschliste. Man teilt ihm dann auch eindeutig das Wunsch-Budget mit, mit der Vorgabe, dass es sich hierbei um die Obergrenze handelt die nicht überschritten werden darf. Der Architekt muss nun versuchen das in Einklang zu bringen, oder er kann Dir gleich mitteilen, dass zwischen Budget und Wunschliste eine große Lücke klafft. Dann muss man entscheiden was einem wichtiger ist, das Wunsch-Budget oder die Wunschliste.

    Das ist halt nichts was man schnell mit einem Telefonat erledigen kann, oder anhand irgendwelcher pauschaler m2 oder m3 Preise.
     
  19. Lexmaul

    Lexmaul

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    Ich sehe es wie Dein genannter Architekt: Ich baue (hoffentlich) nur einmal im Leben und dann will ich es schön haben - allerdings rechne ich selber mir insgeheim auch aus, was ich mir leisten kann und plane keine Sachen ein, die per se einfach utopisch für mein Gesamtbudget sind.

    Mag sein, dass man viele verschiedene Planer im Optimalfall dran lassen soll und der Architekt fängt die Ergebnisse nachher alle ein - aber auch das ist eine Kosten- und Zeitsache. Man kann im Internet immer den Idealfall diskutieren, aber finde erstmal gute Planer (wie das geht? Keine Ahnung - ich kenne niemanden, der zwanzig verschiedene Planer beschäftigt hat).

    Ich glaube, dass es den idelaen Architekten auch nur hier im Forum gibt - die, die hier im Umkreis so beschäftigt sind, sind scheinbar alles schwarze Schafe...aber die rechnen auch alle nicht nach HOAI ab :D:D:D:D
     
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  21. baufix 39

    baufix 39

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    der Preis des Hauses fängt schon mit der Größe an, je kleiner desto... na, weißt schon,

    Keller weglassen spart Geld, dafür aber mehr Platz schaffen in den Geschossen,

    Kosten sparen bei der Auswahl des Mauerwerkes, besser etwas breiteres Mauerwerk, erspart die
    zusätzliche Außendämmung.

    Die Wände so planen das in statischer Hinsicht keine großen Spannweiten entstehen,

    Dachkonstruktion in Fertigbindern bauen, (Dreiecksbinder) und als Kaltdach belassen,

    Betondachziegel verwenden, Tonziegel sind teurer,

    Fensteröffnungen so anpassen das "normale" Fenster eingebaut werden können.

    Heizanlage nicht verkomplizieren, muß nicht immer alles automatisiert sein.

    Elektroanlage so planen das nur soviel wie nötig eingebaut wird,

    Küche,Bad in Standard , (bei der Auswahl der Ausstattungsgegenstände nicht die Ehefrau mitnehmen, sonst wird es teuer :motz)

    so in der Hinsicht kann man viel beim Bau sparen.
     
  22. Thomas B

    Thomas B

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    ...dann kann man es aber auch bleiben lassen, Baufix 39!

    Meine Frage zu Deinen Ideen:

    Was sind denn "normale" Fenster. Oder was sind unnormale Fenster???? Bin etas ratslos!

    Dickeres Mauerwerk hat die blöde Eigenschaft mehr zu kosten, als schlankeres Mauerwerk, weil mehr Material. Die richtige Wandstärke wäre richtig!

    Eine offene Herdstelle in der Küche?

    3 Wochen nach Fertzigstellung wird dann aufgeklopft und nachinstalliert....

    Ein Abtritt im Garten, ein emailliertes Blechausgußbecken im Bad...das sollte reichen....

    Naja....dann spart mal schön.
     
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