Bauraum verfüllen und verdichten

Diskutiere Bauraum verfüllen und verdichten im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo Experten, ich benötige Eure Hilfe und Fachkompetenz. Wir sind dabei ein EFH errichten zu lassen und die kompletten Erdarbeiten sind EL....

  1. dksonne

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    Hallo Experten,

    ich benötige Eure Hilfe und Fachkompetenz. Wir sind dabei ein EFH errichten zu lassen und die kompletten Erdarbeiten sind EL.

    Den Erdaushub haben wir von einem Profi machen lassen (ca. 400m³ Sand).

    Nun wird der Keller und das EG errichtet, danach sind wir wieder am Zug und sollen den Bauraum verfüllen und verdichten. Nach vielen Nachfragen und Recherchen haben wir rausbekommen, das man dies auch allein machen kann (muskelkraft und Ausdauer :hammer:)

    Was müssen wir beachten bzw. wie gehen wir vor, um den Bauraum ohne späteren Ärger zu Verfüllen und zu Verdichten?

    Welche Maschinen brauen wir dazu? Reicht eine Rüttelplatte aus? Wenn ja wieviel kg sollte diese haben.

    Wir bauen mit Keller (36,5 Porenbeton). Der Tiefbauer sagte uns, das wir sehr guten Sand zum Verfüllen haben und wir keinen extra anliefern lassen müssen.

    Der Baukörper hat ein Volumen von ca. 200m³, d.h. wir müssen auch wieder 200m³ einbringen.

    Müssen wir die Innenwände (Keller) abstützen, oder braucht man dies nicht, wenn man mit einer kleineren Rüttelplatte an die Sache rangeht.

    Nach wie vielen cm sollte man verdichten? (Alle 50cm?-haben wir mal gehört).

    Unser Bodengutachten sagt folgendes aus: Fein-Mittelsandiger Boden Klasse 3-4.

    Ich sage schon einmal Danke für Eure Hilfe.:bau_1:
     
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  3. RMartin

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    Man kann alles alleine machen -wenn man weiß wies geht.

    Versteh ich nicht?! Soll der Baukörper oder die Baugrube (natürlich ohne den Baukörper; sprich Arbeitsraum und abgeböschtes Aushubvolumen) verfüllt werden?!

    Weitere Zitate erspare ich mir, da Ihr anhand Eurer Fragen absolut Null Ahnung vom Bauen habt und ich daher dringend vom 'Allein machen' abrate. Auch bei solchen (vllt. auf den ersten Blick) einfachen Arbeiten kann eine Menge schief gehen.

    Gehört in DIY
     
  4. gast3

    gast3 Gast


    :28:


    und
    wieviel spart ihr denn durch den Murks ?
     
  5. Julius

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    Nur ein Tipp (um das Schlimmste zu verhindern):
    KEINESFALLS verfüllen, bevor die Betondecke auf dem Keller ist!!!
     
  6. dksonne

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    Hätten wir Ahnung vom Bauen, würden wir dies hier sicherlich nicht diskutieren.

    Der Erdbauer möchte für diese Arbeit 1.800,00 € (ohne MwSt.) haben.

    Danke für HILFREICHE Tips.
     
  7. dksonne

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    Nein, das mach wir nicht. Unser Bauleiter hat gesagt, das wir erst verfüllen sollen, wenn das komplette EG steht inkl. Decke. Er meinte, damit Last/Gewicht auf den Wänden ist.
     
  8. RMartin

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    Ein hilfreicher Tip: 1.800 € + Mwst. zahlen und dem Erdbauer beim Verfüllen zusehen....
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 9. Juni 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Risikoanalyse der möglichen Schäden durch unsachgemässes Verfüllen
    • Schäden an der Abdichtung
    • Risse in den Wänden
    • Eindrücken der Wände
    • Abreissen der Leitungen
    • Setzungen des Verfüllgutes mit der Folge des Abreissens der Leitungen
    Bei jedem Mangel/Schaden, der in diese Richtung zeigt, wird der GÜ sofort auf Eure Eigenleistung verweisen und die Beseitigung ablehnen bzw. in Rechnung stellen.

    Ist das die "paar Piepen" Einsparung wert???

    MfG
     
  10. gast3

    gast3 Gast

    ich ..

    würde zwar noch die möglichen Setzungsschäden für die später versiegelten Flächen (Terrassen, Zufahrt etc.) und ggf. der Garage, wenn eine in den Bereich soll, hinzufügen ....

    aber das ist ja alles nicht HILFREICH

    :mega_lol:


    sind wir wieder gemein
     
  11. dksonne

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    Was sollte dagegen sprechen, die Verfüllung des Bauraumes selbst zu erledigen. Meiner Meinung nach, Sand rein - bei ca. 50 cm Rüttelplatte an und immer schön im Eck laufen und darauf achten nicht an die Wände zu kommen. Dann wieder 50 cm Sand usw......

    Warum sollten dann also Setzungsschäden auftreten?

    Ich bin Laie, jedoch nach 6 Monaten werde auch ich vielleicht ein Experte sein?! ;)
     
  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 9. Juni 2010
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    Fragt sich, in was?
    Haus ausschachten
    Mit dem GÜ über Schadenursachen streiten
    Rohrreinigungsspirale bedienen
    Pflaster kleinflächig anheben
    Fluchen und Schimpfen

    Aber da unsere Argumente ja keine sind, tu, was Du nicht lassen kannst.
    Wir schon schiefgehen...........

































    .........sagten mal Bauleute in Pisa
    http://www.igu-uelzen.de/projekte/ref-private-bauherren.html
     
  13. Julius

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    Das Problem ist vor allem die Haftung des BU für die NICHT selbst ausgeführte Gewerke.
    Wenn also demnächst dann Wasser in den Keller läuft (weil seine Außenbeschichtung Schäden aufweist), wir er jegliche Haftung mit dem Hinweis auf die selbst ausgeführten Verfüllarbeiten ablehnen.
    Dabei können diese durchaus fehlerfrei sein, aber der Selbermacher müßte nachträglich beweisen, daß er eben NICHT den Schaden an der Beschichtung verursacht hat.
    Dabei viel Spaß!

    Das mögliche Schadenpotential ist hierbei derart viel höher (im Bereich von Zigtausenden!), daß es in keinem sinnvollen Verhältnis zur möglichen Ersparnis durch die Eigenleistung steht.

    Bei einem Betonkeller sähe es etwas anders aus, aber einen Keller aus solchen Schwammsteinen würde ich NIEMALS haben wollen, auch nicht, wenn alles komplett vom selben BU ausgeführt würde...
     
  14. gast3

    gast3 Gast

    :yikes

    wenn du meinst - mach mal

    gewarnt wurdest du - gebastelt wird hier eigentlich auch nicht
     
  15. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Hallo Laie,

    es gibt andere Dinge bei denen man sich verausgaben kann.
    Für 1.800 € - lass es machen.

    Kellerverfüllen ohne Ahnung und Erfahrung, dann mit Sand und noch PB Keller - wie verrückt muss man sein. Wenn wenigstens Betonkeller, dicke Wände, dicke Perimeterdämmung und 2mal Noppenbahn drumherum ...

    Der Erdbauer stellt euch seinen ganzen Gerätepark zur Verfügung?
     
  16. dksonne

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    Wir wollten hier gern das FÜR und WIEDER abwägen. Wie sieht die Gewährleistung eigentlich aus, wenn man die Arbeiten fachmännisch jedoch ohne die bekannte Märchensteuer macht?

    Ich denke mal, das wir es doch beauftragen werden. Was meintest Du mit PB Keller?
     
  17. #16 Ralf Dühlmeyer, 9. Juni 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Tipps zur Steuerhinterziehung wirst Du hier nicht bekommen.

    Oder stopp - einen doch:

    Wenn Du dem BU dann mit irgendwas kommst, geht der zum FiA, macht ne Selbstanzeige ( da muss er nur die Steuern + Zinsen nachzahlen) und reisst Dich mit rein.
    Da gegen Dich dann das Verfahren läuft, ist eine Selbstanzeige nicht mehr möglich und Dich zerlegts.
     
  18. Julius

    Julius

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    Ein WIEDER (also erneut so einen Fehler zu machen) wird es hoffentlich nicht geben...
    Und das WIDER (also Gegenargumente) ist ja nun breit genug erläutert worden.

    Aber was meinst Du mit "die Arbeiten fachmännisch, jedoch ohne die bekannte Märchensteuer zu machen"???
    Doch nicht etwa schwarz, ohne Rechnung, also in Form eines Steuerbetruges?

    Mit PB ist das Material des Kellermauerwerks gemeint, also der Porenbeton ("YTONG" oder vergleichbare Fabrikate). Das Zeug saugt Wasser wie ein Schwamm und ist daher für Kelleraußenwände nicht sonderlich geeignet.
     
  19. Thomas B

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    ...das Für (keines) und das Wider (diverse) wurden beleuchtet. Noch etwas: 1.800 EUR ist natürlich Geld. Stimmt schon. Aber auch in EL wirst Du das nicht für umme hinkriegen.

    Du brauchst evtl. Helfer, Baggerfahrer, Bagger, Rüttelplatte usw. Da kommen auch einige Euros zusammen. Die tatsächliche Einsparung ist also geringer.

    Das Risiko ist hingegen ganz erheblich.

    Thomas
     
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  21. Topotec

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    Hallo,

    ich versteh gar nicht, wie man dazu kommen kann, einen PB-Keller mauern zu lassen?!?:mauer
    Naja, OK, kann sich nur um Kostengründe handeln:e_smiley_brille02:

    Ich jedenfalls hätte schon Angst, da überhaupt mit nem 100er Rüttler an der PB-Wand langzudonnern. Und für lagenweises verdichten von Füllmaterial in dieser Größenordnung ist ein 100-Kg-Rüttler schon fast ein Spielzeug in meinen Augen.

    Ich rate daher auch, die 1800,- € zu investieren, da geht man dem Ärger aus dem Weg. Soviel ist das ja nun auch nicht.

    Zur Not könnte man sich ja noch Angebote weiterer Firmen einholen und auf etwas Ersparnis hoffen, aber soviel weniger wirds denke ich nicht!
     
  22. Julius

    Julius

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    Auch Ausführung durch anderen Betrieb enthebt einen nicht des Problems der gegenseitigen Schuldzuweisungen im Schadensfall.
    Daher sowas IMMER komplett aus EINER HAnd machen lassen.

    Und richtig, PB-Keller sollte man dringend vermeiden (sagte ich ja schon)!

    Wird halt ein echtes Billichwillich-Nichtganzkomplett-Haus sein...
     
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