Baustatik Preis und Leistung i.O?

Diskutiere Baustatik Preis und Leistung i.O? im Begleitende Ingenieurleistungen Forum im Bereich Neubau; Hallo, wie man aus meinen voran gegangen Einträgen ersehen kann, möchten meine Frau und ich ein Haus bauen. Plan wurde in den Letzten 2...

  1. Traumvom

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    Hallo,

    wie man aus meinen voran gegangen Einträgen ersehen kann,
    möchten meine Frau und ich ein Haus bauen.
    Plan wurde in den Letzten 2 Monaten durch einen Architekten erstellt
    und liegt seit dem 23.12.2015 bei der Gemeinde/ LRA zur Genehmigung.

    Nun habe ich den Plan an einen Baustatiker geschickt, dieser hat mir heute
    sein Angebot übermittelt.
    Ich bitte nun euch, einmal drüber zu schauen ob denn alles seine Richtigkeit hat und
    ob die Preise denn in etwa passen.
    Ich habe über diesen Baustatiker nur gutes gehört. Ich bin nur im allgemeinen ein wenig
    unsicher

    Statik Seite 1.jpg Statik Seite 2.jpg

    ich hoffe ihr könnt mir vill. Helfen
    Namen und sonstiges habe ich entfernt
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 7. Januar 2016
    Ralf Dühlmeyer

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    Ich werde nie begreifen, wie die Kollegen es schaffen, eine wirtschaftlich optimale, standsichere Planung vorzulegen, ohne den Tragwerksplaner im Boot zu haben.
    Was kann denn der jetzt noch machen? Zu dünne Bauteile durch höherwertigen Beton und zusätzliche Stahlmassen teuer aufzurüsten, ungute Grundrisslösungen mit Stahlträgern aufzupolieren und das alles zu Papier zu bringen.

    Ein Tragwerksplaner gehört bereits in LP 2 (Architekt) einbezogen!
     
  4. #3 Gast036816, 7. Januar 2016
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    dumpingangebot - wenn du darauf eingehst, lass dich von deinem architekten beraten. klärt im honorarvertrag genau ab, welche honorarteilleistungen genau weggelassen werden und mach dir eigene gedanken über vor- und nachteile!
     
  5. Traumvom

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    @ Ralf Dühlmeyer

    Das Architektenbüro ist sehr groß, 45 Mitarbeiter.
    Ich weis das mehrere Interne Mitarbeiter auch Baustatiker sind.
    Diese haben den Plan mit entwickelt. Allerdings war uns das
    dann zu viel Geld was der Architekt noch zusätzlich für die Baustatik haben wollte.
    von daher wollen wir es extern vergeben.

    Der Baustatiker von oben hat den Plan vorliegen und hat aufgrund dessen sein
    Angebot erstellt



    Dumpingangebot ?
     
  6. #5 stockstadt, 7. Januar 2016
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    Wie haben es die Kollegen "früher" gemacht??
    Ist eine Statik überhaupt zwingend "gesetzlich" notwendig??


    Mein erstes Haus habe ich in den 80er gebaut .. Plan vom Architekt, Rohbau von BU, Innenausbau in Eigenleistung.
    Da gab es keine Statik ... ich habe nach dem Rohbau dann als Freundschaftsdienst eine in Handschrift bekommen, aber notwendig war die nicht.
     
  7. Traumvom

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    @Stockstadt

    In Bayern muss SIE laut Architekt und LRA mit der Baubeginnsanzeige eingereicht werden.

    Fehlt denn bei dem Angebot oben etwas ? oder ist da etwas was man dringend braucht.
    Sind die Preise Branchen konform ?
     
  8. #7 Thomas B, 7. Januar 2016
    Zuletzt bearbeitet: 7. Januar 2016
    Thomas B

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    Naja, Ralf, ich behaupte schon mal ganz frech, dass man als Architekt schon über so viel Fachwissen verfügen sollte, dass man das auch selber im Normalfall hinbekommt. Natürlich nicht die Berechnung, aber ein vernünftiges statische Konzept. Also tragende Wände in einem vernünftigen Abstand, vernünftige Deckenspannweiten, usw.

    Aber auch wenn das Konzept jetzt mal nicht statikfreundlich ist, bei großen Deckenspannweiten usw. hätte ein Statiker auch nicht unbedingt was retten können, weil solche Dinge dann ja häufig bewusst so gestaltet werden.

    Bei komplizierteren Tragwerkslösungen ist es natürlich schon klug den TWP gleich mit im Boot zu haben. Bei EFH & Co. sollte das mE der Architekt schon hinbekommen.

    PS: Das Angebot als solches finde ich schon sehr günstig....wie kann man das wirtschaftlich leisten bzw. mit solchen Honoraren wirtschaftl. überleben? Es muss gerechnet werden, es muss gezeichnet werden...
     
  9. #8 Gast036816, 7. Januar 2016
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    ja - das honorar in höhe 3.120 € entspricht etwa anrechenbaren herstellkosten in höhe von 25.000 € bei honorarzone III mitte für die phasen 1 bis 5. jetzt vergleich einmal die anrechenbaren herstellkosten deines bauvorhabens.

    wenn du da mal nicht sparst, koste es, was es wolle!
     
  10. #9 Gast036816, 7. Januar 2016
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    das war auch damals nicht zulässig! so etwas solltest du nicht schreiben!
     
  11. Traumvom

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    @ Thomas B

    das war das was ich hören wollte. Bei uns in der Stadt gilt er als zuverlässig und sehr korrekt.
    Sein "Geld" verdient er wohl mit Großen Projekten und für die "Häuslesbauer" ist er sehr
    kostenorientiert.

    Nur Haus mit Garage ohne Grundstück ist gerechnet ca. 360.000 € zzgl Nebenkosten
     
  12. R.B.

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    Also wenn ich ehrlich sein soll, der Preis ist schon günstig, aber ich würde deswegen nicht automatisch schlechte Arbeit unterstellen. Ich würde zwar nicht erwarten, dass sich der Statiker für die paar Euro richtig in´s Zeug legt, aber letztendlich geht es um ein EFH mit wohl überschaubaren Anforderungen.

    Es kann nicht sein was nicht sein darf? Manchmal ist die Praxis eben doch anders als die Theorie.
     
  13. #12 Onkel Dagobert, 7. Januar 2016
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    Hmmm, ich weiß ja nicht genau in welchen Breitengraden ihr euch bewegt, aber meine Statik für ein EFH 180 m² + Doppelcarport und Schuppen hat inkl. Positions- und Bewehrungspläne genau 1.100,- € netto gekostet. Zugegeben gab es keine großen konstruktiven Herausforderungen (1 Vollgeschoss, Satteldach, Carport und Schuppen mit Flachdach, keine großen Galerien oder ähnliches), aber trotzdem.
    Die Statik und die Pläne sind absolut i.O. und brauchbar. Dies kann ich so behaupten weil:

    a) bei der Ausführung keinerlei Probleme gab
    b) ich den Statiker und seine Arbeit auch von meiner vorherigen Tätigkeit kenne und wir im Bereich EFH immer mit ihm zusammen gearbeitet haben.
    c) ich aufgrund der meiner vorherigen Tätigkeit in einem Architekturbüro durchaus in der Lage bin abzuschätzen ob da einer halbwegs wirtschaftlich rechnet.

    Das Preisniveau von diesem Statiker kenne ich auch von meiner beruflichen Tätigkeit. Es war also kein "Super-Freundschafts-IchKenneDich-Preis"

    Eventuell hätte ein viel teurer Statiker ein paar Kilo Bewehrung weniger berechnet, aber wenn der dann ein paar T€ mehr kostet bringt mir das auch nichts.
     
  14. malgucken

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    Klär doch noch seine Haftpflichtsumme.
    Kommt der auch vorbei gucken? Wenn der nah ist, umso besser dann, sparst auch da was.
    Wenn der im Ort als technisch gut durchgeht, dann was... oder ist dein Haus soo ausgefallen, das drumherum?
    Wenns 888kg mehr Stahl wird, so what...der ist gerade rel. günstig.
     
  15. #14 Manfred Abt, 7. Januar 2016
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    Das war die Fragestellung!

    Und die ist eindeutig und abschließend mit NEIN zu beantworten.
     
  16. Traumvom

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    @ Onkel Dagobert:

    das haus hat 220 qm Wohnfläche (2 Vollgeschosse ohne Keller Flachdach) und 56 qm Garage (Flachdach).
    Also 1.100 ist echt sehr günstig aber ich bin Laie von daher ich bin auch über 3100 € Glücklich mir
    geht´s nur darum ich kann nicht einschätzen ob mich jemand übers Ohr hauen will und ob
    aus technisch Sicht etwas wichtiges fehlt.

    @malgucken

    Haftpflich wäre dann interessant wenn er sich verplant und das ding aufgrund seiner Planung in sich zusammen fällt.
    Krieg ich raus.

    @ Manfred Abt

    Warum ?
     
  17. Whizzy

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    Auch wenn es nicht nach HOAI ist:

    Aktuelles Angebot für EFH/2 VG, ohne Keller, 900m3 BRI
    renommiertes Statikbüro aus der Region, Mitarbeiter 10+

    3400,-€/netto für Statik. inkl. Erdbebennachweis, Bewehrungspläne und Bauabnahmen.

    In der Regel liegen die Preise bei den von mir angefragten Büros bei 3.5/€ bis 4,0/€ pro m3,
    für die oben genannten Leistungen. Auf Nachfrage erhielt ich als Antwort: wenn ich mehr Honorar verlange bekomme ich den Auftrag nicht. In Ordnung und Auskömmlich finde ich das trotzdem nicht.
     
  18. Traumvom

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    @ Whizzy

    dann liege ich da richtig gut mit meinem Angebot =)
     
  19. Knebel

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    Genau das ist das Problem in Deutschland ...die blöden Statiker machen sich selbst das Leben schwer ..
    Der Statiker (besser gesagt der Projektingenieur) bekommt für seien Arbeit ein 3000 Euros....der Makler beim verkauf dann z.b. 20.000
    Der Statiker arbeitet dafür ein paar Tage lang...der Makler macht 2 Telefonanrufe
    Jetzt kann jeder selber urteilen, ob der Preis richtig ist
     
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  21. Thomas B

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    Einige Tage...ganz sicher. Wobei einige sicher auch mal zweistellig sein kann. Planung (!!!!)...Berechnungen...Darstellung...Ortstermine (Abnahmen).

    Dass mit dem Makler kann richtig sein. Muss aber nicht. Ich arbeite selber von Zeit zu Zeit mit einem zusammen. Manchmal geht das echt fix. Nettes Grundstück/ Haus. Nicht mal annonciert, sondern ihm bekannte Interessenten (von anderen Verkäufen, wo diese nicht zum Zuge kamen) angerufen und schon klingelte die Kasse. Aber: Er hat auch "schwierige" Grundstücke/ Häuser. Da komme ich dann zumeist ins Spiel. An einem Objekt arbeitet er verkaufstechnisch schon bald 3 Jahre und wird es nicht los. Unzählige Ortstermine (Verkaufstermine). Also: manchmal ist es echt beneidenswert, manchmal auch nicht...
     
  22. #20 Manfred Abt, 7. Januar 2016
    Manfred Abt

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    du würdest halt Rechtsbruch begehen, siehe HOAI
     
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