Baustrom 12000 kWh = 3500€ !?!

Diskutiere Baustrom 12000 kWh = 3500€ !?! im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo zusammen, wie der Titel schon sagt, haben wir gerade eine Rechnung von Vattenfall bekommen, dass unsere Baustromkasten etwa 12000kWh auf...

  1. #1 Mark Klasser, 03.03.2016
    Mark Klasser

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    Hallo zusammen,
    wie der Titel schon sagt, haben wir gerade eine Rechnung von Vattenfall bekommen, dass unsere Baustromkasten etwa 12000kWh auf dem Zähler hatte, was uns 3500€ Strom kosten beschert. Anschlussgebühren etc. sind da nicht drinnen.
    Das doch zu krass, oder?
    Hier die Fakten
    EFH, 2 Etagen gut gedämmtes Holzhaus + gemauertem Keller. 170qm. Komplett schlüsselfertig von einer Firma gebaut.

    Bauzeit: Keller gemauert im Oktober. Geheizt über den Winter. Alle Fenster waren eingebaut vor Weihnachten. Davor war nur das EG gestellt und ohne Fenster (Folien). Das EG musste dabei stark geheizt / getrocknet werden, da es reingetropft hat.
    Insgesamt wurde schon viel geheizt, da wir auch einen Wasserschaden im Keller hatten. Ein Kran war auch vor Ort. Dieser war größer in der Leistung, als man gebraucht hätte, aber es gab laut Bauleitung keinen anderen verfügbaren. Die Heizer waren ein Starkstromheizer (8kW schätze ich) und ein kleiner 2kW. Plus 1-2 Baustrahler 2kW. Außerdem 1-2 Luftentfeuchter. Der große Heizer lief nicht immer durch, nur wenn jemand dort gearbeitet hatte. Die kleinen liefen durch. Der Stromkasten wurde im Februar abgebaut. Seit dem geht die Gasheizung.

    Kann das sein? Ist das ein Fehler in der Rechnung von Vattenfall? Was kann man machen?

    Ich danke für Eure Hilfe/Tipps!
    Beste Grüße
    Mark
     
  2. Dino15

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    Na dann rechne doch mal. Grob überschlagen 10kW mal 10h mal mal 100 Tage. Macht 10.000kWh. Passt.
     
  3. #3 Mark Klasser, 03.03.2016
    Mark Klasser

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    Danke Dino, für die schnelle Einschätzung. Dann kann ich jetzt erstmal etwas ruhiger schlafen. Bisher hatte ich halt überall über Stromkosten von etwa 900€ gelesen. Daher ist das echt unerwartet. Aber das liegt dann wohl am Winter und weil es sich hingezogen hat. hmm. Danke Dir.
     
  4. #4 Gast036816, 03.03.2016
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    bezahlen.
     
  5. #5 Pruefhammer, 03.03.2016
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    och Herr Rolf, soll das lustig sein?
    Ich kann durchaus verstehen, dass der TE da nachfragt, da er mit dem Betrag nicht gerechnet hat. Ich sehe auch nicht, dass der TE es nicht bezahlen will, vielmehr war er wohl selbst nicht in der Lage die Richtigkeit der Rechnung des Versorgers abzuschätzen.
    Solche Rechnungen für Baustrom sind bei einem EFH auch in der Tat eher außergewöhnlich.
    Zu den Fakten:
    12000kWh für 3500€ kommt in etwa hin (genauen Arbeitspreis pro kWh kannst du der Rechnung entnehmen)
    Dass die 12000kWh in etwa auch hinkommen können wurde schon vorgerechnet, im wesentlichen verursacht durch die Heizer.
    Der Kran wird in dem Zusammenhang nicht ins Gewicht fallen, ob der ein paar kW mehr oder weniger Leistung hat wird sich bei den kurzen Laufzeiten der Motoren nicht nennenswert bemerkbar machen.
    Ja, und was das bezahlen angeht: Mit wem habt ihr gebaut (BT, GU, GÜ oder freie Vergabe) ?
    Was steht da zum Baustrom im Vertrag?
    Wer hat den Wasserschaden verursacht? Da könnte man durchaus daran denken, den Verursacher an den Kosten zu beteiligen, wenn die Heizer deswegen gelaufen sind.
     
  6. #6 Inkognito, 03.03.2016
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    Inkognito Gast

    Bei den Kosten lohnt die Frage, wer denn den Stromverbrauch verursacht hat, z.B. könnte man den, der den Wasserschaden verursacht hat durchaus an den Kosten beteiligen.

    Ansonsten ist es nach VOB so, dass man den AN zwar Strom und Wasser zur Verfügung stellen muss, diese den Verbrauch allerdings selbst bezahlen müssen. Schauen Sie mal in ihren Vertrag was dazu darin steht, wobei sie als Häuslebauer vermutlich nicht so versiert an die Sache gegangen sind.
     
  7. reezer

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    die Richtigkeit der Rechnung braucht auch nicht abgeschätzt werden, weil eine geeichte Meßeinrichtung verbaut ist und nach deren Zählerstand abgerechnet wird.
    Zählerstand Ende minus Zählerstand Anfang, einfache Rechnung.
    Dazu sollte jeder in der Lage sein das nachzuvollziehen.
     
  8. #8 Pruefhammer, 03.03.2016
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    es geht primär nicht um die Frage, ob die Meßeinrichtung richtig gemessen hat, sondern ob der abgerechnet Verbrauch bzw. die Rechnungssumme mit dne Bauarbeiten in Einklang zu bringen ist. Abgesehen davon gibt es wie ich selbst schon erlebt habe ausreichend Möglichkeiten, dass der Rechnungsbetrag falsch ist weil:
    Ablesefehler
    Abrechnungsfehler (z.B. falscher Tarif)
    Stromdiebstahl (der dann nach dem Zähler allerdings wohl zu Lasten des Abnehmers gehen würde)
     
  9. #9 Gast036816, 04.03.2016
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    Gast036816 Gast

    ach Prüfhammer - willst du den erklärbär machen und mir mitteilen, wie baustrom verheizt wird? das kann sich jeder laie an 5 fingern ausrechnen, dass bei dem equipment der stromzähler rotiert. welche kosten er davon an wen weiterreichen kann, hängt von seinem schriftverkehr und seiner dokumentation ab, mit der er belasten kann. davon war nicht die rede.

    zahlen muss er, er kann es sich nicht erlauben, dass er wegen zahlungsverzug den strom abgedreht bekommt, dann wird das bauvorhaben richtig teuer.

    ich finde es immer interessant, wie man sich über nebensächlichkeiten in der bauabwicklung ereifern kann, die wesentlichen probleme liegen jedoch ganz woanders!
     
  10. Dino15

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    Und ich finde es immer wieder interessant, wie manche Experten hier, statt auf solche einfache Fragen eine kurze präzise Antwort zu geben, ihre Glaskugel auspacken und anderswo wesentliche Probleme verorten.

    Aber lassen wir den TE entscheiden welche Antworten ihm genutzt haben.
     
  11. #11 Gast036816, 04.03.2016
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    Gast036816 Gast

    Dino - beim TE tobt eine chaotenbande auf der baustelle. die 3.500 € stromkosten sind garantiert das kleinste problem!
     
  12. #12 Lexmaul, 04.03.2016
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    Glaskugel pur...
     
  13. #13 Der Bauberater, 04.03.2016
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    Das nennt man Berufserfahrung und Fachwissen, denn solche Stromkosten laufen nur auf, wenn irgend etwas anderes schief gelaufen ist!!
     
  14. #14 Manfred Abt, 04.03.2016
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    ehrlich gesagt verstehe ich weder die Frage noch einen Teil der Antworten

    • Wer die Rechnung bekommt hat irgendwann einen Auftrag unterschrieben
    • zu dem Zeitpunkt hat er sich sicherlich mal überlegt, wer denn später dazu die Rechnung bezahlen muss
    • es entspricht der Lebensweisheit, dass Strom u.a. nach Verbrauch abgerechnet wird
    • und dass die Verbrauchsmessung mit geeichten Stromzählern erfolgt
    • wenn man eine Abrechnung kontrollieren will, muss man am Anfang und Ende des Abrechnungszeitraums selbst mal einen Blick auf den Zähler werfen
    • und dann vergleicht man seine vertraglich vereinbarten Abrechnungsregeln (Tarif) mit seiner Rechnung und der Differenz der beiden Ablesungen
     
  15. #15 Gast340953, 04.03.2016
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    Ich finde die Kommentare mancher Experten auch nicht immer angemessen, aber ich denke dass sich Rolf hier auf andere Beiträge in anderen Threads bezieht.
     
  16. #16 Manfred Abt, 04.03.2016
    Manfred Abt

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    Die Aussage von Herrn Rolf war schon präzise und im übrigen eine schnelle Zweitmeinung zur ersten Antwort von Dino.
    Diskussion hätte da enden können.
     
  17. #17 Ralf Dühlmeyer, 04.03.2016
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    Liebe Leute

    Da regnet es in ein Holzrahmenbauhaus hinein, da entsteht ein Wasserschaden, der TE kann auch noch die eingesetzten, strombetriebenen Geräte aufzählen und wundert sich über einen derartigen Verbrauch???

    Seriöse Trocknungsfirmen haben eigene Strom- oder Betriebsstundenzähler an den Geräten und teilen den Energieverbrauch der Geräte nach Abschluß der Arbeiten auf der Rechnung mit.
    Wenn der BU des TE zum nächsten Maschinenverleiher rennt und sich da eindeckt, dann wird der natürlich einen Teufel tun, den Energieverbrauch festzuhalten, weil er sich ja dann quasi selbst ne Rechnung stellt.

    Das alles kann man an 5 Fingern abzählen.

    Vor allem aber sollte man mal nachdenken, ob denn diese Trocknung überhaupt fachgerecht und erfolgreich war.

    Und alle Standard-Motzer hätten sich das alles auch selbst erschliessen können, wenn es ihnen nicht nur ums Meckern gegangen wäre, denn das dazu benötigte Fachwissen ist gering, das allermeiste davon ist pure Logik!
     
  18. #18 Gast036816, 04.03.2016
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    das problem hätte von vorn herein vermieden werden können.

    ich schreibe es noch einmal - die stromkosten sind das kleinste problem dieser baustelle.

    mit dem stromversorger wird es nichts zu verhandeln geben. die einzige chance ist, einen teil der stromkosten bei denen wieder reinzuholen, die an der baustelle einen bock oder mehrere geschossen haben. dafür muss man jedoch belastbare tatsachen schaffen, kurz nach dem bock geschossen wurde. die zeit, die man jetzt da rein steckt, wird genauso teuer, wie das, was unterm strich dabei raus kommt.

    deswegen - um die wesentliche dinge kümmern!
     
  19. #19 Lexmaul, 04.03.2016
    Lexmaul

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    Hätte ich auch erst vermutet, aber ist bei nur zwei Beiträgen des TE, die auch noch in diesem Thread geschrieben wurden, etwas schwierig ;)
     
  20. R.B.

    R.B.

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    So isses. Der Verbrauch wurde festgestellt, daran gibt es nichts zu rütteln, und die Kosten sind im Tarif auch festgelegt, da braucht man auch nicht verhandeln.

    Das dürfte sich schwieriger gestalten als vielleicht gedacht. Die 12.000kWh sind für einen "Rohbau", der den ganzen Winter über el. beheizt wurde, inkl. Trockner und allem drum und dran, gar nicht so viel. Was hier die Kosten treibt ist der Strompreis, der ja im Vergleich zu Gas, viel höher ist. Ansonsten wären die gewünschten 900,- € gar nicht so abwegig, denn 10.000kWh heizen und trocken kosten mit Gas um die 600,- €, und dann noch 2.000kWh Strom für Kran & Co. um die 500,- €.

    Es dürfte schwer fallen, einen höheren Heizenergiebedarf einem Verursacher zuzuordnen, der einen Mangel/Schaden produziert hat wodurch dieser erhöhte Heizenergiebedarf notwendig wurde. Aber selbst wenn das gelingen würde, könnte man sich noch vortrefflich über die entstandene Schadenshöhe (in Form von Heizenergie) streiten. Erhöht sich der Stromebdarf aufgrund von Wassereintritt um 100kWh oder 1.000kWh oder mehr? Das kann niemand auch nur näherungsweise abschätzen.

    d.h. Vertraglich wurde wohl vereinbart, dass Strom/Heizen vom Bauherren zu stellen, oder zumindest zu bezahlen ist. Über alles andere kann man beliebig streiten, denn es ist nicht vorhersehbar, wie hoch der Heizenergiebedarf für eine "Winter"baustelle sein wird. 1.000kWh mehr oder weniger oder 2.000kWh gehen da fast schon im Rauschen unter. Wie oben schon geschätzt, sind 100kWh pro Tag gar nicht so selten.

    Deswegen gibt es nur 2 Möglichkeiten.

    1. Zahlen und abhaken
    2. Zahlen und versuchen irgendwie von einem Verursacher einen Teil des Schadens ersetzt zu bekommen.

    Wie schon geschrieben, sehe ich für Variante keine nennenswerte Chance. Also bleibt wohl nur Variante 1. übrig.
     
Thema: Baustrom 12000 kWh = 3500€ !?!
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