Befestigung Dampfsperre an Wand

Diskutiere Befestigung Dampfsperre an Wand im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich bin mir nicht sicher, ob der Wandanschluss der Dampfsperre bei mir korrekt ausgeführt wurde: Hier die Reihenfolge der...

  1. #1 baulaie1979, 29. August 2013
    baulaie1979

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    Hallo zusammen,

    ich bin mir nicht sicher, ob der Wandanschluss der Dampfsperre bei mir korrekt ausgeführt wurde:

    Hier die Reihenfolge der durchgeführten Arbeitsschritte:

    Zuerst sind die Wände verputzt worden (Kalkputz auf Poroton-Mauerwerk).

    Danach wurde der Trockenbau gemacht.

    Die Dampfsperren-Folie wurde nicht mit eingeputzt sondern jeweils auf den letzten Sparren vor der Wand getackert und in Flucht zum letzten Sparren auf die Wand (bzw. auf den Putz) getackert. Dann wurde entlang dem Tacker der Dichtstoff eingespritzt.

    Danach wurde dann die Lattung + Konterlattung draufgeschraubt und dann die Gipskartonplatten.
    Der überschüssige Teil der Folie, der manchmal noch an den Gipskartonplatten rausgeschaut hat wurde mit einem Cuttermesser abgeschnitten.

    Ist das so in Ordnung, sprich eine mögliche Ausführungsvariante (ich weiß mittlerweile, das es mehrere gibt...)?

    Falls es so nicht richtig ist: Habt ihr irgendein Dokument,mit dem ich das dem Bauträger beweisen kann?
    Denn wenn ich ihm das ohne einen handfesten Beweis sage, red ich bei dem leid:sleepinger gegen eine Wand...

    Anbei auch noch ein Foto von einer Beispielwand.

    Dampfsperre.jpg

    Viele Grüße

    Baulaie
     
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  3. #2 Gast943916, 29. August 2013
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    Folie an die Wand getackert? Wo ist der Dichtstoff, zwischen Folie und Wand?
     
  4. #3 baulaie1979, 29. August 2013
    baulaie1979

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    Jep, entlang dem Tacker wurde der Dichtstoff eingespritzt. Der Tacker diente hier quasi zum fixieren der Folie an der Wand, damit man den Dichtstoff anschließend sauber zwischen Folie und Wand einspritzen kann, ohne dass die Folie immer weg"lappt".
     
  5. #4 Gast943916, 30. August 2013
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    da bleibt mir nur noch anzuzweifeln, dass der Dichtstoff im Sinne des Herstellers verarbeitet wurde.
    Die Verarbeitungsrichtlinien kannst Du beim Hersteller (wenn bekannt) nachlesen, ansonsten suche bei z. B. SIGA, Knauf oder Isover, die sind alle ziemlich gleich
     
  6. Peeder

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    d.h. , eine richtig dicke Raupe Kleber zwischen Folie und Wand, und wehe, an einer Stelle einen Milli zuwenig .

    Das Bild lässt auf eine professionelle Truppe schließen, oder fachlich gute Arbeit.
    Gut, das kann täuschen, so kannst du ja @ Gipser seinen Rat folgen, denn nachprüfen ist mit einen Öffnen der Decke verbunden.Rings herum, und so lange, bis ein Fehlerchen gefunden wird .

    Penibel genau muß dann die Art und Form der Klebestellen betrachtet werden, nachmessen , und jeden Millimeter zuwenig rügen.


    Wie wäre es mit einen blow door Test ??????????????

    Ich halte es immer so, hat der Bauherr Zweifel, wird ein blow door Test gemacht, ist alles OK zahlt der Bauherr, ist nicht i.O. zahle ich, beseitige Mängel, und lasse nochmals auf meine Kosten einen Test machen .


    Peeder
     
  7. #6 JaquesTati, 30. August 2013
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    Auch wenn das eventuell Profis gewesen sind, die Kabeldurchdringung ist aber verbesserungswürdig. Und über das Getackere an der Wand kann man auch geteilter Meinung sein.

    mfG

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  8. Taipan

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    Frage 1: Dichtstoff nach verarbeitungsrichtlinie verbaut (Raupenstärke, Folienüberstand ...)
    Frage 2: Dichtstoff überhaupt zugelassen um ohne Anpresslatte benutzt zu werden?
    Frage 3: Was passiert mit den im Putz steckenden Klammern, bzw. was passiert mit den Löchern, wenn diese Klammern rausfallen (und das werden sie)?
    Frage 4: Ist das SO wirklich dauerhaft Luftdicht im Sinne der DIN 4108-7?

    Feststellung 1: Die Kabeldurchdringungen sind nicht i.O.

    PS: der Blowertest ist nicht geeignet die Luftdichtigkeit nach DIN 4108-7 zu belegen. Steht auch so in der DIN drin.
     
  9. Peeder

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    sehr scharfe Augen, oder deine Baustelle ????

    mal nur so ein punkt, nur erläutere uns mal, warum nicht, und was du siehst, was ich nicht sehe ?????

    Fehlende Manschetten vom Kollegen Eisedicht und Co ???



    Peeder
     
  10. Taipan

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    Kabel, welche flasch auf der Dampfsperre durch die Dampfsperre gehen sind zu 99% nicht Luftdicht. Das Kabel muss senkrecht durch die Dampfsperre, damit man es rundherum abkleben kann. Das wiederum geht sehr wohl ohne Manschette.

    Das lässt sich aber ja wohl in 5 min korrigieren. Viel interressanter ist hier tatsächlich der Randanschluss.
     
  11. #10 baulaie1979, 30. August 2013
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    Hi zusammen,

    danke für die vielen Antworten!
    Die Dichtmasse ist dafür zugelassen, dass keine Anpressleiste benötigt wird, da hab ich mich informiert.
    Ob die Dichtmasse lückenlos aufgetragen wurde konnte ich leider nicht mehr prüfen, da mittlerweile schon die Gipskartonplatten montiert wurde.
    Aber ich vertrau da jetzt einfach mal drauf. Mir gings hauptsächlich darum, ob die Montageart grundsätzlich eine mögliche Variante ist oder so nicht zulässig ist.

    Aber dann bin ich halbwegs beruhingt und vertraue mal auf die Arbeit meiner handwerker (die alle auch total nett waren...was wohl an dem guten Kaffee auf der Baustelle liegt ;-)

    Grüßle

    Baulaie
     
  12. #11 baulaie1979, 30. August 2013
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    Die Kabel wurden senkrecht runtergeführt, abgeklebt und dann (da die Position vom Elektriker nicht ganz korrekt war) oberhalb der Dampfsperre positionsmäßig verändert. Sollte denke ich also so passen. Abgeklebt wurden sie ringsherum mit einem elastischen Dichtband.

    Grüßle

    Baulaie
     
  13. Taipan

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    na dann scheint ja alles gut zu sein.
     
  14. Gast943916

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    das mit Sicherheit, aber DIN gerechter wäre eine Anpresslatte, denn die DIN schreibt vor "dauerhaft Luftdicht" und das ist ohne AL nicht zu gewährleisten.
    Da diese Dichtstoffe relativ neu auf dem Markt sind, hat man keine Erfahrung wie es in 20 oder 30 Jahren aussieht

    Ich hätte auch Manschetten verwendet......
     
  15. H.PF

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    Ich hab es schon erlebt, das die Dichtmasse gehalten hat aber der Untergrund nicht. Ich finde ohne Dichtlatte immer noch kritisch, mag ich ja mal überhaupt nicht leiden...
     
  16. Peeder

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    scheinbar, viel Wind um nix gemacht.


    aber @ Taipan
    Das würde mich brennend interessieren, wo das steht, und was da steht.
    Du kannst das ja mal zitieren .

    Peeder
     
  17. Taipan

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    DIN 4108-7:2011-01 Abschnitt 4 Anmerkung 1: Selbst bei Einhaltung der oben genannten Grenzwerte sind lokale Fehlstellen in der Luftdichtheitsschicht möglich, die zu Feuchteschäden durch Konvektion führen können. Die Einhaltung der Grenzwerte ist somit kein hinreichender Nachweis für die sachgemäße Planung und Ausführung eines einzelnen Konstruktionsdetails, beispielsweise eines Anschlusses oder einer Durchdringung.
     
  18. Peeder

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    Danke :28:

    so isses

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  20. Taipan

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    War das jetzt ein Test?
     
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    nein, es hat andere Hintergründe, die mir mal ein BDT Tester erläutert hat.

    Ich möchte nur mal in diesen Zusammenhang sagen, das es nicht einfach ist, die Ausführung der Planung bis ins Detail hinein zu überwachen.

    Erst wenn der Schaden da ist, kommen Sünden der fehlenden Anpresslatte oder sonstige Fehler zu Tage.



    Peeder
     
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Befestigung Dampfsperre an Wand

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