Behandeltes Heizungswasser vs. Brauchwasser

Diskutiere Behandeltes Heizungswasser vs. Brauchwasser im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, eine Frage die mich momentan beschäftigt ist die Notwendigkeit von behandeltem Wasser im Heizsystem. Da meine Anlage einen...

  1. andi5783

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    Hallo zusammen,

    eine Frage die mich momentan beschäftigt ist die Notwendigkeit von behandeltem Wasser im Heizsystem. Da meine Anlage einen Pufferspeicher besitzt, ist der Wasserinhalt >20l/kw und daher müsste das Wasser ja entsprechend behandelt sein (ob das so ist....keine Ahnung).

    Was mich momentan beschäftigt ist die Tatsache, dass sich Brauch- und Heizwasser ja einen gemeinsamen Vor- und Rücklauf teilen. D.h. wenn die Heizung läuft sind diese mit dem behandeltem Wasser gefüllt. Nun wird umgestellt auf WW-Produktion und das behandelte Wasser kommt in das Trinkwasser. :wow Ist das gesund???

    Danke schon mal!
     
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  3. ralf9000

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    Normalerweise - wenn die Anlage nicht von blutigen Amateuren gebastelt wurde - gibt es eine strikte Trennung dazwischen mit einem Wärmetauscher, für den es verschiedenste Lösungen auf dem Markt gibt. Wahrscheinlich hast Du den in Deiner Anlage noch nicht gefunden ... lies mal die Anleitung und Doku.
     
  4. andi5783

    andi5783

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  5. andi5783

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    Muss mich korrigieren, ist eher Schaubild 10:
    Schema_Waermepumpe.jpg
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Wenn es so gebaut wurde, dann ist das Trinkwasser durch den Wärmetauscher im WW-Speicher getrennt.

    Wozu der Pufferspeicher oder Mischer gut sein sollen, erschließt sich mir nicht.

    Korrektur, der Mischer ist jetzt entfallen. Puffereinbindung ist auch besser gewählt. Trotzdem stellt sich noch die Frage, "wozu der Puffer"? und wozu das Überströmventil? Gürtel und zusätzlich noch Hosenträger mochte ich noch nie.

    Gruß
    Ralf
     
  7. andi5783

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    Hi Ralf,

    ah ich verstehe, da ist ein Wärmetauscher im Speicher :think

    Wozu der Puffer ist....ich vermute damit der Technikraum noch voller ist......

    Den einzigen zwei Dinge den ich mir momentan ausmalen könnte sind
    1. Um Fehler zu verstecken
    2. So eine Art hydraulische Weiche vielleicht....

    Naja insgeheim vermute ich einfach, dass der HB das halt immer so macht........


    Gruß Andi
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Im ersten Bild hätte der Puffer als hydraulische Entkopplung gewirkt, denn er war parallel eingebunden.
    Im zweiten Bild hängt er im Rücklauf und vergrößert nur das Wasservolumen. Das Überströmventil hat nur den Zweck bei geschlossenen Heizkreisen den Puffer direkt mit dem VL zu verbinden, so dass die WP ein bisschen Wasser hat mit dem sie arbeiten kann.

    Ich würde mir an dieser Stelle mal die FBH Dimensionierung genauer anschauen. Dann so planen, dass immer eine Mindestzahl an FBH Kreisen offen ist, so dass der Mindestvolumenstrom durch die WP jederzeit sichergestellt ist. Den Puffer kann er dann getrost wieder einpacken. Die WP arbeitet dann direkt auf den Heizkreis.
    Das funktioniert natürlich nur, wenn die Anlage richtig geplant ist. Also keine Angstzuschläge bei der Leistung des Wärmeerzeugers usw. usw.

    Gruß
    Ralf
     
  9. andi5783

    andi5783

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    Ach das war dieser Punkt, dass ein 400l Puffer nicht soviel Energie aufnehmen kann um dadurch die Zeit zwischen den WP-Takten merklich zu verlängern.

    Hmmm,....also nicht....vermute ich.

    Da ich den HB heute eh noch "stören" muss (meine Durchflussmengemesser hängen jetzt nach einem Jahr Betrieb, vermutlich weil der HKV kopfüber montiert wurde) werde ich ihn gleich um alle Planungsunterlagen bitten.

    Kannst du mir vielleicht die Dokumentnamen auflisten, die man "eigentlich" zur Heizung haben sollte (Heizlastberechnung, ect.)? Was ich damals bekommen habe war....nix
    Mittlerweile habe ich zumindest die originale Bedienungsanleitung, sowie ein Inbetriebnahme-Protokoll auf dem Puffer gefunden.

    Besten Dank schon mal!

    Grüße
    Andi
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Na ja, die Betrachtung ist schon etwas umfangreicher. Ein Puffer erhöht die Masse und damit auch das Taktverhalten, aber worst case reden wir hier von ein paar Minuten. Das ist aber nur eine Seite der Medaille.

    HKV über Kopf montiert? Was ist dann mit den Stellantrieben? Hängen die auch kopfüber? Da würde ich mal schauen ob das gem. Unterlagen des Hersteller überhaupt erlaubt ist. Ich befürchte, dafür gibt´s kein OK vom Hersteller. Wenn da mal das Ventil ein bisschen undicht wird, läuft die Brühe in den Stellantrieb und der gibt Rauchzeichen von sich.

    Das mit den Dokumenten ist so eine Sache. Was war vereinbart?

    Unterlagen zum Wärmeerzeuger, Inbetriebnahmeprotokoll(e), und schon ist die Pflicht erledigt. Danach kommt die Kür. Heizlastermittlung, Hydraulikpläne, FBH Berechnungen, das alles sollte vorher vereinbart werden. Da stehe ich mit meiner Meinung, dass solche Unterlagen grundsätzlich dem Kunden ausgehändigt gehören, allein auf weiter Flur.

    Gruß
    Ralf
     
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  12. andi5783

    andi5783

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    Richtig. Deswegen hatte ich ihn am Freitag schon an der Leitung. Aussage: "Da kondensiert, nix weil es warme Leitungen sind"
    Ok, den Punkt Undichtigkeit habe ich da nicht ins Spiel gebracht. Jetzt werde ich aber auf einen Umbau bestehen, wg. den Antrieben und den Durchflussmessern.

    Speziell vereinbart wurde bzgl. der Dokumente leider nichts. Aber ich werde ihn trotzdem mal fragen, ob er das, was er hat mitbringen könnte wenn er den HKV umbaut/austauscht. Ich vermute aber das der die Hausdaten einfach irgendwo in ein Programm eingegeben hat und dann einen Mustervorschlag für mein Haus ausgespuckt bekommen hat.

    Andere Frage noch bzgl. des HKV. Wenn er den dreht, werden zwangsläufig die Leitungen verlängert werden müssen, da diese eine andere Position des HKVs nur schwer zu lassen werden (der HKV hängt relativ nah an der Decke). Ist diese Verlängerung problematisch (mal abgesehen davon, dass der Gedanke an einer "geflickten" Stelle in einem neuen Haus nicht schön ist)? Gibt es gewisse Dinge auf die ich achten muss, wenn ich ihm auf die Finger schaue?

    Danke nochmals!

    Grüße,
    Andi
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Notfalls in die Montageanleitungen schauen, dort ist die "erlaubte" Montage genannt. Ich habe Dir mal ein Beispiel aus einer Montageanleitung kopiert:

    So oder so ähnlich findet man das in den Anleitungen zu fast allen Stellantrieben die ich kenne. Werden sie kopfüber montiert, dann erreichen sie nicht die spezifizierte IP Klasse.

    Die Verlängerung ist unkritisch. Wie er das genau bewerkstelligt ist seine Sache. Darauf achten, dass die Verlängerung den gleichen Querschnitt hat damit es dort nicht versehentlich zu Strömungsgeräuschen kommt. Der Rest ist an sich Standard.

    Gruß
    Ralf
     
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