Behebung von Schallproblematik im Doppelhaus / Vorschläge des Bauträgers

Diskutiere Behebung von Schallproblematik im Doppelhaus / Vorschläge des Bauträgers im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Guten Tag ! Ich hoffe in diesem Forum kann mir irgendjemand mit Erfahrung und Fachwissen weiterhelfen. In unserem Anfang 2005...

  1. Johnboy

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    Guten Tag !
    Ich hoffe in diesem Forum kann mir irgendjemand mit Erfahrung und Fachwissen weiterhelfen.

    In unserem Anfang 2005 fertiggestellten Doppelhaus bestehen erhebliche Schallmängel, die auch per Gutachten inzwischen bestätigt und vom Bauträger akzeptiert wurde,

    Um diese Problematik zu beheben, gibt es 2 Varianten, wobei der Bauträger eine davon favorisiert.

    Variante 1: Durchsägen der beiden Doppelhaushälften mittels Diamantseiltechnik (ohne Bodenplatte)

    Variante 2: (vom Bauträger bevorzugt): Auszug einer Partei für 3 Wochen, Abriss der Trennwand auf einer Seite und neues Aufmauern mit Kalksandstein (vorher poroton 17,5)


    Wie gesagt, der Bauträger bevorzugt Variante 2. Wir haben bisher keinen Menschen gefunden, der entweder mit 1 oder 2 hat Erfahrungen sammeln können, es stellen sich für uns gerade bei Variante 2 viele Fragen, z.B. ist das in 3 Wochen zu schaffen? Was ist mit der Feuchtigkeit, die durch das neu Verputzen ins Haus kommt, muss das Hasu komplett ausgeräumt werden? was kann zusätzlich für entschädigung verlangt werden, etc....

    vielleicht hat einer der Teilnehmer hier schon Erfahrungen sammeln können....was ist zu empfehlen, wovon ist abzuraten....wäre für jeden Hinweis sehr dankbar

    Vielen Dank im Voraus.
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 1. September 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Sind die denn...

    des Wahnsinns fette Beute ????
    Nur mal so als Idee, was da an "Nebenarbeiten" kommt:
    * Rückbau und Neuverlegung aller Elt- und Wasserleitungen im Bereich der Trennwand
    * Abstützen der Decken entlang der Trennwand, da diese tragend sein dürfte
    * Ausbau des Estrichs im Bereich der Abstützung, da der Estrich die Stützlasten nicht schadfrei übersteht, bei FBH Ausbau im ganzen Raum
    * Abstützen der Dachkonstruktion einschl. Beschädigung und Wiederherstelllung der Dampfsperre
    * Herstellen von Stumpfstossverbingungen in den Aussenwänden.
    ***
    In drei Wochen niemals zu schaffen.
    MfG
     
  4. Yilmaz

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    Hallo

    hat man die Ursachen für die schallprobleme ermittelt?

    Ich würde die variante 2 bevorzugen einmal zwischen die häuser durchgeschnitten,wen aber haupsächlich daran liegt das kein passende stein eingebaut wurde kann das problem so nicht ganz gelöst werden.
    Die variante 1 ist horor pur.

    Mfg.
    Yilmaz
     
  5. Johnboy

    Johnboy

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    danke für die ersten antworten

    genauso habe ich es mir eigentlich gedacht, dass mehr kaputt gehen könnte, als das mängel behoben werden würden.....

    ich denke soviel "schmerzensgeld" könnten und würden sie uns gar nicht bezahlen können....

    die herkunft des problems ist nicht endgültig geklärt....es scheinen auch sowohl tritt- als auch luft-schallübertragungen zu sein....

    man hört, treppe (sehr deutlich) , weinflaschenöffnen, anrufbeantworter, etc....also alles normalgeräusche.....

    nun ist ein kind unterwegs und bis zur niederkunft muss hier natürlich eine lösung gefunden werden, damit die nachbarn nachts auch schlafen können...

    nur was das geeignete ist, ist die frage, da die abweichungen von der Mindestanforderung sehr deutlich sind.....

    unser bauträger teilte uns mit, dass die maßnahme des mauerab und neuaufbaus schon kürzlich erfolgreich durchgeführt worden sei.....daraufhin bat ich um die kontaktdaten der betroffenen bauherren....und warte nun seit ca 2 wochen.....

    habe aber auch noch keinen gefunden, bei dem durchgesägt wurde.....lt auskunft der spezialfirma liegt der effekt bei mind. 5 max 16 db......5 würden nicht reichen, um die mindestnorm zu erfüllen....

    andere möglichkeiten sehen wir aber nicht....ein verflixtes ding......
     
  6. peterr

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    Könnte mir glatt vorstellen, daß es nur eine Wand gibt, weswegen der Bauträger das Durchsägen nicht gerne sehen würde:biggthumpup:
     
  7. Laermi

    Laermi

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    Ihre Trennwand erreicht nur

    51 db????? oder gar weniger?????:yikes - das ist ja schlechter als in einer Sozialwohnung!

    Dann verstehen Sie doch auch normale Gespräche oder?:cry

    Also, auch ich kann mir nicht vorstellen, daß dort 2x17,5 er Porotonwände stehen. Was sagte denn der Gutachter? Wie hoch ist Schalldämmmaß?
    Wie hoch könnte es bei fachgerechter Ausführung der Trennwand sein?

    Gruß Lärmi
     
  8. Johnboy

    Johnboy

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    verstehen ....

    nicht, aber hören tun wir von zeit zu zeit auch "normale" gespräche...

    lt gutachten haben wir 51,2 db.....

    es stehen tatsächlich 2 wände a 17,5 cm....ist auch ne dämmung drinn, haben wir gesehen......

    bei korrekter ausführung sollten sogar 67 erreicht werden (laut einer berechnung des bauträgers, die er uns dummerweise hat zukommen lassen)
     
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  10. peterr

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    mmmh, vielleicht gehen die Decken durch? Sind die zwei Häuser zeitgleich entstanden?
     
  11. #9 Ralf Dühlmeyer, 1. September 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Mein lieber Lärmi....

    bitte nicht immer aus eigenen leidvollen Erfahrungen Panik machen. Wir haben lange in einem RMH mit gemeinsamen !!!!!! Kommunwänden (Baujahrsbedingt) gewohnt. Wir haben von den Nachbarn wenig gehört, die von unseren drei kleinen Kindern auch nicht viel (und der mittlere war sehr "nachtaktiv" :cry .
    Einzig Nachbars 2 wilde Enkel haben wir manchmal über Tisch und Bänke toben hören - aber selbst das war erträglich.
    ****
    Ohne klare Ursachenanalyse würde ich mich auf KEINE der beiden Varianten einlassen.
    Sinds die zu schlechten Wände, hilft die Säge wenig bis nichts.
    Sinds Deckenflächen, die Kontakt haben, nützt die ganze Mauerwechseldich-Nummer nichts, es muss trotzdem gesägt werden.
    MfG
     
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