Belastung Betondecke 12cm

Diskutiere Belastung Betondecke 12cm im Bauphysik allgemein Forum im Bereich Bauphysik; Hallo Miteinander! Kann mir jemand sagen wie hoch die Belastung in Kg/m² auf einer 12cm dicken Betondecke in etwa sein darf. Die Decke ist über...

  1. #1 hellischatz, 9. November 2009
    hellischatz

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    Hallo Miteinander!
    Kann mir jemand sagen wie hoch die Belastung in Kg/m² auf einer 12cm dicken Betondecke in etwa sein darf. Die Decke ist über die Außenwände mit ca. 25mm Eisen 6m Spannweite gespannt. Die Eisen liegen in einem Abstand von ca. 15-25cm im unteren Drittel des Beton.
    Mit bestem Dank
    helli
     
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  3. PeterB

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    Bist Du Dir mit den Angaben sicher?
    Ich halte 6 m mit 12 cm und den Stahlabständen für eine gewagte Konstruktion.
     
  4. Thomas B

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    ...ganz im Gegenteil: Da hat einer etwas erfunden/ erdacht, was den Bau revolutionieren wird.....

    Ernsthaft: 12 cm Deckenstärke und 6 m Spannweite halte ich auch für eher unmöglich. Oder wurde (beim Messen der Deckenstärke) ein echter Zollstock verwendet???

    thomas
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 9. November 2009
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    Das würde aber nicht zu den Bewehrungsangaben passen.
    Bunker werden stärker bewehrt :p
     
  6. Julius

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    Vielleicht sind ja zusätzliche Träger eingearbeitet?
    Aber früher hat man wirklich teilweise erstaunlich dünne Betondecken erstellt!
     
  7. #6 Thomas Traut, 9. November 2009
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    Den Bau wird's wohl nicht mehr revolutionieren, weil es sich offensichtlich nicht bewährt hat, dünne Stahlbetonbauteile mit wenigen dicken Eisen zu bewehren. Ich habe im Rahmen eines studentischen Praktikums mal eine Werkhalle aus den 20er Jahren aufgemessen und da Kernbohrungen gezogen. Die Decke war lt. Plan 12 cm dick und real so um die 11 bis 13 cm. Bewehrung auch dicke glatte Eisen mit großen Abständen. Da war ein säurefester Klinkerfußboden drauf und es war eine Härterei für Kettenglieder in Betrieb. So außergewöhnlich scheinen die Angaben nicht zu sein.

    Was ist der Hintergrund der Frage?
     
  8. adilhan

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    Mein Haus von 1958 hat auch nur eine 12 cm Betondecke. Das Wohnzimmer ist 36 qm groß und 7 m breit. Keine Stützen und Wände über die 7m. Die Statikpläne weisen jede Menge Bewehrungen und Träger in der Decke auf(so sah es für mich als Laie aus).
     
  9. #8 hellischatz, 10. November 2009
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    Danke für Eure forensischen Analysen. Kurz ins Detail:
    Grundfläche des Hauses 6x12m.
    Diese 12m sind unterteilt im EG 1 Garage von 4x6m, 1 Garage 3,5x6m, Treppe 1x6m, Wohnraum 3,5x6m. Die beiden Garagen sind mit 24er Mauerwerk geteilt. Treppe und Wohnraum mit einer 11,5er Wand. Darauf liegt eine 12cm dicke Betondecke die über die kurzen Wege gespannt ist. Diese Decke wird als wohnraum voll belastet. Seit 1960. Genau über den angegebenen Wänden stehen 11,5er Mauerwerk, worauf die beschriebene Decke liegt und Wohnraum vom Dachboden trennt. Ich habe den Dachboden entrümpelt und nur schweres material gefunden. Ohne ende Dachpfannen, Fließen, Kisten mit alten Zeitschriften, Schränke, Kaminsteine etc. etc. Ich lebe seit 12 Jahren in diesem Haus und da is nix kaputt. Da muss es doch was geben was man als Anhaltspunk verwenden kann. Ich würde den Dachboden halt gerne anders nutzen, nur würd ich gern wissen was möglich ist.
    Noch was, ich selber bin Tischlermeister und berechne die Statik für Überseekisten in der Schwergutverpackung. Alleine deshalb ist mir der Umgang mit einem Zollstock bekannt. Von Betondecken habe ich aber keinen blassen Schimmer. Alles nur Gefühlssache.
    Gruß
    Helli
     
  10. RMartin

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    Wann ist das Haus denn gebaut? Dann kann mal nachgeforscht werden welche Norm "Lastannahmen"; heutige DIN 1055; zum damaligen Zeitpunkt gültig war.
    Oder gibt es die statische Berechnung noch? Da wird es drin stehen.
     
  11. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    In den Lastannahmen hat sich für Wohnnutzungen nichts Wesentliches geändert.

    Man muss beachten, dass derartige Decken übellaunig auf Änderungen reagieren können - deutliche Verformungen und Rissbildungen, wenn man unbedacht herangeht.
     
  12. hellischatz

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    Danke euch.
    Unbedacht geht gar nix.
    Habe schon mit Maurers gesprochen und Ortsbesichtigung durchgeführt, die solche Häuser 1960 gebaut haben. Zur Deckenlast konnte allerdings keiner was sagen, außer das sie hält. An Belastung soll eh weniger drauf als vor der Entrümpelung drauf stand, es wird nur etwas mehr Bewegung stattfinden.
    Auf jeden Fall werde ich Durchbiegung und Rissbildung prüfen. Bei Veränderungen wird gehandelt.
    Danke erstmal.
    Gruß
    Helli
     
  13. cannavaro

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    12 cm sind durchaus möglich, allerdings kann man für eine grobe Nachrechnung mit den angegeben Stababständen nichts anfangen. 15 oder 25 cm ist ein himmelweiter Unterschied. Keine genaueren Angaben?
     
  14. PeMu

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    Nimm 20 cm und rechne nach, dann haste schon mal ne Größenordnung wos liegt.
     
  15. hellischatz

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    Danke.
    So, ich hab nochmal gemessen. Es sind 10cm höchstens 15cm Abstand zwischen den Eisen.
    Was genau muss ich denn Rechnen.
    Durchbiegung, Wiederstandsmoment, Auflager etc..
    Bei Holz alles kein Thema aber Beton und Eisen cih hebe absolut keine Werte womit ich rechnen soll.
    Kann mir da mal jemand was geben.
    Gefühlstechnisch bin ich bei 100-150 Kg/m² alleine schon aus dem Grund, wenn ich drüber nachdenke was draufgestanden hat. Danach müsste es sogar mehr sein.
    Gruß
    Helli
     
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  17. PeMu

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    das mit dem Rechnen ging an cannavaro.
     
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    Wie hast du denn die Abstände nachgemessen?
    Liegt da irgendwo Eisen frei, oder hast du nen Leitungsfinder o.ä. verwendet?
     
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