Benötige Hilfe bei 1,20 m hohe4 Stützmauer

Diskutiere Benötige Hilfe bei 1,20 m hohe4 Stützmauer im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich lese zwar schon seit einiger Zeit immer mal hier im Forum, aber heute bin ich endlich dazu gekommen, mich anzumelden, denn...

  1. Sin211

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    Hallo zusammen,

    ich lese zwar schon seit einiger Zeit immer mal hier im Forum, aber heute bin ich endlich dazu gekommen, mich anzumelden, denn ich hätte auch gleich schon ein Problem, auf das ich so direkt hier im Forum keine Lösung gefunden habe.

    Jetzt wo es auf den Frühling zugeht, möchte ich doch so einiges im Garten schaffen. Unter anderem muss ich eine Stützmauer setzen, weil unser Grundstück eine Höhendifferenz von rund 1,20 m hat. An der Grundstücksgrenze steht eine Hecke aus Lebensbäumen oder ähnlichem. Direkt dahinter soll nun die Stützmauer entstehen. Sie wird also anschließend von der Hecke verdeckt und muss nicht schön aussehen. Die Mauer wird auf einer Länge von insgesamt rd. 25 Metern entstehen und zweimal um ca. 90° abknicken.

    Als Varianten habe ich jetzt schon einiges (u.a. hier im Forum) gehört bzw. gesehen:

    - Winkelsteine
    - Pflanzringe / -steine
    - Gabionen
    - Natursteinmauer

    Ich möchte gerne so wenig wie möglich in die Optik investieren, da man die Mauer nachher eh nicht sieht. Außerdem würde ich die Mauer gerne selber setzen, daher wäre eine einfache Variante wohl die Beste.

    Ich persönlich tendiere momentan zu den Pflanzringen /-steinen oder den Gabionen, wobei ich mir bei den Pflanzringen wohl preislich günstiger stehe.

    Gibt es vielleicht noch andere Möglichkeiten, die ich bisher übersehen habe? Ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt.

    Viele Grüße
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 29. März 2011
    Ralf Dühlmeyer

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    Fast für lau ohne grossen Aufwand realisierbar:

    Böschung.

    Schlicht, einfach, keine Standsicherheitsprobleme, Kosten nur evtl. Boden, jederzeit ohne Abfall rückbaubar.

    So what
     
  4. Julius

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    An welche Art von Fundament hast Du gedacht?
     
  5. #4 Spasssbremse, 29. März 2011
    Spasssbremse

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    Also Pflanzsteine sind mit das Hässlichste, was mir so einfällt.

    Gabionen sind wohl schnell gesetzt, kosten aber auch nicht wenig, sind aber definitiv schöner als Pflanzringe.

    Trockenmauer wäre ja mein Favorit.
    Wir haben auch gerade eine gebaut. Sieht richtig gut aus und ist nicht wirklich schwer zu realisieren. Ist aber eine schweisstreibende und langwierige Sache.
    Und kostspielig auch (wir haben 120 EUR/qm gezahlt und die Steine sind nicht besonders gleichförmig).

    Da man die Mauer aber sowieso nicht sieht (gilt das nur für euch oder auch für die Nachbarn), sind Pflanzsteine vielleicht doch die beste Wahl.

    Wenn ihr aber kleine Kinder hat, ist eine Böschung mitunter am besten, das Verletzungsrisiko bei einer Mauer ist auf jeden Fall höher.
     
  6. Sin211

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    @ all

    Vielen Dank erst einmal für die schnellen Antworten.


    @ Ralf Dühlmeyer

    An eine Böschung hatte ich anfangs auch schon gedacht, aber leider geht dadurch zu viel des sowieso schon nicht allzu großen Gartens verloren. Ist also leider keine Alternative.


    @ Julius

    Bei den Pflanzringen hätte ich an ein Betonfundament gedacht und bei den Gabionen an ein "Schotterfundament". Soweit ich weiß, benötigt man bei den Gabionen kein Betonfundament.


    @ Spasssbremse

    Ich würde einen Zaun mit in die Mauer (oder knapp dahinter) setzen, in den die Hecke reinwachsen soll. Dadurch würde ich den Zaun nicht mehr sehen und ein Verletzungsrisiko wird minimiert.
     
  7. #6 wasweissich, 30. März 2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    karlsruher gartenstein googeln....... (U-stein)
     
  8. Sin211

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    Hallo zusammen,

    nach einigem hin und her, haben wir uns nun für eine Stützmauer aus Pflanzringen (rund – L/B/H 50x40x30 cm) entschieden. Jetzt hätte ich allerdings noch Fragen zum Fundament und zu einer eventuellen Drainage.

    Kurze Info zum Baugrund: Laut Bodengutachten haben wir einen weichen bis steifen, stark feinsandigen, schwach tonigen bis tonigen Schluff (Lößlehm). Zur Wasserhaltung werden folgende Angaben gemacht: Bei der vorgefundenen Untergrund- und Grundwassersituation ist eine offene Wasserhaltung ausreichend. Des Weiteren wird angegeben, dass auf dem dichten, bindigen Untergrund Staunässebildungen möglich sind.

    Erst einmal zum Fundament: Ich habe mir jetzt schon einige Beiträge und viele Anleitungen von Baumärkten oder Firmen durchgelesen und jeder macht andere Angaben. Manche geben an, dass bei kleinen Mauern ein 30 cm-Fundament aus 20 cm Schotter und 10 cm Beton und bei großen Mauern ein frostfreies 80 cm-Fundament aus 60 cm Schotter und 20 cm Beton ausreichen. Es wird jedoch nicht angegeben, ab welcher Höhe die Mauer als klein oder groß anzusehen ist. Andere schreiben, dass bei Mauern bis 1 m ein 20 cm dickes Schotterfundament ausreicht. Ab 1 m sollte das Fundament dann aus 20 cm Schotter und 10 cm Beton bestehen. Ein Gartenlandschaftsbauer empfahl mir ein 20 cm tiefes Fundament bestehend aus 10 cm Schotter und 10 cm Beton. Das empfinde ich allerdings als etwas zu wenig, oder? Ich würde jetzt ein 40 cm tiefes Fundament machen, welches aus 25 cm Schotter und 15 cm Beton besteht. Reicht das aus, auch mit Blick auf das Bodengutachten?

    Nun zur Drainage: Hier streiten sich ebenfalls die Gemüter. Einige schreiben, dass bei Stützmauern generell eine Drainage gelegt werden muss, andere schreiben, dass es totaler Schwachsinn sei, da die Pflanzringe wasserdurchlässig sind und sich somit keine Staunässe bilden kann. Ich persönlich denke auch eher, dass ich keine Drainage benötige, da zwischen den Ringen ja auch immer noch 5 mm Luft bleiben soll. Da kann das Wasser doch auch ablaufen, oder sehe ich das falsch?

    Ich hoffe, ihr könnt mir auf den letzten Metern noch helfen.

    Viele Grüße
     
  9. Jessi75

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    Hallo,

    ich bin kein Experte aber bei uns haben sehr viele Leute diese Stützmauern aus Pflanzsteinen. Entweder sind die alle schlecht gemacht oder das taugt nicht. Jedenfalls habe ich noch keine dieser Mauern gesehen, die auch noch nach ein paar Jahren so aussieht wie am Anfang. Die sind abgesackt oder schief geworden. Aber schön sehen die nach einiger Zeit nicht mehr aus (wobei die mir nicht mal am Anfang gefallen...)

    Wir haben jetzt auch eine Stützmauer zum Nachbarn hin gemacht, Höhe auch ca. 1,20. Wir haben ein Fundament gegossen und dann mit diesen Schalungssteinen "gemauert". Da kam auch Eisen rein und die Steine wurden mit Beton gefüllt. Wir legen auf jeden Fall eine Drainage, an unserer jetzigen Terasse haben wir keine weil uns jeder davon abgeraten hatte. Das sei nicht nötig und rausgeschmissenes Geld. Jetzt haben wir bei der Terasse das Problem, dass das Wasser zwischen den Steinen raus drückt und es hässliche Stellen gibt. Darum auf jeden Fall eine Drainage. Und so teuer ist das auch nicht. Lieber etwas mehr investieren als sich danach ewig ärgern!
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 21. April 2011
    Ralf Dühlmeyer

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    Pflanzsteine funzen nur gegen die Erosion einer Böschung. Als Stützmauer sind sie absolut ungeeignet!!!
     
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  12. Sin211

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    @ Jessi75

    Das Aussehen ist uns nicht so wichtig, weil man die Mauer nachher nicht mehr sehen wird. Direkt davor wächst eine Hecke, welche die Mauer in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft vollständig verdecken wird ;o)

    Wichtig hingegen ist uns jedoch, dass uns die Mauer lange erhalten bleibt. Daher ist uns auch wichtig, dass das Fundament ausreichend dimensioniert ist.


    @ Ralf Dühlmeyer

    Wir wollten die Pflanzringe gegen die Böschung "lehnen". Sprich, wir wollten die unterste Reihe nicht in Waage in das Betonfundament setzen, sondern mit leichtem Gefälle zur Böschung. Die ersten beiden Reihen würde ich gerade übereinander setzen und die Dritte dann rund 10 cm nach hinten versetzt. Die vierte Reihe kommt dann wieder gerade darüber. Ich hoffe, das Bild wird einigermaßen klar.
     
  13. alex2008

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    Die etwas kompetenteren Hersteller haben für ihre Böschungssysteme Ausführungsskizzen und genaue Einbauanweisungen.

    Daraus geht hervor bis zu welcher Böschungshöhe die Systeme einsetzbar sind. Wie diese zu gründen und zu hinterfüllen sind etc.
     
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