Betondecke - Erdhaus

Diskutiere Betondecke - Erdhaus im Hilfestellung für Neulinge Forum im Bereich Sonstiges; Hallo , trage mich mit dem Gedanken ein Haus in den Hang zu bauen. Hang ca. 40 - 45 Grad , Eine wohnebene ca 8 x 15 Meter, Was mich nun mal...

  1. #1 Knallfall, 15.02.2015
    Knallfall

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    Hallo , trage mich mit dem Gedanken ein Haus in den Hang zu bauen.
    Hang ca. 40 - 45 Grad ,
    Eine wohnebene ca 8 x 15 Meter,
    Was mich nun mal interessieren würde - wie dick müsste die Betondecke sein ?
    Wenn mann den Rohbau betoniert und dann wieder zu schüttet ergebe sich ja eine Erdschicht von bis ca. 5m Dicke drauf - das ist ja schon eine erhebliche Last.
    Vielleicht findet sich ja hier ein kompetenter Profi der das grob ermitteln kann ? Nur damit ich einen Anhaltspunkt habe. Danke

    Mhhh, bekomme leider meine Skizze hier nicht rein , Rohbau ca.3m hoch , 8 m tief , zu sehen soll im Endeffekt nur eine Glasfront ...
     
  2. Taipan

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    So dick, dass sie hält. Belastbare Auskunft erteilt der Statiker anhand des Entwurfes, des Baugrundgutachtens und seiner nicht kostenfreien Berechnung.
     
  3. #3 Knallfall, 15.02.2015
    Knallfall

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    Danke, :-) , halten sollte sie schon , wollte nur wissen ob man da mit 50cm oder gar ca.100 cm rechnen müsste, oder das ganze utopisch ist - da zu aufwendig und ich das ganze gar nicht weiter verfolgen brauche.
    ausgehend von einen stabilen Untergrund (fels), maximal 5m frei überspannend, das ganze kompl. aus Stahlbeton ... IMG_20150215_195606-2.jpg
     
  4. uban

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    willst du in einem bunker wohnen?
     
  5. mls

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  6. #6 Irgendwoabaier, 15.02.2015
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    Erinnert an eine der Star Trek-Filme (Der Aufstand)... Mit Bunker muss das gar nichts zu tun haben. Man muss halt mögen, dass das Leben praktisch nur zu einer Seite hin stattfinden wird. Je nach Lage durchaus interessant, solange dann nicht im Winter eine gute Ladung Schnee vor der Haustür (und allen Fenstern) landet.
     
  7. #7 Knallfall, 15.02.2015
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    Danke für die Antworten,
    @Irgendwoabaier , das bei startrek war aber ja nur ein Guckloch :-)
    @uban, kein Bunker, Fassade wären mind. 5-7 m Glas, Aussicht von da über ganzen Ort,
    @MLS , das ist doch mal ein Wert , auch wenn ich um ruhig schlafen zu können wahrscheinlich 50cm nehmen würde :-)
     
  8. #8 Gast036816, 15.02.2015
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    legst du dass denn fest?
     
  9. #9 Knallfall, 15.02.2015
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    Nein , war nur etwas witzig gemeint, würde ich schon einen Statiker überlassen - aber etwas mehr kann ja nicht schaden (wenn natürlich auch die tragenden Elemente mit verstärkt würden)
    Ich hatte ja um einen Anhaltspunkt gebeten um überhaupt erstmal ein Gefühl für so ein Beton Bauwerk zu bekommen. 25-30 cm erscheint mir gut - das würde den Materialeinsatz überschaubar machen.
    Was kostet denn überhaupt der m3 wasserfest er/dichter Beton (wenn das überhaupt die richtige Bezeichnung ist)?
     
  10. #10 Skeptiker, 15.02.2015
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    Markus, bist Du Dir da sicher? Ich hatte schon unter Gründächern mit nur 30 cm Aufbau bei einer Spannweite von 6 m 30 cm StB und bei Kiesdächern bei 12 m Spannweite mit Spannbetondecken 36 cm starke Decken. Bei Deinen 30 sehe ich viele Unter-, okay, hier vielleicht eher Überzüge.


    mit skeptischen Grüßen!
     
  11. #11 gunther1948, 15.02.2015
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    hallo
    mutig, mutig lieber markus. ooder willste endlich mal deine spannbeton - kenntnisse auffrischen.

    gruss aus de pfalz
     
  12. #12 Knallfall, 15.02.2015
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    Liegen ja immerhin bis zu 5m Erde/Gestein drauf was auch noch verdichtet werden müsste....
     
  13. #13 gunther1948, 15.02.2015
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    hallo
    am anfang vielleicht und dann vor der tür/fenster.

    gruss aus de pfalz
     
  14. #14 Knallfall, 15.02.2015
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    Na das will ich mal nicht hoffen :-) warum sollte auch ?
     
  15. #15 kappradl, 15.02.2015
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    Ist das ein Baugebiet?? Und wie kommt man dann zum Haus?
     
  16. #16 Knallfall, 15.02.2015
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    Stelle mir das so vor, ein verstärkter Überhang fängt denn Hang mit ab, wie man es oft bei stützmauern sieht
    IMG_20150215_222044-1.jpg
     
  17. mls

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    ich auch ;)
     
  18. #18 SirSydom, 16.02.2015
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    cooles Projekt. Respekt wenn du dich das traust, sowas hat nicht jeder.

    Aber die Baugrube wird sicher nicht billig, man muss ja 11-12 Meter tiefe Baugrube gegen den Berg abfangen. Und später wieder so rückfüllen, dass es nicht abrutscht. Wo soll denn der Aushub gelagert werden? Wie erstellt man so eine Baugrube an einem so steilen Hang? Mit 08/15 Bager wird das wohl nix.

    Das wird bestimmt nicht billig..
     
  19. #19 OLger MD, 16.02.2015
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    Die paar Unter- oder Überzüge sind bei einem solchen Projekt aus meiner Sicht nachrangig. Der Aushub kann - sofern Bodenklasse ca. 3-5 vorliegt - durch einen Bagger mit Langlöffel erfolgen. Schwieriger wird es schon mit der Baugrubensicherung. Hier muss unbedingt sichergestellt werden, dass während und nach dem Ausheben der Baugrube nichts abrutschen, nachsacken oder abgleiten kann. Auch wenn der Bagger und ein voll beladener Sattelzug am Baugrubenrand stehen. Und das auch bei Regen, Frost und Trockenheit. Die Baugrubensohle darf nicht aufweichen, Niederschläge dürfen kein Material auf die talseitigen Grundstücke spülen, usw. usf.
    Außerdem müssen die Voruntersuchungen (Baugrundgutachten) und die Planung sehr sorgfältig die Frage klären, was mit Regen-, Sicker- und Schichtenwasser passiert.
    Wir wollen ja nicht, dass sich das Stabil gebaute Haus komplett mit Bodenaustausch, Frostschürze und Sauberkeitsschicht auf einem Gleitkeil hangabwärts bewegt.
    Oder gräbst Du in felsigen Untergrund??

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?88480-Hangrutsch-in-Linz

    Staut sich das Sickerwasser bis OK Randbalken und läuft dann vornüber auf die Terrasse oder läuft es seitlich ab und erhöht dort die zu versickernde Wassermenge ?
    Gibt es einen Schutz für die Terrasse gegen herabfallendes Geröll oder Schneebruch?
    Welches System aus Abdichtung und Dämmung ist stabil und ausreichend dicht, um dem Erddruck standzuhalten?
    Muss im Sommer geheizt werden, wenn sich der Großteil des Hauses im Erdreich befindet?
    Kann die Dämmung ggf. reduziert werden, weil die hangseitigen Wände "frostfrei" sind oder muss die Dämmung erhöht werden, damit die Nutzer im Sommer nicht frieren und es zu Kondenswasserproblemen kommt?
    Falls Du eine 095xx-PLZ hast, besuch' doch mal im Sommer die Himmelfahrt-Fundgrube. Für kurze Zeit ist es angenehm kühl....
    Da sind sicher noch viele Fragen auch aus anderen Bereichen zu klären.


    Die "Überhänge" die man bei Stützmauern sieht, heißen Kappen und haben außer für die Absturzsicherungen (Geländer) i.d.R. keine tragende Funktion. Stützmauern sind so geplant und gebaut, dass die Mauer den Erddruck komplett abfängt und über das Fundament in den Baugrund abträgt. Sonst müsste es eine speziell für diesen Fall bemessener und rückverankerter Balken sein.

    Unter ungünstigen Umständen schiebt der Hang den skizzierten Balken samt Betondocke Richtung Tal. In einem Rutsch oder jedes Jahr einen oder mehrere Millimeter. Muss nicht. Kann. Kann aber auch alles sauber geplant und ausgeführt werden - dann passiert nichts. Dann weiß an, was man hat.

    Das soll jetzt keines falls abschreckend wirken; nur ein paar Denkansätze geben und den Hinweis, das es ein anspruchsvolles Projekt wird. Erst recht bei ca. 45° Hangneigung. Gibt es in der Nähe etwas Flacheres? Mit Böschungsneigungen im Bereich um 1:1,5 (ca. 33°) ??
     
  20. reezer

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    ich vermute, der TS hat keine Ahnung davon was alles an Aufwand nötig ist bis es überhaupt so weit ist daß er seine (wie dick auch immer werdende) Betondecke erstellen lassen kann
    Baugrube gegen den Berg, steht ja schon oben. Baugrubensicherung? Böschung wird nicht gehen. Baustelle betreiben in einem 45° Hang...
    außerdem, wie erreicht man denn dieses Traumhaus wenn alles fertig ist? Seilbahn wie in den Alpen, oder Aufzug im Berg wie bei Hitlers Teehaus?
     
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