Betonfundament verdreckt - hält die Mauer?

Diskutiere Betonfundament verdreckt - hält die Mauer? im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo liebe Maurer. Ich habe vor Weihnachten ein Betonfundament für eine Stützmauer erstellt. Jetzt will ich darauf die Mauer mörteln. Leider...

  1. BikerJoe

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    Hallo liebe Maurer.

    Ich habe vor Weihnachten ein Betonfundament für eine Stützmauer erstellt.
    Jetzt will ich darauf die Mauer mörteln.
    Leider ist durch den Regen der lehmige Boden abgeschwemmt worden und das Fundament ist voll von Lehm.

    Reicht es, wenn ich den Lehm mit dem Gartenschlauch abspritze und dann mit Trassbeton die Mauer setze, oder muss ich die oberste Betonschicht abspitzen und neu machen?

    Vielen Dank im voraus für eure Antworten,
    Johannes
     
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  3. Gast vS

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    Sind Sie sicher, dass sie wissen, was sie tun ???

    Gut ich bin kein Maurer, mir stellt sich aber eher die Frage, ob die Mauer überhaupt gehalten hätte, auch wenn "es" nicht passiert wäre ?? Hört sich mehr nach "ein Laie bastelt eine Stützwand" an - vielleicht nicht ganz ungefährlich ..
     
  4. #3 ars vivendi, 7. Januar 2014
    ars vivendi

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    Die Gedanken habe ich auch gerade. Am besten zw Mauer und Fundament noch eine Horizontalsperre einlegen. Das beendet das Drama schneller.
     
  5. BikerJoe

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    Ich bin Laie.
    Aber ich habe kein Geld für machen lassen und ehrlich gesagt macht mir die Gartenarbeit auch Spaß...
    Ich fange hier ganz klein an: die Mauer ist 120cm lang und 3 Steinreihen à 14cm hoch.
    Die Steine sind 25cm tief, so dass sie auch trocken gesetzt halten müssten.

    Horizontalsperre ist eine gute Idee - werde ich machen.
    Kiespackung kommt auch noch dahinter zur Drainage. Ich leite das Wasser dann zur Seite raus. Soweit ist das auch schon geplant.

    Also einfach den Lehm wegwaschen, Folie drauf und draufmörteln, oder muss ich nochwas bedenken?

    Danke für eure Anmerkungen!

    Grüße,
    Johannes
     
  6. RMartin

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    Stützmauer bedeutet, dass von einer Seite mit Erde verfüllt wird?!
    Was soll dann die Horizontalsperre bringen?

    Knapp 50cm Höhe ist zwar nicht viel, aber dennoch ist die Konstruktion so natürlich Murks.
     
  7. #6 Skeptiker, 7. Januar 2014
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    Nein, das ist gar keine gute Idee (sondern ein für Dich offenbar nicht erkennbarer provokativer Witz), denn eine solche Sperre wirkt bei einer Stützwand als Gleitlager - und auf dem rutscht Dir dann der ganz Sums weg.

    Also nochmal: Lass es besser, lass in jedem Fall die Gleitlage weg!
     
  8. RMartin

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    Generell macht man normal keine Stützmauer; sprich eine Mauer, die horizontal belastet wird, als einseitig gehaltene Wand.
    Ob mit oder ohne Horizontalsperre.
     
  9. Gast vS

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    Guten Abend, dafür mein Verständnis


    passt vielleicht nicht so richtig in dieses Forum, aber wiederum "vielleicht" lässt man 5 hier gerade sein ...

    Wie ist denn der "Stützmauer"-aufbau geplant - z.B. welches Fundament, Material der Mauer etc. ???
     
  10. BikerJoe

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    Ich habe bisher ein 125 mal 25cm großes Loch 50cm tief ausgegraben und mit Beton gefüllt.
    Evtl. wird es Winter geben, bei denen das nicht für die Frostfestigkeit reicht - dann verklage ich mich selbst auf Gewährleistung ;)
    Oberkante ist horizontal abgezogen.
    Ich habe Betonsteine 25/50x25x14cm (LxTxH) gekauft. Die werde ich da draufsetzen mit Mörtel dazwischen. Gegen den Hang gekippt habe ich die Mauer nicht, da sie nicht hoch ist, und laut Verkaufsprospekt der Steine auch senkrecht bei der Höhe halten müssten.

    Anschließend will ich dahinter eine Baunoppenfolie stecken und ein Drainage-Flies und den Hohlraum zwischen diesen Beiden mit dem restlichen Kiessandgemisch (übrig vom Betonmachen) auffüllen. Ein Drainrohr will ich mir sparen. Übriges Wasser soll seitlich auslaufen.

    Dann kam das Fest und damit der Regen und der Lehmschlamm :(

    Fehlinformationen wie Horizontalsperre sind für Laien gefährlich und nicht lustig!
    Bitte mich nicht veräppeln.

    Ich würde jetzt den Lehm wegkratzen und wegspritzen und dann mit nem Quast etwas Zementschlämme pur auftragen, damit ich den restlichen Lehm in den Poren binde und anschließend Nass in Nass mörteln.
    Kann das funktionieren?

    -Johannes
     
  11. Jonny

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    Grüsse
    Jonny
     
  12. BikerJoe

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    ???
    Ich will doch keine Komplettanleitung!

    Nur 'nen Tipp, wie ich mit dem Lehm auf dem Beton umgehen soll.

    Dann werde ich nach dem geplanten Aufbau gefragt und dann dafür gerügt?
    Vorher noch mit Fehlinformationen veräppelt...
    Wahrscheinlich werde ich jetzt für meinen "Gefühlsausbruch" aus dem Forum ausgeschlossen.

    Wie geht ihr mit einem verdreckten Betonfundament um?
    Funktioniert das Einschlämmen von Zement?

    -Johannes
     
  13. Taipan

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    Klartext: Hier wird normalerweise kein DIY unterstützt.

    Eine 42cm hohe "Stützmauer", die grademal 1,20m lang ist, ist ja aber auch kein Bauwerk.

    Mach das Fundement ordentlich sauber. Setz die erste Steinreihe in ZEMENTmörtel drauf. 1/2 hoch mit Beton ausgießen. Den Rest nach Verlegeanleitung draufsetzen. Nach 15 Jahren neu und dann richtig machen. Bis dahin rausfinden, wie es richtig geht.

    Sollte dich der Wahnsinn getrieben haben und du hast massive Steine gekauft, dann lass das ausgießen weg :-)

    Solltest du oberhalb der Mauer mit Fahrzeugen verkehren, die das Gewicht einer vollen Schubkarre überschreiten, dann lass die Finger davon und lass es von jemandem Machen, der es kann.
     
  14. BikerJoe

    BikerJoe

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    Ich habe natürlich massive "Steine" gekauft (weil die schöner Aussehen - sagt meine Frau) :rolleyes:
    Obendrüber stehen nur die Mülltonnen.
    Vielen Dank, Taipan. Das hat mir geholfen.

    Mir ist nicht klar, warum hier nicht DIY Heimwerkern geholfen werden darf. Ist das ein Thema der Gewährleistung (was ich verstehen könnte), oder ist das die Angst davor, einen Auftrag zu verlieren (was ich überhaupt nicht verstehe).
    Zum Thema Gewährleistung:
    Ich werde niemand zur Rechenschaft ziehen, wenn mir die Mauer abrutscht, umstürzt, etc.!
    Sollte ich dass jemals tun, so soll mich ein Strom von nicht unter 63A durchfahren!
    Wenn ich mir die Plackerei ersparen und eine Gewährleistung wollte, würde ich das vergeben.

    Viele Grüße,
    Johannes
     
  15. RMartin

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    Es wird ja geholfen. Aber nicht mit umfangreichen Planungsleistungen sowie detaillierten Ausführungsanleitungen.

    Hauptgrund ist, kurz gesagt, dass viele bautechnische Arbeiten wenn sie falsch ausgeführt werden, Leib und Leben gefährden (können).
     
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  17. BikerJoe

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    Ok. Dann bin ich beruhigt.
    Ich bin ja seit unserem Hausbau ganz oft hier lesenderweise unterwegs.
    Wenn man kompetente Antworten sucht, bleibt man eben immer hier hängen - super Forum und ich wünschte, ich könnte mehr Fachwissen beitragen (ich kann ja mal meine Erfahrungen an der einen oder anderen Stelle zum besten geben)!

    Vielen Dank euch allen,
    Johannes
     
  18. Taipan

    Taipan

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    Es ist weder ein Problem der Gewährleistung noch ein Problem der entgangenen Aufträge.

    Das Problem liegt eher darin, dass derjenige, der etwas in DIY machen will und nicht weiss wie es geht, auch meist nicht alle Randparameter ausreichend erkennen bzw. ausreichend kommunizieren kann. Daruas können sich fehlerhafte Tipps ergeben, mit denen weder dem Ratgebenden noch dem Geratenen geholfen ist. DESWGEN immer der Hinweis: Fach- und Sachverstand vor Ort!
     
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Betonfundament verdreckt - hält die Mauer?

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