Biegeradius / Zugentlastung im "Fallrohr"

Diskutiere Biegeradius / Zugentlastung im "Fallrohr" im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich möchte bei mir für jedes Geschoss KG2000 Rohre nutzen, um die Datenleitungen austauschbar von den Geschossen in den Keller zu...

  1. BauKran

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    Hallo,

    ich möchte bei mir für jedes Geschoss KG2000 Rohre nutzen, um die Datenleitungen austauschbar von den Geschossen in den Keller zu bekommen. Dafür wäre das Rohr mit DN200 fürs EG rd. 3 Meter, fürs 1. OG 6 Meter und fürs DG mit 120 mm Durchmesser rd. 9 Meter lang.

    Das Netzwerkkabel hat einen Durchmesser von ca. 7,5 mm und die folgenden weiteren technischen Daten:

    Biegeradius während Installation 8 x D
    Installierte Kabel 4 x D
    Zugbelastbarkeit Während Installation, max. 100 N
    Installiertes Kabel, max. -

    Hierzu habe ich die folgenden Fragen:

    - Der Biegeradius entspricht fertig verlegt 4 x 7,5 mm = 30mm = einem Kreis mit 30 mm Radius?

    - Ist es problemlos möglich, die Kabel auf einer senkrechten Strecke von 4, 7, 10 Metern "frei hängend" zu installieren, oder würden sie sich mit der Zeit in die Länge ziehen und defekt werden?

    - Ich suche noch nach einer guten Möglichkeit, das Kabel oben "um die Ecke zu bringen" ;) (hierzu habe ich gedacht, einen 90 Grad Krümmer als Metallrohr aus dem Lüftungsbau zu verwenden, suche aber auch nach einer Möglichkeit der Befestigung.

    Habt ihr eine gute Idee, insbesondere zur Befestigung bevor die Kabel (50 Kabel / 2 x 25 Duplex im DN200 Rohr) dann runter ins Rohr gehen?

    Viele Grüße

    Johannes
     
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  3. Dieter70

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    Für sowas sieht man eine Steigeleiter vor, auf der die Leitungen vernünftig festgeschellt werden. Dauerhafte zugänglichkeit ist angeraten.
     
  4. BauKran

    BauKran

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    Hallo Dieter,

    das wäre auch meine erste Wahl, ist aber aufgrund von Brandschutz und getrennten Wohneinheiten keine Alternative für mich.

    Viele Grüße

    Johannes
     
  5. Volki09

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    Hallo,

    Wieso sollte eine Steigtrasse nicht gehen? Den Brandschutz realisiert mit Brandschutzabschottungen und da du jede WE erreichen willst kannst du einen Schacht bauen der zu öffnen ist und in jedem Stock einen Aussprung hat.

    200 er Rohre vom Keller in jede Wohneinheit ist übrigen das Kontraproduktivste was du im Breich Brandschutz machen kannst. Bei einem Brand im Keller hast du wunderbare Kamine die dir den Brandrauch schön im ganzen Haus verteilen. :(
     
  6. BauKran

    BauKran

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    Hallo Volki,

    die Steigtrasse möchte ich nicht haben, weil ja dann jeder Stock die Aussparung hat. Also im Revisionsfall gehöffnet werden muss. Da es sich ja aber um verschiedene Mieteinheiten handelt wollte ich dies vermeiden.

    Damit der Kamineffekt nicht auftritt sollte das Brandschott in der Kellerdecke installiert werden, dann im feuerfesten Schacht bis zur jeweiligen Ebene hoch...

    Viele Grüße

    Johannes
     
  7. Karlheinz

    Karlheinz

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    Nachdem wir ja jetzt sehen, dass die Lösung Deines Problems nicht ganz trivial ist, kann ich doch nicht widerstehen: Löst Du nicht in Wirklichkeit ein Problem Deines Enkels? Mit anderen Worten, wenn Du CAT7- und Koax-Kabel in alle Räume legst (Elektrokabel werden ja eh' gelegt) solltest Du doch in der Zeit, in Der Du das Haus nutzen wirst, eher nicht vor irgendwelche Herausforderungen gestellt werden - und wenn doch, dann stellt sich noch die Frage, ob Du Dich nicht besser stellst, sie dann (also in fünfzehn, zwanzig, dreissig Jahren) zu lösen als jetzt beachtliche Summen in eine so vielleicht gar nicht erforderliche "Flexibilität" zu investieren?
     
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  9. BauKran

    BauKran

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    Hallo Karlheinz,

    du spricht mir aus der Seele...

    Wie viel ist genug, wie viel ist zu viel. Besser zu viel, als zu wenig?....

    Die Möglichkeiten (unabhängig von der Revisionierbarkeit) mit der Kabeltrasse und den DN200 Rohr habe ich auch schon durchgerechnet - da hat das Rohr noch nicht mal schlecht abgeschnitten...

    Nur hatte ich mir damals noch keine Gedanken über die "Umlenkung" von Waagerecht zu senkrecht und den "Zug" auf der Leitung gemacht, und stelle nun die folgenden Fragen:

    - Der Biegeradius entspricht fertig verlegt 4 x 7,5 mm = 30mm = einem Kreis mit 30 mm Radius?

    - Ist es problemlos möglich, die Kabel auf einer senkrechten Strecke von 4, 7, 10 Metern "frei hängend" zu installieren, oder würden sie sich mit der Zeit in die Länge ziehen und defekt werden?

    - Ich suche noch nach einer guten Möglichkeit, das Kabel oben "um die Ecke zu bringen" (hierzu habe ich gedacht, einen 90 Grad Krümmer als Metallrohr aus dem Lüftungsbau zu verwenden, suche aber auch nach einer Möglichkeit der Befestigung.

    Viele Grüße

    Johannes
     
  10. Dieter70

    Dieter70

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    Warum müssen überhaupt aus verschiedenen Mietparteien derart viele Leitungen über Etagen verlegt werden? Kriegen da alle Mieter einen gemeinsamen EDV-Schrank? Würde mir als Mieter überhaupt nicht gefallen.

    Warum nicht auf jeder Etage einen Verteilerpunkt? Gibt es keinen abstellraum, in dem ein entsprechender Kanal an der wand Platz findet? Und päter auch die TK-Mimik des Mieters?

    Wie soll die Etagenschottung der HT-Rohre erfolgen, wenn diese nicht zugänglich sind?
     
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