Binderdach - Risse zwischen Obergeschossdecke durch Heben und Senken im Jahresverlauf

Diskutiere Binderdach - Risse zwischen Obergeschossdecke durch Heben und Senken im Jahresverlauf im Dach Forum im Bereich Neubau; Liebe Foristen, nach knapp vier im Grunde zufriedenen Jahren im neuen Eigenheim doch noch eine Frage. Unser Haus mit zwei Vollgeschossen...

  1. jk2010

    jk2010

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    Liebe Foristen,

    nach knapp vier im Grunde zufriedenen Jahren im neuen Eigenheim doch noch eine Frage.

    Unser Haus mit zwei Vollgeschossen (HRB) verfügt über einen Binderdachstuhl (25°DN), Kaltdach mit 30cm Zellulosedämmung über der Bodenfläche, darunter Folie, dann Lattung und daran sind einlagig GK-Platten angebracht.

    Wir stellen fest, dass der Dachstuhl im Jahresverlauf merklich arbeitet, zu erkennen an Rissen zwischen Wand und Decke. Im Winter hebt sich die Decke leicht, im Sommer senkt sie sich. In der Mitte des Hauses sind es durchaus bis zu 0,5cm Höhenunterschied, zu den Außenwänden hin aber deutlich weniger. Inzwischen ist mir klar, dass eine Schattenfuge an dieser Stelle auf jeden Fall vorzusehen gewesen wäre und Acryl keine Lösung ist.

    Für die optische Seite dieses Effektes haben wir eine akzeptable Lösung durch das Anbringen dezenter Profilleisten gefunden. Die für uns aber noch offene Frage lautet: Ist die Bewegung in diesem Umfang im Rahmen des Erwartbaren oder verbirgt sich ggf. ein konstruktives Problem dahinter, das wir noch im Gewärleistungszeitaum durch einen Experten abklären lassen sollten?

    Vielen Dank im voraus für Hinweise und Ratschläge

    Joachim
     
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  3. R.B.

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    Na ja, bei 5cm würde ich mir Gedanken machen, aber bei "bis zu" 5mm? Aber ich bin Laie, daher nur meine Vermutungen. Warte mal ab, was die Holzwürmer noch zum Besten gaben.

    Unabhängig davon, dass mir nicht klar ist, wie Du das zuverlässig gemessen hast, gehe ich davon aus, dass dies angesichts der Spannweiten in einem "Haus" vernachlässigbar ist. Man könnte sich jetzt natürlich Literatur zu den verschiedenen Normen (Maßtoleranzen 18202 bzw. 18203 usw.) zu Gemüte führen oder gleich jemanden holen, der durch korrekte Messung für verlässliches Zahlenmaterial sorgt.

    Auch interessant, das Schwind- und Quellverhalten von Holz. Da hast Du bei 10% Feuchteänderung schon die 5mm beisammen (bei 5m Balkenlänge).
     
  4. jk2010

    jk2010

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    Naja, das Messen war relativ einfach: Nachdem noch im Sommer alles gestrichen und mit Acrylfugen versehen war, hat sich im ersten Winter entlang der gesamten Wandoberseiten zur Zimmerdecke jeweils ein Riss gebildet - und der war, insbesondere bei den eher zentral im Haus befindlichen Innenwänden, entsprechend ausgeprägt.

    Offensichtlich gibt es keine (ausreichend starke) Verbindung zwischen den Dachbindern und den Innenwänden. Nach meinem leienhaften Verständnis ist es aber wohl so, dass bei Binderdächern die Auflage an den Aussenwänden vorgesehen ist. - Da wir bei uns in Brandenburg ja auch noch den Prüfstatiker haben, der sich Plan und Ausführung ansieht, sollte aber wohl alles soweit i.O. sein.

    P.S. herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag! - Ich habe es gerade erst gesehen...
     
  5. R.B.

    R.B.

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    ich denke die braucht es auch nicht. Hängt halt von der Statik ab.

    Danke.
     
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