Biofilm in Kupfer-Kondensatwanne meiner Luftwärmepumpe

Diskutiere Biofilm in Kupfer-Kondensatwanne meiner Luftwärmepumpe im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, regelmäßig in der Heizperiode (jetzt zum 3. Jahr, die Jahre davor keine Probleme) entsteht in der Kondensatwanne (Kupfer) meiner T.....r...

  1. #1 alphaomega, 5. Januar 2016
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. Januar 2016
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    Hallo,

    regelmäßig in der Heizperiode (jetzt zum 3. Jahr, die Jahre davor keine Probleme) entsteht in der Kondensatwanne (Kupfer) meiner T.....r THZ 303 SOL Wärmepumpe ein sog. Biofilm. Der sieht algenähnlich aus (grau-braun), ist jedoch geruchlos (vor allem kein Geruch von Schwefelwasserstoff) und besteht wohl (was ich so las) aus Bakterien (nicht aus Algen).

    Was es genau ist, weiß ich jedoch nicht, d.h. ein Techniker von S.....l E....n konnte es mir nicht sagen. Ich solle die Wanne und den Ablaufschlauch daran regelmäßig spülen. Dazu muss ich jedoch die Verkleidung der LWP entweder die ganze Heizperiode über offen lassen oder jedes Mal aufwändig auf- und wieder zuschrauben. Das ist nicht einfach - wer das Gerät hat, weiß, was ich meine. Und bei geschlossener Verkleidung ist auch keine Sichtkontrolle möglich.

    Auch bei geschlossener Verkleidung kommt ja Sauerstoff/Umgebungsluft an die offene Kondensatwanne aus Kupfer dran. Kann es dennoch sein, dass der "offene" Betrieb (was die Verkleidung/Wand der LWP betrifft) die Bildung des Biofilms begünstigt?

    Der Ablauf (Kunststoff-Spiralschlauch, original von SE/T.....r) von der Kondensatwanne verläuft zunächst nach unten zum Geräteboden, wo er mit einer Schelle befestig ist und seine tiefste Stelle hat. Dann steigt er wieder an und verlässt das LWP-Gehäuse durch eine Öffnung in der Verkleidung hinten seitlich und geht über einen schwarzen Gummistopfen in ein KG-Rohr, welches auch an das Abwasser im UG angeschlossen ist (wo sich also auch Fäkalkeime tummeln).

    Zuvor war dort statt des schwarzen Stopfens ein Siphon angebracht, in welchen (mittels 90°-Kupferwinkel) das Ende des Ablauf-Schlauchs berührungslos mündete. Jedoch hatte sich dabei ebenfalls dieser Biofilm gebildet. Ein SE-Techniker hatte (auf Nachfrage zum Problem mit dem Biofilm) dann dazu geraten, den Siphon zu entfernen, weil der Schlauch mit der tiefsten Stelle am Gehäuseboden durch den Kondenswasserspiegel dort bereits einen Geruchverschluss bilde.

    Dass der Ablaufschlauch nun über einen schwarzen Gummistopfen direkt mit dem KG-Rohr kommuniziert, behagt mir irgendwie nicht, ist aber (s.o.) nicht die Ursache für den Biofilm (da der schon mit dem Siphon aufgetreten war). Allerdings fange ich mir mit dem Stopfen und ohne Siphon evtl. noch gravierendere (gesundheitliche) Probleme ein.

    Was meint Ihr? Siphon wieder montieren (statt Stopfen) und darauf achten, dass der Ablaufschlauch wirklich keinen Kontakt zum Siphon hat? Aber wie behebe ich das Problem des Biofilms? Muss da regelmäßig "Chemie" in die Kondensatwanne? Liegt die Ursache des Problems evtl. woanders? Wie finde ich das heraus?

    Herzlichen Dank für Eure Ideen und Hilfe - und ein gutes Neues Jahr Euch allen!


    PS:
    Evtl. ist mein Problem/sind meine Fragen unter "Regenerative Energien" nicht am richtigen Ort. Da es hier jedoch um eine Luftwärmepumpe geht, dachte ich, es ist ok. Falls dies woanders hingehört, bitte ich (auch die Moderatoren) um eine kurze Mitteilung. Danke.
     
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  3. ThomasMD

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    Wie kommst Du darauf, dass es ein Biofilm ist? Kann es nicht einfach abgewaschener Schmutz aus der Luft und Grünspan (der ist nicht immer grün) sein?
    Was wäre schlimm daran, wenn es Biofilm wäre?
    Der fehlende Siphon ist das wahre Übel. Der hätte nicht entfernt werden dürfen.

    Gruß
    Thomas
     
  4. R.B.

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    wieviele Jahre davor?

    Ob es sich hier tatsächlich um einen Biofilm handelt, das wäre zu untersuchen. Bakterien fühlen sich in der Nähe von Kupfer gar nicht wohl, oder um es anders auszudrücken, der Kontakt mit Kupferflächen führt zum Absterben von Bakterien. Es erscheint mit unwahrscheinlich, dass es sich dabei um Bakterien handelt. Die Ursache zu kennen wäre aber wichtig, wenn man sie abstellen möchte.
     
  5. #4 alphaomega, 5. Januar 2016
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    Sorry, ich hatte oben vergessen zu erwähnen, dass der "Biofilm" (oder was auch immer es ist) dazu führt, dass die Kondensatwanne und der Ablaufschlauf verstopfen, das Kondensat über den Wannenrand läuft und der Schwimmerschalter am Geräteboden die LWP dann abschaltet. Und das ist das eigentliche Übel - ok, neben dem nun fehlenden Siphon, welchen ich jetzt schleinigst wieder montieren werde.

    Gerätemontage war 2008. Das Problem mit dem "Biofilm" (ich nenne es vorerst einmal so) fing 2012 oder 2013 an.

    Könnte es nicht auch sein, dass der "Biofilm" tatsächlich gar nicht in der Kupferwanne entsteht, sondern im Ablaufschlauch aus Kunftstoff und dann in beide Richtungen weiter wandert, also auch in den Ablauf der Kupferwanne und dann in diese hinein?


    Übrigens: Weshalb ist es hier verboten, die Namen der Firmen bzw. Gerätemodelle zu beschreiben? Ist es nicht relevant, ob jemand eine LWP von V...t, S...E, B...s oder sonstwas hat?
     
  6. #5 alphaomega, 5. Januar 2016
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    Der SE-Techniker gebrauchte den Begriff "Biofilm". Eine Analyse fand (bisher) nicht statt.
     
  7. R.B.

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    Ja und nein. Es können sich in solchen threads schnell Beiträge ergeben die ruckzuck abgemahnt werden, und darauf hat der Betreiber des Forums keine Lust. Es können auch nicht ein Dutzend Moderatoren Tag und Nacht jeden einzelnen Beitrag durchforsten und prüfen, ob dieser Sachverhalte enthält, die abgemahnt werden könnten.
    Deswegen wurde entschieden, Namensnennungen grundsätzlich nicht zuzulassen, genauer gesagt, wenn Namen in Verbindung mit Produktbesprechungen/-diskussionen genannt werden oder wenn es in Richtung Werbung interpretiert werden könnte.

    Aber keine Sorge, die Fachleute sehen schnell um was für ein Gerät es sich handelt.

    Zum Biofilm, wie schon geschrieben, müsste man erst einmal wissen um was es sich handelt. Aber abgesehen davon, gehört die Reinigung der Kondensatwanne und Überprüfung Kondesatabfluss, zu den üblichen Wartungsarbeiten die sowieso jährlich durchgeführt werden sollten.
     
  8. ThomasMD

    ThomasMD

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    Warum fällt mir bei solchen Threads "Die Kuh Elsa" mit Didi Hallervorden ein?

    Gruß
    Thomas
     
  9. #8 wasweissich, 5. Januar 2016
    wasweissich

    wasweissich Gast

    es ist ja nun so , dass biofilm eigentlich immer und überall ist .

    bei regelmässiger wasserbeaufschlagung um so ausgeprägter .nun ist es so , dass so gut wie alle aeroben (ich weiss , heisst neuerdings anders, fällt mir aber nicht ein) bakterien die "guten" sind .die anaeroben , meist die bösen , sind häufiger nicht biofilmfähig

    und kupfer ist mehr ein pflanzengift (algen) , und nur bedingt antibiotisch
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Was für ein Glück, dass Du "bedingt" geschrieben hast. ;)
    Es ist bekannt, dass Kupfer Bakterien zerstört, man weiß nur noch nicht genau, warum bzw. wie das vonstatten geht. Sicher ist, dass die Zellen zerstört werden, und Kupferionen in den Zellen nachweisbar sind. Wie die da rein kommen, das ist noch das große Rätsel.

    Aber zurück zum Biofilm, was wäre, wenn es sich gar nicht um "Bio" handelt? Warum trat das Problem erst nach 4 Jahren auf? Könnte es vielleicht sein, dass irgendwelche Stoffe über das Kondensat in die Wanne gelangen?

    Wie oben schon geschrieben, schreibt der Hersteller eine jährliche Wartung vor, bei der auf der Kondensatablauf zu prüfen ist. Warum das nach 4 jahren auftrat kann ich mir nur so erklären, dass sich in den ersten 4 Jahren Rückstände im Gerät angesammelt haben, die nun über das Kondensat in die Wanne gelangen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie da "plötzlich" nach 4 Jahren ein Biofilm auftreten sollte. Wenn es hier einen Schwachpunkt gegeben hätte, dann wäre das sicherlich schon früher aufgefallen.
     
  11. #10 wasweissich, 5. Januar 2016
    wasweissich

    wasweissich Gast

    bio ist auf alle fälle dabei , :D
    in der luft, dem staub ist bio drin , also automatisch auch im kondensat auf dem wärmetauscher da schon als biofilm.

    der tropft dann in den sammler , bio wird zum grossenteil getötet (wie du sagst :D) und dann ist dort halt toter biofilm drin . heist , die schleimigen bestandteile werden durch die ständige feuchtigkeitbeaufschlagung fluffig gehalten und die zumeist unlebendigen mikroorganismen bilden damit zusammen halt einen quallitativ nicht hochwertigen biofilm :D
     
  12. #11 alphaomega, 5. Januar 2016
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    Danke an alle für die regen Rückmeldungen. Wegen der Kuh Elsa: Es tut mir wirklich leid, dass ich die Verstopfung durch den "Schleim"/"Biofilm" (was auch immer) nicht gleich eingangs erwähnt hatte. ;)

    Die Wanne reinige ich 1x jährlich, aber dass dann (nach "blanker" Wanne) innerhalb von 6 Wochen Heizperiode diese "zuschleimt", irritiert mich.
     
  13. #12 wasweissich, 5. Januar 2016
    wasweissich

    wasweissich Gast

    mal den wärmetauscher reinigen(lassen) ?
     
  14. R.B.

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    Bingo. Ich vermute auch, dass hier einmal eine richtige Wartung fällig ist, nicht nur das bisschen Dreck aus der Wanne entsorgen. Vielleicht ist dann wieder für ein paar Jahre Ruhe. Aber völlig vermeiden lassen sich die Rückstände wohl nicht.
     
  15. #14 alphaomega, 5. Januar 2016
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    Sowohl den Kreuzwärmetauscher (weißer Kasten mit Lamellen) reinige ich 1x jährlich nach Ausbau mit einer Wasserbrause und anschließendem Trocknen an der Luft, als auch den WT im Verdampferraum (mit einem Staubsauger) und den Raum selbst (mit einer Gießkanne und einer weichen Bürste), wo sich regelmäßig - aber vor allem beim Abtauvorgang - Kondensat bildet, welches dann über ein Kupferrohr nach unten in die Kondensatwanne abläuft. Im Verdampferraum ist nichts von diesem Schleim zu sehen; der Raum sowie der WT sehen recht "ordentlich" (will sagen "sauber") aus.

    Vielleicht sollte ich einmal den Kondensatablauf aus dem Verdampferraum direkt in einen großen externen Behälter oder gar ins Waschbecken einleiten (bei letzterem weiß ich jetzt nicht auswändig, ob es vom Niveau her passt), also unter Umgehung der Wanne, und beobachten, was in 4-6 Wochen passiert. Gut, den Behälter müsste ich regelmäßig kontrollieren/leeren, aber ich könnte zumindest die Ursache lokalisieren. Was meint Ihr?
     
  16. R.B.

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    Kondensat sammeln, das könnte man versuchen, ich weiß aber nicht, ob man hier zu neuen Erkenntnissen gelangt. Wenn das Wasser lange Zeit in einem Behälter steht wird es zwangsläufig anfangen zu leben. ;)
     
  17. #16 wasweissich, 5. Januar 2016
    wasweissich

    wasweissich Gast

    biofilm sieht oft sauber aus ... :D

    er wird ja ständig abgespült und wächst nach ..
     
  18. #17 alphaomega, 5. Januar 2016
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    @R.B.:
    Das sehe ich auch so, aber wenn ich es so hinbekomme, dass das Kondensat "frei" in den externen Behälter läuft, wäre es egal, wenn im Behälter etwas wächst - solange es nicht über den neuen Schlauch zurück zur Kondensatwanne wandert. Denn dann könnte ich erkennen, woher der Schleim kommt:

    • Wenn die Kondensatwanne dann über längere "sauber" bleibt, wäre es m.E. sehr wahrscheinlich, dass der Schleim in der Wanne ansonsten vom fest montierten Ablaufschlauch herrührt (ob mit Siphon oder Stopfen am KG-Rohr wäre - zunächst - zweitrangig). Diesen original Te..or Ablauf-Spiralschlauch habe ich schon (nach Reinigung der Kupferwanne) komplett ausgetauscht, d.h. ich wüsste dann zunächst wiederum nicht, was ich verbessern könnte.

    • Wenn die Kondensatwanne jedoch trotzdem verschleimt, würde der Schleim (auch) in der Wanne selbst entstehen. Was ich jedoch dann verbessern könnte, wüsste ich wiederum auch nicht.

    @wasweissich:
    Wenn die Kondensatwanne einmal voller Schleim ist, verstopft sie - ebenso der Ablauf-Spiralschlauch darunter, d.h. von alleine wird da nichts mehr freigespült. So wie sich der Verdampferraum mir präsentiert, gehe ich sehr stark davon aus, dass dort kein (zumindest nicht nennenswert) Schleim entsteht.

    @Alle:
    Wie auch immer - ich wüsste (womöglich) zumindest, woher das Problem kommt. Habe ich aus Eurer Sicht evtl. noch etwas übersehen?
     
  19. ThomasMD

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    Ich würde verhindern wollen, dass die Brühe überhaupt in der Wanne stehenbleibt.
    Ist denn der Ablauf am tiefsten Punkt?
    Den Schlauch so verlegen, dass auch hier das Wasser ungehindert abfließen kann und nur Siphon gefüllt ist.

    Gruß
    Thomas
     
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  21. #19 wasweissich, 5. Januar 2016
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    der verdampfer ist zu kalt , als dass er gross etwas wachsen lassen könnte (ausser eisblumen)
     
  22. #20 alphaomega, 5. Januar 2016
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    Die Kupferwanne (original Te...or) ist so konzipiert, dass dort stets Wasser drin stehen bleibt - außer es ist (außerhalb der Heizperiode) vollständig verdunstet. Ich nehme an, dass es so ist, damit sich Staub, Schmutz, größere Partikel absetzen können - aber genau diese Stagnation ist sicherlich der Grund für die Schleimbildung. Würde das Wasser sofort ablaufen, könnte sich da nicht viel ansammeln.

    Dass dort stets Wasser drin steht, liegt nicht an der Verlegung des Schlauchs, sondern in der Wanne selbst ist mittig noch ein innerer Rand, welcher jedoch niedrigerals der äußere Wannenrand ist. Außerdem weist der innere Rand ein kleines Loch am Wannenboden auf. Sinn (funktioniert ohne Schleim auch so) ist, dass das Wasser, wenn es nach einem Abtauvorgang im Verdampferraum in größeren Mengen (da können laut Handbuch schon 1L zusammenkommen) fast auf einen Schlag anfällt, doch zügig abläuft - sich aber Partikel aus dem Verdampferraum trotzdem ablagern. Gut, ob das letzten Endes so auch sinnvoll ist, darüber lässt sich streiten. Aber so ist zumindest momentan hier der Aufbau.

    Auch dass der Ablaufschlauch, welcher unten von der Kupferwanne weggeht, am Gehäuseboden seinen tiefsten Punkt hat, so dass dort stets Wasser stagniert (als Geruchverschluss), bevor er wieder etwas ansteigt, um dann in das KG-Rohr zu münden, ist so im Handbuch für den Monteur vermerkt. Alternativ könnte ich den Kondensatablauf aus dem Verdampferraum ohne Wanne direkt mittels Schlauch und ohne tiefste Stelle über einen Siphon (aber "frei") an das KG-Rohr anschließen. Mit "frei" meine ich, dass Kontakt zwischen dem Ende des Ablaufschlauchs und dem Trichter des Siphons zu vermeiden wäre. Das war in der Vergangenheit sehr sehr knapp (ein paar Millimeter), was evtl. auch dazu führte, dass dort Gammel aus dem KG-Rohr über den Siphon rückwärts über den Schlauch in die Ablaufwanne kam. Es ist halt auch sehr schwierig zu verlegen, weil die LWP nicht erhöht steht und das KG-Rohr bereits auf dem Rohfußboden liegt, d.h. da ist nicht mehr viel Spielraum für einen größeren Siphon bei ausreichendem Gefälle.

    Bin ich denn der einzige Kunde mit einer THZ/LWZ 303 oder 403 Luftwärmepumpe (Montage 2008), der dieses Problem hat?
     
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