Bitte um Gestaltungsideen bei ungünstigen Hausproportionen

Diskutiere Bitte um Gestaltungsideen bei ungünstigen Hausproportionen im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo Experten! Seit einiger Zeit bin ich schon stiller Leser hier, und möchte hier nun zum ersten Mal gerne eine Frage an die werte...

  1. #1 awroettger, 10. Mai 2008
    awroettger

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    Hallo Experten!

    Seit einiger Zeit bin ich schon stiller Leser hier, und möchte hier nun zum ersten Mal gerne eine Frage an die werte Architekten- und Handwerkerzunft wagen. :shades

    Meine Frau und ich haben kürzlich ein Haus Bj. 1958 gefunden, welches über ein schönes, Südwest-Grundstück von 1.000 m² in ruhiger Stadtrandlage verfügt. Das Haus selbst wurde in den 1991ern und 2001 saniert (Wärmedämmung, Heizung, Wasser, Elektro, Fenster) und besitzt einen trockenen Teilkeller.

    So weit also, bei einem Preis von knapp 300'€ im Hamburger Umland, m.E. eigentlich ganz ok. Die Raumaufteilung ist natürlich dem Baujahr entsprechend nicht sooo optimal, aber ganz "heimelig", und sicher in Maßen auch änderbar. Ein einstöckiger Anbau soll den derzeitigen maroden Wintergarten (23 m²) auf der Rückseite des Hauses ersetzen, da das Haus nur 120 m² Wfl. hat, und wir noch zwei Heranwachsende haben, die jedoch in spätestens fünf Jahren auf eigenen Beinen stehen dürften.

    Nun aber endlich zum Knackpunkt: Was uns bisher gehindert hat zuzuschlagen, ist vor allem das äußere Erscheinungsbild des Hauses, welches irgendwie unausgewogen proportioniert wirkt, und v.a. meiner Frau sehr misshagt :motz (40° Dachneigung und irgendwie "zerdrückt", am Giebel schwarze Eternitschindeln auf roter Riemchenklinkerwand und hellen Holzfenstern). Gibt es denn aus Architektensicht irgendwelche (halbwegs bezahlbaren) Möglichkeiten, das äußerliche Erscheinungsbild stimmig zu bekommen? Z.B. über Farbgestaltung, andere Giebel (soll ohnehin besser gedämmt werden, und nicht mehr, wie derzeit, hinter die Mauer zurückspringen), andere Fenster, o.ä. Ich dachte ja schon an einen neuen Dachstuhl mit steilerer Neigung - das dürfte aber unser Budget deutlich überschreiten. :irre Zudem ist die Drempelhöhe im Gebiet max. 50 cm, dürfte also ohnehin kaum Raumgewinn bringen.

    Ihr seht, ich benötige ganz dringend Argumente, meine Frau zu überzeugen, denn ich finde den Rest des Objektes eigentlich ganz nett. :D Natürlich sind auch Argumente, die mich selbst vom Unsinn des Unterfangens überzeugen sollen, willkommen. :lock

    So weit erst mal herzlichen Dank ans Forum, in der Hoffnung auf viele hilfreiche Antworten. Natürlich werden wir letztlich ohnehin zu einem lokalen Architekten gehen (haben auch schon einen Innenarchitekten bei der Hand). Es geht hier erst mal um die prinzipielle Machbarkeit und um das Sammeln von Ideen. :think

    Beste Grüße,
    Andreas

    Vorgeransicht:

    [​IMG]

    Rückansicht aus Garten:

    [​IMG]
     
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  3. Baumal

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    ... also so am ende ist das äußere erscheinungsbild jetzt nicht,
    das durch gestalterische korrekturen ihre frau und sie sich
    nicht mit dem gebäude identifizieren könnten.

    schauen sie mal nach links auf das nachbargebäude,
    das ist m.e. z.b. ,nicht mehr `nur` gestalterisch zu retten.
     
  4. #3 awroettger, 10. Mai 2008
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    Danke, Baumal! :)

    Ich selbst finde es ja auch nicht wirklich schlimm. Nicht, daß es micht sonderlich umhauen würde, aber meine "Bessere Hälfte" (und unser Innenarchitekt, der formale Fehler sieht) hat damit wohl etwas mehr Probleme. Das Haus ist auch schon länger im Angebot, möglicherweise sind auch andere Interessenten dieser Meinung? (Man denkt ja auch an einen möglichen Wiederverkauf, falls das mal nötig würde. :Roll) Am Zustand des Hauses sollte es jedenfalls nicht liegen, das haben wir von mehreren Fachleuten (zumindest oberflächlich) prüfen lassen. Zudem sind Haus und Garten hervorragend gepflegt.

    Es geht mir daher im Wesentlichen ums "aufhübschen". Wo könnte man da ansetzen? Eine Idee war, die Riemchenklinker z.B. weiß zu streichen, und die Giebel mit senkrechter Holzlattung (natur oder heller grau/blauton) zu versehen. Oder Riemchen lassen, und Lattung in ähnlicher Farbe, wie die Garage im Hintergrund. Oder Haus komplett in Ochsenblut-Rot, wie es derzeit öfter zu sehen ist? :D Aber ob das was bringen würde, oder alles schlimmer wird?
     
  5. Baumal

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    ... könnten sie mal die die formalen probleme vom innenarchitekt beschreiben?
     
  6. #5 awroettger, 10. Mai 2008
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    Dazu hat er sich leider nicht konkret geäußert, jedenfalls erinnere ich das nicht mehr. Ich meine, daß er den von mir erwähnten "gequetschten" Look meinte, durch die recht breite Front im Verhältnis zum Dach. Auch die Fensteranordnung und -größe störte ihn wohl, wenn ich das recht erinnere. Die veraltete Raumaufteilung, bzw. geringen Umbaumöglichkeiten (da eigentlich nur tragende Wände) und die steile Treppe ins OG waren wohl auch Kritikpunkte, was aber nichts mit dem äußeren Bild zu tun hat. Er hat aber auch Gutes am Objekt gelassen. :D

    Man muss allerdings dazusagen, daß dieser Innenarchitekt eher auf die Moderne schwört. :) Man sollte die Aussage daher evtl. mit einer Prise Salz zu sich nehmen...
     
  7. Baumal

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    ..auf die `moderne` schwören, gut und schön...

    bringt aber bei einer altbestand sanierung/modernisierung
    anbau/umbau nicht viel.

    mein tipp: rufen sie ein architekturbüro in hamburg
    mit schwerpunkt gebäudesanierung an.
     
  8. #7 awroettger, 11. Mai 2008
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    Danke für den Tipp. Das hatte ich letzlich ohnehin vor, allerdings ist der Schwerpunkthinweis hilfreich.

    Dummerweise haben wir den Vertragsentwurf bereits vorliegen, d.h., die Zeit drängelt etwas, wenn wir nicht wieder abspringen wollen. Da möchte ich gerne möglichst viele Ideen in petto haben, die man dem Architekten (bzw. meiner Frau :D) dann zur Auswertung/Ergänzung anbieten kann. Oder ist so was weniger hilfreich?

    Jedenfalls herzlichen Dank für ihre Hilfe! Ich verschwinde für heute erst mal in die Falle (muß früh raus), und wünsche Ihnen erholsame Pfingsttage.

    P.S.: Die formalen Probleme liefere ich nach Möglichkeit noch nach, sobald ich den Innenarchitekten das nächste Mal getroffen habe. Würde mich auch interessieren, was er denn konkret meinte... :confused:
     
  9. #8 VolkerKugel (†), 11. Mai 2008
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    Architekt . Nachweisberechtigter für Wärmeschutz
    Die ...

    wäre angesichts der Unausweichlichkeit des Älterwerdens schon ein KO-Kriterium, wenn sich daran nichts ändern lässt.
     
  10. #9 awroettger, 13. Mai 2008
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    So, bin zurück aus dem Pfingststress...

    Danke! Stimmt schon, jedoch wäre genug Platz für einen Treppenlift... :D Derzeit haben wir zwei solcher Treppen in einem gemieteten Reihenhaus - mit Teppich belegt, über abgerundete Betonkanten der Stufen! Da hat jeder von uns schon einen Abgang gemacht.

    Wir sind immer noch unschlüssig, ob wir nun zuschlagen sollen, oder nicht. (Ich fürchte, wir müssen den Notar dann dennoch zahlen, da bereits ein Vertragsentwurf erstellt wurde. Lehrgeld... :mad:)

    Es gibt eben viele Pros (Lage, Grundstück, Pflege- und Sanierungszustand) und einige Cons (Raumaufteilung, Größe, die genannte Optik des Hauses). Geld müssten wir schon noch reinstecken: Anbau, einige Dachfenster, Giebel, etc.

    Irgendwelche gestalterischen Vorschläge? Wäre evtl. sehr hilfreich...
     
  11. ChrisB

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    Auch aus Steinen, die man in den Weg gelegt bekommt, kann man etwas schönes bauen!
    Der "gequetschte Look" wird m.E. durch die dunkle Eternitverkleidung der Giebelflächen erzeugt.
    Habe ich das richtig in Erinnerung, dass die Hausfassade evtl. gedämmt werden soll? Auf das WDVS einen ansprechenden Außenputz und vielleicht etwas Farbe, dann hätte das Haus schon ein ganz anderes Gesicht. Auf keinen Fall würde ich wieder die Giebel verkleiden (wenn nicht aus irgendeinem Grund notwendig)...
    Und sonst lässt sich doch mit einer farbigen Lackierung/Lasur der Fenster, einem neuen (Wintergarten)Anbau, einer guten Gartengestaltung etc. viel machen?!
     
  12. #11 awroettger, 13. Mai 2008
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    Danke für die hilfreichen Hinweise! Die dunklen Eternisschindeln? Das könnte sein... Daher wohl auch die Idee mit den hellen senkrechten Holzlatten seitens unseres Innenarchitekten. (Der hat auch mal als "normaler" Architekt gearbeitet, den Kontakt zu ihm haben wir über eine andere Beauftragung.) Die senkrechte Struktur könnte seiner Meinung nach das Ganze etwas zusammenziehen. Ganz ohne Giebelverkleidung wäre aber sicher auch ganz hübsch, wenn machbar. Und das Haus ebenfalls hell überstreichen, statt dem dunklen Ziegelton, könnte ich mir echt gut vorstellen. :lock

    Die Hausfassade ist bereits mit Styroporplatten und (leider nur) Riemchenklinkern gedämmt. Der Giebelaufbau ist derzeit nicht bekannt, vermutlich aber nicht gemauert. Ob sich daher die derzeitige Klinkerstruktur bis unter den First hochziehen lässt, kann ich nicht beurteilen, da frage ich aber nach. Kann sein, daß die 1958er-Statik das nicht zulässt? Sind angeblich 30 cm dicke Ziegelmauern.

    Der Anbau müsste wohl, auch aus Kostengründen, erst mal einstöckig konzipiert werden (es ist wohl konstruktiv möglich, diesen gleich aufstockbar zu planen). Dabei kommt wohl nur ein Flachdach infrage!? Könnte man zwar schön begrünen, aber ich fürchte, daß dieser Anbau dann die "platte" Struktur noch unterstützt. Er ginge quasi fast über die gesamte Rückseite (ähnlich dem vorhandenen Wintergarten).

    Ganz schön schwierig, eine Entscheidung zu treffen, wenn man keine Ahnung von der Materie hat... :confused:
     
  13. #12 Torsten Stodenb, 13. Mai 2008
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    Zu viele Unwägbarkeiten und Probleme! Das Haus müsste schon ziemlich günstig sein, um attraktiv zu werden. Meine Meinung. Aber mit ähnlichen Dingen muss man bei Gebrauchtimmobilien wohl rechnen.
     
  14. ChrisB

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    Auch aus Steinen, die man in den Weg gelegt bekommt, kann man etwas schönes bauen!
    Ohne Planungsgrundlage und Kostenschätzung vom Architekten würde ich diese Entscheidung nicht treffen!
    Nur auf dieser Basis können Sie sehen, ob man aus dem Haus innen wie außen etwas machen kann, was Ihren Bedürfnissen und Vorstellungen entspricht, und ob es in Ihren Kostenrahmen passt. Ganz wichtig: Bei Sanierungsmaßnahmen lieber 10-15 % der geschätzten Kosten mehr einplanen für "Unvorhersehbares"!
     
  15. #14 awroettger, 13. Mai 2008
    awroettger

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    Ja, ein Gebrauchtkauf ist sicher fast immer ein Kompromiss. Ich würde mir auch viel lieber eines ihrer Holzhäuser auf ein passendes Grundstück stellen. ;) Nur gibt es in Hamburger Stadtrandnähe so gut wie keine Grundstücke dieser Größe mehr zu kaufen - und wenn, dann entsprechend teuer, und trotzdem schnell weg.

    Das Grundstück selbst hat hier schon einen Wert an die 200.000 Euro. Die restlichen knapp 100.000 stehen dann für das Haus (124 m² o. Wintergarten). Erst 2001 (angeblich) kernsaniert. Ich kann schwer einschätzen, ob das nun ein guter Deal ist - wir empfinden das als durchaus grenzwertig, daher auch die Bitte um etwas "Handführung" hier im Forum. ;) Bisher wurde von fachlicher Seite jedoch nichts beanstandet, was zu einer großartigen Preisreduktion Anlass geben könnte. (Außer, daß ein evtl. Wiederverkauf bei der derzeitigen Optik schwierig werden könnte).

    Welche Unwägbarkeiten und Probleme sehen Sie speziell?
     
  16. drulli

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    Je nach Lage in Hamburg wird bei diesem Objekt der größte Teil des Preises beim Grundstück anzusiedeln sein. Das bietet zwar eine gewisse Sicherheit, kostet aber eben auch.
    Das wäre ein Punkt, den ich mir gut überlegen würde. Braucht Ihr wirklich 1000 m².
    Ich hätte für`s gleiche Geld lieber 500m² und ein Haus mit weniger Kompromissen.
    Oder könntet Ihr die Hälfte verkaufen und davon das Haus richtig schön ausbauen?

    Wenn das Objekt über den Markt offen angeboten wurde, schaut mal auf die Grundstückpreise in der Gegend. Wenn die bei 300€/m2 liegen, muss da noch ein Haken sein. An Schnäppchen glaube ich bei Immobilien nicht, erst recht, wenn ein Makler beteiligt war :)
     
  17. #16 awroettger, 13. Mai 2008
    awroettger

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    Das wird sicher auch noch passieren, dafür würden wir aber einen anderen Architekten heranziehen, der mit diesen Objekten Erfahrung hat - so wir denn einen solchen finden. Wir bewegen uns derzeit schon in die Richtung, mehr Zeit vom Makler/Eigentümer zu fordern, oder es ganz zu lassen. Im Zweifel müssen wir eben die bittere Pille der Notarkosten für den Vertragsentwurf schlucken, und weiter suchen. Und bevor wir uns ewig darüber aufregen, in einem optisch nicht zufriedenstellenden Haus zu wohnen...

    Für eine Vorabinformation sind die Ratschläge hier übrigens wirklich Gold wert. Danke an alle! (Wo ist hier eigentlich die Foren-Kaffeekasse? :lock)
     
  18. ChrisB

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    Auch aus Steinen, die man in den Weg gelegt bekommt, kann man etwas schönes bauen!
    Ich würde gleich mal eine telefonische Bodenrichtwertauskunft beim Gutachterausschuss einholen:

    Bodenrichtwert-Auskünfte

    über den durchschnittlichen Bodenwert in einer bestimmten Lage unter Berücksichtigung von Art und Intensität der Nutzung

    Antrag: telefonisch oder formlos schriftlich unter Angabe von:

    * Lage (Straße, Hausnummer),
    * Nutzungsart (z.B. Einfamilienhaus),
    * Bauweise (z.B. Reihenhaus),
    * Grundstücksgröße,
    * Gesamtwohn- und Nutzfläche

    Bearbeitungsdauer: telefonisch sofort, schriftlich ca. 3-7 Tage

    Kosten: schriftlich 90 € für 1 Wert, 45 € für jeden weiteren Wert

    telefonisch: 09001 - 88 09 99 (die Telefonnummer ist nur aus dem Deutschen Festnetz erreichbar, ggf. nach vorheriger Freischaltung durch Ihren Telefonanbieter) 0,24 € / min + 12 € pro Wert)

    Mo. - Do. 9.00 - 12.00 und 13.00 - 15.00 Uhr
    Fr. 9.00 - 12.00 und 13.00 - 14.00 Uhr

    Gibt's eventuell auch kostenlos online... https://www.geonord.de/geo/start-basisdaten.cfm
     
  19. #18 awroettger, 13. Mai 2008
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    Ich weiß nicht, ob das die selben Daten sind, aber ich hatte über www.gutachterausschuesse-sh.de bereits Bodenwerte abgefragt. Für die Straße (bzw. das Gebiet) waren 215€/m² bei Bezugsgröße 600m² angegeben. Der Umrechnungskoeffizient betrug für 1.000m² 85. Macht rund 183.000€ Durchschnittswert für die vorhandenen 1.001 m². Der Makler sprach von 200.000€, was aufgrund der Grundstücksausrichtung vermutlich grob hinkommen könnte. Da entspräche auch in etwa dem, was ansonsten in ähnlichen Randlagen (mindestens) verlangt wird.

    War es das, was Du meintest?

    Die Frage ist dann, ist das Haus wirklich die restlichen rund 95.000€ wert? Immerhin bis auf wenige Details (und Unwägbarkeiten) recht frisch saniert.
     
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  21. #19 awroettger, 13. Mai 2008
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    Sagen wir's mal so: wir hätten schon gerne einen großen Garten. :) Macht natürlich auch Arbeit, aber so ein paar lauschige Ecken + vielleicht ein Biotop hätte schon was. Glücklich wären wir sicher auch ab ca. 700m². Aber da sieht es ähnlich mau in Hamburgs Umland aus. Bei 500 m³ hätten wir weniger Probleme etwas zu finden (ist offenbar gerade Teilungswahn in und um HH), das wäre in Relation aber auch wieder teurer, und je nach Hausgröße und B-Plan ein zu knapper Gartenanteil.

    Das Grundstück ist allerdings nicht teilbar, wäre dann sicher teurer. Mag sein, daß sich das in x Jahren ja mal ändert, ist aber eher unwahrscheinlich...
     
  22. ChrisB

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    Auch aus Steinen, die man in den Weg gelegt bekommt, kann man etwas schönes bauen!
    Ja, das meinte ich!
    Aber warum spricht der Makler von 200.000 wenn der Grundstückswert lt. Bodenrichtwertkarte 183.000 beträgt? Da hat er mal fast 10% draufgerechnet!
    Den Wert des Hauses könnten Sie mittels Wertermittlung durch einen Gutachter bestimmen lassen oder einfach Ihren Architekten mal fragen - der sollte da auch eine Hausnummer nennen können. Natürlich könnte es auch ideelle Werte geben, die für Sie eine Rolle spielen, z.B. das die Lage für Sie besonders toll ist, oder die Nachbarschaft besonders freundlich usw.
     
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