Bitumen Dickbeschichtung im Bereich der Klinker

Diskutiere Bitumen Dickbeschichtung im Bereich der Klinker im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich bin gerade dabei unsere Außenanlage zu planen und zu vergeben. In einigen Angeboten wurde eine Bitumen-Dickbeschichtung...

  1. #1 Matthias182, 24. März 2014
    Matthias182

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    Hallo zusammen,

    ich bin gerade dabei unsere Außenanlage zu planen und zu vergeben.

    In einigen Angeboten wurde eine Bitumen-Dickbeschichtung für die Klinker im Bereich der Pflasterung angeboten in anderen nicht.

    Auf Nachfrage erhielt ich natürlich die verschiedensten Antworten von den jeweiligen Bauingenieuren der GALA-Unternehmen.

    Daher möchte ich die Frage hier noch mal stellen. Welchen Zweck erfüllt diese Beschichtung und ist sie notwendig oder optional?


    Danke und Gruß
    Matthias
     
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  3. Yilmaz

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    Hallo, erstmal ganz pauschal: alle erdberührende bauteile müssen abgedichtet werden.
     
  4. Eric

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    @yilmaz

    Die pauschale Aussage hilft Matthias128 aber eher nicht.

    Es kommt darauf an, was mit " Bitumen-Dickbeschichtung für die Klinker im Bereich der Pflasterung " gemeint ist. Denn es könnte ja ein zweischaliges Mauerwerk mit Kerndämmung sein und da wäre es grottenfalsch, wenn KMB im Sockelbereich der Klinkervorsatzschale angebracht würde.

    Also zunächst mehr input durch den Fragesteller. Worum geht es?
     
  5. Yilmaz

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    @Eric, grundsätzluch hast du recht. Aber eine Frage Mit 100 gegenfragen Zu beantworten hilft den Matthias auch wenig. Wenn galabauer im Spiel ıst ıst es Nur Die fertige klinkerfassade gemeint.
     
  6. #5 gunther1948, 24. März 2014
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    hallo
    und für was sind die klinker, auch wenn da keine kerndämmung dahinter ist, ist das murks da die erde anzufüllen.

    gruss aus de pfalz
     
  7. #6 Carden. Mark, 24. März 2014
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    Ich gehe davon aus, dass hier die EIGENTLICHE Abdichtung nach 18195 nicht gemeint ist - oder?
    Erde - naja, aber Anfüllung - ist OK.
    Irgendwie müssen die Dämmungsebenen überlappen, bzw. die Dämmung weit genug in den Boden geführt werden.
    Die Sache muss aber passen - hinsichlich "anstehendem Wasser u. tauglichen Dämmstoffen"
    KMB wäre dann falsch. Aus verschiedenen Gründen.
    Sperrschlämmen wäre hier scho eher tauglich.

    Aber so ohne Gesammtkonzept....
    Also - was ist vom Planer geplant.
    Das ist nämlich dessen Aufgabe.
     
  8. #7 Matthias182, 26. März 2014
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    Danke schon mal für die ersten Antworten. Will mal versuchen noch ein paar mehr Infos dazu zu geben.

    Der Wandaufbau ist wie folgt:

    Innenputz, Hintermauerwerk aus Porenbeton, Kerndämmung, Luftschicht, VMZ

    Im Bereich des Sockels handelt es sich bei der Dämmung um eine Art Schaumstoff (kein Mineralwolle). Kann es sein, dass sich das XPS nennt?

    Es ist nun so, dass die VMZ im Bereich des Sockels mit Oberboden angefüllt werden. Die VMZ kommen also direkt mit Erdreich in Kontakt.

    Ich hoffe, das hilft euch weiter.
     
  9. #8 gunther1948, 26. März 2014
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    hallo
    sind in den stossfugen der vmz belüftungs- und entwässerungsöffnungen und auf welcher höhe liegen die?

    gruss aus de pfalz
     
  10. #9 Matthias182, 27. März 2014
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    Hallo,

    ja, die gibt es - zwei Reihen im unteren Bereich (und weitere oben).

    Die untere Reihe (vermutlich zur Entwässerung) wird durch das Gelände vollständig bedeckt (liegen also im Bereich des Sockels). Die zweite Reihe (vermutlich Entlüftungsöffnungen) ist auf Höhe der Unterkante der Terrassentüren. Diese sind aktuell offen. Da wir aber die Pflasterung höhengleich haben wollen, hat unsere Architektin entweder eine Art Folie mit Noppen (Luftpolster?) oder eine Spritzkante aus Kies vorgeschlagen.

    Wir würden jetzt im Bereich der Wege die Folie nehmen und in en andren Bereichen eine Spritzkante mit Kies anlegen lassen.
     
  11. #10 gunther1948, 28. März 2014
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    w.bauexpertenforum.de/showthread.php?81778-Feuchte-Wand-!-Von-WC-oder-von-drau%DFen-oder-von-wo
    hallo
    dann lies mal oben und überdenk das verschliessen der öffnungen nochmal möglicherweise riskierst du den verlust der gewährleistung.
    gruss aus de pfalz
     
  12. Eric

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  13. #12 Matthias182, 30. März 2014
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    So, hier sind jetzt ein paar Fotos. Die rote Linie markiert die Oberkante. Diese würde beide Reihen mit den Öffnungen verdecken. Um dies zu verhindern hat unsere Architektin vorgeschlagen um das gesamte Haus einen Kiesstreifen als Spritzschutz zu legen. Da dieser Luftdurchlässig wäre, wäre damit die Entlüftung gewährleistet. Alternativ dazu eine Art Noppenfolie, die ein Mindestmaß an Lüftung gewährleisten soll.

    In die Öffnungen der Fenster sollen Entwässerungsrinnen aus Edelstahl, damit kein Wasser eindringen kann um vom Mauerwerk weggeführt wird.

    Ich hoffe, damit lässt sich etwas anfangen.

    IMG_2488.jpg
    IMG_2489.jpg

    Wo genau die Beschichtung hin soll, habe ich auch nicht genau verstanden.
     
  14. Eric

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    Lies hier S. 18 ff " Sockel ".

    http://www.dgfm.de/fileadmin/downloads/Merkblaetter/32502_DGFM_Abdichtung_Druck.pdf

    Auch die Abdichtung am Türstock ist falsch. Es fehlt eine sichere Verwahrung der KSA gegen Wasserhinterläufigkeit und es würde mich nicht wundern, wenn sie auch mit der Sockel-/Fußpunktabdichtung an der tragenden Mauerwerksschale nicht ordnungsgemäß verbunden ist. Siehe schräger, oberer Zuschnitt am Türstock auf dem oberen Bild.

    War wohl wieder mal ein Planungsfehler des Archis, der sich in einer mangelhaften Ausführung manifestiert hat. Vielleicht aber auch: BH wirft die Planung nach Fertigstellung der Gewerke um, weil er die Türschwele von 15 cm mit Fußheben partout nicht haben will.

    Du solltest einen Sachverständigen hinzuziehen. So gibt das nichts.

    Sehe ich richtig: lehmiger Boden?

    Bahnhof. Für eine verständliche Beschreibung des weiteren Bauablaufs bist Du zuständig!
     
  15. #14 gunther1948, 30. März 2014
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    hallo
    eben raus abhaken wird nix. versuch zu retten was zu retten ist.

    gruss aus de pfalz
     
  16. H.PF

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    Ich befürchte, das, um die Abdichtung an der Türe zu korrigeren, ein oder zwei Steine am Verblendmauerwerk entfernt werden muß auf beiden Seiten damit die Türe wasserdicht an die Sockelabdichtung angeschlossen werden kann... Wie soll man sonst die Abdichtung korrigieren am Übergang Fenster-Innenmauerwerk?
     
  17. #16 Matthias182, 31. März 2014
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    Hallo zusammen,

    Die letzten Aussagen sind jetzt schon etwas verwirrend für mich. Die falsche Ausführung der Abdichtung im Sockelbereich war meiner Architektin bereits in der Bauphase aufgefallen. Sie hat dann veranlasst, dass zwei Reihen der VMZ noch mal entfernt werden und die Abdichtung ausgebessert wird (das könnt ihr auf dem ersten Bild an den unterschiedlichen Farben des Mörtels sehen).

    Jetzt Frage ich mich schon, warum dies nochmal getan werden sollte, wenn die Architektin es geprüft hat und einverstanden war.

    Auch verstehe ich nicht, warum hier noch ein Planer notwendig ist. Die Architektin und auch der Gala-Bauer sind beide Bauingenieure. Die sollten doch wissen, was sie tun. So hoffe ich zumindest.

    Was meinst du mit dem Lehmboden? Ein wenig Lehm ist da schon drin, das stimmt.

    Zuletzt die Frage, warum bin ich für den Bauablauf verantwortlich? Dafür bezahle ich die Leute doch schließlich. Sonst kann ihr mir das sparen und mich selbst darum kümmern.


    Gruß
    Matthias
     
  18. Eric

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    Liest und verstehst Du die Links, die ich meinen Antworten angehängt habe???
     
  19. #18 Matthias182, 31. März 2014
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    Ja, habe Seite 18ff nun mehrfach gelesen. Insbesondere den Abschnitt für Verblendschalensockel. Allerdings wird mir nicht klar, wo der Widerspruch ist zu dem, was ich vorher geschrieben habe.
     
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  21. #19 gunther1948, 31. März 2014
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    hallo
    frage nach dem lehmboden deshalb, weil bei starkregen mit wind das wasser an diener fassade runterläuft aber am fuss nicht so schnell versickern kann.
    das staut sich hinter dem noppengedöns oder in dem spritzstreifen und läuft in die entlüftungsöffnungen rein.
    mal beim hersteller der vms in den technischen merkblättern nachsehen was der für einen wandaufbau vorschreibt.
    es gibt/gab hersteller die 4 cm luftschicht mit entwässerungsöffnungen forderten.

    gruss aus de pfalz
     
  22. #20 Carden. Mark, 31. März 2014
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    Was aber mit dem aufstauendem Tagwasser nichts zu tun hätte.
    Ich kenne im übrigen keine Verblenderhersteller die Luftschichten fordern.
    Vormals, war dieses bei Keramiksteinen und echten Klinkern Pflicht.
    Ist aber schon lange vorbei.
    Die Erfahrung hat gezeigt, Luftschichten vor (der richtigen) Dämmungen machen keinen Sinn.
     
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