Boden Spitzboden

Diskutiere Boden Spitzboden im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich trau mich garnicht fragen - ich bin mir sicher ich hab die Antwort hier schon irgendwann mal gelesen aber ich finde die nicht mehr....

  1. gonso

    gonso

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    Hallo,

    ich trau mich garnicht fragen - ich bin mir sicher ich hab die Antwort hier schon irgendwann mal gelesen aber ich finde die nicht mehr.

    Es geht um begebaren Bodenbelag für einen kalten Spitzboden. Einzug Frühjahr 2012.


    Aufbau: Gipskarton - Dampfsperre - 5 + 18 cm WLG 35 Glaswolle in Lattung und 18 * 8cm Balken.

    Die Balken haben einen Abstand von 80cm, dh es ist 72cm Luft welche die Bretter überbrücken müssen.

    Frage: NuF Rauspund mit welcher Dicke?

    Zur Ausführung: Direkt auf die Balken oder Lattung.
    Fals Lattung Maße und wie verlegen parallel auf Balken oder Quer zu den Balken.

    Anfrage bezüglich Belastbarkeit ist zum Statiker unterwegs, der scheint aber im Urlaub zu sein.

    Danke
    gonso
     
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  3. gonso

    gonso

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    Hallo,

    hab jetzt vom Bauträger das ok bekommen.

    Der meinte man sollte auf die Kehlbalken 5er Lattung und dann entweder OSB oder 2,5cm Bretter draufmachen.
    Die Lattung damit die Luft unter den Platten/Brettern durch kann, hab vergessen zu fragen aber Lattung macht eigentlich nur parallel auf den Kehlbalken Sinn - oder?

    Information kam telefonisch,... Kann ich aus den Statikplänen irgendwo ablesen das das so passt.
    Weil beim Dacheindecken haben die oben eine Palltte mit ca. 30 Dachpfannen stehen lassen und der Fließenleger hat da dann die Reste mit drauf gepackt.

    Gruß
     
  4. gonso

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  5. gonso

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    Die Abstände welche überspannt werden:
    Dach2.JPG
     
  6. hotWolf

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    Hallo,

    ich habe auch vor ein paar Wochen diesbezüglich eine Frage gestellt und habe auch keine Antwort bekommen. Ich habe den Boden (Rauspund) direkt auf den Kehlbalken schwimmend verlegt. Ob da eine Auflattung notwendig ist, das weiß ich auch nicht. Der Rauspund-Boden ist diffusionsoffener als eine verleimte OSB-Platte. Also könnte auch so die Feuchtigkeit langsam entweichen. Aber woher soll diese denn überhaupt kommen? Wenn die Dampfsperre richtig ausgeführt ist und praktisch keine Feuchtigkeit aus dem Wohnraum in die Dämmung eindringen kann - wo soll dann das Problem herkommen? Und wenn Feuchte in der Dämmung sitzt, was bringt dann die 5cm Luftschicht? Die Luftschicht ist meines Erachtens sinnvoll, wenn ich mit dem Boden wirklich großflächig "abdichte" und ein Feuchtigkeitsabzug nur über Ritzen an der Seite o.ä. erfolgen muß. Vielleicht erbarmt sich ja noch einer der Experten zu antworten.

    Gruß Wolf
     
  7. mls

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    "wenn" .. ;)

    hey leute - das sind oft diskutierte grundaxiome, die verschieben
    sich nicht; durch dauerndes aufwärmen wird die einst klare
    darstellung immer matschiger.
     
  8. mcfly26

    mcfly26

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    Ich stand 2008 vor dem gleichen Problem. Welcher Belag für den Speicher? Wir sind dann auf OSB Platten gekommen und haben die dann auch schwimmend im Spitzboden verlegt. Unterhalb haben wir auf die Kehlbalkendecke nochmal Dachlatten auf die Balken angebracht, damit die Luft unterhalb der Platten zirkulieren kann. Fazit nach einem Jahr: Alles schimmlig unterhalb der OSB Platten. Grund dafür: Dampfbremse undicht. Nachdem wir die Dampfbremse nochmal komplett überprüft haben und die Leckagen beseitigt hatten haben wir anstatt der OSB Platten nun 30mm Rauspund genommen. Diese sind nun nicht bündig, sonder mit einem Abstand von 3mm von Brett zu Brett verlegt worden. Fazit neu: Alles trocken.
    Wenn du Dir sicher sein kannst, dass die Dampfbremse NICHT beschädigt ist, kannst du OSB Platten nehmen, 28mm kann ich empfehlen. Bei nur einem kleinen Loch in der Dampfbremse wird dir durch die fast diffusionsdichte OSB Platte die Belagunterseite irgendwann zu feuchteln beginnen.
     
  9. gonso

    gonso

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    Mir geht es hier nur nebenbei um Feuchte und Schimmel, das Problem is hier schon so oft durch da würd ich nicht schreiben. OSB hab ich nur erwähnt weil das vom ehemaligen Bauleiter kam, würde ich nach studium im Forum nicht machen.

    Mir geht es um die Belastbarkeit und die Auslegung. Dh. Dicke der Bretter bzw. wenn Lattung Quer zu Kehlbalken deren Dicke/Breite und Abstand.

    Wenn jemand Ahnung von Statik hat, dachte ich er könnte ggf. aus meinen Auszugen des Plans schnell rauslesen für welche Last das Ausgelegt wurde.



    Gruß
     
  10. gonso

    gonso

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    Ich sehe grade das irgendwie mein Plan gar nicht angekomen ist, nächster Versuch
    Dach.jpg
     
  11. PeMu

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    Etwas Geduld, der kommt wieder.
     
  12. funta1

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    Darf ich fragen was bzw wie groß die Leckagen waren???
     
  13. mcfly26

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    Teilweise ist das Siga Sicral auf der Überlappung der Folien auf einer Länge von 30 cm aufgegangen, die Klebefolie, teilweise hat mir der Elektriker dort ein Loch rein gemacht um die Elektrokabel zu verlegen (3 Leerrohre mit kabel, Kreis mit Durchmesser von ca. 10 cm) und nicht abgedichtet, teilweise sind vom em Schutzgehäuse der Downlights Löcher in der Dampfbremse (1Cent groß) entstanden, die wir nicht mehr kontrolliert haben. Selbst schuld, aber man kann bei einem Bau nicht immer alles zu 100% kontrollieren.
     
  14. mcfly26

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    Was willste denn draufstellen? Ich habe wie geschrieben 30mm und dort stehen auch Dachziegel auf dem Spitzboden. Ich denke, für den normalen Gebrauch des Spitzbodens reichen 30mm aus.
     
  15. R.B.

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    und ich denke, was Du denkst ist hier zweitrangig. Ob und wie der Spitzboden belastbar ist, hängt ja nicht nur von der Dicke der Dielen ab. Eine Aussage wie "30mm reichen aus" ist zumindest fahrlässig, oder übernimmt Du dafür auch die Verantwortung wenn sich später die Balken durchbiegen und das Dach schief hängt?

    Gruß
    Ralf
     
  16. mcfly26

    mcfly26

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    Für einen normalen Gebrauch ist es ausreichend. Was allerdings normaler Gebrauch ist, müsste man klären lassen. Falls das Dach schief hängt und sich die Balken gebogen haben sollten ist doch nicht der Belag darn schuld.
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Aber genau darum geht es doch hier, der Belag ist im Moment völlig egal so lange nicht die Statik geprüft ist. Die kann und wird aber niemand online bewerten. Steht dann fest, dass die Konstruktion geeignet ist, dann lässt sich auch einfach aus den Balkenabmessungen und Abständen die notwendige Dicke des Belags ermitteln...aber wie gesagt, zum aktuellen Zeitpunkt steht das alles in den Sternen.

    Gruß
    Ralf
     
  18. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    d.h. mcfly26 hat den Plan zur Statik lesen können?!? Gratulation.
    Dann weißt du auch und gibst dem TE schriftlich - der bauträger rückt es bisher nur mdl. raus -, dass seine Kehlbalkenlage für eine Nutzung ausgelegt ist und was dort angesetzt wurde.
    Grundsatz: Bauträger haben nix zu verschenken. Kehlbalkenlagen ohne Belag können für einen Ausbau geeignet sein, müssen aber nicht. Das kostet Material. idR Sonderwunsch.
    Also soll der Bauträger bzw. dessen Statiker dem TE die Unterlagen erklären. Oder der TE holt sich jmd anderes dazu.

    So Infos wie 5cm Lattung ... nehm 30er OSB (welche greifbar Baumarkt miniformate ohne def. Angaben?, oder OSB/3 ?) schwimmend verlegt, hält ein Paket Dachziegel ... die bauphysikalischen Schlangenlinien ...

    Sind wir auf einem Basar?
     
  19. mcfly26

    mcfly26

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    Wenn mir schon das Wort im Mund herumgedreht wird:

    1. Ich zitiere: "Ich denke, das..... "
    2. Ich zitiere: "Was willste denn draufstellen?"
    3. Ich zitiere: "Ich habe wie geschrieben 30mm und dort stehen auch Dachziegel auf dem Spitzboden."
    4. Ic hzitiere: " Für normalen Gerauch ausreichend. Was allerdings normaler Gebrauch ist, müsste man klären lassen."

    Punkt 1: Ich denke bedeutet nicht das es so ist. Versteht jeder.
    Punkt 2: Frage, was auf den Spitzboden soll. Es ist jedem klar, dass hier kein Ausbau des Spitzbodens stattfinden kann, wenn die Kehlbalkenlage nicht für den Ausbau vorbereitet ist.
    Punkt 3: Ich habe wie geschrieben.... und Dachziegel.... Hier ist dieses Situation wieder auf MEINE Person geschildert, weder auf die Thematik noch auf irgendwelche Statik. Bei mir ist das so. Ohne Statik, ohne Biegen oder Brechen oder Schieflage des Dachs.
    Punkt 4: Was ist normaler Gebrauch des Spitzbodens? Ok, das müsste man gerichtlich klären lassen.

    Und außerdem, das hier ist ein Forum. Wenn man hier nicht mehr Tipps geben darf, für eine der banalsten Sachen beim Hausbau, ist es traurig. Außerdem bin ich weder Bauträger, noch Architekt noch Statiker. Wenn ich allerdings einen Statiker brauche, wenn ich wissen will, ob der Spitzboden es aushält, wenn ich was reinstelle, würde ich mir eher Gedanken darüber machen, was denn ist, wenn ich einen Sitzsack am dem Balken der Kehlbalkenlage festmache....
     
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  21. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Weil das eben nicht banal ist. Was soll das Zurückrudern mit dem gerichtlich klären lassen? Wozu gibt es Verkehrslast A nach DIN 1055, jetzt DIN EN 1991?
    Was nutzen Tipps: bei mir wars so... und dann kann sein, kann nicht sein. Tipps ok, aber dann Substanz.
    Laienbastetipps -> verschieben wir in die Bastelecke.
     
  22. PeterB

    PeterB

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    Die Antwort wäre so einfach und würde vllt auch verstanden:
    Der Statikus muß sagen, ob die Kehlbalken überhaupt für eine Belastung von oben ausgelegt sind.
    Daraus kann man dann ermitteln, welche Dimensionen der mögliche Belag haben muß, bei der beschriebenen Konstruktion so difussionsoffen wie möglich.
    Wenn ohne diese Kenntnis ein Belag aufgebracht wird, wird die entstehende Fläche auch mit Lagerung belastet und das kann schon zu Problemen führen.
     
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