Bodenbelag nach Türdurchbruch ?

Diskutiere Bodenbelag nach Türdurchbruch ? im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo ich habe in unserem Haus BJ 2001 zur Abteilung eines Zimmers einen Türdurchbruch durch eine 10 cm starke Gipsdielenwand gemacht. Das hat...

  1. #1 feivelmaus67, 6. Oktober 2008
    feivelmaus67

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    Hallo

    ich habe in unserem Haus BJ 2001 zur Abteilung eines Zimmers einen Türdurchbruch durch eine 10 cm starke Gipsdielenwand gemacht.
    Das hat auch alles soweit funktioniert. Nur lag die Gipsdielenwand auf der Betondecke auf, d.h. der Estrich vom Flur endete an der Wand und der Estrich im Zimmer auch. Nun klafft dort jetzt ein ca. 8 cm tiefes Loch, dass ich verfüllen und mit Bodenbelag belegen möchte. Die Fläche des Lochs entspricht der unter der Tür, d.h. 10cm* 76cm

    Die Frage ist womit?

    Ich dachte zuerst an Gips und hab im Baumarkt gefragt. Die meinten keinesfalls Gips, das bröselt alles weg. Die empfahlen mir einen Reparaturmörtel. Wie seht Ihr das? Da ich die vorher in der Wand befindlichen Elektroleitungen im Hohlraum der Zarge weiterführen will, muss ich über Tür und eben auch im Boden direkt unter der Tür eine Dose setzen. Da dachte ich Gips wäre besser und die Belastung beim Durchgehen kann doch nicht so hoch sein, oder?

    Gruß
    Micha
     
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  3. gast3

    gast3 Gast

    ob du da deine Dosen setzten musst - lasse ich mal als totaler Elektrolaie - dahingestellt.

    Und als fast totaler Boden- / Estrichlaie halte ich Gips (Wasseraufnahmefähigkeit / Volumenbeständigkeit / Tragfähigkeit) für absoluten :Baumurks.

    abhängig von dem vorgesehen Bodenbelag - Betonestrich + "Unterbau-Bodenbelag" (Fliesenkleber, Trittschall oder was weiß ich)


    aber das nur als "absoluter Bodenheimwerkerunwissender"


    Besten Gruß


    Helge


    es werden sich genug melden, die Ahnung haben (und mir das auch sagen werden :biggthumpup::biggthumpup:
     
  4. #3 feivelmaus67, 6. Oktober 2008
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    Hallo

    also das mit der Dose müsste doch funktionieren, da liegen ja auch Kabel drunter. Habe aus Interesse mal die Blende der Zarge von der Badtüre entfernt, weil da ne Dose drüber gesetzt war und tatsächlich: Die Handwerker haben hier auch die Kabel genauso von der Dose im Hohlraum der Zarge verlegt.

    Nun weiß ich aber immer noch nicht, was ich als Füllmaterial für den Bereich unter der Tür zwischen den beiden Estrichschichten nehme, wenn kein Gips was dann?

    Reparaturmörtel
    Esstrich
    Zement
    ???

    Gruß
    Micha
     
  5. #4 feivelmaus67, 7. Oktober 2008
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    Hallo

    hat denn keiner einen Tip für mich?

    Ich würde jetzt überlegen, einfach normalen Estrich samt Dämmung zu nehmen. Da dort auch Heizungsrohre verlaufen, wäre es vielleicht sinnvoll, erst Styropor zu nehmen, dann Trittschalldämmung, dann 3 cm Estrich ... So ist es in den anderen Räumen.
    Aber funktioniert das so? Das ist ja quasi nur ein sehr kleines Stück Boden, dass ich dann auffülle...quasi eine schwimmende Fläche von 10*76cm??

    Bitte dringend um Hilfe, da ich eigentlich heute eine Lösung brauche, da MOrgen die Zarge gesetzt werden soll.

    Viele Grüße
    Micha
     
  6. Bauwahn

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    Wie jetzt? Also der Estrich ist doch bestimmt schwimmend. Dann würde ich die gleiche Dämmung wie beim vorhandenen Estrich und dann auch Estrichmörtel nehmen. Zu mindestens einem Raum hin musst Du eine Fuge lassen (Dämmstreifen einlegen).
    Da die feste Verbindung wahrscheinlich auch reisst, müsste dann anschließend der mittlere Teil wahrscheinlich noch geklammert werden.

    Thomas

    @thor: Anhydritestrich ist eigentlich auch nur Gips und Sand.
     
  7. Julius

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    Was für ein Bodenbelag soll denn dann später da drauf?

    Und es darf natürlich KEINE Dose dort unten gesetzt werden!!!
    Ist schon problematisch genug, ungeschnittene Leitungen dort durchzuführen.

    Entweder Dose seitlich davon in die Wand setzen (sie muß dauerhaft zugänglich bleiben).
    Oder vom Elektriker mit Preßverbindern verlängern lassen (Selbermachen unmöglich, da teures Spezialwerkzeug erforderlich).
     
  8. #7 feivelmaus67, 7. Oktober 2008
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    Hallo

    @Bauwahn
    Es sind 2 Fugen drin !!!
    Es war ja vorher eine Wand dort und die hat auf jeder Seite Dämmstreifen. Im Flur und im Raum wo die neue Tür reinführt ist Parkett. D.h. ich setze dort quasi unterhalb der Tür auf der Fläche 10cm *76cm Dämmung und Estrich, dann Parkett. Die Verbindung zu den beiden angrenzenden Parkettflächen würde ich mir einer normalen Leiste durchführen.
    Aber was meinst Du mit Klammern? Brauche ich das dann noch, wenn ich 2 Fugen habe?
    Vor allem: Wie lange muss dieses kleine Stück trocknen, bis ich es zumachen und die Zarge setzen kann???


    @Julius
    Seitlich in die Wand passt die Dose nicht, da sind nur 3 cm frei. Da ja auch noch von oben Kabel kommen, setze ich oberhalb der Tür eine Dose, wo ich die Kabel doch sicher mit Wago Klemmen verbinden kann. Die ist immer zugänglich. Das führen von Leitungen im Hohlraum der Zarge (Feuchtraumkabel) sollte unbedenklich sein. Das Kabel von unten wird dann ein Problem. Zum Schalter ist es zu kurz. Die einzige Möglichkeit, eine zugängliche Dose zu schaffen wäre die: Ich möchte den Raum ja auch abteilen und ziehe dort eine Leichtbauwand. Also könnte ich das Kabel in die Leichtbauwand umleiten und dort eine Dose setzen. Die wäre dann zugänglich und aus der Leichtbauwand wieder zurück in den Hohlraum der Zarge zum Schalter.

    Gruß
    Micha
     
  9. #8 feivelmaus67, 8. Oktober 2008
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    P.S. was spricht eigentlich dagegen, dieses kleine Stück mit Trockenestrich auszubessern d.h. Schüttung über die Heizungsrohre, Trittschalldämmung und Spanplatte oben drauf. Das ganze an allen 4 Seiten mit Dämmstreifen umgeben, müsste doch auch funktionieren.
     
  10. #9 feivelmaus67, 8. Oktober 2008
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  12. Bauwahn

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    Nö, dann nicht (Klammern ist eine Estrichreparaturmethode bei Rissen)
    Nur musst Du dann genaugenommen auch 2 Fugen im Bodenbelag einbauen. Wenn Du aber schwimmenden Parkett o.ä. hast, dann reicht auch eine für das kurze Stück.
     
  13. #11 feivelmaus67, 8. Oktober 2008
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    Hallo

    jetzt bin ich etwas unentschlossen. Habe vorhin bei rigips angerufen und einen Techniker gefragt.
    Der meinte, erst alles mit Randdämmstreifen schalldicht machen (rundherum an allen 4 Seiten, logisch), dann eine sehr stabilde Schüttung und Rigidur 20mm Estrichplatte drauf.
    100% wird es eh nicht werden, so meinte er, weil dafür die Fläche viel zu klein ist.
    Ich denke, dass ich es so machen werde, weil ich dann im Problemfall das ganze auch wieder öffnen und korrigieren kann. Die andere Lösung muss trocknen und ist bei Problemen schwieriger zu reparieren.

    Vielen Dank für die Hilfe und Anregungen
    Gruß
    Micha
     
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