Bodenfestigkeit abschätzen?

Diskutiere Bodenfestigkeit abschätzen? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo Leute, habe ich eine Möglichkeit die Bodenfestigkeit auf dem Bau abzuschätzen? Oder muss immer ein (teures) Bodengutachten gemacht...

  1. lolorek

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    Hallo Leute,

    habe ich eine Möglichkeit die Bodenfestigkeit auf dem Bau abzuschätzen? Oder muss immer ein (teures) Bodengutachten gemacht werden?

    Gab es da nicht paar einfache Bautellentechniken? Unterm LKW mit einer Hydraulik eine Stange in den Boden pressen oder so was ähnliches?

    Gruss

    Michael
     
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  3. juni74

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    Als ich bei dem Brückenbauthema meine Bedenken geäußert habe, waren ja einige der Experten nicht meiner Meinung. :mega_lol:

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=38000

    Ich bin ja mal gespannt, was nun für Antworten kommen.

    Seit ihr immer noch der Meinung, das es sich hier um einen fachkundigen Kollegen handelt? :shades

    Grüße

    Juni
     
  4. KATMat

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    Gute Idee

    die Stange sollte 300 mm Durchmesser haben und etwa 3 cm lang sein. Dann noch Kraft und Weg in verschiedenen Be- und Entlastungsstufen messen und fertig ist der Plattendruckversuch.
    Kost´fast nix.
     
  5. #4 saarplaner, 12. Oktober 2009
    Zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2009
    saarplaner

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    Das was du meinst ist ein Plattendruckversuch.

    http://www.igewa.de/merkblaetter/plattendruckversuch/plattendruckversuch.shtml

    Aber der dient (meines Wissens) eher dazu, den Verdichtungsgrad des Bodens abzuschätzen.

    Um ein vernünftiges Bodengrundgutachten kommst du (meiner Meinung nicht herum), da der Druckplattenversuch doch eher oberflächlich anzusehen ist.

    Bitte aber die Baugründler um weitere Bestätigung ob ich richtig liege!

    Grüße aus dem Saarland!
     
  6. Hansal

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    Baugrund ist Bauherrenrisiko.

    Solltest du im Planungsgeschäft tätig sein wie ich vermute, dann musst du den Bauherr darauf hinweisen welche Angaben zum Baugrund gebraucht werden und welche Risiken eine Abschätzung der Bodenkennwerte mit sich bringen kann.
    Das ist deine Aufklärungspflicht. (Am besten schriftlich, wenn der Bauherr uneinsichtig bleibt.)

    Lastplattendruckversuch= Ja
    Gibt es nicht sowas wie den Künzelstab?

    Grüße
     
  7. lolorek

    lolorek

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  8. lolorek

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    Katmat & saarplaner und Hansel

    ich danke Eurch fuer die Tipps. Ich habe letztens ein Bodengutachyten machen lassen. Es hat um die 8000 Euro gekostet :-( Ok es war fuer ein groesseres Projekt aber trotzdem.

    Wie sieht es denn nun mit dem Plattendruckversuch aus? Ist er zuferlaessig fue rein Einfamilienhaus?

    Michael
     
  9. gast3

    gast3 Gast

    Ein ..

    Lastplattendruckversuch ersetzt kein Bodengutachten und ist für die Baugrundbeurteilung nicht geeignet.
     
  10. Hansal

    Hansal

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    ich bin raus!
     
  11. lulu66

    lulu66

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    @lolorek: So ein Gutachten kostet für ein EFH je nach Fragestellung nur ca. 1000-2000 Euro und lässt sich - meine ich - nicht simulieren.
    Günstiger als ein tauchendes oder kippendes EFH ist es allemal.
     
  12. sepp

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    wie wärs mit dem "zeigefingerindendreckbohrversuch" ?
     
  13. RMartin

    RMartin

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    Wo ich "einfache Baustellentechniken" lese, fallen mir höchstens Schürfgruben ein.
    Da kann man natürlich mal ein paar machen auf dem Baufeld und sich das ganze dann fachkundig anschauen. Wenn das dann alles feiner, tragfähiger Kies ist....
    Aber ein fachgerechtes Bodengutachten ersetzen diese Schürfgruben natürlich auch nicht. Ist halt nur eine einfach herzustellende Sache um mal ganz grob zu sehen was so unter der Oberfläche ist.
     
  14. gast3

    gast3 Gast

    Schürfguben ..

    haben nur den Nachteil, dass sie den Baugrund dann teils aber so was von xxx machen.

    Im Sand / Kies - gut kein Problem (solange kein Wasser in der Nähe ist) - Ausheben, lagenweise wieder einbauen, schön verdichten, eben mal einfach so, wie es vorher war ..

    Problematisch wird es bei bindigen Böden - Ausheben und dann - wieder einbauen ist nicht, da nicht verdichtungsfähig - also Sand / Kies ankarren = lokale Bodenverbesserung = ggf. großes Problem

    und sollte Wasser in der Nähe sein - das lassen wir hier lieber

    ansonsten ist die Frage, ob ich denn nun ein BG brauche oder nicht aber mittlerweile so etwas von ...

    und mal so wirtschaftlich betrachtet, muss ich sagen, ich bin dafür ohne BG zu bauen, die Untersuchung der eingetretenden Schäden werden deutlich besser bezahlt
     
  15. RMartin

    RMartin

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    Mal so meine Meinung reinposaunt hier:
    Ich lese hier sehr viel in letzter Zeit und bzgl. Boden lese ich immer sehr gerne die Kommentare von Herrn v. Seggern. Diese erscheinen mir sehr kompetent und fachgerecht.
    Möchte hier nicht schleimen, aber wollte nur mal meine Achtung ausdrücken und "Bravo" sagen!
     
  16. weissnix

    weissnix

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    Musst Du das Gutachten bezahlen ???
     
  17. #16 wasweissich, 12. Oktober 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    du weisst , aufm bau bedenken nur schriftlich ...........


    ich war einer der ersten ..........

    aber seine reaktion zeugt von maßloser selbstüberschätzung , die auf diskreditierung anderer gestützt ist .....:shades

    bin etwas enttäuscht
     
  18. ISYBAU

    ISYBAU

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    Was soll das? Ein Bodengutachten ist notwendig.

    Und mit einer privaten Schürfgrube, Finger in den Bodensteckversuch ist es auch nicht getan. Die Feststellungen müssen auch richtig ausgewertet und teils interpretiert werden. Oder wer lässt sich vom Bäcker das Gebiss richten?

    Wer am Bodengutachten spart soll sich bitte nicht wundern, wenn er später ein vielfaches für Nachträge ausgibt ... oder irgendwann für die Sanierung.
     
  19. #18 Cincinnatus, 14. Oktober 2009
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    es ist doch auch immer entscheidend welche Baugrube und wo und welchem Gebiet und welches Objekt erstelllt werden soll

    im Zweifel immer ein Bodengutachten anfordern
     
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  21. lolorek

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    ich muss es nicht bezahlen soll aber fuer einen Kollegen sein darum wollten wir halt etwas Geld sparen. Es handelt sich um ein Privathaus
     
  22. #20 Cincinnatus, 14. Oktober 2009
    Cincinnatus

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    also EFH-Wohnhaus :
    wenn da früher nicht was ganz gravierendes war (Flußbett, Müllhalde oder sonstiges) würde etwas mehr Eisen in die Betonsohle/Fundamente packen
     
Thema: Bodenfestigkeit abschätzen?
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