Bodengutachten auch bei weißer Wanne ?

Diskutiere Bodengutachten auch bei weißer Wanne ? im Begleitende Ingenieurleistungen Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir wissen, daß wir unser Reihenhaus auf jeden Fall mit einer W.Wanne bauen wollen, am liebsten auch gedämmt. Bei uns in...

  1. Medve

    Medve

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    Hallo,
    wir wissen, daß wir unser Reihenhaus auf jeden Fall mit einer W.Wanne bauen wollen, am liebsten auch gedämmt. Bei uns in Karben(Rhein-Main) ist ein kleiner Fluß Nidda relativ nahe. Die Frage ist nun ob trotzdem ein Bodengutachten zu empfehlen ist. Die Kosten würde ich nicht scheuen, aber ein Architekt fragte , wozu wenn ich eh mit Weißer Wanne baue. Der Boden ist ziemlich eben und z.Zt. ein brachliegender Acker, in unmittelbarer Nachbarschaft stehen schon seit Jahren mehrstöckige Häuser. Das Baugebiet wird demnächst erschlossen.

    Vielen Dank für die Ratschläge im voraus`

    Gruß
    Thomas Cs.
     
  2. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "wozu" ???

    des iss leicht erklärt ... in Flußnähe trifft am sehr oft auf rolligen Kies der ohne Stützmaßnahmen schlecht bis gar ned tragfähig sind (!)
    .
    "natürlich" kann man die Baugrube auf gut dünken ausheben und "wenn" schlechter Boden ansteht holt man halt einen Bodengutachter dazu ... für den FALL steht der Bau mindestens 8 Tage bis Auswertung der Daten bzw. bis der Vorschlag vom Bodengutachter kommt ... "plus" die Statik muss dann mit Sicherheit samt Weisser Wanne abgeändert werden ... "vielleicht" eventl. noch ein paar steifende Zwischenwände !?! ... "in" der Zeit hat der Bauunternehmer sicher seine Behinderungsanzeige geschrieben ... "an" Terminvereinbarungen braucht er sich dannach auch nimmer halten ... "ich" weiß gar ned ... stehn dem Bauunternehmer da nicht noch Unkostenfoderungen zu ?
     
  3. Medve

    Medve

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    Danke für Die Hilfe, denn auf genau diese Art von Überaschungen hätte ich gar keine Lust. Also werde ich ein Bodengutachten machen lassen, dann muß der BU sein Angebot von Anfang an danach ausrichten.

    Gruß
    Thomas
     
  4. mls

    mls Bauexpertenforum

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    was wird das?
    es gibt einen architekten - der macht genehmigungsmalerei, hat ansonsten keine ahnung (seine "meinung" zum thema baugrundgutachten),
    es gibt einen bauunternehmer - oder einen GU - oder was?
    tragwerksplanung ist nicht erforderlich? aha ...
     
  5. Medve

    Medve

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    Hallo,

    also bisher befinden wir uns noch in der Planungsphase(Gott sei dank), wir lassen uns von verschiedenen Anbietern Angebote machen, und versuchen dabei die Spreu vom Weizen zu trennen. Von den bisherigen Anbietern hat einer bei der Grundstückslage auf ein Bodengutachten bestanden, der Rest war da nicht so wild drauf. Auch mein Schwiegervater befürwortet ein Gutachten. Ich habe heute morgen den Gutachter jetzt auch beauftragt. Das Forum hat mir bei der Entscheidung sehr geholfen. Ich war selber schon mißtrauisch, weshalb da schliesslich ich als Bauherr das Baugrundrisiko trage.

    Wie würdet Ihr einen Wärmedämmung machen, ich hatte z.B. an Glasschaumplatten gedacht für bessere Lösungen wäre ich auch offen.
    Wir suchen übrigens einen soliden Generalunternehmer hier in der Umgebung von Karben.

    Gruß
    Thomas Cs.
     
  6. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    "ohne" den Betrieb zu kennen wird mir dieser Betrieb gleich sympatisch (!)
    .
    .
    "unter" der Bodenplatte ??? ... wenn "ja" ganz einfach ... Bodengutachten machen lassen und diese Frage anhand der Bodenbeschaffenheit dem Tragwerksplaner als Wunschausführung mit auf den Weg zur Errechnung des statischen Konzept´s geben (!)
    .
    "und" jetzt nochmal tacheles ... man sieht die Kosten was so ne Baugrunduntersuchung kostet ... "ABER" keiner sieht ein daß wenn ich mal einen besseren Boden vorfind daß es dann auch "nicht" umsonst war daß Baugrundgutachten in Auftrag zu geben (!) ... "weil" der Tragwerksplaner dann weiß was ihn erwartet und er ned auf´s grade wohl hin mit 10facher Sicherheit seine Bemessung schätzen muss ... "wirkt" sich mitunter auch desöfteren so aus daß die Stahlmenge "weniger" ausfällt und durch die Stahlminierung ist meist daß Bodengutachten dann auch schon bezahlt ist ... "wenn" der Boden mal wirklich schlechter ist "dann" hat man die Sicherheit das richtige getan zu haben (!)

    Merke: "am Keller und am Dach sollst Du ned sparen (!)"
     
  7. JDB

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    hmmmmmmmmmmm

    @Josef:
    Darf ich etwa an der Wand im EG und DG sparen ? :)
     
  8. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "klar"

    denn hier herrscht meist den Prinzip ... "gut das des Material schlauer ist wie der Verarbeiter" :)
    .
    "nö" hast natürlich Recht ... "aber" dieser alte Spruch: "am Keller und am Dach .... " hat doch was ... "naja" vielleicht sollte man den mal erneuern "ala"

    Merke: "an der Gründung und am Dach sollst Du ned sparen" (!)
    "und" klein gedruckt drunter "zu Schäden- und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Tragwerksplaner" :)
     
  9. #9 Carden. Mark, 12.01.2005
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Der will doch nur weiße Wannen bauen. Dafür brauchste numal kein EG und / oder DG. Aber Dach schon. Sonst wird es dann doch nen Schwimmingpool. :D

    Jetzt aber schnell weg hier, sonst haut der mir noch ne Weißwurst um die Ohren
    .
     
  10. Medve

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    Hallo Josef,

    ich brauch noch mal Nachhilfe in Sachen Weiße Wanne. Ich habe jetzt das erste Angebot eines GU vorliegen. Die Beschreibung zur WW klingt für mich ziemlich rätselhaft, Zitat:
    " Weiße Wanne mit 60 mm Perimeterdämmung, gemauerte Zwischendämmung mit Innenputz, Außenwände in Sichtbeton"

    Könntest Du mir das in Laien-Deutsch übersetzen. Das mit der Perimeter-Dämmung ist klar, der Rest aber nicht. Handelt es sich nun um eine WW aus Ortbeton oder wie sollte man die Beschreibung deuten.

    Den GU will ich morgen natürlich auch fragen, aber eine unabhängige Meinung ist mir schon wichtig.

    Danke

    Thomas
     
  11. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    na hoffentlich wird die 60mm XPS nicht in die Schalung eingelegt ... "einfach" mal fragen was hinsichtlich Diffusiongeschlossenheit des WU-Beton unternommen wird (!)
    .
    so wie ich des lesen will er innen mit Dämmung vormauern ??? ... "des" bedarf einer Klärung bzw. einer ganaueren Erläuterung(!)
    .
    würde sich mit der Zwischendämmung beißen ... "Aussenwände" kann er ned meinen die erhalten ja die XPS Dämmung (!)
    .
    "da" iss einiges erklärungsbedürftig ... auch den Begriff Perimeterdämmung sollte man am Produkt festhalten ... ned daß zum Schluss ne EPS-Dämmung auf die Weisse Wanne kommt (!)
     
  12. Medve

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    Hallo Josef,

    zunächst ein großes Danke für Deine superschnelle Antwort von gestern abend, mittlerweile habe ich vom GU eine genauere Beschreibung gefordert, die scheint plausibler, jedoch kenn ich die zitierte DIN nicht. Wäre diese Ausführung o.k. ?

    Zitat:

    Ausführung der „weißen Wanne“ nach DIN 1045-2 und DIN EN 206-1

    r Tiefergründung um ca. 30 cm
    r Bodenaustausch mit 5 cm Mineralgemisch 5/11 mm, 35 cm Mineralgemisch 11/32 mm, lageweise verdichtet, Geotextil 2-lagig
    r 30 cm Bodenplatte B25 WU nach statischen Erfordernissen, d.h. doppelt bewert; Randverbügelung usw.
    r Außenwände d= 30 cm in Stahlbeton B25 doppelt bewehrt, innenseitig und außen in glatter Oberfläche
    r 60 mm Perimeterdämmung WLG 040, Fabrikat Opti-Pordämm
     
  13. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "schlauer bin ich deswegen ...

    auch noch nicht geworden"
    .
    woher kommt das denn ... wer macht den sowas und warum ??? ... Angabe Bodengutachter oder auf gut dünken ???
    ich hoff diese statischen Erfodernissen berechnet "IHR" Tragwerksplaner ??? oder auch auf gut dünken ? ... "was" heisst doppelt bewehrt ? 2*188 oder doch Bewehrung nach DIN 1045 für Weisse Wanne ?
    .
    Bewehrung dto. ... in Dreischichtwand oder örtlich geschalt und betoniert ?
    .
    ist doch die Dämmung von Fränkische mit dem vorgesetzen Vlies und der Draindämmung ???
    .
    "grundsätzlich" lese ich herraus daß die Wahl der Materialien bzw. Ausführung doch etwas auf Qualität ausgerichtet ist ... sprich ned 0815 wie man´s von Bauträgern gewohnt ist ... "trotzdem" ist und bleibt die Beschreibung selbst für mich als Baumenschen sehr dürftig (!) .
     
  14. Medve

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    Hallo Josef,

    der GU hatte bisher nicht nach einem Bodengutachten gefragt, ich habe aber vor einigen Tagen eines in Auftrag gegeben und werde die dort genannten Vorgaben natürlich in den Vertrag reinbringen. Ich glaub`ich lass den GU jetzt erst mal kurzfristig in Ruhe, da ich ohnehin noch andere Angebote von anderen GU erwarte. Sollte er in die engere Wahl kommen, werde ich das Thema mit ihm vertiefen.

    Gruß und Danke
    Thomas
     
  15. mls

    mls Bauexpertenforum

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    das ist immer noch kein der beliebigkeit verfallenes thema, sondern sowas wird geplant - abhängig von den gegebenheiten und den anforderungen.

    das
    und das
    passt ja toll zusammen :p
    bisher lese ich nur, dass die gu´s - ohne grundlagen - eine (irgendeine) bauleistungsbeschreibung liefern. jau! :(

    ach ja ... du erklärst dem GU was sache ist? :D

    du hast nicht einmal einen architekten auf deiner seite (oder was hat der für eine sonderbare berufsauffassung? lässt GU´s wahlangebote abgeben, anstatt e. ausschreibung zu machen .. tzzz :irre ), geschweige denn einen tragwerksplaner (der erheblich an der auswertung des BAUGRUNDgutachtens beteiligt ist) .. also du wickelst so ein geschäft selber ab? lauter peanuts?

    das wird bestimmt interessant:
    "boden"gutachten (sowieso nutzlos, weil ein *baugrund*gutachten erforderlich ist) des bauherr - "rest"planung durch gu.
    lies wenigstens das hier: <a href="http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?s=&threadid=485" target="_blank">
    brauche ich das viergestirn</a>
     
  16. Medve

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    Man sollte als Assenstehender nicht vorschnell urteilen, besonders nicht ohne alle Info`s zu haben. Unter den Anbietern ist z.B. auch ein Architekturbüro, ein Bautechniker der mit einen freien Architekten und Statiker zusammenarbeitet und auch ein klassischer Bauträger. Eine Entscheidung habe ich bisher nicht getroffen, auf jeden fall werde ich nicht den Bau in Eigenregie führen. Da das Baugrundrisiko bei mir liegt ist es letztlich meine Verantwortung einen Bodengutachter hinzuzuziehen. Übrigens wollte ich auch den klassischen Weg ( ohne Festpreis) mit einer Architektin gehen, aber diese war nicht bereit mir eine grobe Kalkulation zu machen, sondern nur gegen Zahlung von ca. 4800 Euro . Der Bautechniker welcher mit einem freien Architekten zusammenarbeitet hat da wesentlich mehr Engagement gezeigt. Den GU habe ich schon klare Vorgaben gemacht, die Angaben aus dem Gutachten werde ich denen nachreichen. Du solltest mal Deinen TON checken, mit dem Du hier postest.
    MFG
    Thomas
     
  17. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "im" Grund hat MLS

    schon Recht ... "die" Art und Weise wie Sie das anpacken ist falsch (!)
    .
    "man" lässt sich nicht zuerst Angebote machen und läuft dann Gefahr bei eventl. schlechten Böden von Nachträgen bombadiert zu werden (!)
    .
    "iss" wie ein Uhrwerk das eine Rad dreht das andere an:
    .
    • 1:100 Planung
      .
    • mit Planung zum Tragwerksplaner mit dem Hinweis die Firma Xy macht das Baugrundgutachten hier ist die Telefonnr. "bitte" besprechen sie mit dem Baugrunding. selber welche Daten sie brauchen (!)
      .
    • Werkplanung
      .
    • auf Grundlage der Werkplanung bzw. Bodengutachten wird "nun" die Statik (Konzept) für´s Haus erstellt (!)
      .
    • es kommt nix
      .
    • es kommt immer noch nix
      .
    • es kommt nix
      .
    • "jetzt" ist der richtige Zeitpunkt um eine Ausschreibung (Leistungsverzeichnis) auf Grundlage der Planung bzw. Werkplanung bzw. Statik zu erstellen (!)
      .
    • "und" mit diesen Vorgaben können Sie jetzt auch zum Gu gehen ... "ohne" Angst haben zu müssen daß man bei diversen Nachträgen sprichwörtlich über´n Tisch gezogen wird (!)
      .
    .
    "in diesem Link" finden Sie ein Beispiel warum es mitunter falsch ist zu früh ein Angebot einzuholen (!)
     
  18. Medve

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    o.k. es ist mein erstes Haus, und ich bin Banker und kein Bauingenieuer, aber allen von denen ich Angebote bekommen werde machen diese mit Weisser Wanne, das heißt für mich ist die Frage dann noch ob die Ausführung ausreichend ist oder ob evtl. die WW modifiziert werden soll. Da ich bisher keinen Vertrag unterschrieben habe kann bei mir auch nicht viel schief gehen. Wenn ich vor 2 Monaten das Wissen von heute hätte, hätte ich dies auch so anpacken können. Aber wie schon früher erwähnt, selbst eine schon früher erwähnte Architektin hatte mir diesen Rat der Vorgehensweise nicht genannt.
    Deshalb finde ich es auch so gut mich hier mit Leuten austauschen zu können, bevor ich Entscheidungen treffe.
    Das heisst natürlich nicht, dass ich nicht auch andere Quellen nutze, aber solange man z.B. keinen Architekt beauftragt hat, kann man dessen Dienstleistung ja auch nicht in Anspruch nehmen. Aber ich versuche ja momentan herauszufinden wer der beste Partner bzw. die besten Partner für meinen Hausbau sind. Wenn ich dann meinen Architekten habe, kann ich mit dem dann auch alle Details besprechen. Ich suche nicht den preiswertesten Partner sondern den dem ich vertrauen kann, und der marktgerechte Preise verlangt.
    Was sind marktgerechte Preise? - Hierzu habe ich z.B. die Datenbank meiner Bank aus dem Kreditgeschäft benutzt, wo man diffeenziert nach Haustyp, und Region statistische Mittelwerte bekommt. Jeder Anbieter der davon zu stark nach oben oder unten Abweicht, wird bei dem Projekt nicht in die engere Wahl gezogen.
    Soviel zu meiner Vorgehensweise. Danke für gute Ratschläge aber bitte meine Beitäge richtig lesen, dann werden auch seltener falsche Schlüsse gezogen.
    Gruß
    Thomas
     
  19. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "noch" ein Hinweis

    seit 2005 gibt´s die neue Norm DIN EN 206-1 und DIN 1045-2 ... WU-Beton wird darin als XC4 C25/30 geschlüsselt ... "aber" daß ist nach neuer Norm ein Überwachungsbeton (!) ... "dann" gibt´s in der DIN 1045 die Rissbegrenzung ... "und" dann gibt´s die Praxis: "Beiseitige Bewehrung ala Q188 verkauft als Weisse Wanne" ... "können" Sie mit meinen kauderwäsch was anfangen ??? ... oder können Sie beurteilen ob das eine Weisse Wanne nach Norm ist oder nicht ??? ... "leider" ist´s immer so daß man erst im Schadensfall mit solchen Begriffe konfrontiert wird und erst dann weiß wie man einer Baubeschreibung "Weisse Wanne" umzugehn hat ... "um" es auf den Punkt zu bringen ... Persönlich würd ich als Baumensch solch einer Baubeschreibung auch wenn drin steht "weisse wanne" grundsätzlich noch nicht über den Weg traun.

    Wenn jetzt drin stehn würd:

    Weisse Wanne nach DIN EN 206-1 und DIN 1045-2 mit Betonsorte XC4 C25/30 als BII Ausführung nach statischer Berechnung inkl. Abdichtungs/ Detail- und Schalpläne herstellen.

    "dann" könnt auch ich was damit anfangen ... "aber" nur des Schlagwort "Weisse Wanne" beeindruckt mich noch lange nicht ... "weil" ich mitunter auch halt weiß was Sache ist bzw. was zusammengeschustert als Weisse Wanne verkauft wird (!)
     
  20. Medve

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    Danke für den Hinweis bei den Fachbegriffen muß ich persönlich passen, aber ich werde die Beschreibung der WW entsprechend Ihrem Vorschlag in den Vertrag mit dem GU dann aufnehmen. Auch ich hatte mich schon seit einiger Zeit gefragt ob es denn eine Norm gibt für WW, den der Begriff wird zwar haufig verwendet, aber die Ausführungen im Detail sind dann doch recht unterschiedlich. So wären dann die Angebote auch besser vergleichbar.
    Super !

    Gruß
    Thomas
     
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