Bodengutachten - Kopie erhalten wir nicht

Diskutiere Bodengutachten - Kopie erhalten wir nicht im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, Es geht um ein Neubaugebiet in 50226 Frechen Grube Carl (ehemals Brikett Fabrik). Wir sind jetzt soweit, dass wir den...

  1. superpferdi

    superpferdi

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    Hallo zusammen,

    Es geht um ein Neubaugebiet in 50226 Frechen Grube Carl (ehemals Brikett Fabrik). Wir sind jetzt soweit, dass wir den Bauvertrag überprüfen lassen wollen.
    Objekt: Doppelhaushälfte mit normal gemauertem Keller

    Bauträger plant einen gemauerten Keller. Eine schwarze/weiße Wanne bietet er in seiner Preisliste nicht an.
    In der Baubeschreibung steht, kann auf Wunsch gegen Mehrpreis erstellt werden.

    Jetzt hat sich gestern im Telefonat mit Bauträger folgendes neues ergeben:

    1. Bodengutachten
    Nachdem wir Ihm mind. zum 3 mal gesagt haben, dass wir diesen benötigen, zuletzt mit der Bitte uns diesen mit dem Bauvertrag zuzusenden, haben wir den immer noch nicht erhalten.
    Er hatte uns nur per e-mail informiert:
    "Grundwasser steht nicht an., die tieferliegenden Erdschichten bestehen aus Sand-Kiesgemisch und sind zur Ableitung des absickernden Oberflächenwassers gut geieignet".

    Gestern hatte er telef. gesagt: Grundwasserspiegel 73 Meter. (Erftkreis Braunkohleabbaugebiet). Wir vermuten, dass das Grundwasser wegen der Braunkohleförderung abgepumpt wird.

    Im gestrigen Telefonat teilte er uns mit, dass Ihm ein Bodengutachten vorliegt, er es jedoch nicht als Kope weiter
    geben darf, da Urheberschutz darauf besteht. Er hat das Bodengutachten nicht selber in Aufrag gegeben, sondern der Vorbesitzer dieses Baufeldes. Ursprünglich war auf diesem Baufeld (8 RH/DH Häuser) ein Mehrfamilenhaus geplant. 2 Mehrfamilienhäuser davon stehen schon auf der gleichen Strasse nebenan.
    Er meinte, wir könnten gerne in das Gutachten reinschauen, wenn wir uns finale treffen. Nur das ist 14 Seiten lang. Der kann doch nicht verlangen, daß man das Gutachten als Nichtfachmann versteht und dann anschließend den Bauvertrag unterschreiben soll.

    Wir fragen uns nur:
    Die anderen Häuser die aktuell dort von anderen Bauträgern angeboten werden, haben automatisch eine weiße Wanne. Das müsste doch einen Grund haben.


    Er reserviert keine Häuser, sonst hätte ich gesagt, lassen wir eins machen, muss wohl ca. 700 kosten. Dann frage ich mich, wenn das nicht viel
    kostet, warum macht er kein eigenes Bodengutachten? Sind wir die einzigen Käufer von den 8 Häusern, die ein Gutachten haben wollen?!


    gggr.... wir stehen hier total auf dem Schauch.

    Bitte einmal Eure Meinung:
    1. Ist es notwendig die Kopie dies Bodgengutachtes in der Hand zu haben?
    2. Reicht es aus, wenn wir einen Fachmann hinzunehmen und den Bauträger bitten zum dem Fachmann, Architekten, zu fahren, der das Gutachten
    prüfen soll. Wir benötigen sowieso einen Architkekten für die Baubetreueung.

    Viele Grüße Kurt
     
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  3. gast3

    gast3 Gast

    Also ..

    formal darf er das Gutachten ohne Zustimmung des damaligen Auftraggebers nicht weitergeben (wenn entsprechender Schutzvermerk vorhanden), es sein denn es sind ergänzende Absprachen getroffen worden.

    Da es dennoch vollkommen unüblich ist, bleibt ein merkwürdiger "Beigeschmack" und die Zustimmung könnte er zudem auch (meistens zumindest) problemlos einholen.

    Ich würde also auf dem Gutachten bestehen, vor allem bei einem Grundstück mit der Vornutzung ... und den von dir genannten Rahmenbdingungen (z.B. wo ist der Wasserstand, wenn nicht mehr abgesenkt wird).

    Ob bei einem Termin "mal Gutachten gucken" ausreicht, bin ich skepisch, zumindest, wenn die Rahmenbedingungen wie hier nicht ganz einfach sind (Wasser, Baugrund, "Altlasten / Bodenverunreinigungen") und ob der Architekt dafür der Richtige wäre - kann vielleicht - muss aber nicht sein - also eher unwahrscheinlich, da ziemlich komplexes Thema.

    und 700 Euro - na ja, es gibt alles mögliche auf der Welt - ob es das ist, was einem dann auch weiterhilft ?

    Gruß

    Helge
     
  4. superpferdi

    superpferdi

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    Hallo Helge,

    vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Falls wir das Gutachten bekommen sollten, was ich nicht denke (Hoffnung soll man nie aufgeben), von wem läßt man das Gutachten mit der geplanten Bauweise des Kellers am besten überprüfen?

    Und ist es zwingend notwendig eine Kopie des Gutachtens zu bekommen?,
    um jemanden in Haftung nehmen zu können, bei evtl. späteren Schäden?
    Aber ich glaube, man hat dann nie eine Chance? Wir haben im Internet gelesen, daß es zu den Bauunterlagen gehört.

    Viele Grüße
    Kurt
     
  5. Shai Hulud

    Shai Hulud

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    Wenn euch der Bauträger schon vor Unterzeichnung des Vertrages so behandelt, wie soll es denn bloß erst danach werden? Für mich wäre das an eurer Stelle ein Ausschlußkritrium. Allerdings würde ich selbst sowieso niemals mit Bauträger bauen.
     
  6. pauline10

    pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Es gibt sicher noch mehr Bauträger!!

    Daß der Grundwasserstand nicht bei -70 m bleibt ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Daß der aufgefüllte Boden so seine Besonderheiten hat, auch. Da rutscht auch mal eine ganze Seite in den See. Wenn da einer sein oder später kommen sollte.

    Also eine weiße wanne ist sicher eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme. Da können die Setzungen leichter aufgefangen werden. Wenn da genügend Bewehrung eingebaut wird, und die ist wegen der Betonspannungen sowieso recht üppig, stellt sich im ungünstigsten Fall die ganze "Hütte" etwas schief. Aber es gibt oben keine weiteren Risse.

    Andererseits gibt Mauerwerk auch etwas nach. Aber wer möchte nach 10 oder 20 Jahren immer noch Risse im Keller und darüber haben?

    Man sollte sich eben schon gut überlegen ob man in den ersten 50 Jahren nach dem Auffüllen dort überhaupt bauen soll.

    Aber wer in dieser Gegend wohnt kennt wohl nur Gebäude mit Setzungen als ganz normale Erscheinung.

    pauline
     
  7. pauline10

    pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Wenn wollt ihr bei einem "geklauten" Gutachten haftbar machen.
    Ihr seid doch garnicht Vertragspartner. Das könnt ihr vergessen.

    pauline
     
  8. superpferdi

    superpferdi

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    Hallo Pauline,

    kann man denn den Bauträger dafür nicht haftbar machen? Der muss doch
    das Haus so bautechnisch gestalten, der er den Bauuntergrund berücksichtigen muss. Oder sind wir zu naiv?

    Viele Grüße
    Kurti
     
  9. Olaf (†)

    Olaf (†)

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    Vielleicht ja,..

    aber was nutzt Euch das, wenn Euer Geld da drin steckt?
    Zusatzempfehlung: Vor dem Bauen jetzt ganz schnell AWG-Hormone bekämpfen - sonst steigt die Wahrscheinlichkeit eines Desasters erheblich.
     
  10. superpferdi

    superpferdi

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    Hallo zusammen,

    mit jedem Beitrag schwindet der Traum von diesem eigenem Haus
    mit diesem Bauträger.

    Apropos: Habe gerade nach AWG-Hormonen gegoogelt. Ich finde keine
    passende Erklärung. Ist das ein Fachbegriff?

    Gruß
    Kurt
     
  11. Olaf (†)

    Olaf (†)

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    Erklärung:

    z,B, von fmw
     
  12. pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    JA

    Das berücksichtigt er per "Gutachten". Glaubst Du wirklich die Häuser, die jetzt im See verschwunden sind, hatten alle kein Gutachten? Auch die Leeman-Papiere hatten Gutachten! Und ich habe drei Wertgutachten über ein Grundstück. Alle falsch!

    Boden der aufgefüllt wird muß in Lagen von 30 cm verdichtet werden. In welcher Höhe schüttet die Rheinbraun oder wer das immer war, den Boden aufeinander??
    Hat da jemand verdichtet? Noch eine Frage dazu?

    Sobald der Grundwasserstand ansteigt, und der steigt aus seinen -70 m irgendwann an, ist euer Untergrund eine breiige Masse wie falsch gekochte Marmelade.

    Von Japan gibt es Bilder, wie solcher Boden mit dem entprechenden Wasser, wie ein Sturzbach den Berg herunterläuft. Erst wenn man das Waser über ein Gitter abtrennt, kommt das zum Stillstand.

    Ihr könnt aber das Grundwasser nicht ewig abtrennen!

    Eigentlich müßte man den Boden, zusammen mit dem Grundwasser 100 Jahre zur Ruhe kommen lassen. Die Gesellschaften wollen aber jetzt "Kohle" sehen. Mit den Zinsen für 100 Jahre müßten sie eigentlich noch Geld dazugeben, daß ihnen ein "Esel" das Gelände als Baugrund abkauft.
    Wenn sich die ganze Soße auch nur um 1 m setzt, mag ja eure Hütte noch stehenbleiben. Aber wie wird dann das Gefälle des Abwasserkanals verlaufen?

    Wenn ihr da keinen Bundestagsabgeordneten in eurer Siedlung habt, zahlt ihr und dürft mit euerm Schaden ins Fernsehen.

    Mit Abgeordneten wird die Autobahn bei Mainz gerade wegen des Lärms im Tunnel gebaut. Der kleine Unterschied eben.

    pauline
     
  13. pauline10

    pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Ich sehe gerade, das ehemalige Gelände der Brikettfabrik. Ich ging von einer aufgefüllten Grube aus.

    Da sollten natürlich die Setzungen geringer sein. Aber da könnten Altlasten in Form von Kohlenwasserstoffen noch im Boden stecken.
    Da wird jedes Gutachten sich auf die Bohrstellen beziehen und keine Gewähr für das dazwischenliegende Gelände abgeben.

    Also da sollte man sich bei ehemaligen Arbeitern mal schlau machen was da möglich ist. Die unterstehen allerdings wegen ihrer Firmenrente evtl. noch gewissen Beschränkungen bei ihren Aussagen.

    Also nach wie vor : größte Vorsicht!

    pauline
     
  14. superpferdi

    superpferdi

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    Wir ziehen ein Schlussstrich unter dieses Projekt.

    Wir schreiben zwar heute nochmal den Bauträger an, daß wir das ohne Kopie des Bodengutachtens (zwecks Prüfung) nicht kaufen werden.

    Ich werde berichten, ob er sich gemeldet hat. Auch wenn er es schicken sollte, zweifeln wir sehr daran, ob wir es überhaupt machen.

    Uns gefällt dann auch die Art und Weise des Bauträgers nicht.

    Viele Grüße und nochmals Danke an alle.

    Gruß
    Kurti
     
  15. Shai Hulud

    Shai Hulud

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    Es bleibt aber trotzdem gefährlich, die Entscheidung nur von den Fähigkeiten der Verkaufsabteilung des Bauträgers abhängig zu machen. Wenn der nächste Verkäufer euch bedeutend netter über den Tisch ziehen will ist trotzdem Vorsicht geboten.

    Übrigens kann das Fehlen negativer Kommentare über den Bauträger im Netz auch nur ein Hinweis auf eine reibungslos funktionierende Rechtsabteilung sein.

    Habt Ihr alternativ auch den Kauf eines Grundstückes erwogen, um dann mit gutem Generalübernehmer oder freischaffendem Architekten zu bauen?
     
  16. superpferdi

    superpferdi

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    Hallo,

    stimmt, über den Bauträger finden wir nichts
    [..]

    die nutzungsbedingungen sind nicht zum spass da
    mls, 090927
     
  17. Shai Hulud

    Shai Hulud

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    Nein, leider nicht. Bitte keine Namen oder Adressen von Baufirmen hier einstellen.
     
  18. Manfred Abt

    Manfred Abt

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    Die Grube Carl ist ja nun ein Baugebiet, in dem in den letzten Jahren schon einiges neu entstanden ist. Dazu sollte sich einiges in Erfahrung bringen lassen. Und zwar unabhängig vom Bauträger, zu dem ich verstehe, dass sein Verhalten eigentlich kein Vertrauen aufkommen lassen kann.

    Über die großräumigen Boden- und Grundwasserverhältnisse sollten Informationen über die Stadt Frechen, den Erftverband in Bergheim oder evtl. auch über Rheinbraun bzw. heute RWE erhältlich sein. Z.B. ob der Grundwasserstand in Frechen überhaupt oder auch heute noch vom Braunkohlenabbau überhaupt beeinflusst wurde/wird.

    Und für die Details eines ehemalig industriell genutzes Grundstück ist ein grundstücksbezogenes Baugrundgutachten absolute Pflicht.
     
  19. #18 superpferdi, 4. Oktober 2009
    superpferdi

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    Hallo zusammen,

    also, wir haben den Bauträger am gleichen Tag per e-mail informiert, dass wir ohne Bodengutachten nicht kaufen werden, ....keine Antwort erhalten.

    Das sagt alles.

    Nochmals vielen Dank für die Rückmeldungen, schade für die Zeit, die wir schon in dieses Projekt gesteckt haben.

    Jetzt nehmen wir ein neues Projekt in Angriff, Stadt Kerpen verkauft Gründstücke in Kerpen-Sindorf. Hier läuft die Bewerbung. Wir hoffen, dass
    wir eins bekommen, Kerpener oder Familien mit Kinder werden vorzogen
    ( beides trifft nicht aus uns zu)
    und werden dann über Architekten ein kleines freistehendes Haus, OHNE KELLER, mit guter Lösung für fehlenden Keller,in diesem Gebiet bauen lassen.

    Wir werden uns wahrscheinlich wieder melden. Einen schönen Sonntag noch.

    Viele Grüße
    Kurti
     
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  21. maveric00

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    Hallo,

    nur als Information (zum Grundwasserstand). In Bedburg Kaster (Neubaugebiet "Im Spless") steht zur Zeit das Grundwasser auch rund 75 m unter Grund (bei rund 85 m ü NN). Nach Ende des Abpumpens wird mit einem Anstieg auf 15 m unter Grund gerechnet. Da lässt sich also durchaus mit Keller bauen, ohne Angst haben zu müssen, dass das Haus zum Hausboot wird.

    Ob das auch in Sindorf so ist, bliebe abzuklären. Eventuell den Verkäufer nach einem Gutachten fragen (gelegentlich existiert ein Allgemeingutachten zum Baugebiet), oder aber die RWE Power - die achten normalerweise sehr darauf, dass ihnen nicht hinterher ein Bergwerksschaden angehängt wird, und wissen deswegen in der Regel sehr genau über den Bodenzustand in der Region Bescheid.

    Schöne Grüße,
    Martin
     
  22. #20 superpferdi, 10. Oktober 2009
    superpferdi

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    Hallo,

    Baugebiet Spless kenne ich. Fahre ich immer zur Arbeit dran vorbei. Das Neubaugebiet liegt etwas höher.

    Falls wir ein Gründstück in Kerpen-Sindorf bekommen, würden wir dort
    lieber ein freistehendes Haus ohne Keller bauen, sonst wird es zu teuer.

    Muss man in solchen kritischen Gebieten eine besondere Qualität für die Bodenplatte einplanen? (Wir denken auch, dass hier der Grundwasserspielgel durch das Abpumpen bei ca. 70 Meterliegt) Muss man hier Mehrkosten einplanen?


    Viele Grüße
    Kurti
     
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Bodengutachten - Kopie erhalten wir nicht

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