Bodengutachten (ROW) und Einfahrt

Diskutiere Bodengutachten (ROW) und Einfahrt im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich brauche mal ein bisschen Hilfe und freue mich über Antworten: Bodengutachter: entweder gibt es hier keine, oder ich habe falsch...

  1. #1 Cartman, 28. Mai 2010
    Zuletzt bearbeitet: 28. Mai 2010
    Cartman

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    Hallo,

    ich brauche mal ein bisschen Hilfe und freue mich über Antworten:

    Bodengutachter: entweder gibt es hier keine, oder ich habe falsch gesucht. Da ich letzteres vermute: kann mir jemand einen Bodengutachter in / um Rotenburg Wümme empfehlen?

    Zweite Frage: Die Einfahrt muss aus wasserdurchlässigem Pflaster verlegt werden. Da wir auf unserem Grundstück Lehmboden haben, mache ich mir schon gewisse Sorgen, was das Wasser dann unter dem Pflaster anrichtet.
    Was muss man da konkret beachten bzw. einbauen, damit mir nachher nicht alles wegsackt?
    Was muss ich denn ungefähr für einen gut und sauber vom Fachmann verlegten Quadratmeter Einfahrt aus normalem rotem & grauem wasserdurchlässigem Betonpflaster einkalkulieren (gesamt werden es dann wohl so um die 65 qm Einfahrt)?



    Viele Grüße
    Cartman
     
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  3. Biotron

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  4. #3 alex2008, 28. Mai 2010
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    das Erdplanum sollte genügend Gefälle haben während das Pflaster weniger benötigt da hat man eher Obergrenzen.

    Erdplanum auch deutlich breiter anlegen als die Fläche Oberbelag. Der frostsichere Oberbau aus Trag- und Frostschutzschicht (das kann auch eine kombinierte Schicht sein) sollte stärker sein als bei normalem Pflaster.

    Auf sonst übliche Entwässerungseinrichtungen wie Rinnen oder Hofabläufe würde ich definitiv nicht verzichten.


    Meiner Meinung nach ist solch Sickerpflaster aber meist nur Ökohysterie bei der wichtige Randbedingungen und techn. Zusammenhänge gerne sträflich vernachlässigt werden.
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 28. Mai 2010
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    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es zwischen HB und ROW keine Baugrundgutachter geben soll.

    Fragt doch mal Euren Planer oder Statiker.

    Ökopflaster auf bindigem Boden ist ungefähr so sinnig wie ein Ruderboot als Hafenschlepper.
    Aber wenns denn Vorschrift ist................
     
  6. Cartman

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    :) danke!
     
  7. #6 wasweissich, 28. Mai 2010
    wasweissich

    wasweissich Gast

    gegen den strom

    auch hier behaupte ich , dass die versickerung auch bei bindigem boden funktioniert . das rückstauvolumen im unterbau muss nur durch richtige wahl der körnung und die mächtigkeit der schichten ausreichend gross gestaltet werden (schotter ohne nullanteil) :D
     
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  9. ISYBAU

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    Die Versickerung funktioniert schon, aber sie wird so minimal sein, dass sie nicht ins Gewicht fällt. Und bei Starkregen fliesst es obeflächlich ab - und keiner merkt es, weil bei dem Sauwetter ohnehin niemand daneben steht.

    Was hier eher greift ist die Retension - also die Rückhaltung und Speicherung des durch das Pflaster versickerten Niederschlagswassers. Dieses zwischengespeicherte Wasser kann dann über einen langen Zeitraum vom "Boden" aufgenommen werden, versickert minimal und ein weiterer kleiner Teil verdunstet.

    Bei einem frostempfindlichen Untergrund wird es auf Dauer mehr oder weniger Hebungen und Setzungen geben, die durch Wahl eines "optisch gutmütigen" Pflasterbelages ausgeglichen werden kann.
     
  10. #8 POLOSeppl, 2. Juni 2010
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    @Cartman ich komme aus Beverstedt und habe ein Bodengrunduntersuchung machen lassen. Preis lag bei ca 780€, weiß das nicht mehr so genau.

    Es wurden 2 Bohrungen bis auf 8 Meter durchgeführt (innerhalb der des geplanten Hauses)

    Sind sehr zufrieden mit dem Gutachten, es wurden auch gleich die Erfordernisse der Fundamente für unser Haus angepasst. Die Firma kommt aus Cuxhaven.
    Wenn du die Adresse haben möchtest, kannst ja ne PN schicken.

    Bis denne Sebastian
     
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