Bodenplatte für WiGa - Feedback

Diskutiere Bodenplatte für WiGa - Feedback im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo Forum! Für den Anbau unseres Wintergartens an bestehende EFH wird momentan die Bodenplatte erstellt. Der Boden ist gewachsen und sehr...

  1. Benni2703

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    Hallo Forum!

    Für den Anbau unseres Wintergartens an bestehende EFH wird momentan die Bodenplatte erstellt.

    Der Boden ist gewachsen und sehr sandig in unserem gesamten Gebiet.

    Die Bodenplatte hat die Maße 6 x 3,5m. Streifenfundamente 80x40cm, Bodenplatte 20cm.

    Bewehrung: 2 Mattenlagen Q 188, das übliche - Drunterleisten, Unterstützungskörbe.

    Streifenfundamente wurden wie zu sehen aus Styrodurelementen geschalt, Bodenplattenabschalung ist oben dran.

    Ist das ganze so ok? Hoffe auf Euer Feedback.
     
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  3. Benni2703

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    Hups, hab gedacht ich kann den Beitrag jederzeit vervollständigen... Naja. Also hier der Rest:

    [​IMG]

    Eingebracht wird jetzt noch ne Sauberkeitsschicht. Ich tendiere ja zu Mineralbeton, schlagt mich nicht... Ich denke, dass man auf dieser "kleinen" Fläche Unebenheiten ganz gut beheben bzw. vorbeugen kann!
     
  4. Benni2703

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    [​IMG]

    Abziehen des Erdreichs

    [​IMG]

    [​IMG]
     
  5. Benni2703

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    Nochmal kurz zur Sauberkeitsschicht

    Ein Gedanke noch zur Sauberkeitsschicht:

    Ich hatte wie gesagt vor Mineralbeton einzubringen.

    Natürlich muss ich hier neben den Baulichen Vorschriften auch Finanzielle Aspekte einbringen.

    Beton für die Sauberkeitsschicht fertig anfahren lassen ist definitv zu teuer...
    Es handelt sich lediglich um knapp 1 Kubikmeter. (0,87) Mindermengenzuschlag usw...

    Mineralbeton müsste ebenfalls geliefert werden und dann mit Rüttelplatte verdichtet werden. Platte müsste ebenfalls gemietet werden. Das heißt ebenfalls unnötige Kosten...

    Daher habe ich mir gedacht, die 0,8 Kubik im Betonmischer selber herzustellen. Der steht nämlich im Gartenhaus...

    Hierzu würde ich fertige Mischungen bevorzugen. Was kann man hier nehmen? Fertig angemischten Betonestrich in Säcken? Auf wieviel Kg würde ich hier ungefähr kommen?

    Das ganze hier sollen keine Experimente werden, mache mir nur in alle Richtungen Gedanken. Der Beton für die Platte wird dann Selbstverständlich wieder fertig geliefert und per angebauter Pumpe eingebracht.

    Danke für Eure Hilfe
     
  6. Bauwahn

    Bauwahn

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    0,8 m³ sind ungefähr 1,8 Tonnen Trockenmaterial. Macht ungefähr 45 Säcke a 40 kg....
    Das willst Du nicht wirklich.

    Nimm 5 Säcke Zement a 25 kg und 0,8m³ Kies 0/16. Das ist zwar mager aber, es soll ja nur so standfest sein, dass Deine Drunterleisten sich nicht eindrücken.
     
  7. Benni2703

    Benni2703

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    Oha...

    Hab ich mir schon fast gedacht das es zu viel wird so...

    Na ja, den "Kies" müsste ich ebenfalls wieder anfahren lassen. Und ne 16er Körnung ist ja schon ein "Schotter", dann lieber gleich den Mineralbeton (Schotter) und sauber verdichten. Vielleicht noch ein bisschen Zement mit einbringen in den Mineralbeton und vor dem verdichten ganz leicht anfeuchten.

    Ausgerechnet jetzt ist unser Auto mit der Hängerkupplung nicht verfügbar... Sonst wäre vieles einfacher...

    Danke trotzdem.
     
  8. Bauwahn

    Bauwahn

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    Psst...so würde ich das hier auch machen. Und dann noch ne Folie drauf.
     
  9. #8 Carden. Mark, 11. September 2008
    Carden. Mark

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    Bei den Schalungselemente frage ich mich immer - wie hier die Abdichtung geplant wird.
    Diese schließt in der Regel mind. 10 auf das Fundament / hier die Bodenplatte an.
    Wie ist es hier geplant?
     
  10. JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    Ich finde das wirklich prima, wenn sich Leute nen riesengrossen Wintergarten bauen und dann die paar Pimperlinge für den Transportbeton sparen :irre
     
  11. Benni2703

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    Abdichtung

    Ist laut Fundamentplan als vollflächig und über die Stirnseiten aufgebrachte Schweißbahn angedacht, wenn du das meinst.

    @ James: Wenn du meinst das es Pimperlinge sind... Dann lass ich dich in diesem Glauben. Die Definition von Pimperlingen wäre das nächste was klarzustellen wäre.
    Und dann noch einen Vogel zeigen...

    Ich lese erst ein paar Tage in diesem Forum, und mir ist aufgefallen das viele Zeitgenossen sich zu schnell im Ton verirren oder einfach unsachlich oder unfreundlich antworten. Schade, macht die gute Kompetenz hier ein bisschen kaputt.

    Ansonsten danke für die Antworten.
     
  12. Carden. Mark

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    Wie soll das gehen?
    So wie ich das sehe, ist die Außenseite des Schalungselements höher.
    Hier soll doch dann wohl die Sohle gegen betoniert werden.
    Ergo - die Stirnseiten der Sohle sind dann von dem Element verdeckt.
    Hier kann KEINE Abdichtung mehr aufgebracht werden.
     
  13. Benni2703

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    Hallo Herr Carden

    Genauso ist es geplant. Die Seiten stehen jetzt 20cm über, hier wird die Bodenplatten gegen gegossen. Die Matten werden mit den Seitenteilen mittels Rödeldraht verspannt.

    Der Fundamentplaner hat das mit den Schalungselementen aus Styrodur so abgesegnet.

    Wenn ich jetzt auf die Fläche die Schweißbahn aufbringe, oder aufbringen lasse, kann sie doch über die Styrodurelemente drüber laufen und dann an den Stirnseiten nach unten.

    Schweißen kann man an den Styrodurelementen natürlich nicht. Hier wäre dann wohl Flüssiges Bitumen oder andere Kleber das mittel der Wahl.

    Zum besseren Verständniss:

    [​IMG]

    Rot ist die Bitumenschweißbahn.

    Bin ganz Ohr für Verbesserungsvorschläge oder andere Tips!

    Danke schonmal!
     
  14. Bauwahn

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    Zur Abdichtung sollen andere was sagen, die sich da besser auskennen... aber
    Was willst Du mit deinem rostenden Draht ausserhalb des Betons?
    Da gehören Plastik-Betonnägel ("Tannenbäumchen") rein!
     
  15. Benni2703

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    [​IMG]

    An der oberen Leiste (Roter Kreis) werden die Matten verrödelt. Diese Leisten und somit auch der Draht verschwinden ja komplett im Beton.

    Die Leisten sind Werksseitig mit Kleber ins Styrodur unlösbar eingeklebt.

    Hoffe damit sind die Bedenken beseitigt :-)
     
  16. morten25

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    mir ist das alles zu kompliziert...

    ich hätte 80cm vollflächig ausgehoben, frostkoffer eingebaut, lagenweise mit rüttelplatte verdichtet, 20-25cm bodenplatte drauf und event. noch eine bitumenabdichtung darüber.

    schwups fertig, aber da verdient ja keiner was daran...
     
  17. Carden. Mark

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    Ich weiß zwar nicht was darauf kommt - aber bei dem Aufwand scheint es was höherwertigeres zu sein.
    Abdichtung AUF die Perimeterdämmung ist schon mal Murks.
    Einer der Gründe warum ich keinen Sinn in diesen Elementen erkenne.
    Schneide wenigstens die oberen 10 cm ab, und führe hier die Abdichtung drauf.
    Dann die Platte wieder vor kleben.
    Ich weiß - verfehlt den Sinn des Elements - aber dem Hersteller ist die Abdichtung auch egal.
     
  18. Benni2703

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    Dann sag mir mal was ich jetzt anders gemacht habe, als das was du aufgezählt hast?

    Einfach so ausheben ist bei diesem Sandigen Boden kaum möglich, es fällt alles in sich zusammen! Zum Schluss wären die Streifen doppelt so groß gewesen!

    Dann muss die Bodenplatte ebenso abgeschalt werden! Díe Tafeln hätten wir besorgen müssen!

    Zu guter letzt habe ich so noch eine Dämmung mit integriert!

    @ Herr Carden!

    Wenn Sie das sagen glaub ich das natürlich in erster Linie mal das es Murks ist über die Perimeter zu dichten.

    Aber: warum? Mir leuchtet es im Moment noch nicht so richtig ein. Feuchtigkeit oder Nässe welcher Art und von wo soll so eine Abdichtung verhindern?

    Danke bereits im voraus für Ihre Antwort!

    Gruß aus Franken.
     
  19. Carden. Mark

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    Auch eine Perimeterdämmung ist kein ausreichend steifer Untergrund für Abdichtungsstoffe. Eine ausreichend feste, dauerhafte Anhaftung ist hier in Frage zu stellen.

    Nachfrage: Bis wohin wird später die Konstruktion sichtbar sein? (OKG) Was kommt hierrauf?
     
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  21. #19 Ralf Dühlmeyer, 16. September 2008
    Ralf Dühlmeyer

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    Mal doch Dein "Detail" bitte mal zu Ende.
    * Weiterer Aufbau Innen (Dämmung - Oberbelag)
    * Profile Wintergarten - wo und was für Material
    * Anschluß Aussengelände
     
  22. Benni2703

    Benni2703

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    Auf die Bodenplatte kommt ein Wintergartenanbau.

    Im Endeffekt wird von der Bodenplatte nichts mehr zu sehen sein, da das ganze unterhalb des Anschüttungsbereich liegt.

    Es geht also einzig um die Anhaftung an der Perimeter oder auch noch andere Gesichtspunkte?

    Danke im voraus!
     
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