Bodenplatte ohne Fundamente sondern nur eine Schotter Schicht von 60cm

Diskutiere Bodenplatte ohne Fundamente sondern nur eine Schotter Schicht von 60cm im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Wir planen für kommendes Jahr unser Bungalow. Da ich selbst mal als Maurer gearbeitet habe bevor ich Umgeschult worden bin wollen wir vieles...

  1. Patrick K

    Patrick K

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    Wir planen für kommendes Jahr unser Bungalow. Da ich selbst mal als Maurer gearbeitet habe bevor ich Umgeschult worden bin wollen wir vieles selber machen.
    Eigentlich ist auch alles soweit gut mit der Planung es werden ca 120qm einschaliges Mauerwerk 42.5er PlanZiegel Satteldach mit ca 22 bis 25 % Neigung.
    Jetzt zu meiner eigentlichen frage wir haben damals sehr viel mit Streifenfundamenten unter tragenden Wänden gearbeitet.
    Jetzt habe ich aber gehört das man aber auch quasi ein Loch graben kann so gross wie die Bodenplatte werden soll ca 60 cm tief. Dieses Loch füllt man Schichtweise von ca 10 cm mit schotter verdichtet ihn und füllt die nächsten 10 cm auf bis man eine Schicht von ca 60 cm hat.
    Darauf dann die Bodenplatte halt etwas dicker wie normal ca 20cm.
    Hat jemand Erfahrung damit?
    Bei uns stehen schon 2 Bungalows die mit diesem Verfahren gebaut worden sind.
    Gibt es Vor und Nachteile?
    Vielen Dank im Vorraus und einen schönen 2ten Weihnachtstag an alle.
     
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  3. Gast036816

    Gast036816 Gast

    bodengutachten erstellen lassen, der tragwerksplaner berechnet dann den unterbau, die bodenplatte mit xx cm und macht dir einen bewehrungsplan dazu.
     
  4. Inkognito

    Inkognito Gast

    Das kommt auf den Boden an. Gibt es keine eine Gründungsempfehlung im Baugrundgutachten? Was sagt der Tragwerksplaner?


    Da ich befürchte, dass es sich an den relevanten Stellen um reichlich wildes DIY handelt, gleich vorneweg:
    Bitte beachten Sie, dass man als Maurer heutzutage nicht mehr nach einfachen Regeln selbst bemessen kann, dazu sind die heutzutage üblichen Spannweiten und Bröselkekssteine nicht geeignet (und es ist daher auch nicht erlaubt)
     
  5. Kalle88

    Kalle88

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    Super Dachneigung für ein Satteldach. Dir ist bewusst, das 22-25% irgendwas um die 12-14° Grad sind? Ich hoffe du kommst nicht auf den Schmuh da Ziegel/Steine rauflegen zu wollen. Das taugt nicht mal als Steildach, viel eher als flachgeneigtes Dach. Ich hoffe in der DIY-Planung ist der Unterschied berücksichtigt...
     
  6. reezer

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    vielleicht glaubt er ja auch nur, daß bei Dachneigung "%" und "Grad" das selbe ist
     
  7. #6 Patrick K, 26. Dezember 2015
    Zuletzt bearbeitet: 26. Dezember 2015
    Patrick K

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    Sorry habe mich wohl falsch ausgedrückt es werden natürlich 22,5 bis 25 Grad beidseitig.
    Trotzdem danke für den Hinweis. .....
    Was für mich aber erstmal Ausschlag gebend ist in diesem Post war die Frage nach dem mir unbekannten Fundament und eventuelle Erfahrungen.
     
  8. Patrick K

    Patrick K

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    Verstehe ihre Aussage nicht ganz welche Regeln selbst bemessen und auch den Sinn hinter Brösrlkekssteinen verstehe ich nicht
     
  9. H.PF

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    Patrick K, ich bezweifel ein wenig das du noch Ahnung vom Mauern hast wenn du nicht mal eine bewehrte Bodenplatte kennst...
    Das ist ein ewig altes System, noch älter als die neuen bröseligen Kekse zum Mauern.
    Da brauchst du einen Maurer der die neuen Richtlinien beherrscht, die sind sehr wichtig geworden...
     
  10. Patrick K

    Patrick K

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    Also erstmal Danke für die zahlreichen Antworten. Sicher ist es schon einiges her als ich noch aktiv als Maurer gearbeitet habe das mauern ansich habe ich hoffe noch nicht verlernt :).
    Es ist ja auch nicht so das ich die letzten Jahre ganz vom Bau weg war den wenn mich nicht alles täuscht haben wir in unserem Bekanntenkreis in den letzten 6 Jahren 8 Häuser hoch gezogen und von denen hat bis heute keines Problem.
    Und eine Bewehrte Bodenplatte kenne ich da kann ich Sie beruhigen wenn auch nicht so manchen Begriff der dafür so gebraucht wird und ja ich bin sogar in der Lage einen Bewehrungsplan zu lesen bevor noch weiter gefragt wird.
    Mit den Bröselkekssteinen werden sie dann wohl meinen Ziegel meinen den ich verwenden möchte. Nun ja das ist wohl Ansichtssache welchen Stein man vermauert oder heute zu tage verklebt. Bei uns bestehen mitleiweile gut 95% Prozent aller Neubauten aus Hochlochziegel sehe da auch nichts schlechtes dran. Für weiter gute Tipps danke ich im Vorraus

    Ps. Aber bei meinem Vorhaben wird auch der ein oder andere Freunde sein der immer noch als Maurer arbeitet nur um es mal vorweg zu nehmen
     
  11. mausvommars

    mausvommars

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    Unser Haus wurde dieses Jahr auf Bodenplatte gebaut ohne Streifenfundamente, allerdings Leichtbauweise (Holzständer).
     
  12. PeterB

    PeterB

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    Die Gründung ist hauptsächlich vom Bodengutachten abhängig. Zudem ist bei "normalen" Bodenverhältnissen eine bewehrte Bodenplatte sicher teurer als Streifenfundamente. Bei der Bodenplatte sollte auch das Problem der Unterfrierung sicher gelöst sein.
    All das entwickelt sich aus der Planung des Architekten, dem Bodengutachten und der Tragwerksplanung. Das Ergebnis dieses Prozesses sollte die für das Bauwerk und alle Rahmendaten preiswerteste Lösung sein. Alles, was jetzt hier erfolgen kann, ist Glaskugelschauen.
    Der Hinweis auf Bröselkeks hat nix mit dem Material an sich zu tun, sondern seine Tragfähigkeit im Bezug auf die Statik.
     
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  14. SirSydom

    SirSydom

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    Wir haben bei "normalen" Bodenverhältnissen eine bewehrte Bodenplatte (flächige Gründung) und dazu Frostschürzen, darauf ein Massivhaus.
    Wie was wo warum hat sich der GÜ drum gekümmert.
     
  15. Patrick K

    Patrick K

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    Vielen Dank für die Antworten sicher ist einiges Glaskugel schauerei aber bevor ich meine Ideen dem Architekten und Statiker überlasse suche ich eifrig nach Vorschlägen meinerseits und eventuelle Erfahrungen.
     
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Bodenplatte ohne Fundamente sondern nur eine Schotter Schicht von 60cm

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