Braas Tegalit (Erfahrung auf Pultdach)(Vermoosung)

Diskutiere Braas Tegalit (Erfahrung auf Pultdach)(Vermoosung) im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, Ich bin seit langem Stiller leser und habe nun mal eine Frage. Wir bauen zzt ein neues Haus. EFH 150m² + Keller Kein...

  1. Philippnrw

    Philippnrw

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    Hallo zusammen,

    Ich bin seit langem Stiller leser und habe nun mal eine Frage.

    Wir bauen zzt ein neues Haus.

    EFH
    150m² + Keller
    Kein KFW Zwang
    Standort des Hauses ist am Hang (Sonnenseite, Kaum schatten :-) Immer Sonne)


    Das Haus bekommt aufgrund einer recht Modernen Architektur ein Pultdach mit 25° Dachneigung.

    Wir wollen gerne Schwarze Braas Tegalit Pfannen verlegen da es unser Meinung nach sehr gut zu dem Haus passen würde.
    Gestern war ich bei einem "Fachmann" und wollte mir das erste Angebot erstellen lassen und bin aus allen Wolken gefallen. Der "Fachmann" fragte sofort was er noch tun kann um uns die Braas Tegalit auszureden. Seiner Meinung nach würde das erstes alles VIEL zu Teuer bei einem Pultdach. Zweitens würden sich die Fugen zwischen den Pfannen zusetzen, sodass Wasser hinter die Pfanne kommen würde. Und zu Guter letzt würde die ganze Pfanne vermosen und mann müsste alle paar Jahre das Dach reinigen.


    Was für Erfahrungen habt ihr gemacht? Er meinte auch das der Obere Pultstein per Handarbeit auf die 25° Dachneigung angepasst werden müsste, was den Preis nochmal erhöht. (Alles Einzelanfertigung).

    Das Angebot bekomme ich noch im Laufe der Woche. Ich frage natürlich noch bei anderen Dachdeckern nach, aber ich war schon sehr verwundert über seine Antworten. Hier im Neubaugebiet sind auch noch andere Häuser mit "flachen" Pfannen. (Die gibts ja auch noch von anderen Anbietern, irgendwas mit N.. Nariba oder so) Sind die qualitäts Unterschiede da groß?

    Ich würde mich über eine Antwort freuen!

    Mit freundlichem Gruß aus dem Siegerland
     
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  3. stevie

    stevie

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    Finde ich seltsam, weil die Regeldachneigung bei den Steinen 25° beträgt -
    warum sollten die Pultsteine für eine andere Neigung ausgelegt sein?
     
  4. Philippnrw

    Philippnrw

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    Das habe ich mir auch gedacht. Er meinte halt das es die nur als Einzelanfertigung gibt und alles viel viel zu teuer würde. Wir sollten lieber normale Pfannen nehmen. Montag bzw Dienstag habe ich nochmal 2 Termine bei Dachdeckern hier im Ort und höre mal was die so sagen und auch Preislich anbieten.

    Ich glaube langsam der hatte nur keine Lust auf die Tegalit bzw. verdient zu wenig drann!
     
  5. Uwe!

    Uwe!

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    wir haben den Tegalit, aber mit 45°. Auf der Sonnenseite gibt's kein Moos. Im Schatten setzen die sichtbaren unteren Kanten Moos an. Wird jedem anderen Stein aber wohl auch passieren.
    Bis zu welcher Neigung der Stein zugelasen ist, weiß ich nicht, kannst Du ja aber nachlesen. 25° sollte aber noch ok sein.
     
  6. Gast360547

    Gast360547 Gast

    manmanman

    Moin,

    bei dem Tegalit handelt es sich um einen Betondachstein. Trotz vielfacher Versuche, die Vermoosungsgefahr zu verringern, hat es damit teilweise doch mehr "Probleme" als bei Dachziegeln.

    Formsteine, wie hier die Pultabschluss-Steine, werden auch bei Dachziegeln von Hand erstellt.

    Wenn ich pers. eine derartige Optik erreichen möchte, dann würde ich allerdings den "Domino" von Creaton nehmen wollen. Die Deckung dann bitte im Verband.
    Ähnliche Ziegel weisen häufig an den Unterkanten leichte Verwölbungen an der Presskante auf. Die wirken sich optisch erheblich nachteilig auf den sehr geraden Verlauf aus.
    Die Dachlatten bitte nicht unter dem Format 40/60 mm verwenden. Bei seitlichen Anschlüssen Schichtstückchen verwenden. Im Bereich von Dachflächenfenstern u. U. die Dachlatte mit einer Oberfräse etwas ausdünnen.

    @stevie, Regeldachneigung heißt nicht, dass der Dachstein nur bei z. B. 25 ° eingedeckt werden kann. Halb- oder sogar nur Viertelwissen hilft hier nicht weiter, sondern schürt Misstrauen, was sehr wahrscheinlich nicht angebracht ist.

    Grüße

    stefan ibold
     
  7. stevie

    stevie

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    Ich bezog mich auf die Aussage, dass gerade bei diesen Dachsteinen die
    Pultsteine extra für die 25° Dachneigung angefertigt werden müssen.

    Offenbar ist diese Aussage des "Fachmanns" falsch, da alle Pultsteine, mit
    jeder Dachneigung von Hand gefertigt werden. Deshalb ist m.M.n. Misstrauen
    angebracht.

    Von einer Zulassung hat bis "Uwe!" keiner gesprochen...
     
  8. Terra

    Terra

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    Da gibt es doch auch noch den Turmalin Dachziegel.
     
  9. Tom Vogt

    Tom Vogt

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    Wir hatten über 20 Jahre Tegalit auf dem Dach. Diese sahen nach dieser Zeit immer noch ganz passabel aus - wobei unser Dach wie die übrigen Dächer diesen Alters in der Nachbarschaft auch etwas Moos angesetzt hatten, was sich aber durch den regen Vogelflug bei uns (schöner Dünger wird hier immer kostenfrei aufgebracht :) kaum vermeiden lässt. Im Rahmen der mittlerweile notwendig gewordenen Dämmung unseres Dachstuhls haben wir in diesem rahmen nun den ganz neuen Tegalit eindecken lassen- gibt es glaube ich erst seit diesem Jahr. Von diesem bin ich sehr angetan, da er eine komplett neue Vorderkante hat, ganz anders als der alte. Diese ist jetzt geschlossen und so glatt wie die Oberfläche ausgeführt :bef1003: und daher gehe ich davon aus, dass sich hier kaum was festsetzen kann. Weiterhin habe ich anstatt rot diesmal granit genommen, das ist einfach unempfindlicher.
     
  10. Uwe!

    Uwe!

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    Jep, weil alle Dachsteine/-ziegel eben nur bis minimal der Regeldachneigung verlegt werdn dürfen, steiler ist er mal kein Thema. In diesm Zusammenhang hab ich von "zugelasen" gesprochen. Beim Tegalit sind übrigens 25° wirklich die Untergrenze. Meist sonst eigentlich 22°
     
  11. Philippnrw

    Philippnrw

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    WoW


    Danke erstmal für die vielen Antworten.

    Ich glaube ich werde bei den Tegalit bzw. dem Design ansich bleiben. Das Haus liegt wie gesagt am Hang mit absoluter Sonnenlage und es gibt auch in der Nähe keine Bäume die Laub oder sonstigen Dreck aufs Dach werfen.

    Danke für Tipps bzgl. der Lattung, da weis ich schon worauf ich achten muss :-) Dann stehe ich wenigstens nicht ganz Dumm da!

    Bzgl.der Neigung der Pultsteine, auch hier vielen Dank, ich wusste nicht das die immer individuell in Handarbeit erstellt werden. Es macht natürlich auch sinn, da ja nicht jeder die "Regel" Neigung von 25° hat!

    Danke nochmal!
     
  12. HoSt

    HoSt

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    starke vermosung

    Hallo, ich kann nur bestätigen, daß der Tegalit-Dachstein stark vermost. Wir haben ihn vor 5 Jahren wegen einer Dachdämmung eingebaut und er sieht jetzt außerordentlich häßlich aus.
    Bereits nach 2 Jahren war er vermost, die Fa. Braas findet es normal. Interessanterweise war weder unsere 50 Jahre alte Frankfurter Pfanne noch
    sind die alten Dächer der Nachbarn (Siedlungshäuser gleicher Bauart und Orientierung, Dachneigung über 50 °) vermost. Nur eben Tegalit.
     
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  14. pilala

    pilala

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    Unsere Bilder

    fyi, einige Bilder vom unserem Braas Tegalit, ueber 20 Jahren alt.

    Starke Vermoosung an der Nordseite, die "Beschichtung" der Dachsteine beschaedigt relativ schnell. Es kann sein das das neue Tegalit besser haelt, aber wir planen einen Ersatz mit Tonziegel, entweder Creaton Futura oder Braas Rubin 13V oder wenn einer noch weiter Vorschlaege hat.... ?

    Besten Dank.
     
  15. neumann

    neumann

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    Mannnn, was ihr so alles auf euren Dächern habt. !!!:mauer

    Habe es gerade woanders gepostet, hier nochmal , aber Tonziegel: http://www.erlus.com/ThemaUebersicht

    empfehle keinesfalls " Naturrot "
     
Thema: Braas Tegalit (Erfahrung auf Pultdach)(Vermoosung)
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