Brauchwasserwärmepumpe kombinieren

Diskutiere Brauchwasserwärmepumpe kombinieren im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, nachdem mir in diesem Thread mir ausführlich geholfen wurde,...

  1. vOlli

    vOlli

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    Hallo zusammen,

    nachdem mir in diesem Thread mir ausführlich geholfen wurde,

    http://www.bauexpertenforum.de/show...rmepumpe-verbessern-Zusammenfassung-von-Tipps

    gibt es jetzt eine Diskussion zur Lösung des erhöhten Stromverbrauchs.

    Zusammenfassung: Kombischichtenspeicher verbraucht in Kfw40 Haus innerhalb eines Jahres 7300 kwh Strom für Heizung und Warmwasser. WW Aufbereitung im Sommer mit Solar. Problem ist, daß sich der Heizkreis aus der Energie des Warmwassers bedient und das Warmwasser mehrfach am Tag auch ohne Zapfen auf rund 30° abkühlt. Auch ist mit starken Verwirbelungen zu rechnen. Dadurch konnten zusätzlich massive Probleme beim Duschen festgestellt werden.

    Jetzt eine Möglichkeit, die das Problem in den Griff bekommen soll:

    Die Wärmepumpe heizt den Pufferspeicher nur auf die nötige Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung auf. Das abgehende Brauchwasser läuft in eine Brauchwasserwärmepumpe, die das Brauchwasser von 30° auf 55° erwärmt und über einen eigenen 300 Liter Wasserspeicher verfügt. Dieser kann ebenso wie der große 650 Liter Speicher an Solar angeschlossen werden. Die Luft, aus der die Brauchwasserwärmepumpe ihre Energie bezieht wird aus dem geschlossenen Keller genommen, der sich von der Temperatur ca. um 3k absenkt.

    Ist das sinnvoll, was hier betrieben wird?
    Wie wirkt sich die Kühlung des Kellers auf die darüberliegenden Wohnräume aus?

    Danke für Eure Beiträge.
     
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  3. vOlli

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    Kann jemand mit meiner Fragestellung etwas anfangen?

    Vielleicht habe ich schlecht formuliert?
    Oder gibt es einen anderen Grund, weshalb ich keine Antwort erhalte?

    Gruss
     
  4. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Ich hab jetzt keine Lust, mir 186 Beiträge durchzulesen, die es da sind.

    Um das mal abzuschätzen: gib doch mal die U-Werte von Dach Wand Fenster durch.

    Wenn ich das richtig verstanden hab, hast Du gesamt 125 qm plus 70 qm KG?
     
  5. vOlli

    vOlli

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    Verstehe. Das will ich auch gar nicht.
    Ich werde vielleicht einen neuen Thread eröffnen und versuchen die Fragestellung neu zu formulieren - ohne den alten Thread als Basis zu nehmen.

    Danke für den Hinweis
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Da wird eine Menge WW bevorratet, also an das Thema Hygiene denken.

    Grundsätzlich wäre das machbar, man sollte dabei beachten, dass eine BW-WP nur eine begrenzte Heizleistung aufweist. Dafür muss sie das Wasser aber nur um ein paar K in der Temperatur anheben, was die Situation entschärft.

    Die kühlere Luft im Keller würde ich als unkritisch betrachten, dazu müsste man jetzt mal genauer hinschauen, was da an Raumgrößen zu beachten ist. Der Einfluss auf darüber liegende Wohnräume ist wohl eher theoretischer Natur. Deren Heizlast steigt leicht an.

    Gruß
    Ralf
     
  7. vOlli

    vOlli

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    Hallo Ralf,

    danke Dir für Deine Antwort!

    Der Sanusol hat 650 Liter und bringt diese auf 30°, Die BW-WP nochmal 300 Liter und sorgt dafür, dass das Wasser von 30 auf 55° erhitzt wird.

    Beides sollen Hygienespeicher sein.

    Wie sieht das mit der Effizinz aus. Der Lieferant verspricht sich durch die Trennung Heizung / WW die Unterbindung von Verwirbelungen. Wird das am Ende aufgehen?

    Gruss
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Er muss den ersten Speicher ja nur auf Heizungstemperatur halten, d.h. Schichtung ist fast schon egal. Er wirkt nur als Puffer für die Heizung und Vorwärmung für WW. Wenn ich mich richtig erinnere, dann hat der Speicher einen WW-WT mit ca. 40 Liter Inhalt. Die Hauptarbeit übernimmt dann die BW-WP bzw. sie teilen sich die Arbeit zu gleichen Teilen (je 20K Temperaturhub).

    Im Sommer würde ich dann die Heizungs-WP ganz abschalten. Man könnte auch darüber nachdenken die BW-WP mit Außenluft zu versorgen, was vor allen Dingen im Sommer für eine höhere Effizienz sorgen dürfte. Im Winter dann Umschalten auf Luft aus dem Keller.

    Das waren jetzt nur ein paar grobe Stichpunkte. So ein Konzept könnte man einmal genauer austüfteln.

    Gruß
    Ralf
     
  9. vOlli

    vOlli

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    Es ist kein Konzept, was ich mir anschaffen würde, weil meiner Meinung die Anschaffung doch sehr teuer ist.
    Wenn aber ein durch Verwirbelungen bestehender Kombischichtenspeicher massive Stromkosten verursacht, könnte es ein Weg zu höherer Effizienz sein.

    Danke und Gruss
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Du brauchst aber ein Konzept, denn wenn nur ein weiterer Speicher sinnfrei in´s System eingebunden wird, spart das unter´m Strich keinen Cent, sondern verursacht nur Kosten.

    Es wäre zum Beispiel zu überlegen, ob man überhaupt den Umweg über den vorhandenen Speicher geht. Das wäre nur dann sinnvoll, wenn man einen Effizienzvorteil erzielen könnte.

    Gruß
    Ralf
     
  11. vOlli

    vOlli

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    Nun. Als Konzept ist das wirklich nicht geadcht. Lediglich der Versuch Heizkreis und Warmwasserbereitung systematisch zu trennen.

    Wie ein Konzept daraus wird bin ich gespannt (-;
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Ich vermute, wir beide verstehen unter "Konzept" zwei völlig unterschiedliche Dinge.

    Gruß
    Ralf
     
  13. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Deswegen frug ich ja nach gewissen Werten, die Du immer noch schuldig bist.. :p

    Wenn das nämlich kein kfw 40 Haus ist, sollte man das ganze WP Konzept in Frage stellen und sich evtl was anderes ausdenken, bevor man da noch mehr Geld reinpulvert.
     
  14. vOlli

    vOlli

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    Es ist aber ein Kfw 40 Haus - das ist leider nach gewiesen. Mit etwas größeren Fenstern in Südlage wäre eine Passivhaus-Zertifizierung möglich.

    Blower Door Test, U-Werte, etc. alles passt. Heizungsbetrieb mit Vorlauf 25°-30° im gesamten letzten Winter.

    Um hier einige Anhaltspunkte zu nennen. Die Fehlersuche im WP-Konzept ist grob gesagt abgeschlossen.

    Es gilt jetzt zu überprüfen, ob durch die Einbindung einer BW-WP der Effekt der Verwirbelungen und ständig sinkender Temperaturen im Wasserspeicher, Herr geworden werden kann.
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Sicherlich wird sich das ändern, aber der "alte" Speicher bleibt als Ballast im System hängen.

    Gruß
    Ralf
     
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  17. KyleFL

    KyleFL

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    Warum nicht einfach (nur) einen zusätzlichen WW-Speicher integrieren?
    Die WP würde dann den Kombispeicher nur als Heizungspuffer verwenden und den zusätzlichen WW-Speicher dann für Brauchwasser.
    Wozu die BrauchwasserWP?

    Cu KyleFL

    PS: Auch einen Kombispeicher kann man so anschliessen, dass Heizungswasser (25-30)Grad und Brauchwasser (45-50Grad) einigermassen getrennt sind und sich zumindest nicht überlappen. Dieser Umbau ist mit Sicherheit die billigstge Variante.
     
  18. vOlli

    vOlli

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    Die Kosten sind nicht der Punkt und es ist fraglich, ob es wirklich effizient funktioniert. Der Hersteller präferiert eine zusätzliche BW-WP um sicher zu sein. Ich werde das nicht bezahlen.
     
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Brauchwasserwärmepumpe kombinieren

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