Brennwerttechnik oder doch Wärmepumpe ?

Diskutiere Brennwerttechnik oder doch Wärmepumpe ? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo an alle Experten ! Wir beabsichtigen ein Zweifamilienhaus zu bauen. Im Vorfeld haben wir uns für eine Gasheizung als Brenwerttechnik...

  1. Jack

    Jack

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    Hallo an alle Experten !

    Wir beabsichtigen ein Zweifamilienhaus zu bauen.

    Im Vorfeld haben wir uns für eine Gasheizung als Brenwerttechnik entschieden.

    Da jedoch die Gaspreise um ca. 40 & steigen sollen, stellt sich die Frage, ob man evtl. doch nicht auf eine in der Anschafung teurere Wärmepumpe umsteigen soll um später die Betriebskosten so gering wie möglich zu halten.

    Welche Art von WÄ-Pumpen würdet Ihr empfehlen ?

    Hier einige Hausdaten:

    Wohnfl. ca. 250 qm
    Mauerwerk KSV 24 cm + 12 cm WÄVS

    Bin wie immer für jede Anregung dankbar.

    Gruß

    Jack
     
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  3. R.B.

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    Hallo.

    Wie groß ist das Grundstück? (verfügbare Fläche für Kollektor)
    Wie groß ist die Heizlast des Gebäudes?
    Fußbodenheizung? Radiatoren? Gemischt?

    Es gibt viele Wege nach Rom.

    Gruß
    Ralf
     
  4. #3 Achim Kaiser, 12. Juni 2008
    Achim Kaiser

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    ...und was steht für ein ep-Wert im EnEV Nachweis ?

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  5. Jack

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    Grundstücksgröße ca. 800 qm, es soll überwiegend Fussbodenheizung zum Einsatz kommen.

    Weiteres wie ep-Wert ist noch nicht bekannt.

    Gruß

    Jack
     
  6. R.B.

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    Dann kann man auch nicht viel sagen. Auf dem Grundstück könnte Platz für einen Flächenkollektor sein. Da käme eine Sole-WP oder eine DV in Frage.

    Gruß
    Ralf
     
  7. Jack

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    Zu berücksichtigen wäre, dass das Grundwasser recht hoch steht (bei ca. -2,00).
    Dachte eigentlich an eine Luftwärmepumpe, da diese wohl in der Anschafung nicht so teuer ist wie eine Sole-WP.

    Gruß

    Jack
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Falsch gedacht.
    Man muß immer die Komplettkosten im Auge behalten.

    Luft-WP wäre auch eine Alternative, und bei einem geringen Wärmebedarf für das Haus würde sich die etwas schlechtere JAZ auch nicht so gewaltig bemerkbar machen.

    Gruß
    Ralf
     
  9. Jack

    Jack

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    Was wäre dann die Empfehlung, falls man noch alle Karten offen hätte, sowohl im Bezug auf die Heizung wie auch auf das Mauerwerk ?

    Gruß

    Jack
     
  10. R.B.

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    Wie Empfehlung? Für was?

    Ich hatte doch oben schon geschrieben, Sole mit Flächenkollektor oder evtl. DV.
    Alle Varianten kalkulieren und dann vergleichen. Dabei die Verbrauchskosten nicht völlig aus den Augen verlieren.

    Gruß
    Ralf
     
  11. R.B.

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    Und auf das Gebäude bezogen, KfW60 oder evtl. auch KfW40. Jede kWh die das Haus nicht verbraucht muß auch nicht erzeugt werden.

    Gruß
    Ralf
     
  12. Jack

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    Sorry, die Abkürzung Dv ist mir nicht geläufig...
     
  13. R.B.

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  14. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Wieso .... es soll überwiegend Fussbodenheizung zum Einsatz kommen?

    Gruß

    Bruno
     
  15. planfix

    planfix Gast

    Bei Grundwasser auf -2m, sollte man mal die Wasser / Wasser WP auch in Betracht ziehen. Also mein Tipp wäre eine DV oder Grundwasser WP in Einsatz zu bringen. Favorit DV. Beide liefern bessere Arbeitszahlen als Sole- oder Luftanlagen und haben damit auch günstigere Betriebskosten.
    Einen Betriebskostenvergleich findet ihr hier.
     
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  17. Jack

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    Hallo !

    Kann jemand evtl. auch unter Berücksichtigung der von mir genannten "Hausdaten" etwas zu den Anschafungskosten der empfohlenen Anlagen sagen ?
    Selbstverständlich erwarte ich keine Centgenaue Angaben.

    Gruß

    Jack
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Wunder vollbringen können wir hier nicht....ich zumindest nicht.

    Mit den von Dir genannten "Daten" kann man nicht einmal in der Glaskugel lesen, geschweige denn eine seriöse Schätzung oder gar Kalkulkulation abliefern.

    Was kostet ein Auto? Als Daten liefere ich 4 Räder und ein Dach über´m Kopf. :confused:

    Zu einer Heizung gehört etwas mehr als "1 Kiste".
    Grundlagen schaffen (Heizlast, Flächen usw.), Konzept erstellen, und dann kann man vielleicht die Kosten in etwa abschätzen.
    Bitte beachten, Toleranzen machen hier gleich einige Tausend wenn nicht gar Zehntausen Euro aus.

    Gruß
    Ralf
     
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