brennwerttherme / heizwerttherme

Diskutiere brennwerttherme / heizwerttherme im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; hallo, ich wohne in einer 165qm berliner altbau-miet-wohnung, nicht saniert. wir haben beim einzug für viel geld eine hydrotherm-kombi 21kw...

  1. julixxx

    julixxx

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    hallo,

    ich wohne in einer 165qm berliner altbau-miet-wohnung, nicht saniert.
    wir haben beim einzug für viel geld eine hydrotherm-kombi 21kw übernommen.

    die therme versorgte ein bad mit warmem wasser und die ganze wohnung, wobei die entlegeneren heizkörper nie richtig warm wurden. nun hat sie endgültig den geist aufgegeben und es muss eine neue her.

    der hausinstallateur hat ein junkers heizwertgerät zwn 18 od. 24 vorgeschlagen. soll rund 4000,00 € mit einbau kosten.

    meine frage: ist das sinnvoll und im rahmen? habe die info, dass brennwertthermen heutiger standard sind und der preis überzogen ist.

    ausserdem haben wir immer eine enorme gasrechnung und die hoffnung, dass diese sich mit einer ökonomisch/ökologischen lösung reduziert.

    sage schon mal herzlichen dank an alle, die zeit für helfende / erhellende antworten investieren - juli
     
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  3. Julius

    Julius

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    Was heutiger Neubau-Standard ist, hat leider nichts mit Eurer Situation zu tun.

    Ob ein Brennwertgerät überhaupt eingesetzt werden kann, hängt vor allem von der Abgasführung ab. Wenn das Gerät an einen gemeinsam (mit anderen Etagen) genutzten Schornsteinzug angeschlossen werden müßte, geht es zumeist nicht. Wenn aber ein eigener Schornsteinzug vorhanden ist, muß dieser mit einer Innenverrohrung versehen werden. Ob dazu der Platz reicht und was das kostet, wäre zu prüfen.
    Der zuständige Bezirksschornsteinfeger berät Euch in diesen Fragen!
    Außerdem wäre die Zustimmung des Vermieters nötig.

    Abgesehen davon sollte das Sparpotential durch das Brennwertgerät nicht überschätzt werden. Es ist gering! Je nachdem, auf welche Vorlauftemperatur und Spreizung Eure Heizkörper ausgelegt, kommt es u.U. gar nicht zur Geltung.

    Das nicht gleichmäßige Warmwerden dürfte hingegen ein hydraulisches Problem sein. Es steht zu vermuten, daß es mit dem Einbau einer neuen Therme (egal ob Heizwert- oder Brennwertgerät) NICHT behoben ist! Stattdessen muß die Verrohrung geprüft und ggf. geändert werden.

    Deswegen kann der genannte Preis durchaus gerechtfertigt sein.

    Seit wann wohnt Ihr dort?
    Wie hoch ist denn die "enorme Gasrechnung" (kWh pro vollem Jahr)?
    Bedenke, nicht die Heizanlage benötigt die Energie, sondern die Wohnung!

    Zur Beurteilung sind nähere Angaben zum Gebäude und der Nutzung erforderlich.
     
  4. julixxx

    julixxx

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    herzlichen dank, für die hilfreichen antworten. mit dem schornsteinfeger hab ich kontakt aufgenommen.

    der preis, den der installateur nannte, gilt nur für den austausch der therme. könntest du noch sagen, ob 18 oder 24 kw bei den gegebenheiten angebracht wären?

    wir wohnen seit rund 10 jahren in der wohnung. der verbrauch liegt bei rund 20.000kwh. im winter sind wir immer schön warm angezogen und das über die therme versorgte bad wird hauptsächlich von 2 personen benutzt. es gibt noch ein 2. bad mit boiler und die küche ist auch nicht am heizsystem angeschlossen. man sagte uns damals, dass sie zu weit von der therme entfernt ist und das wasser dort nicht warm werden würde.

    wir zahlen miete für eine ofenheizungswohnung. die heizung ist unsere.
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Bei einem Jahresverbrauch von 20.000kWh sollte eine Therme mit 18kW Heizleistung mehr als ausreichend sein. Vermutlich würde sogar die Hälfte der Heizleistung ausreichen.

    Wenn es an irgendeinem entfernten Heizkörper nicht warm wird, dann hat das weniger mit der Heizleistung zu tun. Da sollte man sich mal die Hydraulik genauer anschauen, und dann auch die Heizkurve entsprechend einstellen. Vermutlich ist das Problem dann schon gelöst.

    Zum Rest kann man nicht viel schreiben ohne mehr Details zur Wohnung bzw. Heizungsanlage zu haben.
     
  6. DerBjoern

    DerBjoern

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    Lese ich richtig das ihr in einer MIETwohnung lebt? Sollte die Heizungsanlage dann nicht eigentlich Sache des Vermieters sein? :yikes
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Theoretisch schon, aber wenn nur die Ofenheizung enthalten ist, und der Mieter etwas "besseres" möchte, dann könnte man auch so etwas vereinbaren.

     
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  9. julixxx

    julixxx

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    so, habe mit dem schornsteinfeger gesprochen: unsere therme ist die einzige, die an diesem kamin hängt. er meinte, dass man ein brennwertgerät einbauen kann, ohne dass am schacht etwas eingebaut werden müsste. beim einbau der alten thermewurde der kamin 'ausgeschleudert?'.

    habe mittlerweile mit einem anderen installateur wegen eines kostenangebotes nachgefragt. der meinte, dass auf jeden fall ein kunststoffrohr in den schacht eingezogen werden muss. das kostet so viel, dass sich das ganze nicht lohnt, weil die heizkostenersparnis bei unseren gegebenheiten unwesentlich wäre.

    was meinen die experten dazu?
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Die Aussage des Schorni verstehe ich nicht, denn eine Brennwerttherme benötigt normalerweise ein LAS. Ein einfacher Schornstein kann das nicht leisten. Also müsste das LAS in den Schornstein eingezogen werden, oder man müsste einen anderen Weg finden um das LAS nach draußen und über das Dach zu führen.

    Wenn sich die Investition nur über die Heizkostenersparnis rechnen soll, dann sehe ich das auch kritisch. Die neue Therme wird, gleiches Nutzerverhalten vorausgesetzt, sicherlich eine Einsparung liefern. Diese Einsparung kann im einstelligen, oder niedrigen zweistelligen Prozentbereich liegen (bezogen auf die benötigte Gasmenge). Unterstellen wir mal 10% Einsparung, also 2.000kWh, dann wären das etwa 120,- € pro Jahr. Selbst bei 20%, also 4.000kWh p.a., läge das Einsparpotenzial "nur" bei 240,- € p.a. Höhere Einsparungen sind eher unwahrscheinlich, auch wenn die Verkäufer immer mal wieder gerne die 30% in´s Feld führen. Um das zu erreichen müsste Eure Anlage jetzt aber grottenschlecht laufen, und ihr müsstet später wohl auch Euer Nutzerverhalten "optimieren".

    Wenn es aber zum Austausch der Therme kommen sollte, dann wäre auf jeden Fall ein Brennwerter die erste Wahl. Ansonsten ginge das Einsparpotenzial gegen Null.
     
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