Brief von Gemeinde - Ableitung des Oberflächenwassers -

Diskutiere Brief von Gemeinde - Ableitung des Oberflächenwassers - im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo zusammen seit Oktober 2012 ist nun meine Einfahrt gepflastert. Nun habe ich von der Gemeinde einen Brief erhalten: -Ableitung des...

  1. #1 bobby81, 8. Mai 2013
    bobby81

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    Hallo zusammen

    seit Oktober 2012 ist nun meine Einfahrt gepflastert. Nun habe ich von der Gemeinde einen Brief erhalten:

    -Ableitung des Oberflächenwassers auf Ihrem Grundstück-

    Ich sollte ihnen mitteilen wie das Niederschlagswasser versickert.
    - Sickermulden
    - fugendurchlässige Pflasterung
    -Entwässerungsrinne
    - Drainage
    - Sickerschächte
    - Flächenversickerung

    Sie waren auch schon da und haben Fotos gemacht.

    Was soll ich jetzt machen, bzw. was kann mir passieren? Ich kann doch nicht das ganze Pflaster wieder rausreißen!
    Mein Gefälle zur Strasse ist ca. 1% Und gestern hatten wir einen Wolkenbruch aber es ist kaum Wasser auf die Strasse. Es versickert eigentlich alles.

    Was passiert wenn ich nichts mache?

    Danke schon mal!
     
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  3. #2 lastdrop, 8. Mai 2013
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    Gibst Du Dir die Antwort nicht selbst ("- fugendurchlässige Pflasterung")?
     
  4. #3 bobby81, 8. Mai 2013
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    Ja dachte ich auch. Aber ist das nicht eigentlich fast jedes Pflaster?
    Wie gesagt das habe ich Beobachtet, das kein Wasser auf die Strasse läuft.
    Muss ich der Gemeinde beweisen, dass mein Pflaster fugendurchlässig ist?
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 8. Mai 2013
    Ralf Dühlmeyer

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  6. R.B.

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    Denen geht es nur darum festzustellen, ob das Niederschlagswasser versickert, und in welchem Umfang. Dementsprechend zahlst Du dann für die Fläche einen reduzierten Betrag für die Niederschlagswassergebühr. Wird das Wasser komplett abgleitet bzw. versickert, dann zahlst Du gar nichts. Ein fugendurchlässiges Pflaster wird mit xx % angesetzt (das handhabt jede Gemeindeverwaltung etwas anders).

    Das sehen die Damen und Herren sicherlich etwas anders. Man kann die zu erwartenden Niederschläge berechnen (Stichwort Regenspende usw.) und dann muss sichergestellt sein, dass auch unter extremen Bedingungen das Wasser auf dem Grundstück versickert. Fällt Regen auf ein trockenes Pflaster, dann können solche Betonsteine sicherlich 30-40 Liter/m2 aufnehmen, aber dann ist Schluss. Jetzt kommt es darauf an, wie hoch der Anteil an Fugen ist, und was darüber versickert werden kann. Es gibt auch Pflastersteine mit großen Poren, die dann mit xx % angesetzt werden können. Ich glaube bei uns wurden bei den typischen Betonpflastersteinen 50% angesetzt.
    Gruß

    Ralf
     
  7. #6 Gast vS, 8. Mai 2013
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    für das jeweilige Pflaster gibt es Abflussbeiwerte, die anzusetzen sind. Danach wird die Abflussmenge berechnet.
     
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