Bruchsteinkeller - Mäusebefall

Diskutiere Bruchsteinkeller - Mäusebefall im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo an alle und ein großes "Hilfe, die Mäuse kommen". Wer hat sowas schon erlebt? Situation: Siedlungshaus ohne Tierhaltung,...

  1. carmio

    carmio

    Dabei seit:
    22. August 2013
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestelte
    Ort:
    Bad Frankenhausen
    Hallo an alle und ein großes "Hilfe, die Mäuse kommen".
    Wer hat sowas schon erlebt?

    Situation: Siedlungshaus ohne Tierhaltung, Vollunterkellert 60 cm Bruchsteinmauerwerk in Lehm, beidseitig unverputzt
    EG zweischaliges Mauerwerk 20 cm,
    umlaufende Sperrung unter der obersten Bruchsteinlage.
    Fußboden 50 cm über Gelände,

    Problem: Mäuse haben sich in den vergangenen beiden Jahren im Bruchsteinmauerwerk eingenistet und legen dieses nun frei,
    dh. sie wühlen sich durch die Fugen, welche durch die unregelmäßigen Steine sehr groß sind.
    Jetzt sind das Löcher und bei Regen läuft mir das Wasser in den Keller.
    Aber das Hauptproblem was ich seit gestern sehe ist, dass sich der Mauerwerksverband auflößt, d.h. die Last wird nicht mehr richtig flächig abgetragen,
    sondern eher punktuell, glaube ich, denn ich hab festgestellt, dass schon 2 der Bruchsteine frische Risse haben.

    Fragen: Wie bekomme ich das läßtige Mäuseproblem im Keller in den Griff, bevor die "Lieben" es sich im ganzen Haus bequem machen oder zwischen den EG Wänden spazieren gehen.
    Am Anfang hab ich's mit Mäußetötulin (Giftweizen aus dem Handel) versucht, aber diese Tierchen sind wohl langsam resistent dagegen.
    Und was noch wichtiger ist, wie kann ich die Fugen fachgerecht schließen?

    PS: Ich habe eine Katze, leider rassig und fürs fangen zu alt.

    Über Hinweise und Tipps wäre ich sehr erfreut. carmio
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. nachttrac

    nachttrac

    Dabei seit:
    23. März 2008
    Beiträge:
    695
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl. Ing.
    Ort:
    Bayern
    Ist der Mensch heutzutage nicht mehr imstande sich einiger Mäuse zu entledigen?!
    Folgende Vorgehensweise geordnet nach Eskalationsstufe:
    1. Fallen
    2. Gift (was gescheites, nicht das vom Baumarkt)
    3. Katze die fähig ist Mäuse zu fangen
    4. Kammerjäger

    und am Schluss gegen einen Wiederbefall vorbeugen. Mäuse leben nur da wo es was zu fressen gibt:shades
     
  4. Giggs11

    Giggs11

    Dabei seit:
    21. August 2013
    Beiträge:
    10
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Nürnberg
    Ich kann mich wirklich nicht erinnern, dass ich jemals eine bessere Antwort gelesen habe :D
     
  5. ralf9000

    ralf9000

    Dabei seit:
    22. Oktober 2010
    Beiträge:
    1.237
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Physiker
    Ort:
    NRW
    Ich war letztens mit unserem Kurzen in einem Freizeitpark in Brühl, da war eine Konditorei von Mäusen befallen und ehrlich gesagt wir konnten es von Anfang an nicht, mussten üben und lernen und erst bei der dritten Fahrt hatten wir jeweils hohe Zählerstände.
    :bierchen:
     
  6. carmio

    carmio

    Dabei seit:
    22. August 2013
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestelte
    Ort:
    Bad Frankenhausen
    Guten Morgen

    und danke für die 4 hilfreichen Tipps nachttrac :respekt

    Fallen - ja, auf den Gedanken bin ich als erstes auch gekommen - es stehen in jeden Kellerraum 2, leider haben die Tierchen die noch nicht entdeckt, sollen sogar welche mit speziellen Lockstoff sein, die Fallen, aber denkste, wie gesagt seit 1 Jahr leer.

    Gift - Giftweizen für viel teures Geld, sollte was Gutes sein. Wird gern gefressen. Danach ist für kurze Zeit Ruhe. Aber nicht lange, und es ist eine neue Öffnung an anderer Stelle. Wo bitte bekomme ich was besseres - wirksameres her?

    Katze - hab ich wie gesagt und nur weil sie alt ist und keine Zähne mehr hat, muß ich sie nicht entsorgen. Neue Tiere kommen nicht mehr in Frage. Muß man dauerhaft und regelmäßig versorgen. Nur von Mäusen werden die auch nicht satt, vor allem wenn die mal weg sind.

    Kammerjäger - hatte ich auch schon mal - Pustekuchen

    Mäuse leben nur da wo es was zu fressen gibt - Scherzkeks -

    An den Dosen haben die sich noch nicht vergriffen, sonst steht nix essbares rum. Im Gegenteil, ich hab's ausprobiert und 2 Äpfel hingelegt, die lagen wochenlang unberührt rum und wurden faul. Im Keller hab ich auch noch keine Maus gesehen. Da kommen die nicht rein. Die Leben in der Bruchsteinwand und ernähren sich vom Fugenmaterial. Das ist das Einzige was verschwindet.

    Oder die holen sich das Futter von draußen. Aber bitte keinen Vorschlag wie Rasen zubetonieren und Beete pflastern. Die Nachbarn wohnen 30 m entfernt, die haben Tiere und Landwirtschaft - kann ich aber nicht verbieten.

    Oder lebt da was anderes in meinem Gemäuer???

    Ich brauch was konstruktives. Ich dachte evt. hätte jemand schon ein ähnliches Problem gehabt und die Traumlösung.

    Ich wünsche ein angenehmes Wochenende carmio
     
  7. nachttrac

    nachttrac

    Dabei seit:
    23. März 2008
    Beiträge:
    695
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl. Ing.
    Ort:
    Bayern
    Das ist bemerkenswert. Preisfrage: Aus was besteht das Fugenmaterial und: Fressen die das wirklich oder benutzen sie es zum Nestbau? Es wäre in der Tat eine Sensation auf Nagetiere zu stossen, die sich von mineralischen, anorganischen Material ernähren. Vielleicht wäre ein Foto hilfreich. Eine andere Lösung wäre vielleicht den Tieren als "Opferanode" die optimalen Materialen zur Verfügung zu stellen.
    Alternativ zur Katze gäbe es noch einige Reptilien die sich zur Mäusebekämpfung eignen:smoke. Wegen Gift: Ich wage zu behaupten, das der nächste Landwirt in seinem Geheimvorrat eine Essenz hat, die heutzutage nicht mehr erhältlich ist, oder nur über Osteuropa zu beziehen ist.
     
  8. Inkognito

    Inkognito Gast

    Die sind nämlich nur deswegen verboten weil der böse Staat nicht will, dass die schlauen Bauern ihre Mäuse loswerden.
     
  9. rekeck

    rekeck

    Dabei seit:
    2. Januar 2013
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Internist
    Ort:
    Burgthann
    Also, wenn es die klassischen Brandmäuse sind - die können etwas fettem Speck, über einer Gasflamme (Feuererzeug) angeröstet bis er duftet, nicht wiederstehen. (meist klappt die Falle binnen Minuten. Ich würde behaupten (ohne es beweisen zu können) das wenn der Speck keine Interessenten, findet es keine Brandmause sind.
    Es giebt dann natürlich noch Spitzmäuse - aber als Insektenfresser und Naturgeschützt ist das dann alles nicht mehr so einfach....
     
  10. Taipan

    Taipan

    Dabei seit:
    12. Oktober 2011
    Beiträge:
    5.673
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    in einem Haus
    Ich würde drüber nachdenken, nicht die Mäuse "zu behandeln", sondern deren Wohnung. Selbst wenn man die jetzige Mäusepopulation im Umkreis von 15m um das Haus komplett elemieren könnte, würden zeitnah aus der Umgebung wieder Bewohner einziehen. Also nicht die Population plätten, sondern den Lebensraum lebensunwert machen.

    Hier könnte helfen die Fugen des Mauerwerks (und damit die bereits vorhandenen Hohlräume) mit einer nichtquellenden Zementschlämme zu verpressen. Damit würden die Gänge und Nesthöhlen mit einem von Mäusen nicht "abbaubaren" Material geflutet und die Steine wieder stabliisiert. Das ganze muss natürlich vorher von Fachleuten (Statiker, Sachverständiger für Gebäudeschäden - hier am besten einer mit Erfahrung an richtig alten Gemäuern (Kirchen, Rittergüter, Burgen) begutachtet und geplant werden. Gegebenenfalls ist auch einer äußere (Neu-)Verfugung notwendig. Hier aber auf keinen Fall auf eigene Faust rumbuddeln!
     
  11. de Schmied

    de Schmied

    Dabei seit:
    11. September 2007
    Beiträge:
    101
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Metallbauermeister
    Ort:
    Sinsheim
    Mäuse fängt man mit Nutella!!!

    So geschehen bei einer Bekannten.
     
  12. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  13. #11 Alfons Fischer, 23. August 2013
    Alfons Fischer

    Alfons Fischer

    Dabei seit:
    18. November 2010
    Beiträge:
    3.722
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    thermische Bauphysik
    Ort:
    Dkb
    Benutzertitelzusatz:
    Formularausfüller
  14. KATMat

    KATMat

    Dabei seit:
    30. Juni 2008
    Beiträge:
    640
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Altlaster/Baugrundler
    Ort:
    Frankfurt
    In Deiner ganzen Beschreibung gibt es doch nicht einen einzigen konkreten Hinweis, dass das wirklich Mäuse sind.
     
Thema:

Bruchsteinkeller - Mäusebefall

Die Seite wird geladen...

Bruchsteinkeller - Mäusebefall - Ähnliche Themen

  1. Bruchsteinkeller richtig und wirtschaftlich sanieren!

    Bruchsteinkeller richtig und wirtschaftlich sanieren!: Hallo werte Bauexpertengemeinde, über eine Einschätzung / Rat von Ihrer Seite zu folgender Ausgangslage und Planung wäre ich sehr dankbar....
  2. Bruchsteinkeller Verputz teilweise lose

    Bruchsteinkeller Verputz teilweise lose: Hallo an die Experten! Nun, wir haben uns vor 3 Jahren ein Haus von 1961 gekauft und sind mit Renovierungsarbeiten im Wohnbereich auch soweit...
  3. Bruchsteinkeller Tropfen und was ist mit Lüftung

    Bruchsteinkeller Tropfen und was ist mit Lüftung: Hallo, wir haben in unserem neuen Haus einen wunderschönen Bruchsteinkeller. Dazu habe ich zwei Fragen. Ich habe hier schon gelesen, dass es...
  4. Feuchter Bruchsteinkeller

    Feuchter Bruchsteinkeller: Hallo, ich bin seid kurzem Hausbesitzer Bj 50. Der Bruchsteinkeller ist teilweise verputzt, aber an allen Wänden ist die Feuchtigkeit zu...