Brummen aus dem Heizraum

Diskutiere Brummen aus dem Heizraum im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, Habe eine Eigentumswohnung, bei der unterhalb des Wohnzimmers der Heizraum für die ganze Wohnanlage ist (50 Wohneinheiten) Leider ist...

  1. mewi76

    mewi76

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    Hallo,

    Habe eine Eigentumswohnung, bei der unterhalb des Wohnzimmers der Heizraum für die ganze Wohnanlage ist (50 Wohneinheiten)
    Leider ist während der Heizzeit (Oktober-Mai) immer ein störendes Brummen/Dröhnen rund um die Uhr zu hören.
    Sehr wahrscheinlich kommt das extrem nervige Geräusch von den Heizungsrohren/Pumpen im Heizraum.

    Habe bereits eine Schallmessung von einem Gutachter machen lassen.
    Leider war das Ergebnis (23 dBA) knapp unter dem erlaubten Grenzwert (25 dBA).
    Deswegen will/kann die Hausverwaltung nichts unternehmen.

    Habt ihr eine Idee, wie ich die Hausverwaltung zum Handeln bewegen kann?
    Ich habe was gelesen von "unzumutbaren" Lärm, vielleicht auf diesem Wege?

    Danke
     
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  3. #2 Achim Kaiser, 29. Januar 2016
    Achim Kaiser

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    Schon komisch was alles unzumutbar ist .... wenn schon nachgemessen wurde ... im übrigen sinds normalerweise 30 dB(A) und nicht blos 25 was ein sehr guter Wert ist. Mit 23 dB(A) würde ich mit nem Geschenkkorb zum BT gehen und mich für die gute Bauqualität bedanken ... und nicht rumnölen und nen Streit vom Zaun brechen wollen !

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  4. #3 Ralf Wortmann, 29. Januar 2016
    Ralf Wortmann

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    Linz liegt in Österreich, dort könnten andere Normen gelten, als in Deutschland.
     
  5. planfix

    planfix Gast

    na, ich gehe davon aus, das der glückliche weder in einflugschneise noch an einer autobahn wohnt.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Unzumutbar? wenn die Grenzwerte eingehalten werden?
    Da sehe ich keine Chance. Ein Schallpegel < 25dB(A) ist schon sehr niedrig. Das persönliche Lärmempfinden ist halt unterschiedlich, und wenn die < 25dB(A) schon unzumutbar wären, dann dürfte man sich gar nicht vor die Tür trauen.

    Ich sehe nur 2 Möglichkeiten, entweder die Hausverwaltung unternimmt etwas auf Kulanzbasis, oder man muss damit leben oder sich eine andere Wohnung suchen.

    Selbst wenn die Hausverwaltung zustimmen sollte, wird es mehr als nur schwierig die Ursache zu bekämpfen. Man müsste erst einmal wissen, womit geheizt wird. Dann müsste man sich auf die Suche machen, ob Pumpen, oder der Wärmeerzeuger selbst (Brenner. Kompressor o.ä.) das Geräusch verursachen, und wenn man die Ursache lokalisiert hat, bedeutet das noch lange nicht, dass man das Geräusch auch abstellen oder so bedämpfen kann, dass es in der Wohnung nicht mehr hörbar ist.
    Es versteht sich von selbst, dass der Aufwand für die Ursachenforschung, und Behebung der Störung, sehr umfangreich werden kann. Es wäre sehr gut denkbar, dass trotz großem Aufwand das Endergebnis eher enttäuschend ist, denn eine Pumpe (nur als Beispiel) die völlig geräuschlos arbeitet, gibt es halt nicht.

    Für lärmempfindliche Menschen ist es sehr schwierig eine Wohnung zu finden, weil wir ständig von Geräuschen umgeben sind. Elektrische Geräte, Maschinen, Straßenverkehr, ständig sind wir von "Lärm" umgeben. Es ist auch gar nicht möglich, alle diese Geräusche so abzuschwächen, dass man absolute Ruhe hat. Nebenbei bemerkt ist absolute Ruhe auch nicht gesund.
     
  7. #6 Achim Kaiser, 29. Januar 2016
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser

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    Jetzt hört aber auf ...
    23 dB(A) für direkt über dem Heizraum ist ein Spitzenwert ... da gibts überhaupt nix zu nölen und zu meckern ... da tut sich auch nix mehr nennenswertes mit zusätzlichen Maßnahmen.

    Love it or Leave it ...

    Ich würde die Hauseigenverwaltung erschlagen wenn die bei dem Wert auch nur noch einen Euro für irgendwelchen Firlefanz verplempern würde ....

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  8. #7 wasweissich, 29. Januar 2016
    wasweissich

    wasweissich Gast

  9. R.B.

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    Das mit Österreich würde schon passen, ÖNorm 8115 hat irgendwas um 25dB(A) im Wohnbereich und 23dB(A) im Schlafbereich. In der Küche darf´s etwas mehr sein wenn ich mich richtig erinnere. Die Werte gelten zumindest für Lüftungsanlagen, und so weit ich weiß auch für sonstige haustechnische Anlagen. Ich gehe mal davon aus, dass der Gutachter das schon richtig gemacht hat.
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Das wurde anscheinend geändert, 25dB(A) im gesamten Wohnbereich und bei erhöhtem Schallschutz 20dB(A) ist wohl aktuell. Da hat wohl die Harmonisierung zugeschlagen. Erhöhter Schallschutz ist auch in Österreich extra zu vereinbaren.
     
  11. #10 Achim Kaiser, 30. Januar 2016
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser

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    Bei der Anforderung 20 dB(A) verlasse ich die Baustelle ... das kriegst mit normaler Bauweise nicht mehr gebacken.
    Die VDI macht bei 23 dB(A) als Höchstanforderung Schluss und da musst schon gewaltige Klimmzüge veranstalten. *Mehr* würde ich NIE unterschreiben.

    Kommt die Anforderung gibts nur eine Reaktion : Blast mir in die Schuhe und baut den Dreck ohne mich !

    20 dB(A) über nem Heiz- und Technikraum .... never ever bei normaler, bezahlbarer Bauweise !

    Gruß
    Achim Kaiser
     
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  13. ThomasMD

    ThomasMD

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    Da würde sich auch meine erste Frage an den Architekt richten, wie man auf die wahnwitzige Idee kommen kann, einen schutzbedürftigen Raum direkt neben/über dem Technikraum planen kann.

    Gruß
    Thomas
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Würde ich Dir auch nicht empfehlen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es da Ärger gibt, liegt bei 99,9999%. Wenn Du aus so einer Nummer ungeschoren heraus kommst, hast Du so viel Glück gehabt, dass Du sofort Lotto spielen solltest.

    Ich behaupte, dass die Masse der Schallgutachter diese Pegel gar nicht zuverlässig messen kann. Die üblichen Schallpegelmesser, egal welche Klasse, geraten da schon längst an ihre Grenzen. Wenn ich bedenke, welchen Aufwand ich betreiben muss, damit ich überhaupt in diesem Pegelbereich ordentlich messen kann, dann bezweifle ich, dass man das auf einer Baustelle bzw. einem bewohnten Haus überhaupt ordentlich machen kann.

    Man sollte aber noch anmerken, dass diese Grenzwerte nur für Dauergeräusche gelten, also beispielsweise für die besagte Pumpe oder Lüftungsanlagen. Glücklicherweise lässt man für intermittierende Geräusche etwas höhere Pegel zu, sprich für Sanitäranlagen die nicht ständig genutzt werden (WC Spülung etc.) oder den Aufzug in einem MFH. Da sind wir dann bei 30dB(A) bzw. 25dB(A) bei erhöhten Anforderungen.
     
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