BU + Risikolebensversicherung ??

Diskutiere BU + Risikolebensversicherung ?? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, im Zuge der Finanzierung stellt sich die Frage über die Sinnigkeit einer BU. Hab gestern im Netz a bissal gschaut, viele bringen das...

  1. fanderl

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    Hallo,

    im Zuge der Finanzierung stellt sich die Frage über die Sinnigkeit einer BU.
    Hab gestern im Netz a bissal gschaut, viele bringen das Argument:" Bis die zahlen, muss erst alles doppelt und dreifach glaubhaft gemacht und nachgewiesen werden"
    Die BU sichert mir bei Berufsunfähigkeit mein Einkommen bis zu der vereinbarten Summe ab. Die Definition berufsunfähig wird wohl auch von vielen Versicherern oft in Frage gestellt, wenns denn dann ums zahlen geht...
    Mich interessiert, worauf ich bei den Bedingungen zu achten habe, und ob sich dass überhaupt rechnet.
    Die Frage nach dem perfekten Anbieter ist eher schwierig, aber kann jemand einen Versicherer abraten oder empfehlen??

    Die Risikolebensversicherung, halte ich für notwendig. Da stellt sich nur die Frage zwischen der Risiko und Kapitalbildenden.
    Wobei die ja in Fonds investiert, und sich da ja wiederum die Frage stellt "Was ist mir sicher"....? oder gibt's die auch eine festverzinsliche ?

    Hoffe bin mit meiner Frage hier richtig :winken

    Gruß Fanderl
     
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  3. Linda2010

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    Wir haben uns für die Risikolebensversicherung entschieden. Allerdings auf eine feste Summe und mit einer Laufzeit von 25 Jahren.

    Eine BU haben wir nicht abgeschlossen. Dafür zahlen wir lieber mehr als Sondertilgung in den Kredit ein. Ist eine persönliche Entscheidung von jedem Einzelnen.

    LG
    Linda
     
  4. fanderl

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    Hallo Linda,

    ja das stimmt. Schließlich machen 100 mehr oder weniger Tilgen schon was aus. Genau aus dem Grund denke ich über die Notwendigkeit nach.
     
  5. #4 theoretiker, 26. Januar 2012
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    Hallo,
    bin eigentlich kein Freund von kapital-LV, da dort genauso ein Teil weggeht für das Risioko Tod und halt der Rest angelegt wird. Die Verzinsung ist da ja auch nicht mehr soooo toll.

    Habs bei der BU-Rente (vorsicht, eine BU kann auch nur eine Beitragsbefreiung für den Rest der Laufzeit sein, ohne Rente !!) schon erlebt im Bekanntenkreis, ein Außendienstler hatte einen Schlaganfall mit Mitte 30, die BU-Rente wurde erst nach 1 jahr bezahlt, dann aber 1.500 EUR/Monat.
     
  6. Linda2010

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    Mein Mann hätte 250,00 Euro pro Monat zahlen müssen.... Das sind im Jahr dann 3000,00 Euro. Die Summe als Sondertilgung haut richtig rein :28:
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Sehe ich auch so. Eine Risiko-LV ist auf jeden Fall zu empfehlen, und je nach Alter des Versicherten auch gar nicht so teuer. Eine kapitalbildende LV ergibt keinen Sinn. Die Renditen sind unterirdisch, und wenn man erst ein Haus gebaut/gekauft hat, hat man andere Baustellen die Geld kosten. Abgesehen davon ist die Immobilie auch eine Art von Sicherheit.

    Über einen BU Tarif kann man streiten. Da gilt es genau hinzuschauen, denn nicht überall wo BU draufsteht ist auch BU drin. Je nach Alter, Geschlecht, Beruf, und dem abzusichernden Einkommen, kostet eine BU zwischen etwa 50,- und 100,- € pro Monat. Sie zahlt üblicherweise bis zur regulären Rente, also für den Zeitraum in dem man aufgrund Berufsunfähigkeit die gesetzliche Erwerbsminderungsrente bezieht.

    So eine BU wäre dann anzudenken wenn aufgrund des Einkommens bei einer gesetzlichen Erwerbsminderungsrente die Lebenshaltung und Verbindlichkeiten (hier Hauskredit) nicht mehr gesichert sind. Es gibt also gute Gründe für eine BU, aber das muss jeder für sich entscheiden.

    Gruß
    Ralf
     
  8. LaZi

    LaZi

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    Mir wurde gesagt: wenn man eine zumutbare Tätigkeit nachgehen kann, wird keine Rente bezahlt.
    D.h. wenn ich im Rollstuhl sitze und meinen Beruf nicht weiter ausüben kann, aber als z.B. Telefonistin arbeiten könnte, sehe ich keinen Cent.
    Ob es stimmt, können vielleicht evtl. hier anwesende Versicherungsfachmänner/frauen sagen.
    Wir haben Risikolebensversicherungen abgeschlossen.
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Eine Risiko-LV ist keine BU, ich denke die Unterschiede sind klar.

    Ein wichtiger Aspekt bei einer BU ist, dass diese bereits bei Berufsunfähigkeit greift und nicht erst bei Arbeitsunfähigkeit. Jetzt kommt es natürlich darauf an, was für einen Beruf man hat, deswegen zahlt jemand der einen Bürojob ausübt weniger Beitrag als beispielsweise ein Dachdecker oder Gerüstbauer.

    Leider übertreffen sich die Versicherungsgesellschaften dabei wenn es darum geht die Tarifbedingungen möglichst kompliziert zu gestalten. Deswegen ist es wichtig, dass man genau weiß was man da unterschreibt.

    Gruß
    Ralf
     
  10. tanzbaer

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    Nennt sich IMHO abstrakte Verweisfähigkeit oder so ähnlich. Es gibt BUs, bei denen das ausgeschlossen ist. Aber das ist einer der wesentlichen Knackpunkte, die unter anderem bei mir persönlich dazu geführt haben keine BU abzuschliessen.
     
  11. tanzbaer

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    Wenn die Risiko Versicherung nur das Risiko des Darlehens nicht mehr bezahlen Könnens abbilden soll, dann bietet sich eine Risikoversicherung mit steigenden Beiträgen an. Die ist so ausgelegt, dass man bei voller Laufzeit (z.B. 25 Jahre) am Ende das gleiche zahlt wie bei einer Versicherung mit gleichmässiger Zahlung. Da man aber jährlich kündigen kann, ist der Ausstieg möglich, sobald entwender genug abgezahlt ist, oder z.B. Restschuld weit genug runter und Gehalt von Lebenspartner durch Gehaltsanpassung weit genug hoch, so dass es auch mit einer Person passen könnte. Selbst wenn man durchlaufen lässt, verschiebt man zumindest die höheren Beträge auf einen Zeitpunkt an dem man vermutlich mehr Geld frei hat.
     
  12. R.B.

    R.B.

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    ???? Ich würde eher eine LV wählen mit fallender Versicherungssumme, denn das Risiko reduziert sich durch Tilgung der Darlehen, also muss ich in xx Jahren auch nur ein geringeres Risiko absichern.

    Gruß
    Ralf
     
  13. Linda2010

    Linda2010

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    Mit fallender Vers.-Summe kam für uns nicht in Frage. Hört sich vieleicht krass an, aber der/die Hinterbliebene hat vielleicht noch andere finaz. Sorgen, als nur der Hauskredit. Die Beerdigung will auch bezahlt werden und man kann mit Kids evtl. nicht Vollzeit arbeiten bzw. muss sich eine Kinderbetreuung leisten können... falls Teilzeit nicht möglich ist ect. Von daher bleibt die Vers.-Summe bei uns fix.
     
  14. kike

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    Eine fallende Versicherungssumme hat aber den Vorteil, dass sie am Anfang (wesentlich) höher sein kann und somit eine bessere Absicherung darstellen kann...
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Das hört sich nicht krass an, es handelt sich nur um andere Voraussetzungen. Oben war davon die Rede, dass (nur) die Immobilienfinanzierung abgesichert werden soll.
    Wer zusätzlich seine Familie absichern möchte, muss anders planen. Das hat aber nichts oder nur bedingt mit der Immofinanzierung zu tun.

    Gruß
    Ralf
     
  16. flo79

    flo79

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    Hallo,

    bin seid ca. 15 Jahren in dem Geschäft. Beide Absicherungen machen Sinn, müssen aber im finanziellen Rahmen bleiben. Erst in meinem Kundenkreis hatte ich letztes Jahr 3 Fälle bei denen jetzt bezahlt wird.

    Bei der Risikoversicherung genauso wie bei der BU gibt es sehr große Preisunterschiede. Der gleiche Beruf wird bei unterschiedlichen Gesellschaften auch unterschiedlich eingestuft.

    Daher lohnt es sich immer einen Vergleich von allen am Markt zugelassenen Gesellschaften einzuholen. Nacn dem Preisvergleich sollte man die Bedingungen vergleichen. Hier helfen Ratings und Rankings.

    Bei den Risikoversicherungen stehe ich auch nicht so auf fallende Verträge. So viel spart man nicht und teilweise fallen sie auch zu schnell. Gute Prämien haben Direktversicherer die auch Rabatte für Nichtraucher usw. einräumen. Hier spart man deutlich.

    Bei der BU auch genau vergleichen. Wenn das Budget knapp ist kann man die BU z.B. auch nur bis Ende der Darlehenverplichtungen oder bis Endalter 60 abschliesen und dafür sohoch wie man sie braucht. Viele haben zu kleine Renten aber bis 65 oder 67. Die letzten 5-7 Jahre sind aber im Verhältniss sehr teuer. Bis dahin sind meist aber die Darlehen bezahlt oder man hat Kapital gebildet aus Sparverträgen, Rentenvers. usw. auf die man im Notfall zurückgreifen könnte.

    Bin auch ein Freund davon die Absicherungen und Anlage zu trennen. Also immer Risikoverträge. Keine kapitalbild. LV, Auch nicht mit Fonds. Wenn es der Arbeitgeber mitmacht kann man auch die BU über die Firma abschliesen und spart evtl. noch Steuer- und Sozialversicherung.

    Würde mir einen unabhängigen Berater mit guten Referenzen suchen der eure finanz. Situation analysiert und euch entsprechende Absicherungen anbietet. Vielleicht finden sich ja Verträge bei denen ihr zuviel bezahlt und man wieder im Gegenzug etwas einsparen kann.

    Gruß Flo
     
  17. tanzbaer

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    Dem ist (war) nicht so. Meine Versicherung ist über 10 Jahre alt. Ich kann teilkündigen, solange ich nicht unter 2.500 Euro falle. Laufzeit 28 Jahre. Beispiele aus der Zahlungsreihe Betrag(Jahr).
    170(1), 175(2,) 266(9), 416(15), 651(20), 1021(25), 1206(27).
    Du kannst also die LV mit fallender Summe durch Kündigung simulieren und hast trotzdem den Vorteil bei einem Ausstieg vorher Beiträge zu sparen.
     
  18. Seev

    Seev

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    Beiträge sparen durch fallende Versicherungssumme funktioniert eh nicht unbedingt, z.B. wenn man nicht mehr ganz jung ist. Ein Vers.Vertreter hat mir mal erklärt, dass bei jährlicher Reduzierung der Summe auch rechnerisch/intern jährlich ein neuer Vertrag angenommen wird, d.h. das biometrisch steigende Todesrisiko sich in immer höheren "Anfangsbeiträgen" niederschlage, auch wenn die jeweilige Laufzeit dann immer um ein Jahr kürzer wird.

    Daher war es bei dieser eh sehr günstigen LV teurer, eine mit fallender Summe entsprechend der vorauss. Restschuld abzuschliessen. Ich habe die Gesamtsumme dann in 3 Teile zu verschiedenen Laufzeiten von 15, 20, 25 Jahren aufgeteilt, was mir mehr Beiträge spart. Dennoch bleibt es Spekulation, wann ich wieviel tatsächlich abbezahlt haben werde, falls Sondertilgung genutzt wird.
     
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  20. kike

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    So wie Du (bzw. Dein Versicherungsvertreter) das ausdrückt stimmt das aber sicher nicht (im Vergleich zu einer Risiko LV mit konstanter VS). Bei einer Risiko LV mit konstanter VS zahlst du nämlich insbesondere am Anfang kalkulatorisch höhere Beiträge.
     
  21. kike

    kike

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    In aller Regel ist es doch so, dass sich bei Tod einer der beiden (Ehe)partner eine Deckungslücke in den monatlichen Belastungen ergibt. Beispiele hast Du genannt: Kinderbetreuung, Reduzierung Arbeitszeit=Gehaltsverlust etc.

    Nun ist es aber so, dass je früher dieser Todesfall eintritt, desto größer ist die Deckungslücke auf einen Betrag abdiskontiert. Ergo sollte in aller Regel in jungen Jahren ein wesentlich höherer Betrag im Falle des Falles zur Verfügung stehen, als bspw. kurz vor Ende der Laufzeit des Darlehen.

    Grüße kike
     
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BU + Risikolebensversicherung ??

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