Buchenparkett und FBH = böse... Warum?

Diskutiere Buchenparkett und FBH = böse... Warum? im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Guten Abend in die Runde, wir sind dabei das Parkett für unseren Neubau auszusuchen. (EFH, FBH mit GBWT, Zementestrich) Wir sind große...

  1. #1 petermueller, 8. Januar 2016
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Januar 2016
    petermueller

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    Guten Abend in die Runde,

    wir sind dabei das Parkett für unseren Neubau auszusuchen.
    (EFH, FBH mit GBWT, Zementestrich)

    Wir sind große Buchen-Fans und würden eigentlich auch gerne Buche verlegen lassen (ist_egal Fertigparkett mit HDF Träger, Landhausdiele, 15mm stark, davon 2,5mm Buche). Das Parkett soll aus verschiedenen Gründen schwimmend verlegt werden.

    Kann mir jemand sagen, warum viele (nicht alle) Buche für ungeeignet in Kombination mit FBH halten? Was kann passieren? Auf welcher Basis geben z.B. ist_egal und ist_auch_egal das gesamte Sortiment für die Verlegung auf FBH frei?

    Wenn ich mir den Aufbau des Parketts ansehe, dann hat die Nutzschicht ja weniger als 20% Anteil an der Panele. Der Träger (HDF oder Fichte) ist ja im Vergleich zu z.B. Eichenparkett identisch!? Also sorgen die 2,5mm Buche dafür, dass von Buchenparkett abgeraten wird?

    Wer kann Licht ins Dunkel bringen?
     
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  3. #2 Inkognito, 8. Januar 2016
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    Inkognito Gast

    Buche arbeitet bei wechselnder Feuchte sehr stark, es entstehen schnell Fugen. Böse Zungen behaupten es gäbe kein besseres Holz als Buche... für den Kaminofen.
     
  4. #3 rolf a i b, 8. Januar 2016
    rolf a i b

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    doch - birke!
     
  5. Mycraft

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    Wenn es verklebt wird, kommt da nix an Fugen...4 Jahre FBH und Buche...sieht aus wie gerade verlegt...
     
  6. artibi

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    Völliger Quatsch. Wenn Holz arbeitet kommt bei weitem mehr Druck als die Verklebung aushält. Sollte der Kleber halten dann reißt eben das Holz.
    Wenn es bei dir funktioniert liegt es wohl an guter Qualität und passendem Klima/Luftfeuchte.
     
  7. Mycraft

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    Ich denke wir gehen hier davon aus , dass man sich nur gute Qualität ins Haua holt...rF ist momentan zwischen 30 und 40% also kann man nicht wirklich von passend sprechen


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  8. #7 Achim Kaiser, 9. Januar 2016
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    Ist diese Verlegeart vom Hersteller "für Fußbodenheizung geeignet" freigegeben ?

    Wenn ja - gibt es Angaben zum Oberbelagswiderstand.
    Bauen nach der geprüften Vorgabe mit ALLEM Zubehör - fertig.
    Bei der Auslegung berücksichtigen - alles gut.

    Wenn nein - Blindflug mit allen Risiken ... kann gut gehen, meistens gehts in die Hose.

    Problem liegt aus Heizungssicht am unbekannten Oberbelagswiderstand.
    Angaben gibts dann in der Regel keine ... wird der zu groß funktioniert die FBH schlecht bis ungenügend.
    Wers haben will .... eigenes Risiko und nachher nicht Jammern wenn Verbrauch und notwendige Vorlauftemperatur weit ab von dem geträumten Wert liegen. Regelfähigkeit noch schlechter also sowieso schon gegeben bei der Konstruktion.

    Gruß
    Achim Kaiser

    P.S.
    Der Verband der Parkettindustrie hat aus meiner Sicht eh einen an der Waffel !
    Die in den dortigen Unterlagen angegebenen Betriebsbedingungen lassen sich in KEINEM Wohnhaus einhalten, ausser man baut ne vollkimatisierte Hütte und vergisst das Leben dort drin.
    Für faule Ausreden wenns nachher ordentlich Risse gibt sind da dann eh alle anderen Schuld blos nicht die Parkettianer ... denn die haben ja die Randparameter definiert. Ich kenne kein einziges Gebäude bei dem diese Bedingungen dauerhaft übers Jahr sicher eingehalten werden können.
     
  9. #8 Gast23627, 9. Januar 2016
    Gast23627

    Gast23627 Gast

    Einfach Toll.

    Wen der Belag vom Hersteller für FBH freigegeben ist sehe ich nur ein Problem in der schwimmenden Verlegung, diese ist bei FBH denkbar ungeeignet. "Verschiedne Gründe" was sollen Diese sein?

    Aha, sagt der "EXPERTE" der auf "böse Zungen" hört an statt die Materialbeschreibung genau zu lesen. Ein sehr sinnvoller Beitrag. Bravo!

    Dito, wie vor sehr Informativ. Ebenfalls Bravo!
     
  10. #9 rolf a i b, 9. Januar 2016
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    hier hat aber jemand ganz schlechte laune!
     
  11. the motz

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    Also ich füttere meinen Holzvergaser mit Buche- klappt einwandfrei!
     
  12. Gast23627

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    Stimmt nicht...

    Sorry, leider brauche ich manchmal etwas länger Ironie zu verstehen:smilie_trink_191:

    Und das mit meiner "Laune" ist so ne Sache, meistens habe ich keine...
     
  13. #12 petermueller, 9. Januar 2016
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    Die verschiedenen Gründe sind:

    - keine Ausdünstungen vom Kleber
    - wir haben eine (Dehnung?)Fuge bzw. einen Kellenschnitt im Wohnzimmer, die wir in den Belag übernehmen müssten
    - ans Verkleben traue ich mich auf keinen Falls selbst dran. Machen lassen verdoppelt den qm-Preis
    - schwimmend verlegt ließe sich Belag auch irgendwan einfach entfernen und tauschen.


    FÜR ein Verkleben spricht IMHO lediglich die bessere thermische Ankopplung des Oberbelags an den Heizestrich. Wobei ich nicht einschätzen kann wieviel schlechter ich mit einer schwimmenden Verlegung und einer geeigneten Trittschalldämmung werde.
     
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  15. Mycraft

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    Sehr viel schlechter, denn schon mit der Verklebung ist der Wert nicht rosig...Schwimmend mit einer Trittschaldämmung dazwischen hat man eine weitere Barriere...also bei dem vorgehen sehe ich eigentlich schwarz...

    Eine Dehnungsfuge lässt sich auch beim Verkleben wunderbar realisieren...
    Kleber gibt es in besonders emmisionsarmen Varianten
     
  16. R.B.

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    Dem schließe ich mich an. Bitte auch beachten, es handelt sich hier um HDF Trägerplatten mit einer dünnen Schicht aus Buche.

    Die Freigabe des Herstellers wird mit Einschränkungen versehen sein, sprich max. Temperaturen und rF. Ob diese in der Praxis eingehalten werden können, das ist auch Sache der Planung der Heizflächen. Eine schwimmende Verlegung macht die Sache nicht gerade einfacher, und kann dazu führen, dass die Heizfläche die ihr zugedachte Funktion nicht mehr korrekt erfüllen kann. In hoch wärmegedämmten Gebäuden mit sehr geringer Heizlast entspannt sich die Situation wieder.

    Was auch immer wieder vergessen wird, ein einzelner Raum mit so einem Oberbelag kann die Anlagenplanung völlig auf den Kopf stellen, denn es können Einstellungen für die FBH notwendig werden, die dazu führen, damm man in anderen Räumen die Heizleistung kaum mehr sinnvoll "regeln" kann.
     
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