Bussystem: Ja oder nein?

Diskutiere Bussystem: Ja oder nein? im Elektro 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, mich würde doch mal interessieren, wie Ihr zur Thematik Bussystem im EFH steht? Diese Technik existiert ja nun bereits seit...

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Bussystem: Ja oder nein?

  1. Betreibe ein [B]kabelgebundenes [/B]Bussystem (z.B.: KNX)

    42 Stimme(n)
    35,9%
  2. Betreibe ein [B]funkbasiertes [/B]Bussystem (z.B.: EnOcean)

    2 Stimme(n)
    1,7%
  3. Betreibe [B]kein [/B] Bussystem, spiele aber mit dem Gedanken eines nachzurüsten

    18 Stimme(n)
    15,4%
  4. Betreibe[B] kein [/B]Bussystem, habe auch nicht vor dies in der Zukunft zu ändern

    43 Stimme(n)
    36,8%
  5. Unentschlossen

    12 Stimme(n)
    10,3%
  1. Smylo

    Smylo

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    Hallo zusammen,

    mich würde doch mal interessieren, wie Ihr zur Thematik Bussystem im EFH steht?

    Diese Technik existiert ja nun bereits seit geraumer Zeit und findet langsam aber sicher auch Einzug im privaten Umfeld. Dennoch scheinen viele noch mit einer gewissen Skepsis behaftet zu sein und stempeln Bussysteme als "neumodischen" Schnickschnack ab.

    Deshalb würde ich gerne wissen, ob Ihr selbst ein Bussystem betreibt oder eben nicht und was die Gründe für Eure Entscheidung gewesen sind.

    Ich würde mich über Eure rege Beteiligung an der Umfrage freuen und bin vor allem gespannt auf die Hintergründe...
     
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  3. coroner

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    1.
    meine Gründe: zukunftssicherheit, anpassbarkeit von Schalterbelegungen, die vielleicht mal anders genutzt werden sollen,
    Szenenschaltungen, Zentral-Aus, Logiken hinterlegen können, intelligente Haussteuerung im gesamten, auch
    wenn ich das aktuell noch nichtmal im Ansatz nutze, so habe ich ein Spielzeug auf Lebenszeit :)
     
  4. #3 UmbauNeuling, 16. Mai 2012
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    Wir haben uns gegen ein Bussystem entschieden - zum einen wegen der Kosten, zum anderen weil weder mein Mann noch besonders an Technik interessiert sind.
    Ich denke sowas ist nur was für Leute die sich gern mit solchen Themen beschäftigen und Spass dran haben sowas zu programmieren und immer wieder an die (geänderten) Bedürfnisse anzupassen.

    Wir haben im Freundeskreis einen E-Technik Ingenieuer der sich hier voll ausgelebt hat, mit dem Ergebnis dass seine Frau jetzt neben bestimmten Schaltern Zettel kleben hat welche Schalftunktion welches Ergebnis liefert :-)
     
  5. Geodesy

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    Das einzige Bus-System was ich habe ist an meinem Motorrad. :mad: Seitdem ist das selber schrauben passe´
    Dafür häufen sich die Pannen:cry
     
  6. #5 D3esperator, 16. Mai 2012
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    tja, meist ist es doch so, das die leute, die nen schritt weitergehen / weiterdenken wollen in irgendeiner form abgestempelt werden. man tanzt ja aus der reihe und da das der deutsche gewohnheits michel nicht kennt, ist es erstmal böse/schlecht oder zumindest geht man auf abstand. ich habe mich bewusst für knx entschieden, da ich dadurch einen ganz anderen wohnkomfort erlebe, vorausgesetzt man plant es auch richtig.

    ziel von knx ist es, das haus intelligenter zu machen, so das man manuelle sachen automatisiert.

    simples beispiel -> per präsenzmelder licht an / aus schalten.

    zudem kann ich das haus an meine lebensumstände und gewohnheiten anpassen

    wenn ich nachts auf die toilette gehe, wird mir auf per wand(boden)leuchten der weg beleuchtet. zudem kippe ich nach dem toilettengang das fenster, der rolladen fährt dabei automatisch ca. 30 cm hoch. nach 30 minuten schließt der rolladen wieder automatisch und wer viel geld hat, das fenster auch.
     
  7. mastehr

    mastehr

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    Ich habe mich gegen ein Bussystem entschieden. Trotzdem werden einige Dinge im Haus zentral gesteuert. Dazu habe ich eine selbstgebaute Steuerung mit 60 digitalen Eingängen, 72 Ausgängen und Temperatur- und Feuchtefühlern in allen Räumen entwickelt. In vier Räumen wird es eine Bedieneinheit mit Display geben.

    Gegen das Bussystem sprachen eindeutig die Kosten, die in meinen Augen deutlich überzogen sind. Außerdem kann ich beim selbstentwickelten System meinem Spieltrieb freien Lauf lassen und bin mir 100%ig sicher, dass ich auch noch in 40 Jahren Ersatzteile kaufen kann.

    Zu den Präsenzmeldern: Wie viel Strom verbraucht so ein Melder eigentlich?
     
  8. Der Da

    Der Da

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    ich sehe das wie mastehr. Dir Preise sind jenseits von gut und böse. Ich haben mich während des Studiums und der Diplomarbeit damit etwas beschäftigt, und weiß welche centbeträge da verbaut werden. Die Steuerungssoftware ist meinst trivial und nur optisch schön gestaltet. Und dafür dann mehrere Tausend Euro zu bezahlen... ich weiß nicht.

    Auch sind die Umgebungsvariablen auch noch nicht ausgereift. Es gibt noch keine Stundengenauen Stromtarfife, die nach Systemlast berechnen. Tagsüber Strom teuer, Nachts billig, dafür brauch ich kein Bussystem. Ich schalte meine Waschmaschine und Spühlmaschine einfach vorm Schlafen gehen ein. Für Rolläden und co, gibt es günstige steueralternativen.

    Ich werde es wohl wie mastehr machen, und mir mein System selbst zusammenlöten. (Wenn irgendwann bedarf besteht.)

    Ein modernes haus hat meiner Meinung anch auch wenig Stromsparpotential, wenn schon wenig Heizung benötigt wird, und LED Leuchstoffe verwendet werden
     
  9. Uwe!

    Uwe!

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    Das mag schon günstiger sein, als ein KNX-System. Aber ist es auch genau so zuverlässig? Genau so flexibel? Genau so erweiterbar? Und vor allem: Was, wenn das Haus mal verkauft wird? Ich meine das nicht abwertend, aber so was selbst gebasteltes will niemand haben. "Läuft" das Haus dann auch noch ohne?

    KNX ist nicht billig, in einigen Teilen sogar maßlos überteuert. Aber der Markt wandelt sich! Es kommen immer mehr neue Anbieter dazu, die vieles zum halben Preis von dem anbieten, was bislang üblich war.
    Und die Vielfalt ist einfach unübertroffen, wenn Du das auch nur annähernd selbst nachbauen wolltest, wird's garantiert teurer.
    Wenn man nur ein Paar Rollos zentral bedienen will, dann ist KNX die berühmte Kanone für den Spatzen. Aber KNX ist halt viel mehr, und wenn man das integriert nutzt, ist es seinen Preis auch wieder wert. Was aber natürlich auch immer im Auge des Betrachters liegt.
    Wie viel Mehrpreis zahle ich, um in meinem neuen Auto statt 140 lieber 200PS zu haben? Der eine gar nichts, weil ihn das nicht interessiert, der andere gerne 1.000€ weil er mit 140PS nicht "leben" kann.
    KNX hat nicht den Anspruch sich durch Energieeinsprung zu amortisieren. Es kann ne ganze Menge einsparen, aber das ist eher Nebeneffekt. Komfort / Intelligenz / Sicherheit ist das eigentliche Ziel.
     
  10. Smylo

    Smylo

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    Ich bin doch tatsächlich ein wenig überrascht, wie gleichmäßig die Stimmenverteilung zum aktuellen Zeitpunkt ist.

    Einige Mythen wurden auch schon aufgeführt sowie ausgemerzt. Die Werbung macht es einem natürlich auch nicht leicht, wer denkt ein Bussystem würde nur zur Einsparung von Strom oder Heizkosten verwendet, der hat sich blenden lassen. Vielmehr geht es dabei um einen erhöhten Wohnkomfort und das Thema Sicherheit spielt häufig auch eine große Rolle.

    Ansonsten sind die aufgeführten Punkte, wie Kosten und fehlende technische Affinität in meinen Augen die am häufigsten genannten Gründe die gegen den Einsatz von einem Bussystem sprechen. Den ersten Punkt zu entkräften mag wahrlich schwer fallen, wobei dies meist auch durch unwissende Elektriker oder solche die sich eine goldene Nase verdienen wollen geschürt wird. Aber eines bleibt festzuhalten, ein Bussystem erhöht die Kosten für die Elektroinstallation auf jeden Fall.
    - ausgenommen vielleicht, wenn man versucht technische Spielereien auf konventionielle Art und Weise umzusetzen. Ab einem gewissen Punkt kann der Einsatz eines Bussystems dann sogar günstiger sein...

    Was allerdings die technische Affinität anbelangt, kann ich es hingegen überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn der Elektriker sein Handwerk versteht (und natürlich auch die eingesetze Bustechnik), dann muss einmal alles entsprechend den Wünschen vom Kunden eingerichtet werden und das wars.

    Allerdings musste auch ich schmunzeln, als ich den Beitrag von UmbauNeuling "mit dem Ergebnis dass seine Frau jetzt neben bestimmten Schaltern Zettel kleben hat welche Schalftunktion welches Ergebnis liefert :-) " gelesen hatte ;)
    Ja, diese Problematik ist mir durchaus bekannt und meine Frau hat diese Idee auch schon ins Auge gefasst. Was man aber weniger dem Bussystem als solches zur Last legen kann, sondern eher dem Spieltrieb des Mannes, der gerne die Funktionalität der einzelnen Schalter ändert - was aber auch irgendwann aufhören wird, sofern die optimalen Einstellungen gefunden worden sind.

    Genau letzteres ist im Übrigen auch für mich ein wichtiger Grund der für ein Bussystem spricht! Natürlich mag es nervig sein, wenn sich Schaltungen ändern und man sich umgewöhnen muss. Was aber noch viel nerviger ist, ist, wenn sich nach dem Bezug des Hauses herausstellt, dass der eine oder andere Schalter doch sinnvollerweise eine andere Funktion hätte erfüllen sollen. Einfach weil es praktischer für die alltäglichen Gewohnheiten wäre. Konventioniell ist jetzt meist Schluss, beim Bussystem kostet es ca. 10 Sek. und der Schalter erfüllt den geforderten Zweck.

    Ansonsten danke ich allen, die sich bisher an der Diskussion beteiltigt haben, ohne dass es zu einem Glaubenskrieg ausgeartet ist - was häufig bei diesem Thema geschieht. Ich hoffe es folgen noch viele weitere Beiträge auf diesem Niveau!
     
  11. Mycraft

    Mycraft

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    Also ich habe mich bewusst für KNX in meinem Neubau entschieden und bis jetzt nicht bereut trotz der höheren Kosten...ich bin der Meinung, wenn man heutzutage ein Haus baut sollte es auch den technischen Standarts entsprechen.

    Da baut man sich Solaranlagen, Lüftungen, Umwälzpumpen und verschiedene Heizungen etc ein, die so effizient wie möglich sein sollen und am besten noch A++ Waschmaschienen etc. Aber man lässt die Steuerung des ganzen außer Acht und lässt sich wenn man auf konventionelle Verkabelung setzt Technik von Gestern einbauen.

    Ich habe mein Konzept mit einem Fachbetrieb entwickelt und die Verkabelung etc. Einbauen lassen. Den Einkauf der Systemkomponenten und die Programmierung derselben übernahm ich in Eigenregie, so konnte ich die aufgerufenen Preise nahezu halbieren und meine Gesamtkosten der Installation gegenüber konventioneller Elektrik haben sich "nur" verdoppelt.

    Der Gewinn an Komfort, Informationen, Funktionalität und auch letztendlich die Ersparnis von Strom,Gas etc. und weiteren Herstellerbedingten Steuerungen fuer etwaige Alarmanlagen, Verschattungsloesungen etc. den man durch ein Bussystem erhält ist unbezahlbar...

    Allerdings muss man eben auch etwas technikaffin sein, viele Bauherren scheuen Bussysteme, weil Sie es erstens nicht kennen und zweitens Angst vor weiteren kosten haben sollte dies oder das Gerät mal ausfallen. Dabei ist die Technik mittlerweile so ausgereift, dass sie auch von Laien bedient werden kann bzw. Defekte Komponennten von denselben auch ausgetauscht werden können.
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Wenn schon automatisieren, dann richtig.

    Ein Bussystem kann seine Stärken nur dann ausspielen, wenn die vielen möglichen Funktionen auch genutzt werden. Dann wird auch der Preisunterschied zu einer konventionellen Lösung immer geringer.

    Von einem Eigenbau würde ich abraten. Das mag heute noch ganz lustig und ein netter Zeitvertreib sein, aber in die Zukunft gedacht, holt man sich nur Probleme in´s Haus. Hier hat es sich schon immer bewährt wenn man auf Standards setzt.

    Gruß
    Ralf
     
  13. Smylo

    Smylo

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    Magst Du dies noch ein wenig mehr verdeutlichen, was Du unter "richtig" verstehst?

    An dieser Stelle sei mir mal ein kleines Beispiel erlaubt. Ein guter handelsüblicher Dimmer kostet gut und gerne seine 80€, ein Busmodul eines großen deutschen Herstellers mit zwei Ausgängen, welche beide dimmbar sind, kostet "schlappe" 150€. Natürlich ist es nicht erforderlich jede Lichtquelle dimmen zu können, aber wer dies im großen Stiel vor hat, der ist mit einem Bussystem schnell günstiger dran, als bei der konventionellen Verkabelung. Und hat neben der Option die Lichtquelle zu dimmen noch viele weitere Vorteile!
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Aber klar doch.
    Wenn ich ein Bussystem aufbaue, dann sollte ich damit alle Funktionen umsetzen die (in meinem Haus) möglich sind. d.h. nicht nur für beispielsweise die Jalousien den Bus verwenden, und für die Beleuchtung konventionelle Schalter (weil diese billiger sind).

    Gruß
    Ralf
     
  15. bauloehr

    bauloehr

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    Man sollte z.B. versuchen Taster einzusparen. D.h. im Gäste-WC sollte nicht der konventionelle Schalter durch einen 300 Euro Glastaster ersetzt werden. Das gilt für alle Arten von Schaltern. Möglichst viel mit Logik und Präsenzmeldern erschlagen. Nicht an drei Stellen im Wohnzimmer die Rollos manuell steuern können, sondern Uhrzeit- und Wetterabhängig fahren lassen.
     
  16. lumo

    lumo

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    Also wir werden ein Bussystem auf KNX-Basis installieren. Der wichtigste Grund dafür ist Spieltrieb, danach kommt Komfort.

    Ein Bussystem besitzt seine Stärke in der Flexibilität. Im EFH ändernt man die Nutzung jedoch eher selten, so dass diese Stärke weniger ins Gewicht fällt. Ein Bussystem besitzt aber auch Komfort, z.B. Automatierung (z.B. durch Bewegungsmelder, Sonnenstand, Uhrzeit etc.), Fernsteuerung. Aber es ist auch teurer und das Betreiben kostet mehr Storm als reine passive Schalter (hier gibt es aber wenige Ausnahmen - KNX ist keine ;-(). Im EFH sollte die Hausdame bzw. der Hausherr entweder das notwenigige Wissen mitbrigen, kleiner Anpassungen selber durchzuführen (=Spieltrieb) oder bereit sein, für den Status (z.B. Lichtsteuerung über das I-Phone) Geld auszugeben.......
     
  17. mastehr

    mastehr

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    Es ist definitiv günstiger. Ich muss allerdings zugeben, dass ich eine Mischlösung fahre. Mit Ausnahme eines Raumes wird die Innenbeleuchtung beispielsweise ganz koventionell geschaltet. Dafür fällt dabei Null Stromverbrauch an.

    Wie zuverlässig das ganze funktioniert, wird sich während des Betriebes zeigen. Für die Heizungssteuerung habe ich sicherheitshalber schon ein Notfalllogik vorgesehen, die zumindest Frostschäden verhindern wird.

    Von der Flexibilität her wird mein System unschlagbar sein, da ich mich an niemanden wenden muss, wenn ich es ändern möchte. Die Erweiterbarkeit ist schon eher eingeschränkt, da ich dem Prinzip "Keep it simple" folge und eben auf kein Bus-System sondern diskrete Leitungen setze.

    Das ganze kann durch Austausch weniger Komponenten auch konventionell betrieben werden. Dabei fallen dann natürlich alle Komfortfunktionen weg und das Haus verhält sich so wie 98% aller anderen Häuser.
     
  18. mastehr

    mastehr

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    Ich muss Dir teilweise Recht geben. Aber überall Präsenzmelder halte ich im EFH für übertrieben. Wenn der Präsensmelder im Gäste-WC fünf Watt Stromverbrauch hat, kann ich die Beleuchtung auch gleich 12 Stunden am Tag brennen lassen. Das kommt auf das gleiche raus. Ich halte nichts davon, überall 5-Watt-Sauger zu installieren. Ich habe sogar extra dem Heizungsbauer gesagt, dass ich Stellantriebe in der Ausführung "stromlos offen" haben möchte.
     
  19. the motz

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    Bus-System hab ich bei mir im Haus nur Lon-Bus, zur Verbindung der einzelnen Controller, ansonsten gilt für alle im Haus, der letzte, der aus dem Raum rausgeht, dreht das Licht ab- das bisschen Hirn sollt man ja noch erwarten dürfen.

    Diverse Jalousie-Spielereien erübrigen sich bei meinem Haus, weil die Fenster nicht so groß sind, wie sie heute gern verkauft werden...

    Den Großen Vorteil einer KNX-Anwendung seh ich in Objekten ab 200 Datenpunkten aufwärts- Alles darunter mit KNX zu realisieren ist für mich persönlich nur Geldvernichtung...
     
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  21. #19 Familyteam, 16. Mai 2012
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    Ein Haus kann man verändern, die Lage nicht.
    Also wir haben uns dagegen entschieden, obwohl ich einen Fachmann im Haus habe, der die Installation hätte vornehmen können.
    Zu den Gründen: Die Kinder und unsere Eltern, die hin und wieder auf die Kinder aufpassen wenn wir arbeiten, würden damit nicht zurecht kommen. Wären wir alleine hätten wir es vielleicht installiert.
    Wir haben uns dafür entschieden die Treppenhäuser und Durchgänge mit hochwertigeren Bewegungsmeldern auszustatten, die Rolläden und das Hoftor per Funk zu steuern und natürlich die Heizungen - denn wer hat nicht gerne eine warme Stube wenn er von der Arbeit kommt. Die Lüftungen der beiden Bäder werden künftig auch automatisch gehen. Wir sind voll und ganz zufrieden mit unseren Einbauten wenngleich auch diese nicht billig waren!
     
  22. Seev

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    ist das die richtige Frage?

    Ausgangspunkt kann m.E. nicht sein, ob ich Bus will oder nicht, sondern welche Anforderungen habe ich insgesamt im Haus!?
    Wenn ich diese detailliert beschrieben habe, dann läßt sich dafür das richtige Konzept finden, aber nicht umgekehrt, a la

    "Here solution, looking for a problem."


    Wir haben uns klar dagegen entschieden, da ich keine Lichtszene etc. brauche, aber eine zentrale Rolladensteuerung mit SPS.
     
Thema:

Bussystem: Ja oder nein?

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