Chemische Belastung durch Holzimprägnierung bei Häusern mit Ständerbauweise

Diskutiere Chemische Belastung durch Holzimprägnierung bei Häusern mit Ständerbauweise im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Hallo! Zur Zeit wühle ich mich gerade durch das Prospektmaterial diverse Fertighaushersteller. Leider lassen sich in den Bau- und...

  1. Kallidalli

    Kallidalli

    Dabei seit:
    4. Oktober 2008
    Beiträge:
    47
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Aschaffenburg
    Hallo!

    Zur Zeit wühle ich mich gerade durch das Prospektmaterial diverse Fertighaushersteller. Leider lassen sich in den Bau- und Leistungbeschreibungen keine Infos zur Imprägnierung der Holzbalken (Holzständerbauweise) finden! Mich würde interessieren, wie groß die Belastungen in den Innenräumen durch chemische Ausdünstungen sind. Was gibt es hierüber bei den namhaften deutschen Herstellern zu sagen? Was ist der Stand der Technik?

    Gruß

    Kallidalli
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. mls

    mls Bauexpertenforum

    Dabei seit:
    4. Oktober 2002
    Beiträge:
    13.790
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    twp, bp
    Ort:
    obb, d, oö
    grundsätzlich ist natürlich "chemie" ein probates mittel, um minderwertig
    überfeuchtetes holz (das heisst, mit viel zu hoher holzfeuchte) zu tunen.
    das ist billiger, als technische holztrocknung (wie bei
    kvh oder entspr.
    qualitätssortiertem schnittholz). verboten ist es auch nicht.
    jedenfalls nicht grundsätzlich.

    trotzdem .. kein gift zu verwenden ist noch günstiger ;)
    wenn richtig runtergetrocknet ist, ist gift auch weitgehend verzichtbar.

    das würde allerdings auch vernünftige wandaufbauten voraussetzen,
    was im einzelfall zu prüfen wäre.
    wenn dank allseitiger plastiktütenverpackung die gefährdungsklasse 2
    fällig wird, leistet sich kein hersteller (soweit ich den markt kenne)
    den luxus resistenter holzarten für stiele und rähme.

    bei den schwellen (rel. kleiner holzanteile) sogar der "essbaren"
    holzhäuser kann und muss man der ungünstigeren gefährdungsklasse
    rechnung tragen - zb durch einsatz resistenter holzarten (wird auch so
    von einigen herstellern gehandhabt) - obwohl chemisch behandelte schwellen
    billiger sind, als die teureren holzarten wie lärche oder douglasie.

    darüber findet sich einiges in din 68800 .. falls e. hochschulbücherei in der
    nähe oder der forscherdrang ausreichend gross ist :)
     
  4. capslock

    capslock

    Dabei seit:
    12. August 2008
    Beiträge:
    1.138
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.-Phys.
    Ort:
    Südwest
    Ich hatte damals bei einigen Anbietern gefragt, keiner hatte Chemie.

    Unser Haus hat innen Folie, außen Styropor, verwendet wurde KVH bzw. BSH. Die unterste Leiste aller EG-Wände besteht aus Lärche, die nochmal mit so einer metallisierten Kunststoffolie (oder Kunstofffolie?) versehen ist. Ziemlicher Aufwand dafür, daß das auf einem warmen Keller steht.

    Wenn überhaupt Gift, dann ist Rest-Formaldehyd aus den Spanplatten drin, wobei die wohl mal ein ganzes Haus (ohne Lüftungsanlage) beprobt haben und an der Meßgrenze waren.

    Die eßbare Alternative eines anderen Anbieters waren PMDI-gebundene Spanplatten. Zyanide bei Herstellung, schön inert, wenn fertig, dafür Blausäure im Brandfall. Pick your poison!
     
Thema:

Chemische Belastung durch Holzimprägnierung bei Häusern mit Ständerbauweise

Die Seite wird geladen...

Chemische Belastung durch Holzimprägnierung bei Häusern mit Ständerbauweise - Ähnliche Themen

  1. Altes Haus, neues Dach und schon...

    Altes Haus, neues Dach und schon...: habe ich Bauchschmerzen. Hier ein paar Fotos von den Stellen, die mir gleich ins Auge sprangen. Lattung ist neu gekommen, Sparren sind geblieben,...
  2. Haus von 1928 steht ausserhalb des Baufensters

    Haus von 1928 steht ausserhalb des Baufensters: Erstmal Hallo (bin neu und Laie) Ich möchte ein Haus Bj 1928 mit damaliger Baugenehmigung anbauen. Das Haus steht allerdings nach einem neueren...
  3. Aufsparrendämmung, tlw. Sichtdachstuhl, Hellhörigkeit im Haus???

    Aufsparrendämmung, tlw. Sichtdachstuhl, Hellhörigkeit im Haus???: Hallo zusammen, ich möchte gerne in einen 3/4 Jahr anfangen zu bauen. EFH, Bungalow, 160qm, 2 Satteldächer, 3 Giebel. Im Wohnzimmer mit Essbereich...
  4. Grundstrücksbreite 20m - Haus + Doppelgarage - Niedersachsen

    Grundstrücksbreite 20m - Haus + Doppelgarage - Niedersachsen: Hallo zusammen, ich bin neu hier und überlege gerade mir ein Grundstück zu kaufen. Im Anhang schicke ich euch einen Teil des B-Plans sowie den...
  5. Holzrahmenanbau an gemauertes Haus?

    Holzrahmenanbau an gemauertes Haus?: Hallo zusammen, an unser altes Haus, Baujahr 1960, sol lnach hinten ein nicht unterkellerter, 2-stöckiger Anbau ran. Wir sind am überlegen das...