Dach neu eindecken - Rattenschwanz?

Diskutiere Dach neu eindecken - Rattenschwanz? im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo, ich habe ein Haus gekauft (Baujahr 1976) das noch bzgl. Wärmedämmung im ursprünglichen Zustand ist. Für die damalige Zeit ist zwar...

  1. Tschm

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    Hallo,

    ich habe ein Haus gekauft (Baujahr 1976) das noch bzgl. Wärmedämmung im ursprünglichen Zustand ist. Für die damalige Zeit ist zwar ordentlich gebaut worden, aber natürlich fernab von heutigen Standards.

    Wir wollen auf jeden Fall das Dach neu eindecken und dämmen lassen, da das Dachgeschoss (derzeit Lagerfläche) noch komplett ungedämmt ist und ausserdem das Dach auch noch mit mittlerweile unansehnlichen Eternitplatten eingedeckt ist. Ausserdem ist an der Stirnseite der Dachgiebel mit den gleichen Eternitplatten verkleidet, die natürlich auch ersetzt werden sollen. Die verkleidete Fläche beträgt an der Seite ca. 25% der Wandfläche.

    Darf man denn so ohne weiteres nach EnEV die Giebelseiten wieder neu mit Schieferplatten verkleiden (natürlich mit Dämmung darunter)? Oder muss man die gesamte Hauswand nun dämmen? Oder gar das ganze Haus?

    Ein Fensterbauer sagte uns auch, dass vor dem Aufbringen eines WDVS auch idealerweise die Fenster zu tauschen sind. So kämen wir für ein komplettes WDVS und neue Fenster auf ca. 70000 Euro. Ein absurder Preis den wir über die Heizkosten in meinem Leben nicht wieder reinholen könnten.

    Gibt es in der EnEV auch eine Ausnahme bei fehlender Wirtschaftlichkeit?
     
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  3. Bauwahn

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    Nö, wie groß ist denn die Hütte? Da war die Neueindeckung des Daches und Dämmung schon mit drin, oder?
     
  4. Julius

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    Ja, es gibt die Unwirtschaftlichkeits-Ausnahme in der EnEV.

    Warum nicht statt des Steildachs die oberste Geschoßdecke dämmen?
    Dann könnte auch die Dacheindeckung vorläufig belassen werden.

    Fürs gesparte Geld neue Fenster.
    Später dann vielleicht mal ein WDVS und dann ne neue Dacheindeckung.
     
  5. Bauwahn

    Bauwahn

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    Im übrigen ist ein Bauteil (also z.B. die komplette Aussenwand) dann auf EnEV-Stand zu bringen, wenn mehr als ein Viertel desselben (also der gesamten Aussenwand) saniert wird.
    Und, ja die Ausnahme gibt es, wie Julius schon schrieb.
    Trotzdem die Frage, wie groß ist das Haus? 70k€ ist eine ganze Menge.
     
  6. Tschm

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    Das war der Preis den wir laut Kostenvoranschlag bekommen haben: je ca. 35000 Euro für WDVS und Fenster inkl. neuen Aufputzjalousien.

    Die Wärmedämmung beim Dach ist ja nur ein Grund zur Modernisierung. Das Dach sieht auch einfach nicht mehr schön aus und ausserdem möchte ich kein Asbest an meinem Haus haben.

    Nur die Geschossdecke zu dämmen ist keine wünschenswerte Option. Der Dachboden wäre sehr gut ausbaubar, schon komplett mit Estrich versehen und hat auch eine gescheite Deckenhöhe. Ich möchte mir auf keinen Fall den Weg verbauen in Zukunft mal einen Ausbau zu machen.
     
  7. bemi

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    Wieviele Fenster sind das den für 35000€ das muß ein Schloß sein.
     
  8. Tschm

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    Es ist zwar kein kleines Haus, aber auch nicht keine Villa. Es hat so ca. 200qm Wohnfläche inkl. Einliegerwohnung.

    Das Haus hat ca. 20 Fenster, je nachdem wie man zählt (inkl. einiger kleiner Kellerfenster). Es sind aber auch ein größeres Panoramafenster und eine größere Schiebetür zur Terasse hin dabei. Und die Preise waren inkl. Rolläden und 3fach Verglasung.
     
  9. Bauwahn

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    Dann waren die Fenster aber trotzdem mindestens in Holz-Alu-Ausführung. Ich hab gewiss kein kleines Haus (180m² Wfl) mit großen Fenstern (Holz). Aber ich war mit Dreifachverglasung und warmem Randverbund bei 3 von 4 Bietern DEUTLICH unter 20k€ (mit Einbau, wolgemerkt, den habe ich aber dann selbst gemacht)
    Und Baden-Württemberg ist jetzt nicht gerade das billigste Pflaster beim Bauen.
     
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  11. operis

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    Und dann willst du mit dem Ganzen Zeug durchs Haus, um den Dachboden auszubauen? Das Dach ist eigentlich das erste, was man saniert und dann baut man von oben nach unten...

    Wohnt ihr bereits in dem Haus?


    Operis
     
  12. pauline10

    pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Hallo,

    das eine Angebot für die Fenster war wohl eher für den Lieferanten optimal.

    Da sollte man sich noch weitere Angebote besorgen. Dabei sollte man auch an die Rollladen denken. Bei guter Dämmung sollten die außen angebracht werden und evtl mit dem Fenster eine Einheit bilden. Bei dreifachglas bieten die Rollladen nur noch einen Sichtschutz. Die Dämmung des Fensters wird nicht mehr besser.

    Die Fenster sollten, wegen der späteren Dämmung, bündig mit der Wand oder sogar davor montiert werden.

    Dann kann man sich dem Dach und der Dämmung zuwenden. Schindeln oder sogar Schiefer wird auf einer Dämmschicht von 15 oder 20 cm nicht mehr möglich sein!!!

    Eine solche Dämmschicht erfordert Anpassungen am Dach.

    Macht man erst das Dach und dann Dämmung und Fesnster müßte man schon sehr genau planen, damit später alles paßt.

    Also auf die Reihenfolge achten.

    Danach reichen einige Teeelichter um das Wohnzimmer zu beheizen.

    Gruß
    pauline
     
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