Dach zu hoch geplant - was nun

Diskutiere Dach zu hoch geplant - was nun im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; Unsere Architektin (mittlerweile im Bauamt als Amtsleiterin und damit nicht mehr in der Lage Änderungsantrage für uns zu erstellen) hat...

  1. bauelk

    bauelk

    Dabei seit:
    15. Mai 2014
    Beiträge:
    248
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Informatikingenieur
    Ort:
    Greifswald
    Unsere Architektin (mittlerweile im Bauamt als Amtsleiterin und damit nicht mehr in der Lage Änderungsantrage für uns zu erstellen) hat anscheinend einen gravierenden Planungsfehler begangen.

    Die Decke im Anbau (ex Garage) ist mind 30cm zu hoch geplant. Einerseits muss sie so hoch sein um den Altbestand deckengleich anzuschliessen. Allerdings hat sie "vergessen" das der Anbau 1m weiter nach vorne springt und damit das Dach ´dort tiefer hinuter geht und damit nicht mehr auf der Decke aufliegen kann. Und dafür keine Lösung geplant.

    Ihre Zeichnungen spiegeln das jedoch bei Schnittzeichnungen nicht wieder und damit hat der Statiker seine Berechnungen so geplant das die Decke auf der voirderen Wand aufliegt.

    Wenn ich das jetzt mal teste liegt die Dachschalung an der Innenseite der Wand direkt auf der Filigrandecke.

    Wat nun ?

    Dach im Anbau 30cm höher setzen ? Sieht scheixx aus

    Neuer Architekt .... Wer soll das bezahlen... (Klar müsste sie das jetzt eigentlich erstmal nachbessern aber a) darf sie nicht und b) der Weg dahin dauert laaaange ) und die Bodenplatte mit Streifen ist schon verbaut.

    Kann man eine Filigrandecke in zwei Stufen bauen, ohne darunter neu Träger und Stützen zu planen ?
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Alfons Fischer, 30. Oktober 2015
    Alfons Fischer

    Alfons Fischer

    Dabei seit:
    18. November 2010
    Beiträge:
    3.722
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    thermische Bauphysik
    Ort:
    Dkb
    Benutzertitelzusatz:
    Formularausfüller
    ist es denn genehmigungsfähig, so wie es geplant wurde (jetzt mal unabhängig von der technischen Lösung)?
    ein paar Skizzen würden helfen, es zu verstehen.
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 30. Oktober 2015
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

    Dabei seit:
    14. Juni 2005
    Beiträge:
    34.325
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Hannover
    Jaja - wer spart, zahlt doppelt.

    Hätte es eine vernünftige Ausführungsplanung gegeben, wäre das schon längst aufgefallen.

    Die Kollegin auffordern, ihren Murks nachzubessern. Wenn sie das nimmer darf, soll sie eine Kostenübernahme erklären, damit ein anderer Kollege den Kram fertig machen kann.
    Auch den doppelten Statikus darf sie übernehmen.

    Danach (auf Bauherrenkosten) eine Ausführungsplanung machen lassen, dann könnte es werden.
     
  5. bauelk

    bauelk

    Dabei seit:
    15. Mai 2014
    Beiträge:
    248
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Informatikingenieur
    Ort:
    Greifswald
    Genehmigt wurde er ja hat halt dank/planungsfehler. Skizze kommt später

    Sent from my XT890 using Tapatalk
     
  6. #5 Alfons Fischer, 30. Oktober 2015
    Alfons Fischer

    Alfons Fischer

    Dabei seit:
    18. November 2010
    Beiträge:
    3.722
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    thermische Bauphysik
    Ort:
    Dkb
    Benutzertitelzusatz:
    Formularausfüller
    ob das jetzt wirklich ein Planungsfehler ist, nur weil es nicht dargestellt ist? schwierig nachzuweisen...
     
  7. tillfisc

    tillfisc

    Dabei seit:
    19. September 2012
    Beiträge:
    367
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Rottweil
    Ausführungsplanung LPH 5 gibt es nicht?
     
  8. Baumal

    Baumal

    Dabei seit:
    2. August 2007
    Beiträge:
    16.081
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Ravensburg
    ich verstehe nur bahnhof.

    wenn man deckengleich anschliessen wollte, hat sie vermutlich alles richtig
    gemacht, soweit. nun passt das dach nicht. dann hat sie nicht zu hoch geplant,
    sondern zu niedrig, dann gäbe es halt stufen in den anbau. was ist bei dir decke,
    was dach? ist das dach bestand? fragen über fragen.....
    ausführungsplanung gibt es vermutlich nicht.
     
  9. bauelk

    bauelk

    Dabei seit:
    15. Mai 2014
    Beiträge:
    248
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Informatikingenieur
    Ort:
    Greifswald
    Ich befürchte sie haben recht...
    Nur wurde mir von zwei seiten bisher gesagt bei dem bischen Anbau kostet es mer als es bringt... was hiermit wiederlegt wäre.


    Der Statiker will Ihre Ideen gar nicht haben. Er sagt es bringt gar nichts und wir werden jetzt die Sparren um Aufschieblinge erweitern damit das Dach und die Wand und die Decke und die Statik passen...

    Die exArchitektin bietet mir einen Besichtigungstermin am Mittwoch an und meint das die Abweichungen in der Schnittzeichnung bei der bestellten Bauantragsplanung nicht wichtig wären. Für mich heisst das, Regress kommt für sie nicht in Betracht.

    Hmm...
    Wer Spart zahlt doppelt
     
  10. Thomas B

    Thomas B

    Dabei seit:
    17. August 2005
    Beiträge:
    11.181
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.Ing.
    und die Dame arbeitet nun im Bauamt.....na da werden Bauherren ja auf geballte Kompetenz treffen....
     
  11. lawrence

    lawrence

    Dabei seit:
    1. Mai 2009
    Beiträge:
    1.389
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    selbständig
    Ort:
    Nordbaden
    und darf sich Architektin schimpfen lassen... :-P
     
  12. Thomas B

    Thomas B

    Dabei seit:
    17. August 2005
    Beiträge:
    11.181
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.Ing.
    Architekt(in) ist doch kein Schimpfwort!!!!
     
  13. Thomas B

    Thomas B

    Dabei seit:
    17. August 2005
    Beiträge:
    11.181
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.Ing.
    Weil ich das Problem bisher auch noch nicht so ganz verstanden habe: Plan wäre hilfreich (bzw. Ausschnitt des Plans).
     
  14. Frau Maier

    Frau Maier

    Dabei seit:
    28. Januar 2015
    Beiträge:
    1.116
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.-Ing.
    Ort:
    Bodensee
    Sie hat schon recht mit der Schnittzeichnung. Bei den kleinen Blättchen im Bauantrag fallen paar Zentimeter hin oder her nicht auf. Ein Bauantrag ist kein Ausführungsplan! Viele Kollegen schreiben das noch extra auf die Pläne drauf, zur Sicherheit, weil so langsam kennt man ja seine Pappenheimer. Auf den Ausführungsplänen steht dann oft was mit, dass man die Maße eigenverantwortlich zu prüfen hat und Fehler der Bauleitung zu melden hat. Das befreit den Architekten zwar nicht von seiner Verantwortung, aber soll zur Zusammenarbeit auf der Baustelle animieren. Das steht auf dem Bauantrag natürlich nicht drauf, weil das ist ja keine Ausführungsplanung.

    Ein gutes Thema, das zeigt, wie es läuft, wenn man an der Ausführungsplanung spart und entgegen aller Regeln die Bauantragspläne zur Ausführung her nimmt. Man sollte eben nicht auf andere hören, sondern auf seinen/r ArchitektIn!
     
  15. Thomas B

    Thomas B

    Dabei seit:
    17. August 2005
    Beiträge:
    11.181
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.Ing.
    Ähhh....nö, Frau Maier!

    In meinen Plänen sind Schnitte mit Höhenkoten bzw. Maßketten vermaßt. Das ist nachvollziehbar.

    Richtig ist, daß es davon schon ein paar cm Abweichung geben kann (stärkere Sparren oder größere Deckenstärken, weil Statikus das so will....).

    Aber mindestens 30cm Abweichung???? Das ist m.E. nicht innerhalb irgendeiner Toleranz.
     
  16. Frau Maier

    Frau Maier

    Dabei seit:
    28. Januar 2015
    Beiträge:
    1.116
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.-Ing.
    Ort:
    Bodensee
    Das sind aber die Eckdaten, die nichts über Ausführungsdetails aussagen.
     
  17. Thomas B

    Thomas B

    Dabei seit:
    17. August 2005
    Beiträge:
    11.181
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.Ing.
    Was für Eckdaten??? Die Höhen stimmen (anscheinend) um mind. 30cm nicht. Das kann doch nicht ernsthaft als "Toleranz" ausgelegt werden....???? Solche Höhen müssen doch stimmen, können ja schließlich relevant werden für Abstandsflächen....und was weiß ich nicht alles...
     
  18. Frau Maier

    Frau Maier

    Dabei seit:
    28. Januar 2015
    Beiträge:
    1.116
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.-Ing.
    Ort:
    Bodensee
    Wir wissen ja nicht welche Höhen sie da eingetragen hat. Die Höhen die sich aus der Konstruktion ergeben, oder die Höhen die sie wegen irgend welcher Vorgaben einhalten muss. Im letzteren Fall hätte die Ausführungsplanung die Lösung gezeigt.
     
  19. Thomas B

    Thomas B

    Dabei seit:
    17. August 2005
    Beiträge:
    11.181
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.Ing.
    Naja...ein Plan, hier eingestellt, könnte uns der Erkenntnis ein Stückchen näher bringen....
     
  20. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. bauelk

    bauelk

    Dabei seit:
    15. Mai 2014
    Beiträge:
    248
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Informatikingenieur
    Ort:
    Greifswald
    So jetzt ein paar Bilder... vom Plan
    Neu
    norden.JPG westen.JPG schnitt.JPG schnitt2.jpg

    Original Hauszeichnungen
    schnittgarage.jpg draufsicht.jpg

    Der Bereich der Garagen wird überbaut werden. Bisher existierte (Bild 5) (Deckenhöhe 2,35m, Fussboden -0,08m gegenüber dem Haus)
    Der neue Schnitt (zeigt auch die Fussbodenhöhe falsch, die -0,08 sind nicht hinterlegt) Daher hatte der Garagenanbau bisher eine Deckenhöhe von 2,28 zu 2,50 im Haupthaus.
    Die Decke muss im Anbau daher auf mind 2,53 über Rohfussboden der Garage. die 2,5 sind also eigentlich ok.

    Das dritte Bild zeigt den Schnitt der falsch ist. Denn hier ist die 1m nach vorne verschobene Garagewand (altbestand) nicht zu sehen. Aber die Maße sind so gesetzt. (So denn Massstäblich gezeichnet ist, wovon ich ausgehe)
    Deshalb hab ich das Bild mal per Hand in den wahren Zustand versetzt. Bild 4

    Wir haben gestern noch vom Statiker einen Vorschlag bekommen. Dieser sieht vor die Sparren auf der Decke enden zu lassen und mit Aufschieblingen (oder so ähnlich) das Dach nach vorne abzuflachen. Also quasi nur den bereich der die Garageneinfahrten überdeckt. Optisch ist das noch haltbar.
     
  22. Gast036816

    Gast036816 Gast

    die grundrissvermaßung ist genauso oberaffensupertoll wie der grundriss selbst!
     
Thema:

Dach zu hoch geplant - was nun

Die Seite wird geladen...

Dach zu hoch geplant - was nun - Ähnliche Themen

  1. Wie hoch ist die Schwelle einer Schlupftür beim Normstahl Deckensektonaltor ?

    Wie hoch ist die Schwelle einer Schlupftür beim Normstahl Deckensektonaltor ?: Hallo, kann mir jemand sagen wie hoch die Schwelle bei der Schlupftür einesNormstahl Decken sektionaltores ist . Laut eines Torhändlers 28mm und...
  2. Anbau Dach

    Anbau Dach: Hallo, wir möchten einen Erker nachträglich anbauen.Er soll so ca 8m gross werden. Was für ein Dach ist am besten geeignet wenn man keine Ziegel...
  3. Neubau / Dämmung Dach und EG-Decke

    Neubau / Dämmung Dach und EG-Decke: Hallo liebe Nutzer, ich bin neu in diesem Forum und befinde mich derzeit im Bau eines Bungalows. Rohbauwände stehen soweit und bald kommt der...
  4. Altes Haus, neues Dach und schon...

    Altes Haus, neues Dach und schon...: habe ich Bauchschmerzen. Hier ein paar Fotos von den Stellen, die mir gleich ins Auge sprangen. Lattung ist neu gekommen, Sparren sind geblieben,...
  5. Dach dämmen mit 2. Installationsebene

    Dach dämmen mit 2. Installationsebene: Hallo, ich habe eine Eigentumswohnung in einem 30 Jahre alten Mehrfamilienhaus. Aktuell hat das Haus eine Zwischensparrendämmung mit 15cm....