Dachanhebung sinnvoll realisierbar ja oder nein?

Diskutiere Dachanhebung sinnvoll realisierbar ja oder nein? im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, ich bin neu hier

  1. GeeDee

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  3. GeeDee

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    und habe zu schnell auf einen Button gedrückt :hammer:

    Zum Thema: mir ist ein altes Bauernhaus angeboten worden und ich würde mich freuen wenn Ihr mir ein paar Fragen beantworten könntet.
    Ich brauche noch Informationen um entscheiden zu können ob ich es kaufe.

    Das Haus ist ein komplettes Sanierungsobjekt und ich würde mich freuen wenn mir einer sagt ob ich z.B fünf Fragen in einen Post stellen soll oder unterschiedliche Posts für z.B. Heizung, Innenausbau, Feuchtigkeit im Mauerwerk, Tragmauer entfernen, usw, erstellen soll.

    Eine konkrete Frage mal gleich.

    Die Zimmerdecken sind zu niedrig, 2, 10m. Im EG kann man da wenig machen, im OG schon eher.

    Die Decke im OG ist ein sog. Balkenlager, obendrauf mit Brettern verkleidet, unten Binsenmatten darangenagelt und verputzt.
    Dann anscheinend noch eine Reihe Ziegel rundum, auf der auch schon die Dachsparren aufliegen, die nochmal vermauert wurden.
    Die Sparren sind nur gelattet, darauf Ziegel. Der Dachstuhl und die Ziegel aber in gutem Zustand.

    Jetzt mein Gedanke und die dazugehörigen Fragen: ich wollte die Decke(n) zwischen OG und dem DG entfernen. Den Dachstuhl mit Hydraulik (Wagenhebern) heben und noch 3 bis 4 Reichen Ziegel daruntermauern. Paar Mauern im OG auch raus (passend zur Statik), Sichtbalken, Bretterdecke, die jetzt entstandene Decke von oben isolieren.

    Folgendes ist wichtig: Ich muß leider mit wenig Geld auskommen, dafür hab ich viel Zeit um vieles selbst zu machen. Ich bin selbst Ingenieur aber leider nach einem schweren Unfall im Vorruhestand. Ich habe gerade ein Haus komplett als Bauleiter energetisch saniert, aber nach vorhandener Planung. Hier geht's erstmal um eine Kaufentscheidung.

    Was spricht für, was gegen meine Idee?
    Mich interessieren dabei durchaus schon Details, kennt jemand den genauen Aufbau der Holzdecken wie sie vor 50, 60 Jahren in Bayern gemacht wurden?

    Der Wohnbereich ist nur ca 8 mal 8 Meter, daran angebaut eine Scheune.

    Das hydraulische Heben ist kein Problem für mich, schon eher, wie der richtige Übergang zu machen wäre an der Stelle an der die alten Balken aufliegen.
    Außenmauer ist vermutlich 30er Hohlziegelmauer. womit da drauf, womit und wie Dampfbremse(n) zum DG? auch falls ich noch eine oder zwei Reihen Ziegel für einen Kniestock draufsetze.
    Es gibt keine Bauvorschriften, das Haus einen Meter zu erhöhen ist von den Vorschriften kein Problem.

    Die Außenwände sind vor 10 Jahren neu verputzt worden, es gibt aber ein paar Risse zu sanieren.
    "Energetisch" würde ich außer neuen Fenstern und da ich sowieso innen verputzen will evtl. "diffusionsoffenen Dämmputz" nichts machen.

    Bitte schreibt mir Meinungen, Fragen, oder auch Kostenabschätzungen zu einzelnen Teilen (eine Reihe Ziegel bei 32 Meter inkl Mörtel), m³ Sichtdachstuhl, geschätzte Arbeitszeit für einzelne Teile.

    Danke erstmal
     
  4. Julius

    Julius

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    Was für eine Art von Dachstuhl?
    Die Dachziegel werden für den Hebeakt alle entfernt?

    Aber daß um 1960 Räume von nur 2,1m Höhe errichtet worden sein sollen, kommt mir sehr ungewöhnlich vor. Sicher, daß die Hütte im Kern nicht DEUTLICH älter ist?

    Generell:
    Wahrscheinlich wäre Abriß und Neubau bei diesem Objekt die sinnvollste Lösung. Möglicherweise auch die billigste.
    Kollidiert aber mit Deinen Rahmenbedingungen.

    Fazit: Falsches Objekt!
     
  5. Neutal

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    Es wäre nicht das erste Dach das bei einer solchen Aktion abstürzt. Eine solche Maßnahme macht man nicht mal eben am Wochenende. Trägt überhaupt die Decke die Lasten der Hebegeräte unter Spannung?
    Das Ganze Haus muß abgestützt, ausgeschwertet und stabilisiert werden. Es werden sehr viele Winden benötigt und zudem viele Menschen die wissen was sie tun. Es genügt an einem Punkt zu weit anzuheben und alles ist im Eimer.
    Möglich ist alles. ich habe selber schon diverse Dächer angehoben. Es ist nur nicht ganz ohne und garantiert nichts für DIY.
     
  6. GeeDee

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    Danke schonmal für die ersten Antworten.

    Das Haus ist tatsächlich BJ 1962, hab inzwischen sogar die Baupläne.

    Die Außenmauern sind 36,5 er Hohlziegel, Dachziegel könnten entfernt werden, hatte ich aber nur teilweise geplant, z.B. untere 2 Meter.
    Der Dachstuhl ist was für eine Konstruktion? Ich kenn da keine Fachbegriffe, ich versuchs mal zu beschreiben:

    Von der Firstseite aus gesehen, Firstbalken, Balken links und rechts auf der Mauer und einer genau dazwischen, auf die relevanten 8m sind der First und die mittleren Balken zum Boden hin abgestützt und die mittleren quer mitteinander verbunden.
    Ich hoffe das war jetzt nicht zu wirr.
    Komplettes DIY ist nicht geplant, aber auf alle Fälle Eigenregie. Hab nen Zimmerermeister vor Ort.
    Gedacht wäre, und das gibt die Statik des Hauses her, ohne Abstützen ohne Winden, den Dachstuhl zusätzlich untenrum schwer zu versteifen und an 12 bis mehr Stellen gleichzeitig zu heben.
    Und falsches Objekt? Ist ja die Frage die sich stellt.
    Ich bezahle nur den Grundstückspreis. An dem Haus ist ein kleiner Kuhstall dran, den ich als Werkstatt nutzen kann (braucht auch nen Heizkörper und Außen und Innenanstrich, daran ist eine Scheune mit viel viel Platz, die Scheune ist auch mal neu einzudecken aber Lagerplatz brauch ich.
    Dann steht auf dem Gelände noch eine alte Doppelgarage, zwar nur Betonsteine und komplett unverputzt und das Bitumenflachdach muß erneuert werden.
    Es geht also nicht nur um Haus abreißen.
    ich will wissen kann ich das Wohngebäude schnell und für wieviel gemütlich gemütlich machen, wieviel brauch ich dann ums schön zu machen.
    Dann kann ich erst sagen kann ichs mir leisten oder muß ich in Miete bleiben.
    Deswegen do Fragen mit Raumhöhe realisierbar? wie Außenwanderhöhung ausführen, wie neue Decke....
    Hab z.B. gerade in Ebay gebrauchte Balken mit 8 mal 0,27 mal 0,21 gefunden. 90€ das Stück, würden über die ganze Hausbreite reichen...
    Deswegen interessieren mich einfach Erfahrungen und Meinungen.
    Ich bin für alle Informationen dankbar.
     
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  8. GeeDee

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    noch @ Flocke
    die Heber können natürlich nicht nur auf der Decke abgestützt werden, sondern auf den Mauern, bzw. so mauernah wie möglich
     
  9. GeeDee

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    Gleich noch ne Frage wegen Abriss und Neubau.

    Was würdet Ihr als Anhaltspunkte nehmen Kosten pro m² Neubau?

    hier erreiche ich ca. 100 m² Wohnfläche auf die ich meine Renovierungskosten
    umlegen könnte.
     
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