Dachausbau - Zwischendecke, aber wie? Trockenschüttung oder Aufdoppeln?

Diskutiere Dachausbau - Zwischendecke, aber wie? Trockenschüttung oder Aufdoppeln? im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo Board, vielen Dank schonmal für's Lesen! Ich hoffe ihr könnt mir bei meinem Problem helfen... ;o) Ich will meinen Dachboden (ca. 160...

  1. dp82

    dp82

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    Hallo Board,

    vielen Dank schonmal für's Lesen!
    Ich hoffe ihr könnt mir bei meinem Problem helfen... ;o)

    Ich will meinen Dachboden (ca. 160 m²) dämmen, da wenn wir unten heizen die Wärme sehr schnell nach oben hin verschwindet.
    Die Zwischendecke zum Dachboden, besteht aus Lehmwickel und Balken.
    Ein Bild vom Dachboden findet ihr hier: dachboden.jpg
    Der Lehmwickel hat ein geschätzte Dicke von ca. 12 cm, die Abstände zwischen den Balken liegen bei 95-110 cm.
    Der Dachboden hat von Giebelseite zu Giebelseite ein Gefälle von 10 cm, auf eine Länge von ca. 16 m. Dieses Gefälle soll mit ausgeglichen

    werden.


    Für die Wärmedämmung habe ich mir nun schon paar Ratschlägen von ein paar Leuten vom Bau eingeholt.
    Dabei kamen wir nun auf folgende Lösung:

    Variante 1 / aufdoppeln, Klemmfilz und OSB Platten:

    Die Balken mit Kanthölzern (6x12 cm), quer zu den Balken (weil die Abstände zu groß sind), aufdoppeln und 12cm Klemmfliz (WL35)

    dazwischen. Der Ausgleich der 10 cm Gefälles soll mit den Kanthölzern geschehen.
    Darauf dann sollen dann OSB Platten mit einer Dicke vom 2,5 cm.


    Von dieser Variante hatte ich sogar einem Statiker erzählt der sich meinen Dachboden angesehen hatte, und diese Vorgehensweise wurde

    von ihm für gut befunden.
    Er meinte zwar das es evtl. auch nicht schlecht wäre den alten Lehmwickel raus zu nehmen und dann zwischen die schon vorhandenen

    Balken Klemmfilz zu "packen", um dann mit dem Fußboden nicht noch höher zu kommen, jedoch wäre für einen evtl. spätern Ausbau des

    Dachbodens der Lehmwickel bzgl. Trittschall nicht verkehrt den drin zu lassen.
    Daher entschloss ich mich auch dafür den Lehmwickel drin zu lassen und aufzudoppeln.

    Mit dieser Variante war ich bis heute auch im "reinen" bis wir heute noch einen "Fachmann" dort hatten.
    Dieser hatte jedoch einen anderen Vorschlag der mir bis heute neu war:

    Variante 2 / Trockenschüttung und Verlegeestrich:

    Den kompletten Dachboden mit Trockenschüttung (siehe: Krauf Trockenschüttung) aufschütten, abziehen und

    darauf dann Verlegeestrich(platten) verlegen.
    Begründung für den Vorschlag war das er meinte das die Holzkonstruktion zu instabiel würden werde da ich ja auf der einen Seite ca. 10 cm

    ausgleichen müsste und wir somit ja schon auf 22 cm kommen würden. Womit er ja auch Recht hat.


    Nun frage ich euch was ihr von diesen Varianten haltet, jemand evtl. damit schon Erfahrungen?

    1. Wie ist die Wärmedämmung bzgl. der beiden Varianten, bei gleicher (Füll)Höhe?
    2. Ist die zweite Variante überhaupt umsetzbar bei dem vorhanden Untergrund? Denn ich bezweifel ganz stark das ich so viel Last auf den

    Lehmwickel aufbringen kann, denn bei der ersten Variante wird das Gewicht ja von den Balken getragen.
    3. Habe ich gelesen ab eine Höhe von 10 cm sollte man die Finger von Trockenschüttung lassen. Hat da jemand Erfahrungen?
    4. Wie ist das mit der Trockenschüttung bzgl. Stabilität? Bekomm ich bei Trockenschüttungen bei der Aufschüttungshöhe sowas wie

    "Laufspuren" bei Stellen, bzw. sackt der Boden ab, wo ich viel drüber laufe?

    Danke schonmal im Vorraus für eure Hilfe!
     
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  3. dp82

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    Sorry aber ich kann (noch) nicht editieren... der Hersteller von der Trockenschüttung ist nicht Krauf sondern Knauf
     
  4. #3 Jürgen Jung, 7. Oktober 2008
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    dem "Fachmann" sollte man das "Fach" aberkennen, oder hat er eine statische Berechnung für den Lehmschlag, der nämlich nicht belastet werden darf

    wie auch immer Du dich entscheidest, die 2.Variante ist Mist ohne einen tragfähigen Unterboden

    willst Du nur dämmen oder den Boden ausbauen oder nur begehbar ausbauen?
     
  5. dp82

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    Danke schonmal für die schnelle Info, hatte ich doch nicht zu unrecht bedenken gehabt.

    Als erster wichtiger Grund für diese Baumaßnahme ist das erstmal eine Wärmedämmung erreicht wird, weil sich im Erdgeschoss absolut keine Wärme hält.
    Jedoch soll der Dachboden später dann auch begehbar sein, damit wir ihn dann auch als "Rümpelkammer" nutzen können, zudem will ich mir auch schon gerne die Möglichkeit für den späteren Ausbau offen halten.
     
  6. #5 Jürgen Jung, 7. Oktober 2008
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    für eine Rumpelkammer reicht doch auch ein schiefer begehbarer Boden, oder?

    die Option später dann auszugleichen auf dem tragfähigem neu erstellten Unterboden gibts dann immer noch

    also "aufdoppeln", dazwischen dämmen, OSB oder was auch immer drauf, Gerümpel drauf :D
     
  7. Peeder

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    Jürgen´s Ausführung iss OK,
    aber warum die Aufdoppelung durch unterlegen nicht gleich ausgleichen ?

    Ein späterer Aufbau mit TE kann dann ohne Schüttung erfolgen.

    Zum Aufdoppeln , Hölzer mit Schaumstoffstreifen unterlegen.

    Peeder
     
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  9. #7 Jürgen Jung, 8. Oktober 2008
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    oder so, ich dachte an meinen eigenen Boden, der voll steht :mega_lol: und den ich eh nie ausbauen werde, trotz aller guten Vorsätze :motz:motz

    @ Fragesteller: Peeder hat natürlich recht, wenn der Ausbau eh sicher geplant ist

    Schönen Tag allen
     
  10. dp82

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    Also wenn dann will ich das auch gleich ordentlich machen...

    Wie darf ich das verstehen?
    Sorry aber ich komm nicht vom Bau. :o
     
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