Dachdämmung

Diskutiere Dachdämmung im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo Zusammen, ich habe ein RMH Baujahr 1959. Das Dach wurde von den Vorbesitzern ca. um 2004 vermutlich selbst mit 14 cm Dämmung zwischen den...

  1. roller

    roller

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    Hallo Zusammen,

    ich habe ein RMH Baujahr 1959. Das Dach wurde von den Vorbesitzern ca. um 2004 vermutlich selbst mit 14 cm Dämmung zwischen den Sparren gedämmt. Die Dampfbremse ist allerdings nicht verklebt worden. Darauf folgte dann eine Lattung und darauf Holzpanele. Habe mal ein paar Panele entfernt und soweit sieht die Glaswolle sogar noch recht gut aus.

    Ich habe nun folgendes vor:

    - Panele weg
    - alte Dampfbremse weg
    - wo Dämmung fehlt bzw. nicht mehr so gut aussieht durch neue Glaswolle WLG 35 ersetzten und sodann neue Dampfbremse entwender selbst luftdicht verkleben oder verkleben lassen. (Da bin ich mir noch im unklarem, ob man das problemlos selbst hinbekommt).
    Oder ist es besser auch die alte Dämmung komplett zu ersetzten und wenn ja, muss diese die komplette Sparrentiefe ausfüllen?
    - Sodann Lattung wieder drauf und darauf Riegipsplatten. Oder doch besser neue Latten mit Untersparrendämmung?

    Wie würdet ihr da vorgehen?
     
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  3. #2 Ernie1973, 22. März 2014
    Ernie1973

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    Die erste Frage wäre ja, ob die Dämmung nicht noch ausreichend ist und 2004 hört sich jetzt nicht so alt an. Vielleicht weiß ja jemand hier was der Standard um 2004 war?

    Da ich aktuell auch den Ausbau unseres Trockenspeichers plane wurde mir die Innenausbauplatte Pavaroom von Pavatex empfohlen. Diese kann anstatt Gipskartonplatten verwendet werden und bietet noch zusätzliche bisschen Wärmedämmung und falls Du dann die Dämmung ersetzt würde ich mal Alternativen wie z.B. Holzfaserdämmung in Betracht ziehen. Damit erreichst Du dann etwas weniger Wärmedämmung aber ein angenhmeres Raumklima da sie mehr Hitzeschutz bietet und diffusionsoffen ist. Zudem bietet sie besseren Schallschutz.

    Du kannst Dir den Aufbau ja unter www.u-wert.net selber errechnen und dann auch mal den Hitzeschutz betrachten.
     
  4. #3 Friedl1953, 22. März 2014
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    Also die erste Frage wäre mal, was geben die Sparren überhaupt her.
    Zweitens, wie geht es nach den Sparren weiter.
    Drittens worauf wird Wert gelegt.
    Viertens, wahrscheinlich schon zum 100.000 mal. Der U-Wert Rechner ist ne feine Sache wenn man ein bisschen Basiswissen hat. Aber er ist auch nicht mehr als eine Vorbemessung. Zur Planung der Ausführung braucht es schon ein bisschen mehr.
    Es führt kein sinnvoller Weg an einem externen Sachverstand vorbei. Die Berater in den Baumärkten haben diesen Sachverstand nicht.
    Dein Vorhaben ist mit Kosten und Mühe verbunden, da sollten ein paar Euronen mehr nicht ausschlaggebend sein.
     
  5. Kalle88

    Kalle88

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    Man beginnt von Außen nach Innen. Denn Außen ist, sofern du es nicht verändern willst, gegeben. Etwas was nicht verändert werden kann. An diesen Schichten MUSS sich dein ganzer Aufbau richten. Und es ist nicht die Frage ob man selbst die Luftdichtigkeitsebene ausbildet oder ausbilden lässt. Es muss geplant werden. Welcher Untergrund, wo kann ich anschließen, wie viele Durchdringungen gibt es, muss ich evtl. Zusatzmaßnahmen im Vorfeld ergreifen um tragfähigen Untergrund zu bekommen.

    Solange du also deinen gesamten Schichtenaufbau nicht kennst, ist es ziemlich sinnlos dir da auch nur einen gut gemeinten Tipp zu geben.

    Ich gebe aber zu bedenken, dass man vor Jahrzenten doch nicht derart bewusst mit dem Thema umgegangen ist. Dein Dach somit vermutlich nicht mal die heutigen Bestimmungen nach Regelwerk einhalten wird. Wie sinnvoll dann eine Vollsparrendämmung ist bei keinem regensicherem Unterdach sei mal dahingestellt.

    Ich bin eben kein Freund davon, möglichst günstig zu agieren. Damit deckt man in den seltesten Fällen ein zufriedenstellendes System her. In anbetracht dessen ist alles darunter sinnlose Geldverbrennung.
     
  6. orangen

    orangen

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    Klingt ganz danach als ob hier viel Arbeit wartet.
     
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