Dacheindeckung erneuern und Dämmung einbauen Satteldach EFH

Diskutiere Dacheindeckung erneuern und Dämmung einbauen Satteldach EFH im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo liebe Forumsgemeinde. Wir haben ein altes EFH aus 1917 und aufgrund fehlender Dämmung und teilweise abgeplatzter Ziegel und defekter...

  1. daniel5884

    daniel5884

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    Hallo liebe Forumsgemeinde. Wir haben ein altes EFH aus 1917 und aufgrund fehlender Dämmung und teilweise abgeplatzter Ziegel und defekter Regenrinnen müssen wir uns mit dem Gedanken einer Erneuerung beschäftigen.
    Zum Bestand: Derzeit ist das Dach nicht gedämmt, die Sparren sind 12cm hoch und Biberschwänze liegen drauf. Wir haben uns bereits ein Angebot für das Ganze Projekt eingeholt, wo wir bei ca. 23500€ liegen würden. Das Angebot beinhaltet zum einen eine Aufsparrendämmung 140mm oder optional eine Zwischensparrendämmung mit Aufdopplung der vorhandenen Sparren (sind i.O.). DIe Dachfläche hat der Dachdecker auf ca. 145m² veranschlagt. Die Gaube und der Kamin würden mit Titanzink verkleidet werden.

    Nun zu meinen Fragen: Haltet Ihr aus Erfahrung den Preis für angemessen? Welche Art der Dämmung ist sinnvoller? Ein Bekannter hat bei sich auch 12cm Sparren mit Zwischensparrendämmung und lässt nun noch 6cm Aufsparrendämmung montieren (wobei dies wegen Lärm weil dieser direkt in der Einflugschneise vom Flughafen wohnt), wäre so etwas auch eine (sinnvolle) Möglichkeit? Was hat es mit der Schräge unter dem Dach an der Außenwand auf sich? Warum wurde sowas früher gemacht und was könnte dahinter stecken? Ich danke euch für eure Ratschläge :-)
     

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  3. Kalle88

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    Die Fragen wird dir hier wohl keiner zweifelsfrei beantworten. Die Schräge könnte das Widerlager deines Dachstuhls (Sparrenfußpunkt) darstellen - spekulativ. 12 cm Sparren und 14cm Aufdachdämmung ist n Ansage. Material ist vermutlich was geschäumtes, right? Aufdopplung im Sinne von Verstärkung und Begradigung könnte Sinn machen, ggü dem reinen Aufdachdämmstoff. Ggf. sollte man mal über sowas wie Dachüberstände nachdenken, im Zuge einer Sanierung. Ob dann dein Sockelmauerwerk trocken bleibt ist damit nicht gänzlich geklärt.

    Es hat aber zu viele Punkte die man mit dir durchgehen müsste um eine zufriedenstellende Aufklärung zu betreiben. Das sollen die Leute vor Ort machen, sofern sie dafür bezahlt werden. Sinn und Zweck eines Forums kann es zumindestens nicht sein so etwas kostenlos anzubieten..
     
  4. H.PF

    H.PF

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    Wie wichtig ist Schallschutz für dich? Eine schöne Möglichkeit ist es, Zwischensparrendämmung und Aufdachdämmung zu kombinieren...
    Reines PIR-Dach ist eine Katastrophe vom Schallschutz....
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Und der Preis soll identisch sein? Kann ich mir nur schwer vorstellen.

    Erfahrungsgemäß lässt sich eine Zwischensparrendämmung kostengünstiger realisieren.

    Anhand der Beschreibung kann das niemand beantworten. Ginge es nur um die Erneuerung der Dacheindeckung, dann wäre mir das zu teuer. Hier stehen aber weitere Arbeiten im Raum, wie Gaube, Dämmung, Blecharbeiten, und damit kann kein Mensch den Preis mehr abschätzen.

    Als Beispiel:
    - Was kostet eine Gaube? Die kann 5.000,- € kosten, aber genau so gut 15.000,- €, selbst 25.000,- € sind denkbar.
    - Was kostet die Aufsparrendämmung? Die kann 30,- €/m2 kosten oder auch 60,- €/m2
    usw.

    Wenn ich mir das Bild so anschaue, dann würde ich über die Anmerkung von Kalle mal intensiver nachdenken.

    oder ist das vielleicht alles schon im Angebot enthalten?

    Wenn für später mal eine Fassadendämmung angedacht ist, dann wirst Du Dich ärgern wenn Dir dann der fehlende Dachüberstand einen Strich durch die Rechnung macht.

    Du siehst, ein einfaches "ja der Preis passt" ist leider nicht möglich. Könnte günstig aber auch teuer sein.

    Wenn Schallschutz ein Thema ist, dann könnte man über eine Aufsparrendämmung nachdenken. Dann sollte man aber die Sache richtig angehen und zuerst mal ein bisschen rechnen. Mit den üblichen "leichten" Dämmmaterialien ist Schallschutz schwierig umzusetzen. Diese funktionieren bei hohen Frequenz noch so einigermaßen, bei tiefen Frequenzen versagen solche Konzepte kläglich. Spielt Schallschutz keine Rolle, dann kann man sich auf die Wärmedämmung konzentrieren. Vielleicht sollte man auch an die Wärme im Sommer denken, falls die Räume unter´m Dach genutzt werden sollen.
     
  6. Kalle88

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    Der Materialwert bei nur Aufdachdämmung mag kostenintensiver sein, der Zeitfaktor ist dagegen um einiges günstiger. Wenn man es mit einer Zwischensparrendämmung vergleichen will. Das aufwändige Sub-Top-Verlegen der DS mit ggf. Luftdichtigkeitseigenschaften macht das Ganze Arbeitszeit technisch teurer. Außer die Preise für das geschäumte Zeug sind derart gefallen - ich kenne es aber noch als ziemlich teures Material.
     
  7. R.B.

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    Verstehe ich jetzt nicht. Sprich das für oder gegen die Aufsparrendämmung, oder möchtest Du auch zwischen den Sparren mit PU o.ä. arbeiten?

    MiWo für eine Zwischensparrendämmung ist so ziemlich das günstigste was man kriegen kann.

    Ich weiß nicht so recht. Eine Aufsparrendämmung mag zwar auf den ersten Blick einfacher sein, aber wenn ich da an die ganzen (Verarbeitungs)Details denke, dann ist das schon ein bisschen mehr als einfach nur ein paar Platten auf die Sparren werfen. Wenn dann später Luft oder Schall unter den Platten hindurch pfeift war die ganze Mühe umsonst. Ob der Zeitfaktor wirklich um einiges günstiger ist, da melde ich mal Bedenken an.
     
  8. Kalle88

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    Ich arbeite grundsätzlich nicht mit PU, weil es nicht not tut - das aber persönlicher Präfix.

    MiWo als Material ist günstig, habe ich auch nie bestritten. MiWo erfordert aber auch eine bestimmte Verlegung, die es wieder teuer macht. Das ist ähnlich wie das Aufdoppeln der Sparren zu Aufdachdämmung. Der Zeitfaktor ist fast das Selbe.

    Wenn ich an die Details Denke die ich habe, wenn ich Sub-and-Top Verlegung mache dann schon. Bei der Aufdachdämmung magst du Zeit an den Traufpunkten versenken, wenn das MW tiefer sitzt als OK Sparren - dort gibt es aber mehrere Lösungen die ziemlich Fix von der Hand gehen. Bei der Sup and Top Verlegung hast du Kabel, Zangenlage, Wechsel, Durchdringungen, schräge Sparren, chaotisch-delitantische-Innenverkleidungsgebastel, nicht vorhandene Kehlbalken usw. Die Liste ist ewig lang - viele davon siehst du erst wenn das Dach runter ist.

    Da bist du mit Folie einmal über die Sparren ziehen schon deutlich schneller, selbst wenn die Zeit an der Traufe versägt wird. Klar muss man hier auch sorgfälltig arbeiten - keine Frage. Das wäre wie denn du USB mit Unterdeckplatten arbeitzeittechnisch vergleichen wollen würdest. Ersteres geht auch deutlich schneller.
     
  9. daniel5884

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    Erstmal Danke für Eure Beiträge. Schallschutz ist bei uns nicht so das Thema, wir liegen zwar direkt an einer Hauptstraße aber die wurde verkehrsberuhigt und Lärm ist daher kaum noch vorhanden. Das Dach soll in diesem Zuge auf jeden Fall verlängert werden, am Ortgang je um min. 20cm, dies hat der Dachdecker auch schon mit einkalkuliert. Die Feuchtigkeit im Sockelbereich kommt nicht durch aufsteigende Feuchte, sondern von dem seit vermutlich vielen Jahren defekten Regenrinnen auf beiden Seiten. Wenn ich mich für die Zwischensparrendämmung mit Aufdoppeln entscheide, spare ich 800€ ein. Angenommen ich würde "nur" die 12cm dämmen und die SParren nicht aufdoppeln, macht sowas Sinn oder ist der Mehraufwand für das Aufdoppeln nicht wirklich viel mehr?
     
  10. R.B.

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    Da wird die EnEV etwas dagegen haben. Sofern wirtschaftlich vertretbar, sind die Vorgaben der EnEV einzuhalten. Mit 12cm Zwischensparrendämmung wird das kaum funktionieren. Müsste man einmal durchrechnen.
    Es wird schwierig wenn man hier argumentieren würde, dass mehr als 12cm nicht möglich sind.
     
  11. Kalle88

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    Ich würde erstmal festhalten wollen ob das DG genutzt werden soll! Wenn ja, liegt Baugnehmigung vor? Mit allen baulichen Anforderungen? Wenn das Dach schon genutzt wird, wird vermutlich eine innere Beplankung existieren. Damit wäre das ausdämmen des Sparrenhohlraumes zulässig und es bedarf keiner weiteren Maßnahme - die EnEv wäre damit erfüllt.

    Soll das DG nicht genutzt werden oder kann nicht gedämmt werden sollte man über eine Geschoßdeckendämmung nachdenken. Das Dach müsste dafür nicht zwingend runter. Nach kritischer Beurteilung des Zustandes macht es Sinn ggf. nur kleinere Maßnahmen abzuwägen. Die sollten die Überstände betreffen und die Erneuerung der Dachrinne seien - wie ggf. austausch einzelner Leckagestellen und Anschlüsse der Gaube/n.

    Bei der Aufdopplung ist die Ausführung entscheidend! Mir schwebt da als Horrorszenarium gleich das Aufschrauben von Kanthölzern auf den Sparren vor. Was konstruktiv keiner Verstärkung des Dachstuhles nachkommt. Weiter bin ich kein Freund, die Sub-and-Top Verlegung mit einer USB zu kombinieren - gerade wenn nicht klar fest steht wie das DG genutzt werden soll.

    Ich würde ja jemand damit beauftragen ein Konzept zu erstellen was alle Wünsche und Anforderungen gerecht wird. Glaube nicht, dass das ein DD kostenlos mit dem Angebot macht. Ich denke der würde sowas ebenfalls gerne bezahlt bekommen. Sonst bleibt das Angebot was es ist. Nicht das Beste was zu dir und deinen Wünschen passt, sondern lediglich ein Vorschlag aus dem persönlichen Präfix des DD der angeboten hat.
     
  12. Reitmeier

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    EnEV 2014, Anlage 3, Absatz 4.....steht "...oder durch die Sparrenhöhe begrenzt...."

    Grüße
     
  13. Kalle88

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    Nach außen ja, aber wenn innen nicht ausgebaut ist, ist ja keine Begrenzung vorhanden und R.B könnte damit recht haben - dass dann 12 cm nicht ausreichen würden.
     
  14. daniel5884

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    Also das Dachgeschoss wird bewohnt, natürlich merkt man hier gewaltig, dass keine Dämmung vorhanden ist.. Im Winter ordentlich heizen für angenehme Temperatur und im Sommer gehen wir kaputt... Nunja.. Die Dachschrägen sind verputzt, darunter sind keine Ahnung wie die Dinger heißen, schwarze "Matten", sorry aber die Bezeichnung ist mir nicht bekannt.. Habe natürlich auch schon drüber nachgedacht, das ganze Zeug runter zu holen und von Innen zu dämmen und dann mit Rigips- oder OSB-Platten zu verkleiden. Draußen dann halt mal die Rinnen flicken und dann Geld auf die Seite karren damit ich das Dach vielleicht ohne Finanzierung machen kann. @Kalle, was meinst du mit den Überständen? Dämmung auf die Fassade kann ich ja erst drauf packen, wenn das Dach an den Stirnseiten weiter rausgezogen wird oder??
     
  15. Kalle88

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    Da also eine innen liegende Begrenzung vorhanden is, bist du von Gesetzeswegen nur verpflichtet bis OK Sparren zu dämmen. Alles was darüber geht kann A. unter Umständen einen Schwarzbau produzieren (überschreitung max. zulässiger Firsthöhe) B. nach deinem Gusto.

    Runter reißen könnte zu mindestens für das erstellen eine homogenen Luftdichtigkeit zuträglich sein. Birgt aber auch entsprechende Gesundheitsrisiken bei unsachgemäßen handeln. Nicht unmittelbar für den Laien zu empfehlen, weil zu meißt in alten Substanzen eine Vielzahl von Giftstoffen drin stecken. Die gerade beim Ausbau zu gefährlicher Belastung führen kann, wenn man nicht weiß was man tut.

    Bedingungen an deine Sanierung hast du dir ja gestellt: Energie sparen und Dach im Sommer erträglich machen. Hier könnte man konzeptionell ansetzen und einen Maßnahmenkatalog erstellen. Wie immer führen viele Wege nach Rom. Bei der Dämmung würde ich nicht nur das Dach isoliert betrachten - nein. Die generelle Bausubstanz sollte eine Rolle spielen. Was nützt dir ein hochleistungsdach, wenn die Heizung veraltet und damit verschwenderisch ist, wenn dir über Fassade (insb. Wärmebrücken) und Fenster die Energie raushaut. Dann hast zwar ein teures Dach aber am Ende auch nicht sonderlich viel Energie damit eingesparrt. Ich bin mir sicher, dass du sowas nicht mit dem Angebot was dir vorliegt bekommen hast.

    Zum Thema Sommerliche Hitze kann man natürlich über Masse gehen, DFF Verschatten, Gaubenfenster Verschatten und andere Spielereien. Auch hier muss wieder ein Kompromiss gefunden werden, der umsetzbar und wirtschaftlich darstellbar ist. Wenn du sagst, innen kommt alles runter, kann man über einen masse haltigen Innenausbau nachdenken (z. B. Holzwolleleichtbauplatten mit entsprechendem Putz), sauber geplanten Luftdichtigkeitsebene usw. ggf. hier vollkommen auf Folien verzichten und es mit Plattenwerkstoffen realisieren. Das alles hat mehr oder minder Folgen die in die Statik eingreifen und beachtet werden müssen. Bevor man jetzt aber blind los legt sollte man vielleicht erst mal sehen was vorhanden ist. Vielleicht verfügt dein Innenausbau schon über HWL Platten - natürlich ist auch Putz auf Strohmatten oder anderes denkbar.

    Was ich damit sagen will ist, dass es mehr ist als einige wenige Seiten weißes Blatt Papier um sowas zufriedenstellend zu bewerkstelligen. Du willst ja vermutlich auch wissen was du für dein Geld erwarten darfst. Bekommen tust du das was im Angebot steht, erwarten bedeutet aber nicht gleich bekommen.

    Was ich mit Überständen meine? Dein MW brauch neben neuem Putz auch erstmal trockene Füße und meiner persönlichen Meinung sind bauten ohne Überstände grotesk. Willst du mal die Fassade dämmen würde das nur unnötig dazu kommen und unter Umständen in einem Gebastel ausarten, wenn du es jetzt nicht machen willst.

    Zu deiner Überlegung auszubauen von innen ohne das Dach anzufassen: Lass es bitte bleiben, das macht dir am Ende mehr probleme als dass du Geld sparst damit. Fachunternehmer dürfte dies eh nur mit Freistellung deinerseits ausführen, weil es gegen unser Regelwerk verstößt. Hindert zwar keinen es dennoch Bedenkenlos zu tun aber du kommst hier ja hin um etwas Aufklärung zu erhalten ;)
     
  16. Reitmeier

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    es ja eigentlich nicht schwör-deutsch : oder durch die Sparrenhöhe begrenzt :
     
  17. Reitmeier

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    nochmal : entweder durch die innere Beplankung oder (und nicht und )durch die Sparrenhöhe begrenzt :
     
  18. Kalle88

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    Is ja gut, macht nun den Bock auch nicht fett :bierchen: :winken
     
  19. Reitmeier

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    :bierchen: na dann lass uns einfach die modalen Hilfsverben vergessen und bleiben bei den individiuellen auslegungsvarianten...:winken
     
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  21. R.B.

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    Korrekt. Das hatte ich jetzt nicht auf dem Schirm.

    12cm sind besser als nichts. Praktisch dürfte die Sache trotzdem interessant werden, da trotz innerer Beplankung wohl keine Dampfsperre vorhanden sein dürfte, nur irgendwelche "schwarzen Matten" (sagt mir persönlich jetzt nichts). Bei der geringen Dämmstärke könnte die Sache aber auch so funktionieren.
    Eine Kombination mit einer Aufsparrendämmung könnte zwar den U-Wert drücken, wird sich aber kaum rechnen. Zudem könnte der Aufbau kritischer werden und die Dämmung säuft ab.
     
  22. Kalle88

    Kalle88

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    Was ist mit Luftdichte? Warum säuft die Dämmung ab und wieso rentiert sich keine Aufsparrendämmung? Der Nutzen so eines Materials ist ja nich nur die Dämmleistung - wobei sie potentielle Schwachstellen entschärft.

    Die schwarzen Matten sind KMF-Rollware - meist mit einer Pappierkaschierung. Recht ungesund das Zeugs...
     
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