Dacheindeckung Pultdach mit max 10° Dachneigung was ist sinnvoll?

Diskutiere Dacheindeckung Pultdach mit max 10° Dachneigung was ist sinnvoll? im Dach Forum im Bereich Neubau; Wir planen einen bungalow zu bauen Der Grundriss soll eine L-Form haben. Als Dach möchten wir ein Pultdach mit max. 10° Gefälle und da gibt es...

  1. #1 holzinator, 15. August 2016
    holzinator

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    Wir planen einen bungalow zu bauen Der Grundriss soll eine L-Form haben.
    Als Dach möchten wir ein Pultdach mit max. 10° Gefälle und da gibt es die meisten Probleme.

    Für Ziegel zu flach und nicht zu empfehlen.

    aber was nimmt man?
    Sandwichplatten oder Trapezblech? wie muss das Unterdach dafür sein?
    Der Dachaufbau könnte abgehängte decke / Dampfsperre/ Dämmung Quer zu den Sparren/ Sparrendämmung / Verschalung / Diffusionsbahn verklebt / konterlattung mit Nagelband hinterlüftet / Trapezblech mit oder ohne Vlies / Sandwichplatten sein ?
    oder ist es besser eine Aufdachdämmung zu machen?

    Das Dach/Decke soll innen abgehängt auf eine einheitliche Deckenhöhe werden.
    (Walmdach kommt nicht in frage)

    Geräusche von Regen / Hagel und Blechausdehnung sind dadurch wahrscheinlich kaum mehr vorhanden.

    es gibt x Bilder mit Häusern von flach geneigten Dächern aber zum Dachaufbau so gut wie nix...
     
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  3. Gast34826

    Gast34826 Gast

    @Holzinator,
    Dachsteine sind bei 10 Grad zulässig und sogar bis 7Grad möglich und sinnvoll.
    Info und konkrete Vorschläge reiche ich gerne nach - auch für den gesamten Aufbau von "aussen nach innen".

    Dazu muss ich wissen:
    Gewünschter u-Wert ?
    Energetischer standard ?
    Bauregion ?
    Querschnitt geplanter Holzbau nach Statik?

    Eine Aufdachdämmung ist möglich aber nicht sinnvoll, es sei denn, Sie haben zu viel Geld.
     
  4. #3 holzinator, 15. August 2016
    holzinator

    holzinator

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    ich weiß das es Ziegel mit 7° gibt (Braas) aber fast alle raten davon ab da zu flach. (wasser kann eindringen bei wind oder im Winter wenn schnee/Eis drauf liegt u.s.w)
    deshalb wollten wir keine Ziegel nehmen

    beim der Derzeitigen Dachwohnung ist Quer zu den Sparren 4cm glaswolle + 2 x 16 Sparrenhöhe Glaswolle zusammen 36cm 0,35 Glaswolle verbaut
    Die Sparren wurden aufgedoppelt außen schaut nur der 8x16 Sparren raus. Innen nochmal ein Sparren aufgedoppelt um mehr Dämmung einbringen zu können bei über 3m Deckenhöhe war das kein Problem.
    Ich möchte auch beim Neubau ähnlich Dämmen
    Mir würden auch nur 5° Dachneigung reichen da ich im "Dachboden" keinen Wohn oder Abstellraum Plane.
    aber bei 5° wird es noch schwerer etwas passendes als Eindeckung zu finden
    Bauregion ist im Frankenwald ca. 500M über den Meeresspiegel
     
  5. Gast34826

    Gast34826 Gast

    Kein Problem, alles ist möglich.
    Unter den Dachsteinen liegt UV geschützt ein wasserdichtes Unterdach.
    Aber auch Blech oder Folie ist möglich - eine Kostenfrage...
    Der weitere Ausbau nach innen ist immer identisch.
    Ich werde mich morgen melden bei Interesse.
     
  6. Gast34826

    Gast34826 Gast

    @holzinator,
    wenn, wie sie nun schreiben, der Dachspitz nicht beheizt und für Wohnzwecke genutzt werden soll, wird die Konstruktion noch einfacher und wirtschaftlicher machbar.
    Dabei können Sie jede Art der Deckung oder Abdichtung ob Ziegel, Folie oder Blech frei wählen.
    Es kommt im Aufbau dann lediglich auf Ihre Wünsche und Kostenvorgaben an.

    Soviel zunächst:
    Ein "BRAAS"-Dach muss nicht sein, ist jedoch uneingeschränkt möglich, weil "darunter" ein FOLIENDACH wasserdicht und UV-geschützt gebaut wird.
    Deshalb spielt der Feuchteeintrieb keine Rolle.
    Sagen sie das Ihren "Beratern".

    Bitte nennen Sie den erf. U-Wert oder energetischen Standard.
    Auf Basis Ihrer Pläne erhalten Sie gerne auch konkrete Vorschläge.
     
  7. Neutal

    Neutal

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    Die Unterschreitung der Regeldachneigung ist im Schadensfall immer ein Problem, eagal was der Hersteller sagt. Für profilierte Dachsteine und Flachdachziegel mit Ringverfalzung gilt die Regeldachneigung von 22°. Die Unterschreitung der Regeldachneigung erfordert immer eine erhöhte Anforderung an das Unterdach. Hierzu gibt es in den Fachregeln listen nach denen man die Kriterien festlegen sollte. Im Zweifel ist ein Wasserdichtes Unterdach herzustellen, diese aber ist mit hohem Aufwand un Kosten verbunden.
    Dächer bei denen die Regeldachneigung unterschritten ist, sind immer Schadensanfällig. Hie tauchen extrem Häufig Schäden auf die im Nachgang nur schwer zu beheben sind. Die Regeldachneigung hat schon ihre Berechtigung
     
  8. Gast34826

    Gast34826 Gast

    @Flocke, das wasserdichte Unterdach ist "wasserdicht".
    Es ist egal, ob darauf Blech oder Dachsteine kommt.
    Probleme gibt es immer, wenn der Handwerker ein wasserdichtes Unterdach eben doch nicht wasserdicht macht.
    Das liegt am Handwerker, nicht an dem Deckwerkstoff.
    Aber das wissen Sie alles sehr genau selbst.
     
  9. Neutal

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    Ein Wasserdichtes Unterdach ist in den Fachregeln klar definiert und wird weder von Planern, noch von Bauträgern oder sonstigen, fachgerecht geplant und ausgeführt. Alle verlassen sich auf die Herstellerangaben der Dachziegel/ Dachsteine. Diese Angaben stehen leider oftmals nur auf den Herstellerseiten. Im Schadenfall jedoch zählt in erster Linie die Fachregel und genau nach dieser wird ein Gutachter seine Stellungnahme verfassen
     
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  11. Gast34826

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    Dann ist ja alles klar.
     
  12. Bamboocha

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    Unterdächer sind zwar in den Fachregeln klar verankert, aber mal ehrlich...Viel Sinn macht ein Dach unter dem Dach nicht. Manchmal hat man aber wegen dem Bebauungsplan einfach keine andere Möglichkeit.
    In Ihrem Fall würde ich, wenn es erlaubt ist, eine Folienabdichtung in Verbindung mit einer Dachbegrünung vorschlagen.
    Oder ein Stehfalz, bzw Rundbördelfalzdach (z.b. Kalzip)

    Von einer Eindeckung mit Dachziegel oder Dachsteinen würde ich komplett Abstand nehmen.
     
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