DAchentwässerung - Versickerung - wie dimensionieren?

Diskutiere DAchentwässerung - Versickerung - wie dimensionieren? im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo. Unser Neubau mit Grundfläche ca, 120 qm, Walmdach 22 ° hat an jeder Ecke ein Fallrohr. Also nicht ganz genau in der Ecke... Eins davon...

  1. #1 Projektante, 22. Februar 2014
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    Hallo.

    Unser Neubau mit Grundfläche ca, 120 qm, Walmdach 22 ° hat an jeder Ecke ein Fallrohr. Also nicht ganz genau in der Ecke...
    Eins davon wird in eine Rigole abgeleitet, die 3 anderen in je eine 500l-Tonne mit Überlauf.
    Meine Frage zielt jetzt auf diese 3 Überläufe, der muß ja auch irgendwo hin...
    Die meisten Leute hier in der Gegend haben einfach ein Knie unten am Fallrohr und leiten damit das Wasser etwas vom Haus weg, wo es dann versickert. Haben wir am "alten" Haus auch, seit 20 Jahren. Das neue Haus ist aber ein ebenerdiger Bungalow und da hätte ich bei Starkregen nicht so gern große Pfützen ...

    Im Winter kann der Boden ja geforen sei, da müßte eine evtl. Rigole eine gewisse Tiefe haben, damit das Wasser aufnahmefähige Schichten trifft? Was ist eine sinnige Dimensionierung für die Rigolen? Mit sinnig meine ich für Normalverhältnisse vernünftig dimensioniert. Was ich als offizielle Empfehlungen gefunden habe - da könnte ich das halbe Grundstück zur Rigole machen....

    Danke.
     
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  3. #2 Manfred Abt, 22. Februar 2014
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    also 1 Fallrohr geht bereits in eine Rigole, die wurde dann ja wohl auch schon dimensioniert und ist nicht so vom Himmel gefallen.

    Dann kann man doch mit den Kennwerten der ersten Dimensionierung ohne Probleme auch die Dimensionierung der Rigole für die drei anderen Zuläufe machen, oder warum geht das nicht? Retention der Tönnchen kann man guten Gewissens vernachlässigen.

    Gegend ist übrigens nicht entscheidend, wird bundeseinheitlich gleich berechnet, nur die Kennwerte unterscheiden sich.
     
  4. Gast036816

    Gast036816 Gast

    du solltest zum anlegen einer rigole und unterirdische wasserbehälter ein bodengutachten zur grundlage haben. die märkische streusandbüche ist vielfach ein guter versickerungsfähiger untergrund, jedoch kann diese schicht auch relativ flach ausfallen und darunter eine dicke mergelschicht anstehen, die wiederum das wasser sehr langsam versickern lässt und dann spielt der grundwasserstand auch noch eine rolle.
     
  5. #4 Projektante, 23. Februar 2014
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    Zugegebnermaßen wollte ich das eben NICHT entsprechend den Kennwerten haben. Die würden wohl irgendwas von 18 cbm insgesamt ergeben. Kriege ich nicht hin platzmäßig und hat hier kein Mensch....

    Das habe ich. Keine Mergelschicht oder sonstwas. Grundwasser ca. 2m, Höchststand war mal 1 m, das konnte der Gutachter irgendwie an den Schichten ablesen...Im Herbst haben sie die Grundleitungen bis 1,50 m tief gelegt, war alles trocken.
     
  6. #5 wasweissich, 23. Februar 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    da wirds schon schwierig mit ein bisschen rigole verstckern ....
     
  7. Gast036816

    Gast036816 Gast

    .... und das niederschlagswasser los zu werden auf 1,5 m tiefe!
     
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  9. #7 Projektante, 23. Februar 2014
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    Hmmm.

    Wir wohnen etwa 250 m von einem See entfernt, der ganze Ort wo der Neubau steht ist von Seen umgeben. Vorhin habe ich - beim Lüften fahren - mal genau auf die Fallrohre der Anwohner geachtet. Mindestens die Hälfte (wir auch, seit knapp 20 Jahren) hat die Fallrohre einfach nur etwas vom Haus weggeleitet, oberirdisch und da kommt dann das Wasser raus. Ohne Rigole drunter, einfach nur gewachsener Boden. Weder die noch wir sind bisher abgesoffen. Auch unser Keller - der keine weiße Wanne hat - ist an den Fallrohrecken nicht feucht...

    Also werden wir - als Kompromiß - Rigolen mit 1,5 m Tiefe bauen lassen....und uns von den zukünftigen Nachbarn und alteingesessenen Anliegern belächeln lassen für deren übertriebene Dimensionierung....:28:n

    ich habe eben n
     
  10. #8 Manfred Abt, 24. Februar 2014
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    Hab ich richtig verstanden, oder?

    Es gibt gute örtliche Erfahrung mit oberflächiger Versickerung über den bewachsenen Boden.
    Dürfte rechtlich gar kein Problem sein, und die Erfahrung steht dann qualitativ oberhalb einer rechnerischen Bemessung mit Kennwerten.

    Auslöser für die Überlegungen ist jetzt aber, dass am Neubau etwas anders werden soll als bei den vorhandenen Häusern.

    Also macht es doch Sinn zu prüfen, ob nicht die Erfahrung von den vorh. Häusern sinnvoll auf den Neubau übertragen werden kann.
    Wo liegt der Unterschied, ob das Wasser eines Fallrohres oder das Wasser einer Regentonne einige Meter vom Haus entfernt vesickert wird?

    Unter der Voraussetzung, dass alle Online-Angaben stimmen: Mach ne kleine Mulde und gut ist.
     
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