Dacherneuerung Siedlungshaus Bj 1937

Diskutiere Dacherneuerung Siedlungshaus Bj 1937 im Dach Forum im Bereich Neubau; Liebe Gemeinde, ich habe ein kleines EFH mit ca. 120m² Dachfläche (Biberschwanzdeckung), das ich dieses oder nächstes Jahr neu eingedecken lassen...

  1. #1 derengelfrank, 19. April 2006
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    Liebe Gemeinde,
    ich habe ein kleines EFH mit ca. 120m² Dachfläche (Biberschwanzdeckung), das ich dieses oder nächstes Jahr neu eingedecken lassen will.
    Die aktuelle Konstruktion ist folgendermaßen: Dachlatten auf Dachsparren, darauf direkt die Ziegeleindeckung. Keine Konterlattung, Folie, Dachpappe, oder Dämmung (siehe Bilder).
    Der Spitzboden wird wenn überhaupt nur zum Lagern benutzt,
    das bewohnte Obergeschoss hat folgenden Aufbau (von innen nach aussen):
    Tapete, Heraklitplatten, Schalung mit Holzbrettern, Dachsparren.
    Wenn ich die Informationen hier aus dem Forum zusammentrage, komme ich zu einem neuen Dachaufbau der Art (Innen nach Aussen):
    Dachsparren, Schalung mit Holzbrettern (18mm), diffusionsoffene Unterspannbahn (am First offen), Konterlattung, Dachlattung (30/50), Dachziegel. Ist das so korrekt?

    Ich möchte am Dachstuhl selbst nichts machen (Obergeschoss soll während Dachsanierung bewohnbar bleiben).
    Allerdings: eine (bisher nicht vorhandene) Schalung auf den Sparren bringt ja doch einiges an Gewicht (Fichte lufttrocken ca. 500kg/m³,gesamt ca. 1000-1200 Kg).
    Ist so etwas überhaupt machbar bzw wird das in der Praxis so durchgeführt?
    Wenn nein: Unterspannbahn direkt auf Sparren?
    Gibt es eine einfache Art, eine Zwischensparrendämmung von aussen (wenn das Dach abgedeckt ist) vernünftig/wirtschaftlich durchzuführen? Wie wäre diese auszuführen (ich will kein 'luftdichtes' Dach)?

    Ich will das Ganze übrigens NICHT selbst machen, aber zumindest den Handwerkern zur Hand gehen/kontrollieren.

    für Antworten/Tips/Hinweise im Voraus schon mal vielen Dank,
    der engel frank
     
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  3. #2 numerobis1, 19. April 2006
    numerobis1

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    das ist so jetzt nicht ganz klar...

    wenn ich dich richtig verstanden habe, willst du dien Dach neu decken, dabei technisch auf den aktuellen Stand bringen?

    Gedämmt werden soll nur der Bereich des OGs, der Spitzboden ohne Dämmung?

    Wenn dem so ist folgende Fragen/Anmerkungen:

    1. Welche Dimensionen haben die Sparren (-> Dämmdicke)?
    2. Wie willst du die Zwischendecke zum Spitzboden dämmen?
    3. Soll wieder Biberschwanz drauf? Doppeldeckung?
    4. Vollsparrendämmung oder hinterlüftet?
    5. Was sind die Intentionen der Überlegung mit der Schalung?
    6. Grundsätzlich möglich von Aussen zu dämmen. Problem hierbei, die Dampfsperre muss ins Gefache "eingelegt" werden, vor allem die Anschlüsse müssen dicht herstellbar sein, wie schauts da an Traufe und Ortgang aus?
    Hat hier jemand Erfahrung mit so einer Konstruktion? Besteht die Gefahr, daß Kondenswasser in den Sparren ausfällt?
    7. Dein Kamin sieht sanierungsbedürftig aus....

    das waren die ersten spontanen Gedanken hierzu....
     
  4. #3 derengelfrank, 19. April 2006
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    So, ich musste erst noch Baumwurzeln kleinmachen und die Brut ins Bett bringen

    @numerobis:
    korrekt, nur Dämmung OG, Spitzboden weiterhin ungedämmt
    1. die Sparren haben die gigantischen Abmessungen von 11,5x6,5 cm
    2. Zwischenbodendämmung zu Spitzboden:damit habe ich mich noch gar nicht auseinandergesetzt. Was ist denn am praktikabelsten?
    3. ja, Biberschwanz in Doppeldeckung
    4. ich bin der Meinung: je mehr Luft, desto besser wird Feuchtigkeit abtransportiert - also hinterlüftet
    5. bzgl. Schalung: muss nicht sein, ich dachte, dann liegt die Unterspannbahn schön auf und kann nicht flattern, ausserdem zusätzliche 'Dämmung'..
    6. das mit Kondenswasserausfall an den Sparren befürchte ich auch;
    Ich habe übrigens gar kein Interesse an einer perfekt luftdichten Dämmung
    (Die im Altbau NIE zu realisieren ist);
    Mich interessiert, ob es eine einfache Möglichkeit gibt, den Wärmeverlust um sagen wir mal 20-30% zu reduzieren
    7. nur noch von aussen. Laut Aussage meines Kaminkehrers wurde bereits ein neues Rohr eingezogen. Wir haben im Winter schon kräftig unseren Kaminofen im Einsatz gehabt...
     
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