Dachneueindeckung bei 7 Grad Neigung

Diskutiere Dachneueindeckung bei 7 Grad Neigung im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Mein Bungalow hat auf der einen Dachhäfte 7 und auf der anderen 10 Grad Neigung. Es soll mit Dachpfannen gedeckt werden. Darunter soll eine...

  1. Minalo

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    Mein Bungalow hat auf der einen Dachhäfte 7 und auf der anderen 10 Grad Neigung. Es soll mit Dachpfannen gedeckt werden.
    Darunter soll eine Unterdeckung erfolgen mit Schweißbahnen auf einer Schalung.

    Nun die 1. Frage: Es geht um die Schalung. Ist es ratsam diese aus Holz zu nbauen oder kann ich auch OSB Platten oder ähnliches Material benutzen? Und wenn Holz dann welches (Rauhspund, etc.) und in welcher Stärke?

    Die 2. Frage wäre die Isolierung unter der Schalung. Sollte ich überhaubt isolieren? Der Kriechdachboden wird eh nicht genutzt. Und auf der Betondecke liegt ausreichend Isolierung auf einer Dampfbremse.
     
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  3. R.B.

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    Und das hat Dir ein Fachmann angeboten? Was sagen denn die Fachregeln dazu? Ich dachte für DN <10° wäre eine Eindeckung mit Dachpfannen nicht mehr konform mit den Fachregeln.
    Was sagt der Hersteller dazu?

    Na ja, ist ja nicht mein Revier, und wenn da jemand den Kopf dafür hinhält. :o
    Warte mal ab bis der Stefan hier aufschlägt und was der dazu sagt.


    Gruß
    Ralf
     
  4. Eumeltier

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    Kann man doch mit wasserdichtem (im Gegensatz zum normalen regendichten) Unterdach ausführen - die Dachpfannen sind dann mehr schmückende Abdeckung und Witterungsschutz.

    Aber ich bin auch nur Selbermurkser und kein Fachmann...
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Ich habe mal gehört, dass es neben Regen auch noch so Dinge wie Wind geben soll..;)

    Gruß
    Ralf
     
  6. Skeptiker

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  7. Neutal

    Neutal

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    Die Unterschreitung der Regeldachneigung ist möglich wenn ein Wasserdichtes Unterdach vorhanden ist. Dennoch ist die Sogwirkung auf die Dachpfannen erheblich und auch bei Klammerung von jeder Pfanne nicht zu unterschätzen. Funktion der Dachpfannen ist tatsächlich eher nur für die Optik. Flugschnee, Wind und eingetriebener Regen müssen über das Unterdach abgeführt werden. Ich kann nur davon abraten, da es schwer wird Vernaglung der Dachlatten dauerhaft wasserdicht herzustellen. Ich kenne viele die sich für diese Toscana Häuser entschieden haben. Unterschreitung der RDN nicht so erheblich wie hier, aber Probleme satt
     
  8. Minalo

    Minalo

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    Was EUMELTEIER anmerkt, hat mir der Dachdecker auch gesagt.
    Die Pfannen seien nur Zierde und Sonnenschutz. Alle Pfannnen würden auch befestigt (geklammert). Die senkrechten Latten der Konterlattung würde nochmal extra mit Bitumenbahnen abgedeckt.
     
  9. Neutal

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    Ich würde vielleicht über ein Blechdach mit Stehfalz nachdenken. Das sieht bei einer so geringen Neigung einfach gefälliger aus.
    Das Abdecken der Konterlattung reicht nicht, die müssen komplett mit eingedichtet sein unter den Dachlatten würde ich dann noch ein Stück Nageldichtband einsetzen
     
  10. H.PF

    H.PF

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    Ich würd mich weigern so einen Schwachsinn auszuführen...

    7 Grad gehen nicht, überleg dir einfach etwas anderes. Bei 7 Grad DN läuft das Wasser über den Kopf zurück und die Latte fault dir ruckzuck weg....

    Und 10 Grad gibt auch nur Ärger...

    Mach es richtig und lass den Scheiß mit den Dachziegeln, du wirst nicht lang damit Spaß haben, kannst froh sein wenn du 5 Jahre damit durch kommst...
     
  11. Neutal

    Neutal

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    Dem schließe ich mich an...
     
  12. #11 rechter Winkel, 8. Februar 2012
    rechter Winkel

    rechter Winkel

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    Auch mal überlegen, wieviel Neigung die einzelne Pfanne noch hat!!!

    je nach Dicke der Dachlatten wohl nur 2 bis 4 Grad!
     
  13. BJ67

    BJ67

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    Wenn es Ziegeloptik sein soll : So was gibt es doch auch als Blechprofil !
     
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  15. Gast360547

    Gast360547 Gast

    schwachsinn

    Moin,

    auch wenn es einen Hersteller gibt, nach dessen Meinung auch 7° geneigte Dächer einzudecken sind, die Fachregel des Dachdecekrhadwerks widerspricht dem eindeutig. Bei Dachneigungen < 10° sind keine Dachziegel oder Dachsteine mehr einzudecken.

    Schließe mich also H.PF an.

    Grüße

    stefan ibold
     
  16. Biber53

    Biber53

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    Dachdeckung bei 7 Grad Dachneigung

    Hallo,

    Stefan Ibold und die anderen Vorredner haben vollkommen recht.
    Die Fachregeln des Deutschen Dachdeckerhandwerks, hier "Deckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen" erlauben keine Deckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen unter 10 Grad Dachneigung. (wenns fachgerecht sein soll)

    Und dies hat gute Gründe.

    Jeder Deckstoff hat eine sogenannte Eigenneigung. Diese ergibt sich aus der Stärke des Deckmaterials und der Decklänge. Bei Preßdachziegeln kann diese Eigenneigung bis zu 5 Grad betragen.
    Dachneigung minus Eigenneigung ergibt dann die Neigung, bei welcher dann der Niederschlag abläuft. (oder auch nicht mehr)

    Je flacher die Dachneigung, um so länger hält das Dach Wasser. (gerade wenns nicht mehr regnet)
    Das schlechte Austrocknungsverhalten begünstigt eine höhere Anzahl von Frost-Tau-Wechseln, welche der Deckstoff über zig Jahre aushalten muß.
    Feuchte Dächer vermoosen wesentlich schneller, als Dächer welche austrocknen können.

    Daß die Dacheindeckung hauptsächlich Zierde ist wurde bereits gesagt.
    Das darunter liegende wasserdichte Unterdach wird zum "eigentlichen Dach"
    (Starkregen, Wind, Rückstau...)
    Dachlatten und Konterlatten, egal wie ausgeführt, werden aufs Extremste belastet.

    mfg
     
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