Dachpappe (Hartfaser+ Folie?

Diskutiere Dachpappe (Hartfaser+ Folie? im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo! Habe folgendes Problem: Dach Bj.1912, Neueindeckung 1998 ohneDämmung, Dachneigung ca.45° Aufbau Dachhaut von außen: Tonziegel...

  1. otto599

    otto599

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    Hallo!

    Habe folgendes Problem:
    Dach Bj.1912, Neueindeckung 1998 ohneDämmung, Dachneigung ca.45°
    Aufbau Dachhaut von außen:
    Tonziegel
    Dachlatten/ Konterlattung
    Hartfaserplatten (Dachpappe)
    Sparren (ca.12cm, ungleichmäßig)
    40x150er Bohlen, seitlich an den Sparren befestigt, zwecks
    Ausgleichs des Dachstuhls und Erreichung einer Sparrentiefe von 18cm.

    Muss vor der Isolierung erst eine diffusionsoffene Folie oder Klimamembran eingezogen werden oder kann direkt mit 180er WLG035 Mineralwolle losgelegt werden?

    Liebe Grüße vom langsam verzweifelnden
    Otto599 :frust

    P.s: Es handelt sich um unseren Spitzboden, der nun zu Wohnraum umgewandelt werden soll.
     
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  3. Ryker

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    Jetzt hoer endlich auf, ueberall die gleichen Fragen zu stellen, ein Thread pro
    Problem reicht doch wirklich aus.
     
  4. otto599

    otto599

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    @Ryker
    Dann gib mir doch einfach mal eine Antwort!

    Mit freundlichem Gruß
    otto599
     
  5. Ryker

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    Da muss keine diffusionsoffene Folie rein, sondern Belueftung.
    Deine Hartfaserplatte mit Dachpappe ist jetzt schon nicht diffusionsoffen und
    wird auch nicht diffusionsoffener, wenn man noch eine Folie davorpappt
    (nein, auch nicht mit mehreren Lagen Klimamembran) ein Kilo Eisen wird ja
    auch nicht leichter, wenn ich noch ein Kilo Federn oben drauf werfe.

    Also 200er oder noch staerkere Bohlen verwenden und bei 180er Daemmung
    bleiben, der entstehende Luftspalt gehoert dann nicht raumseitig, sondern
    nach aussen, zum Dach hin und an Zuluft- und Abluftoeffnungen angeschlossen.
     
  6. Lukas

    Lukas

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    @Ryker:
    Obs reicht? Ich glaub in der anderen Frage war die Rede von Durchhang.
    Es könnte an der Gesammtmurksigkeit gelegen haben, daß da keiner antworten wollte/konnte.

    Gruß Lukas
     
  7. Ryker

    Ryker

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    War das nicht gestern von jemand anderem?


    Es gibt uebrigens diffusionsoffene Hartfaserplatten, sobald da aber Bitumenbahnen
    mitverarbeitet werden, ists mit der diffusionsoffenheit wieder vorbei.
    Wir wissen aber auch gar nicht, was da verarbeitet wurde.
     
  8. otto599

    otto599

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    Danke!
    Das ist doch mal eine Antwort.

    Bitte noch eine Antwort für Dumme:
    Hartfaserplatte mit Dachpappe hört sich für mich wie zwei Materialien an, es ist auf den Sparren aber nur die eine Lage mit dem braunen Zeug, das auf einer Seite glatt und auf der anderen wie textil ist mit einer Dicke von ca.0,5cm!
    Im Übrigen bin ich nicht blöd, sondern nur unwissend und deshalb bin ich ja hier!

    Dazu habe ich in diversen Foren und Themen mit übertragbaren Inhalten gesucht, bin aber nicht fündig geworden.

    Danke
    Otto599
     
  9. Lukas

    Lukas

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    Stimmt, muß wo anders gewesen sein.
     
  10. Ryker

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    Klicksdu
     
  11. Ryker

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    Dann ist auch keine Bitumenbahn dabei, die ist naemlich schwarz.
    Bleibt also noch den Dachdecker zu befragen, welches Material er
    verarbeitet hat und ob das diffusionsoffen ist oder nicht.
     
  12. Lukas

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    Danke!

    ...das Alter...:o
     
  13. Ryker

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    Ich will doch nicht hoffen, dass ich in 10 Jahren auch soweit bin :eek:
     
  14. #13 Wilhelm Wecker, 22. Januar 2007
    Wilhelm Wecker

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    Diffusionsoffene Hartfaserplatten?

    Bei den zitierten "Hartfaserplatten" handelt es sich um Holzweichfaserplatten. Die haben nichts mit Hartfaserplatten zu tun, die taugen allenfalls als Schrankrückwand und haben nichts auf einem diffsionsoffenen Dach verloren.
     
  15. otto599

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    Oh Mann,
    Als Schrankrückwand hab ich sowas auch schon mal gesehen...

    Kommen wir damit der Sache jetzt näher?
    Otto599

    Gute Nacht
     
  16. #15 Wilhelm Wecker, 22. Januar 2007
    Wilhelm Wecker

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    Dachsanierung

    von aussen oder von innen, das wird die entscheidende Frage.

    Wie ist denn das restliche Dach gedämmt?
     
  17. Ryker

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    Hast Du Dir ueberhaupt mal durchgelesen, was ich da verlinkt hab?
     
  18. #17 Wilhelm Wecker, 22. Januar 2007
    Wilhelm Wecker

    Wilhelm Wecker

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    Holzweichfaserplatten

    des verlinkten Fabrikats sezte ich seit Jahren ein, das sind aber definitiv keine Hartfaserplatten. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass der Bauherr bereits 1998 und noch dazu in dieser Region, diffusionsoffene Holzfaserplatten eingebaut hat - schön wärs.
     
  19. jetter

    jetter

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    natürlich Mecklenburg
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    Dat löppt
    Verlinkung

    einige Hartfaserplatten sind durchaus als Unterdeckung geeignet.
     
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  21. otto599

    otto599

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    Der übrige Teil ist wahrscheinlich so "gedämmt" :
    wo die alte Dämmung erneuert wurde, ist aus der alten Rechnung von 4/1999 an einer Stelle von 120mm Klemmfilz und Pol.Folie 200my die Rede, darunter 24x80er Schallatten sowie GKP. Die Qm passen aber irgendwie nicht wirklich zusammen.
    Vermutlich wurde da, wo die Folie verwendet wurde, die alte alukaschierte Glasfaserwolle belassen, dort wo bisher gar nicht gedämmt war, wurde nur 120er WLG040-Klemmfilz zwischen die Sparren geklemmt.

    Beim Fußboden im Spitzboden wurde der alte Rauhspund entfernt, zwischen die Balkenlage 120er Klemmfilz gepackt und neuer Rauhspund aufgenagelt.

    Gruß
    otto599
     
  22. #20 otto599, 22. Januar 2007
    Zuletzt bearbeitet: 22. Januar 2007
    otto599

    otto599

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    Leider kenn ich mich auch mit Computern nicht aus...
     
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