Dachschräge Übergang Wand

Diskutiere Dachschräge Übergang Wand im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo! Ich brauche ganz dringend einen Rat: Wir haben im September des letzten Jahres unsere Neubau-ETW bezogen. Jetzt in den "kalten" Monaten...

  1. MelS

    MelS

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    Hallo!

    Ich brauche ganz dringend einen Rat: Wir haben im September des letzten Jahres unsere Neubau-ETW bezogen. Jetzt in den "kalten" Monaten merken wir, dass es in sämtlichen Räumen beim Übergang von der "normalen" Wand zur Dachschräge zieht (sorry für die einfache Ausdruckweise, aber wir sind leider totale Laien!).
    Die Dachschrägen sind unserer Meinung nach gut isoliert, beim Übergang zur normalen Wand befindet sich dieser waagerechte Holzbalken. Die "normale" Wand besteht aus Porenbeton, dann Dampfbremse, dann Rigipsplatte. Soweit wir wissen, ist die Mauer (Porenbeton) nicht verputzt worden, die Dampfbremse (siehe Fotos) nur zur Hälfte angebracht worden und es befindet sich auch keine Dämmwolle zwischen Mauerwerk und Dampfbremse.
    Nun meine Frage: wie hätte es richtig sein müssen? Was für Möglichkeiten haben wir, um nachessern zu lassen (stehen wir rechtlich abgesichert da?) Was kann man fordern? Kann sich Schimmel bilden?

    Fragen über Fragen, wie gesagt noch einmal sorry für die einfache Ausdrucksweise...

    Mel
     
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  3. bauworsch

    bauworsch Gast

    So ganz schlau werde ich ehrlich gesagt aus der Fragestellung nicht.

    Meinst Du den eingekreisten Bereich?
     
  4. MelS

    MelS

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    Ja, genau das meinte ich. Uns wurde seinerzeit ganz schlicht und ergreifend gesagt, dass da nicht mehr gemauert werden könnte. Wir, als Laien, haben das natürlich so angenommen und nicht bedacht, dass es "ja mal Probleme geben könnte".

    Meine Frage ist: ist dies normal so zu bauen? Hätte zwischen der Wand und Rigips Dämmwolle gemusst und/oder die Wand verputzt werden müssen und was für Auswirkungen sind u.U. zu erwarten, wenn alles so bliebe wie es jetzt ist?

    Vielen Dank schon mal für die schnelle Antwort!
     
  5. Refloat

    Refloat

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    Hin und wieder aber immer öffter wird die Dampfbremse an die Fußpfette (waagerechtes Holz) geklebt. Leider ist die Fußpfette regelmäßig hohl (Millimeter!) liegend, so dass unter der Fußpfette die Luft frei zirkulieren kann. Deshalb muß die Dampfbremse mit Dichtband (z.B. Kompriband zum Ausgleich von Höhenunterschieden) und Anpresslatte am (vollflächig verfugten) Mauerwerk (am Giebel seitlich, am Drempel von oben vor der Fußpfette) befestigt werden.

    Ich hoffe, das es "einigermaßen" verständlich war.

    Viel Glück!
     
  6. MelS

    MelS

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    Ich komme mir ja langsam wirklich ein wenig beschränkt vor, aber so richtig verstehe ich es nicht.

    Die Dampfbremse hätte seitlich an der Wand verklebt werden müssen und die Mauer hätte verfugt werden müssen? Gerade letzteres verstehe ich nicht. Wie muss ich mir das vorstellen (wie z.B. bei Bodenfliesen, die verfugt werden?) und vor allem: was kann man da jetzt machen? Rigips abreißen bzw. von der Baufirma abreißen und nachbessern lassen?
     
  7. bauworsch

    bauworsch Gast

    Die kleine Mauer ( Trempel ) unter dem waagrechten Balken ( Fußpfette ) hätte verputzt oder zumidest verspachtelt gehört, dann die Dampfbremse drauf verklebt. Es ist davor eine Gipskartonwand gekommen? Dann hätte alternativ die Dampfbremse bis auf die Rohdecke gezogen werden können.

    Ergänzende Frage noch: Wurde ein Blower-Door-Test gemacht? Ich vermute mal nicht, denn dann wäre das aufgefallen
     
  8. MelS

    MelS

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    Auf die ganze Mauer ist direkt eine Gipskartonplatte gekommen. So wissen wir jetzt, dass wir die Baufirma kontaktieren und nachbessern (es vernünftig machen) lassen werden. Vielen Dank!

    Ein Blower-Door-Test wurde leider nicht gemacht, wir denken auch, dass spätestens dann etwas aufgefallen wäre (hinterher ist man bekanntlich aber ja immer schlauer!)...

    Also vielen Dank noch mal!
     
  9. dzeeden

    dzeeden

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    Mein Neubau sieht sehr ähnlich aus. Die Wände sind jedoch aus Porenbeton und sehr gut gemauert worden. An die Schrägen (unter die Sparren) kommt Gipskarton.
    Die Giebelwand, die Innenwände und der Drempel werden demnächst verputzt.
    Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich die Dampfbremse vor oder nach dem Verputzen an die Wände kleben soll. Vom Gefühl her würde ich es jetzt machen und die etwa 4-5 cm Folie überputzen lassen. Ist das so richtig????

    Vielen dank schonmal...
     
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  11. Eric

    Eric

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    @dzeeden, die Dampfbremse kann bekanntlich nicht direkt hinter der Klebstelle abgeschnitten werden. Du brauchst noch mindestens 5 cm Überstand. Auf der überstehenden Folie haftet kein Putz. Daher

    entweder so: http://www.proclima.de/index2.php?lg=D&KID=4_new
    dann Verbindungsmitten und dann Contega PV

    oder herkömmlich und zeitaufwendiger: 1. Mauerwerk im Bereich der späteren Klebestelle dünn glattspachteln, 2. trocknen lassen, 3. Dampfbremse mit Primur oder anderem Kleber ans Mauerwerk kleben, 4. über die über den Kleber hinwegstehende Folie Streckmetall anbringen und dann mit dem Wandputz einputzen. Dabei aufpassen, daß durch das Streckmetall keine Löcher in der Dampfbremse verursacht werden.

    Die Lösung im Link halte ich für die praxisgerechtere Lösung: Keine Gefahr der Beschädigung der Dampfbremse und schneller.
     
  12. sanrupid

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    Zwischen Fusspfette und Mauerwerk ( Ringanker ) ist immer ein wenig Luft! Da bekanntlich das Bauholz zwar 20 % rel. Feuchtigkeit beim Einbau haben sollte! Aber im laufe der Bauphase alles nachtrocknet und somit spalten entstehen können! Dieses ist meines Wissens her nicht gleich ein Mangel sondern eine Bauartbedingte Problemzone!
    Mein Vorschlag wäre da der Kniestock nicht hoch ist die Folie am Mauerwerk ohne davor zu verputzen anzubringen! Ich würde anschliessend diesen Bereich mit der guten alten Vorsatzschale verkleiden! Damit hat man zumindest im Bereich Dachschräge und Kniestock 2 gleiche Materialien.
    Die man anschliessend mit dem Magic Corner verspachtelt! Somit kann man in diesem Bereich auch auf eine Acrylfuge verzichten.

    So und jetzt können mich die anderen wieder in der Luft zerreisen
     
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